Vitamin D statt Cholesterinsenker

Manche Menschen haben ein angeborenes, erhöhtes Lipoprotein (a). (News 15.08.2018) Leider der mit Abstand gefährlichste Risikofaktor im Blut für Infarkt und Schlaganfall. Wenn man dazugehört, dann – und erst dann (News 05.06.2019) – sind hohe LDL-Werte tatsächlich gefährlich ! Besonders gefährlich, wenn LDL in kleinen, dicht gepackten Kugeln vorliegt. Nicht ganz so gefährlich, wenn die LDL-Kugeln größer und fluffiger sind. Kann man übrigens (auch bei uns) messen !

Wenn man also erhöhtes Lp (a) hat, dann ist einem sicher sehr an niedrigem LDL-Cholesterin gelegen. Zum Senken des Cholesterinspiegels werden oft Statine verschrieben. Die reduzieren auch tatsächlich das LDL-Cholesterin im Blut, zerstören aber die Muskulatur und erhöhen das Auftreten von Nierenleiden. Das ist nicht besonders lustig, denn auf die Muskeln und Nieren ist man zeitlebens angewiesen. Mehr über die Gefahren durch Statine entnehmen Sie bitte den News 04.07.2019.

Doch wieder einmal muss das alles gar nicht sein ! Man kann nämlich sein LDL-Cholesterin auch ganz natürlich senken – mit

No carb.

Denn das „böse“ Cholesterin entsteht vor allem aus Kohlenhydraten !! Gewusst ? Nein ? Ist ohnehin auch für viele Ärzte neu. Selbst für Kardiologen. Aber, was will man machen … ? Das meiste Cholesterin im Blut stammt also gar nicht aus Hühnereiern oder dem Fleisch, sondern entsteht aus den leeren Kohlenhydraten. Namentlich

  • Spaghetti
  • Pizza
  • Brötchen
  • Kuchen und Kekse
  • sowie Bier.

Vitamin D aber kann das schlechte LDL-Cholesterin absenken und das gute HDL-Cholesterin sogar steigern (News 06.09.2018). Diese Erkenntnis (2018) ist ziemlich neu und Vitamin D ein echter Tausendsassa ! LDL-Cholesterin und Triglyceride übrigens sinken durch Vitamin D besonders stark dann ab, wenn vorher ein Mangel an Vitamin D bestand ! Und den hat so gut wie die halbe Weltbevölkerung … Laut Robert-Koch-Institut sogar jeder, der Vitamin D nicht als NEM einnimmt.

Jetzt interessiert Sie vielleicht, wie Vitamin D das Absinken der gefährlichen Blutfette bewirkt ?

  • Da wird durch das Vitamin einfach die Aktivität eines Enzyms reduziert, das an der Bildung von LDL-Cholesterin und Triglyceriden beteiligt ist. So einfach geht das.
  • Vitamin D sollte man aber auch immer zusammen mit Vitamin K2 einnehmen, denn beide Vitamine wirken sich auf das Kalzium aus im Körper. Nimmt man nur Vitamin D ein, so sinkt zwar das LDL-Cholesterin, aber das Risiko steigt, dass sich Kalzium an den Blutgefäßen ablagert. Das ist leider sehr ungesund ! Dank K2 aber wandert Kalzium in die Knochen und Zähne. Dort gehört es auch hin !

Bleibt noch die Frage: Haben Sie täglich genug Vitamin D im Blut ?

Da wird Ihnen Ihr Labor wahrscheinlich einen Vitamin-D-Wert von über 30 ng/ml als genug attestieren. Ist es laut meiner Erfahrung nach aber nicht. Bei Vitamin D unterscheide ich nämlich einen Soll-Bereich von 40-80 ng/ml für Normalmenschen von einem Optimal-Bereich von 70-100 ng/ml für Menschen, die gesund werden wollen. Gesund im weitesten Sinne des Wortes …

QUELLE:  Nutr Rev. 2019 Dec 1;77(12):890-902

Zum Nachlesen:

Die schützende Dosis Vitamin D (News 04.07.2019)
Täglich 7.000 IE Vitamin D (News 07.05.2018)

Verein gegen Tierfabriken über die „kranke“ Milch

Schluss mit den schönen Mythen über die Kuhmilch ! Anlässlich des Tages der Milch sei hier eine Presseaussendung vom Verein gegen Tierfabriken widergegeben, welche die Bevölkerung aufklären und mit all den schönen Mythen und Lügen rund um die Milch aufräumen soll.

Mythos 1: Eine Kuh gibt immer Milch !?

Dieser Mythos ist sehr stark in den Köpfen der Menschen verankert. Die Milchindustrie hat es durch jahrzehntelange Werbung geschafft, dass Menschen glauben, Kühe geben sowieso täglich Milch. Doch Kühe produzieren Milch aus demselben Grund wie Menschen oder andere Säugetiere auch: als Nahrung für ihre Babys ! Und sie geben auch nur dann Milch, wenn sie ein Kälbchen haben. Kühe werden deshalb einmal pro Jahr künstlich befruchtet und sind dann, wie die Menschen monatelang schwanger. Nach der Geburt jedoch wird ihnen das Kalb weggenommen und die Kühe dann mehrmals täglich maschinell gemolken. Weil die Konsumenten aber Trinkmilch, Käse und andere Milchprodukte konsumieren, bekommen Kälber dann leider keine (!) Muttermilch.

Die weiblichen Kälber werden – wie erwähnt – ihren Müttern entrissen und schon nach Vollendung des 1. Lebensjahres das 1. Mal künstlich befruchtet.  Damit beginnt der Kreislauf von neuem. Kühe werden also jahrelang als Milch- und Gebärmaschinen missbraucht. Wenn ihre „Milchleistung“ nach 4-5 Jahren sinkt, werden sie schließlich geschlachtet. Kühe könnten aber bis zu 22 Jahre alt werden, wenn man sie ließe. Die männlich Kälber hingegen laden alsbald als Kalbfleisch in den Geschäften.

Mythos 2: Milch ist natürlich

Uns wird verkauft, die Milch sei natürlich. Natürlich ist in diesem Prozess gar nichts mehr. Die Trennung von Mutter und Kalb, auf Milchleistung gezüchtete Kühe, künstliche Befruchtung, Enthornung der Kälber, winzige Laufställe, dank Ausnahmen immer noch genehmigte dauerhafte Anbindehaltung, unterschiedlichste Futterzusätze (Milchleistungsfutter), all das hat mit NATÜRLICH gar nichts mehr zu tun !

Mythos 3: Milch ist gesund

Tierische Milch und die daraus hergestellten Produkte wie Käse enthalten die eher ungünstigen gesättigten Fettsäuren, Cholesterin, Natrium und trans-Fettsäuren, die mit der Entstehung von Krebs, Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht werden. Weiters enthält Milch Laktose (Milchzucker). Die wohl bekannteste nicht-immunologische Nahrungsmittelunverträglichkeit ist die Laktoseintoleranz.

Mythos 4: Milch ist eine wichtige Kalziumquelle

Milch gilt vor allem wegen des vermeintlich hohen Anteils an Kalzium als gesundes Getränk, das Zähne und Knochen gesund hält. Doch wie sich laut Harvard Universität herausstellt, verbessert Milch die Widerstandsfähigkeit der Knochen nicht, sondern erhöht sogar das Risiko für Knochenbrüche. Mediziner erklären das mit der Übersäuerung des Körpers, der die Säure mit Kalzium aus den Knochen zu neutralisieren versuche. Das Resultat dessen ist Osteoporose. Verbessern ließ sich die Knochendichte dagegen durch Kalzium aus Gemüse. Im Vergleich zu diversen pflanzlichen Lebensmitteln schneidet Kuhmilch also relativ schlecht ab, was den Kalziumgehalt betrifft. Mohn, Sesam, Tofu, weiße Bohnen, Grünkohl, Leinsamen oder Petersilie z.B. haben einen viel höheren Gehalt an Kalzium pro 100 g.

Vitamin K2 für die Zähne

Der Zahnarzt Dr. Weston Price (1887-1948) war einer der wenigen wirklich genialen Ärzte. Wurde damals auch „Charles Darwin der Ernährung“ genannt. Hat einerseits 50 Jahre in den USA als Zahnarzt praktiziert und andererseits zusammen mit seiner Ehefrau die ganze Welt bereist. Dabei dabei auf insbesondere abenteuerlichen Expeditionen Naturvölker im Urwald studiert.

Und da beschrieb er seinerzeit ganz erstaunt – ähnlich dem Brief von Albert Schweitzer 1910 – dass die Naturvölker mit ihren (noch) natürlichen Ernährungsgewohnheiten

  • ein tadelloses Gebiss und
  • symmetrische, ausgewogene Gesichtszüge sowie Gesichtsproportionen

aufwiesen. Also keine üblichen Deformationen, wie sie heute bei vielen Jugendlichen gesehen werden. Doch kaum kamen diese „Wilden“ mit der Zivilisation in Berührung, änderten sie ihre Ernährung, was bei den Kindern prompt zu „starken Fehlstellungen der Zähne“ führte. Heute üblich … in der westlichen Welt. In den USA dürfte es nur selten Kinder ohne Zahnspangen geben !

Dr. Price erkannte schon damals, dass der „modernen“ Nahrung irgendetwas fehlen musste, das dann für Krankheiten wie Karies und Zahnfehlstellungen verantwortlich ist. Er vermutete einen fettlöslichen Faktor und nannte den einfach

ACTIVATOR X (Price 1945).

Dieser Faktor sei besonders in Fischeiern, Eidotter, Innereien und Butter enthalten. Bei seinen Analysen hatte Dr. Price auch festgestellt, dass gesunde Naturvölker 4 Mal mehr Mineralstoffe und wasserlösliche Vitamine sowie 10 Mal mehr fettlösliche Vitamine (A, D, E, K) aßen als die zivilisierte Welt.

Es dauerte dann bis 2007, bis dieser Faktor „Aktivator X“ tatsächlich identifiziert wurde. Heißt heute Vitamin K2. Ein Mangel führt laut Dr. Price zur

  • Entkalkung der Zähne
  • Entkalkung der Knochen
  • Verkalkung der Blutgefäße.

Fasst der Biologe Dr. Josef Pies in seinem Buch „Vitamin K2“ (S. 13) recht anschaulich zusammen:

Ohne Vitamin K2 faulen die Zähne, brechen die Knochen und verstopfen die Adern !

Mein Kommentar dazu:

Vitamin K2 können wir in Roth seit etwa 1 Jahr im Blut messen. Tun wir auch routinemäßig bei jedem Patienten. Und fast alle haben zu wenig K2 im Blut. Das erklärt wohl auch, weshalb verstopfte Blutgefäße die häufigste Todesursache auch in Deutschland sind. Und die Zähne so aussehen wie sie aussehen !

Und auch hier gilt wieder, was ich ohnehin dauernd sage: Selbstverständlich kann man auch Vitamin K2 mit viel Mühe und Gedankenschmalz über das Essen zuführen. Das schaffen aber die Wenigsten unter uns. Darum nehme selbst ich – wenig überraschend –

Nahrungsergänzungsmittel.

Und bitte dann das Nachmessen nicht vergessen !!

Zum Nachlesen: Vitamin K2 verhindert Verkalkung (News 16.12.2018), Vitamin K2 als MK-4 oder MK-7 (News 19.07.2018), Vitamin K2 gegen Falten (News 29.05.2017), Vitamin K richtig dosiert (News 19.04.2017)

Magnesiumcitrat – Magnesiummalat – Magnesiumbisglycinat

Geduld erläutert in den Gast-News Nr. 75 am Beispiel Magnesium:

Mein Gesamt-Eiweiß lag im Januar bei 7,78 g/dl. Ist zufriedenstellend. Magnesium dagegen lag bei 0,83 mmol/l, also eher grenzwertig. Da sind viele von Ihnen besser. Dann geht es also wieder los, das Auffüllen von Magnesium. Und das kann dauern. Magnesium, bekannt als „Salz der inneren Ruhe“ (News v. 15.05.2006), ist in meinen Augen das „Salz der Geduld“. Es gehört nämlich viel Geduld dazu, es über 1,00 mmol/l zu schrauben !

Rund 25 Gramm Magnesium haben wir in unserem Körper. Davon sind 60 % in unseren Knochen und Zähnen gebunden, knapp 39 % befinden sich im Zellinneren, insbesondere in der Muskulatur. Nur 1 % schwimmt im Blutplasma. Und Magnesium ist unglaublich vielfältig. Laut dem „Handbook of Minerals as Nutritional Supplements“ gibt es davon zahlreiche organische Formen. Die meisten von Ihnen vertrauen dem Magnesiumcitrat.

Magnesiummalat ist eine weitere Form von Magnesium. Diesem werden jedoch laut dem genannten Handbuch keine besonderen positiven Eigenschaften zugeschrieben. Das zum einen, weil die Studien nicht „blind“ durchgeführt wurden, und zum anderen die Effekte von Magnesiummalat nicht mit weiteren Formen des Magnesiums verglichen wurden. Übliche Versäumnisse vieler Studien …

Folgerichtig wird daher auf Wikipedia vermerkt, dass keine lohnenden Effekte von Magnesiummalat nachgewiesen wurden. Die auf Wikipedia verlinkte Quelle dazu datiert allerdings aus 2004. Ist also mindestens 15 Jahre alt ! Damit man keine (weiteren) 15 Jahre braucht, um seinen Magnesiumspiegel über 1,00 mmol/l zu bringen, interessiert natürlich die Bioverfügbarkeit des Magnesiums. Also wie schnell und wie viel von einer Magnesiumkapsel am Wirkungsort zur Verfügung steht.

Nach Uysal et al. (Timeline (Bioavailability) of Magnesium Compounds in Hours: Which Magnesium Compound Works Best ?, in: Biological Trace Element Research, 2019) schlägt dabei Magnesiummalat das Mangesiumsulfat, das Mangesiumoxid, das Magnesiumtaurat und das bekannte Magnesiumcitrat.

Magnesiummalat ist bei der Bioverfügbarkeit also ganz oben auf dem Siegertreppchen – gemessen im Blut.

Erstaunlich: Glaubt man Studien, dann hat jede Form von Magnesium unterschiedliche Effekte. So belegt etwa eine Studie anschaulich, dass insbesondere Magnesiumtaurat das Entscheidungsverhalten von Mäusen bei Angst positiv beeinflusst. Magnesiummalat wiederum würde laut Dr. G. E. Abraham gegen Müdigkeit und Erschöpfung helfen. Und seit ich auch Magnesiumbisglycinat in Kombination mit L-Tryptophan supplementiere, registriere ich merkbar gesünderen Schlaf. Schlafe weniger, dafür aber tiefer.

Magnesiumbisglycinat ist an die Aminosäure Glycin gebunden und konkurriert daher auch nicht mit anderen Mineralstoffen bei der Aufnahme im Körper. Ist vielleicht auch eine Möglichkeit, sich die 2 € für den morgendlichen Kaffee beim Bäcker zu sparen.

Aber im Ernst: Vielleicht ist der eine oder andere unter Ihnen ein Wikipedia-Moderator ? Denn zumindest die Bioverfügbarkeit-Studie sollte doch im Artikel über Magnesiummalat vorkommen !

Fluor ist erledigt

Fluor interessiert Sie brennend. Weiß ich aus Ihren vielen Anfragen. Dabei kennen Sie doch schon längst mein Rezept „gegen“ Karies. Der durch Fluor verhindert werden sollte, weil Fluor bekanntlich den Zahnschmelz härtet. Ihn widerstandsfähiger macht. An sich eine gute Idee, denn 98 % der 10-Jährigen in der Bundesrepublik haben Zahn-Karies. Also praktisch alle …

Nur meine 2 Kinder nicht. Die sind nachweislich kariesfrei. Schon seit ihrer Kindheit. Wie die das machen? Ich bitte Sie! Die Ursache von Zahnkaries ist doch schon längst und einwandfrei geklärt: Es ist der Verzehr von Fabrikzucker. Es wurde bereits 1976 im Ernährungsbericht der Bundesregierung festgestellt:

Ohne Zucker kein Karies

Damit war das Problem doch geklärt oder? Das Peinliche dahinter ist Ihnen ebenfalls wohl bekannt:

Der Zahn ist der beste Gesundheitsanzeiger des Menschen.

Heißt übersetzt: Der katastrophale Gebissverfall geht mit einer erschreckenden Zunahme anderer ernährungsbedingter Zivilisationskrankheiten einher. Heißt zitiert nach Dr. Max-Otto Bruker:  Verläuft parallel zu

  • Rheuma
  • Gefäßerkrankungen
  • Diabetes
  • Herzinfarkt
  • Fettsucht
  • Lebererkrankungen.

Die logische Konsequenz wäre dann doch wohl, den Zucker wegzulassen. Ihn aus der Ernährung einfach zu streichen. Zucker alsdann auch aus der „Volksernährung“ zu verbannen. Andererseits gibt es da noch eine florierende Zuckerindustrie … Also vielleicht ein etwas naiver Vorschlag ?

Also FLUOR.

Offenbar können wir gegen Karies nichts machen. Weil wir ja gegen Zucker nichts machen können. Dann gibt’s eben Tabletten wie Fluor obendrauf. Ebenfalls ein bekanntes Prinzip: Gegen Fettsucht (Diabetes) können wir nichts machen. Gegen Bluthochdruck können wir nichts machen uvm.. Aber Tabletten können wir nehmen !?

Und so kam man auf Fluor. Das hätte auch passen können, wäre Fluor ein harmloser Stoff. So wie Vitamin C. Ist es aber nicht. Denn leider hat Fluor Nebenwirkungen. Die können sogar tödlich sein. Die österreichische Vergiftungszentrale in Wien meldet 2 bis 3 Vergiftungsfälle pro Woche. Zumal auch immer die bestehende toxische Gesamtsituation (Addition von Schadstoffen) berücksichtigt werden muss. Wird oft vergessen !

Dabei heißt es im Umweltprogramm der Bundesregierung: „Fluor wurde als Urheber vieler Schäden bei Pflanzen und Tieren erkannt, die man bisher nur anderen Stoffen, besonders dem Schwefeldioxid, zugeschrieben hatte“. Und schon in den Siebziger Jahren hat das Bundesgesundheitsamt aufgrund der vorliegenden erdrückenden Belege nicht nur die „Nutzlosigkeit der Trinkwasserfluoridierung, sondern auch die Gefährlichkeit der Fluoride“ unter Beweis gestellt.

Sollte also genügen? Tut es aber nicht. Es geht da schließlich um Geschäfte in Milliardenhöhe – mit Zucker, mit Fluor.

Noch vor einigen Jahren hätte ich gesagt: Wer möchte dagegen ankämpfen? Siehe Statine: Auch so ein eigenartiger Milliardenmarkt. Heute weiß ich: Die Zeiten haben sich geändert. Dramatisch und fast schlagartig durch die sozialen Medien. Man spricht (wieder) miteinander. Mir persönlich sind diese Gespräche zu 90 % unheimlich, doch die übrigen 10 %, die könnten unsere Welt retten.

ZUSAMMENFASSUNG: Das Thema Fluor ist erledigt. Kaufen Sie sich bitte das Büchlein „Vorsicht Fluor“ von Dr. Bruker und Rudolf Ziegelbecker. Dort steht alles drin …

Es fehlt Vitamin C

Skorbut ist tödlich, weil dabei der Körper buchstäblich auseinander fällt. Genauer gesagt: Das Bindegewebe (Kollagen) löst sich auf. Und Kollagen ist das häufigste Eiweiß im Körper. Nennt sich Gerüst-Eiweiß. Ist essentiell in den Knochen, Knorpeln, den Zähnen, Sehnen, der Haut, in den Organen (Leber, Milz, Niere, Lunge) und – ganz besonders wichtig – in den Blutgefäßen. Darauf will ich hinaus !

Löst Kollagen sich auf, zerfallen nämlich alle diese Strukturen. Die Gelenke gehen kaputt, die Arterien „zerbrechen“ und degenerieren, Sie bekommen blaue Flecken, weil die kleinen Gefäße unter der Haut zerreißen (übrigens: im ganzen Körper!) und die Zähne werden locker, fallen aus. Sie sterben. Die Ursache: Es fehlt Vitamin C !

Ohne Vitamin C können Sie kein Kollagen aufbauen.

Vitamin C brauchen Sie für ein Enzym, das die einzelnen Kollagen-Fasern mit Hilfe von LYSIN aneinanderklebt. Ohne Vitamin C klebt dann aber nichts mehr, sondern zerfällt alles. Buchstäblich der ganze Körper. Ist das nicht fürchterlich aufregend, was so ein kleines bisschen Vitamin C alles anrichten kann. Wenn Ihre tägliche Dosis nicht stimmt? Dabei ist die tägliche Einnahme von Vitamin C doch wohl das Banalste, was ein vernünftiger, gesunder Mensch tut. Sollte man meinen …

Weil der Mensch Vitamin C eben nicht selbst bilden kann, im Gegensatz zu praktisch allen Tieren. Die erleben keinen Skorbut. Keinen Zerfall des Körpers. Nur der Mensch. Ich meine, der unvernünftige Mensch. Zum Beispiel der Raucher. Ist das einzige “Säugetier”, das im Blut kaum noch Vitamin C aufweist. Und fragen Sie mal Ihren Zahnarzt, wie es denn so im Mund von Kettenrauchern ausschaut.

Der eigentliche Witz kommt jetzt: Aus Kollagen besteht auch die Innenseite der Blutgefäße. Und wenn die Risse bekommt (Stichwort Kohlenhydrate), kann sich dort

Lipoprotein (a)

festsetzen. Nennen wir dann Arteriosklerose. Und wenn die zunimmt, heißt es dann oft Herzinfarkt und noch später Tod. Übrigens die häufigste Todesursache der Deutschen.

Studien über die Bedeutung von Vitamin C für den Menschen gibt es praktisch nicht !

Aus durchsichtigen Gründen: Vitamin C ist nicht patentierbar. Da verlieren Pharmafirmen sofort das Interesse. Also müssen meistens Meerschweinchen herhalten, die auch kein Vitamin C bilden können. Haben den gleichen Enzymdefekt wie der Mensch … Und da stellte man fest, dass

  • Meerschweinchen mit Vitamin C freier Kost Arteriosklerose bekommen
  • Meerschweinchen mit Vitamin C reicher Kost Arteriosklerose nicht bekommen.

Sie finden hier also die biochemische Begründung, warum uns Vitamin C vor Herzinfarkt schützt. Der 2-fache Nobelpreisträger Linus Pauling, berühmt geworden für die Entdeckung der „chemischen Bindung“, sah das Ganze von höherer Warte aus:

Arteriosklerose ist ein Versuch des Körpers, mit Hilfe von Lipoprotein (a) Risse in der Arterienwand zu reparieren. Erst wenn Sie nichts tun, wenn Sie kein Vitamin C nehmen und der Prozess anhält, nennt man die überschießende Reaktion (tödliche) Arteriosklerose.

Für Pauling ist also die Arteriosklerose am Herzen schlicht und einfach

chronischer Skorbut.

Hat lange darüber nachgedacht und auch die Rolle von Lysin und auch Prolin erforscht. Das Resultat ist das sogenannte

Linus Pauling-Protokoll

zur Verhinderung des Herzinfarktes: TÄGLICH 6 g Vitamin C, 5g Lysin, 3 g Prolin und rund 270 mg Vitamin E. Täglich. Da hätten wir sie wieder, die Molekularmedizin.

Die sich wohl kaum durchsetzen wird. Die Begründung lese ich soeben in einem amerikanischen Buch: Zum profitabelsten Zweig eines Krankenhauses in den USA zählen Koronar-Angiografie, Angioplastik, Stents und Bypass-Operationen. Hielte man sich an das Linus Pauling-Protokoll, dann würden diese Geldquellen versiegen. Und wenn Sie dann noch täglich laufen würden und vielleicht sogar auch noch auf Mehl und Zucker verzichten würden, dann wär’ sie da, die Katastrophe für einen ganzen Industriezweig.

Sozusagen die Gesundheit des Menschen als Katastrophe …