Werden Sie artgerecht gehalten ?

Gemeint sind Sie liebe Leserin, lieber Leser. Falls Sie jetzt nachdenken: Artgerecht heißt auch „in der richtigen Umgebung“. Mit der richtigen Ansprache. Kurz und gut:

Fühlen Sie sich dort wohl, wo Sie leben und mit wem Sie leben ?

Dann werden Sie artgerecht gehalten ! Doch weshalb diese seltsame Frage heute ? Nun, wenn das nämlich nicht der Fall ist, dann kommt Ihr Körper, Ihr Denken unter Stress. Unausweichlich. Sind nicht ganz im Gleichgewicht. Folglich steigt das Cortisol an und das Immunsystem nimmt Schaden. Man wird Freiwild für Bakterien, Viren, und letztlich infektanfällig. Damit insgesamt öfter krank. Geht das so dahin, wissen Sie was passiert. News vom 08.07.2019: Man kann depressiv werden, an Krebs erkranken uvm.. Verrät uns der Nobelpreis 2018.

Nun verstehen Sie, warum das Wort „artgerecht“ einen eigentlich todernsten Hintergrund hat ?

Darum lebe ich hier in Roth auch auf dem Land. Direkt am Waldrand und unmittelbar an Stauseen. Das spüre ich auch und bin heute froh, den Verlockungen der Großstadt (Praxis in München, Praxis in Frankfurt) widerstanden zu haben. Das wäre nicht artgerecht für mich, der ich auf einem Bauernhof aufgewachsen bin.

Ich will damit sagen, dass

die Großstadt täglicher Stress ist.

Und wenn es nur die Ampeln sind, die Parkplatzsuche oder die vielen Mitbürger. Gesünder oder ausgeglichener wird man durch all das mit Sicherheit nicht. Ist Ihnen aber ohnehin klar !

Zu all dem passt ganz gut der nagelneue Bestseller „Vom Ende des Alterns“ und Prof. David Sinclair, Genetiker und Pharmakologe an der Harvard University. Demzufolge sei „das Altern“ ein Informationsverlust ? Was meint der damit ?

Prof. Sinclair gibt uns ein klares Bild: Der Mensch besteht aus 2 Teilen: Zunächst aus den Genen, etwa 20.000, die unverrückbar, unsterblich, unkaputtbar sind. Das hatte schon den Wiener Nobelpreisträger Schrödinger so fasziniert und dazu verleitet, 1943 das Büchlein „Was ist Leben ?“ zu schreiben. Vielleicht das wertvollste Büchlein des 20. Jahrhunderts. Und Sie haben es immer noch nicht gelesen ? Dann aber schnell zu den News vom 03.02.2019 !

Und dann, so Prof. Sinclair, gäbe es noch die Information. Und damit meint er die

EPIGENETIK.

Also das in uns vorhandene Wissen, wie man Gene an- und abschaltet. Kurz gesagt: den Lebenswandel. Jedoch gehe beim Menschen die Fähigkeit, Gene zu verändern, im Laufe des Lebens verloren. Der oder die würde dann starr !! Man könnte auch sagen: Der Mensch wird zum Produkt seiner Gewohnheiten.

Da fange ich jedenfalls sofort an zu lächeln, weil was ist, wenn sich der Mensch schon seit frühester Jugend nur sehr gute Gewohnheiten angewöhnt hat ?

  • Wenn er oder sie täglich läuft ? Mit dem Rad fährt usw. …
  • Wenn er oder sie täglich meditiert ?
  • Wenn er oder sie von Anfang an genetisch korrekt isst ? Also auf die künstlichen Kohlenhydrate pfeift …

ALSO: Wo gelingt das Alles für Sie am besten ? Wo hält man Sie artgerecht … ?

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