Vorhofflimmern

Herzrhythmusstörungen können das Leben unerträglich machen. Und auch zum Tode führen. In meiner Praxis besonders häufig: Vorhofflimmern. Haben 5 % aller Senioren. Die Ursachen sind häufig

  • Bluthochdruck und
  • Koronare Herzerkrankung.

Also Folgen eines bestimmten Lebensstils. Warum dann diese News heute? Weil zufällig am selben Tag Dinge passierten.

Sitzt mir ein schlanker, ranker Senior mit Vorhofflimmern (VHF) gegenüber. Hat deswegen selbstverständlich (!) Tabletten bekommen, wurde 3 Mal operiert (Ablatio). Der Erfolg? Ein kleines Blutgerinnsel wurde ins Gehirn gespült. Daraufhin halbseitige Körperlähmung. Die Ehefrau ist verzweifelt. Das ist sozusagen Alltag in jeder Kardiologenpraxis …

Dann am selben Tag eine E-Mail. Auch da geht es um einen „unerträglichen Gesamtzustand“. Also immer wiederkehrendes VHF. Todesangst. Und natürlich kennt man die möglichen Folgen (Blutgerinnsel im Gehirn, Lähmung). Der Patient hatte natürlich nicht nur Kardiologen aufgesucht, sondern auch eine Uniklinik. Und natürlich wurde er auch behandelt. Raten Sie mal wie? Selbstverständlich mit Tabletten und einer Operation. Aber lesen wir doch die E-Mail gemeinsam:

Gestatten Sie mir, sehr verehrter Herr Dr. Strunz, einfach laut und deutlich DANKE zu sagen. Das bei mir diagnostizierte Vorhofflimmern wurde nach langem Konsum von Amiodaron (ein Medikament) mit einer Pulmonalvenenisolation (eine Operation) behandelt. Das führte zu einer leichten Besserung meines oft unerträglichen Zustandes.
Sie aber verordneten mir Kalium über 5 und Magnesium über 1. Seither habe ich nicht nur überlebt, sondern kann auch wieder in die Zukunft planen. Warum weiß das außer Ihnen kein Arzt?

Heißt übersetzt: Patient geheilt. Kein VHF mehr. Keine Todesangst mehr. Kein „unerträglicher Gesamtzustand“ mehr. Der hat einfach auf die Gesetze der Biochemie gehört:

  • Kalium über 5,0
  • Magnesium über 1,0

Und Omega-3 setze ich voraus. Erinnern Sie sich? Schon eine regelmäßige Mini-Dosis Omega-3 verringert VHF um 50 %. Also um die Hälfte !

Warum das sonst kein Arzt weiß? Na, wenn der Kollege Kardiologe im Kopf von Amiodaron besetzt ist, von Beta-Blockern, von Verapamil, Diltiazem, von elektrischer Kardioversion, von AV-Knoten-Ablation … dann wird er sich an sein Biochemiebuch von anno dazumal nicht mehr erinnern. Denke ich.

Sporttreibende Ärzte denken da anders. Die erfahren nämlich im täglichen Training und am eigenen Leib etwas über die Bedeutung von Kalium und Magnesium. Handeln daher auch anders. Möchte bei der Gelegenheit nochmals appellieren:

Die Approbation als Arzt sollte nur bekommen, wer einen Marathonlauf absolviert hat.

Haben Sie die GRUNDIDEE des genannten Beispiels wiedererkannt? Sie können Krankheiten haben, so viele Sie wollen – wenn Sie den restlichen Körper, aber auch das kranke Organ, außerordentlich freundlich behandeln, dann sollten Sie Ihren Körper wieder in Ordnung bringen können. Das geht dann auch, ohne die eigentliche Krankheit beseitigt zu haben. Die wird dann einfach … unwesentlich.

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