Wieder mehr Gehirnleistung …

Was jetzt folgt, empfinde ich als eine kleine Sensation. Die kommt aus Wien, von der Medizinuniversität dort. Dort haben nämlich Forscher ein Ultraschallgerät entwickelt, mit dem man vor sich hin-dämmernde Gehirnzellen wieder aufwecken kann. Doch gemach, gemach! Dabei geht es weniger um Sie oder mich, sondern in 1. Linie um Menschen, die das wirklich nötig haben: Patienten mit Alzheimer, Parkinson oder Multiple Sklerose.

Und weil es dabei um Physik und Biochemie geht, lässt sich das Szenario sehr gut beschreiben:

Transkranielle Pulsstimulation mit Ultraschall (TPS) wurde diese Weltneuheit genannt und ermöglicht es, mit dem besagten Ultraschall direkt am Schädelknochen, nicht-invasiv, schmerzfrei und bei vollem Bewusstsein des Patienten in alle Bereiche des Gehirns vorzudringen. Der von dem Ultraschallgerät ausgehende Aktivierungsimpuls ist übrigens 3-5 mm breit und rund 3 cm lang. Davor wird vom Gehirn des Patienten mittels Magnetresonanz eine exakte „Landkarte“ erstellt.

Dank eines Navigationssystems kann der behandelnde Neurologe am Bildschirm alles genau steuern und mitverfolgen, wo der Puls ansetzen muss. Der TPS Puls führt dann zu kurzfristigen Membranveränderungen an den Gehirnzellen, wodurch die Konzentration von Transmittern und anderen biochemischen Stoffen lokal verändert wird. Die Konsequenz sei eine Aktivierung von Nervenzellen sowie ein Aufbau kompensatorischer Netzwerke, welche die erkrankte Gehirnfunktion wieder verbessern.

Das Ergebnis beschreibt der Projektleiter Roland Beisteiner so: Das Gedächtnisnetzwerk werde angetrieben und damit steige wieder die Gedächtnisleistung. Einige Patienten hätten auch von einer deutlichen Stimmungsaufhellung berichtet und davon, dass es Ihnen wieder leichter fiele, körperlich aktiv zu sein und sich aktiv an Unterhaltungen zu beteiligen.

Für die Verbesserungen der Gehirnleistung hatten in der klinischen Pilotstudie, die nun von der renommierten Zeitschrift „Advanced Science“ als Titelgeschichte veröffentlicht wurde, 6 Sitzungen zu jeweils 1 Stunde ausgereicht – und das innerhalb von nur 2 Wochen.

Da geht es also um das erneute Wachstum von geschädigten Neuronen und dem neuronalen Netz. Kommt Ihnen das als Frohmediziner bekannt vor ? Das schafft man im Grunde (wir wollen aber höflich bleiben und sagen „angeblich“) auch durch

  • regelmäßiges Laufen. Ein in der Bevölkerung vielfach unbekanntes Mysterium.
  • gleichzeitiges Bereitstellen aller 47 essentiellen Nährstoffe. Allerdings ein 2. Mysterium in der Gesellschaft.

Doch wie heißt es abschließend seitens des interuniversitären Clusters ?

Mit den bisher zur Verfügung stehenden elektromagnetischen Methoden, wie z.B. der transkraniellen Magnetstimulation (TMS), bei der Magnetfelder auf das Gehirn wirken, um Nervenzellen zu aktivieren oder auch zu hemmen, war die notwendige gezielte und tiefgehende Stimulation aber nicht möglich. Eine zunehmend verwendete invasive Methode bei schwereren Erkrankungen ist das Einsetzen von Stimulationselektroden in tiefe Gehirnareale (Deep Brain Stimulation (DBS)) – verbunden mit einer langwierigen Operation. Eine große Hoffnung ist, dass TPS auch invasive Verfahren in Zukunft teilweise ersetzen kann.

Also kurz gesagt: Mit Ultraschall geht das alles sehr viel bequemer …

GAMED: Salutogenese ist eine komplett andere Denkweise

Im Vorfeld des Wiener Kongresses „Salutogenese – Wege zur Gesundheit“ am 8./9. 11. 2019 propagierten die Veranstalter im Rahmen einer Pressekonferenz das Konzept der Salutogenese. Laut Gerhard Hubmann, Vizepräsident der Wiener Akademie für Ganzheitsmedizin (GAMED), handelt es sich dabei um keinen Paradigmenwechsel, sondern um eine „Erweiterung der Denkweise der Schulmedizin“. Die Satutogenese wolle wegkommen von der Pathogenese und hin zur Gesundheit und deren Erhaltung. „In 10 Jahren soll jeder Österreicher den Begriff Salutogenese kennen“, wünscht sich Hubmann.

Wiener Ganzheitsmediziner in vollem Einklang mit der Schulmedizin … (Foto: MHJ)

Die Schulmedizin würde sich nunmehr schon seit 30 Jahren mit chronischen Krankheiten beschäftigen. Einen Umstand, den man sich nicht mehr lange wird leisten können. „Im Gesundheitssystem brennt der Hut“, so der GAMED-Leiter. Daher brauche man eine Methode, die der Bevölkerung auch wirklich hilft. Gesundheit sei schließlich für die Menschen „ganz extrem wichtig“ und setzt sich als Salutogenese wie folgt zusammen: 10 % Gene, 35 % soziales Umfeld, 35 % Lebensstil und nur zu 20 % Schulmedizin (Medikamente).

„Man muss das Gesundheitssystem reorientieren“, betonte auch Peter Nowak von Gesundheit Österreich. Salutogenese schließe die Selbstbestimmung mit ein. Das würden die Menschen auch verstehen. Sozusagen die Fähigkeit, den Herausforderungen des Lebens begegnen zu können. Schließlich gelte es in Österreich auch die Patienten mit wenig Gesundheitskompetenz besser zu betreuen. Schon 2012 nämlich wurden sog. Bundesgesundheitsziele formuliert und auch eine Plattform für Gesundheitskompetenz geschaffen.

Verhaftung in Pathogenese

„Wir sind eigentlich nur mehr in der Pathogenese verhaftet“, kritisiert Gerhard Kögler von der Wiener TEM Akademie. Für den auch in China lehrenden Experten ist Gesundheit ein Weg und kein Zustand. Darum auch werde das „epigentische Muster“, also die jeweilige Lebensmelodie, immer wichtiger. Seine individuelle Lebensaufgabe zu finden und zu erfüllen, dieser übergeordnete Sinn ist für eine gelungene Salutogenese „ganz ganz wichtig“. Völlig gesund sei man ohnehin nie und in den USA z.B. gehe die Langlebigkeit auch schon wieder zurück.

NADH … in Fleisch und Fisch

NADH ist die Abkürzung von Nicotinamid Adenin Dinucleotid Hydrid. Also eine, die vielleicht wirklich Sinn macht. NADH, fragen Sie ? Verstehen Sie auch in der Langform nicht ? Also, NADH ist nichts weiter als Wasserstoff in seiner biologischen Form. Und bekanntlich besteht Wasser aus Wasserstoff und Sauerstoff. Also nix mit Ozean oder so, sondern im Körper. Dort produziert NADH zusammen mit dem Sauerstoff der Körperzelle

ATP.

Genau darum geht es. ATP ist die Energie im Körper. Übrigens die einzige Form von Energie. Wie viel oder wie wenig Energie man letztlich hat, respektive die Körperzellen haben, das hängt von der Menge des täglich umgesetzten ATP ab. Und erinnern Sie sich? Der Mensch setzt täglich ca. 70 kg an ATP um.

ATP ist definitiv von zentraler Bedeutung !

NADH kommt in allen lebenden Zellen vor. Folglich auch in unserer Nahrung. Und wo da am meisten ? Überraschung: in Fleisch und Fisch ! So viel zu veganer Ernährung. Und es tut mir leid, das sagen zu müssen: Aber die sieht man diesen Menschen leider oft auch an ! Leider.

Am meisten Energie benötigen Herz und Gehirn. Wissen Sie. Folglich kann man in deren Gewebe auch den höchsten NADH-Gehalt von allen Organen messen. Ist Ihnen bis jetzt viel zu theoretisch ? Na, dann folgt jetzt die Praxis:

  • NADH produziert ATP (Energie). Frage: Kann man die Konzentration von NADH in den Körperzellen erhöhen, indem man es von außen ergänzt ? Antwort: Ja, nachgewiesen an isolierten Herzzellen (Pelzmann 2003). Ist das nicht herrlich?
  • NADH kann geschädigte DNA und Körperzellen reparieren. Sie wissen: DNA Schäden werden durch toxische Substanzen, Umweltgifte, UV-Strahlen, Röntgenstrahlen, Chemotherapeutika verursacht. All diese Stoffe verändern, stören, zerstören unsere Gene. NADH repariert sie wieder, nachgewiesen von Zhang et al. 1998. Auch Leberzellen, geschädigt durch Röntgenstrahlen (geschieht jeden Tag !) können durch NADH wieder vollkommen gesunden.
  • NADH ist ein starkes Antioxidantium. Der Biochemiker Dr. Richard Passwater schreibt: „Es gibt keine Einzelsubstanz, die man als wichtigstes Molekül für die Gesundheit bezeichnen könnte. Aber NADH kommt dem so nahe wie nur möglich. Es ist sicher eines der wichtigsten Antioxidantien.“ Gewusst ?
  • NADH erhöht die Produktion von Dopamin, unserem Antriebshormon. Kann in Wahrheit auch noch viel mehr: Beeinflusst die Stimmung, die Denkprozesse, die Aufmerksamkeit, die Koordination, die Kraft. Außerdem, besonders wichtig, die Libido. Dopamin gilt als Schlüsselfaktor der Regeneration von Körperzellen und Gewebe (z.B. nach einer Operation !).
  • NADH stimuliert NO. Kennen Sie als Stickstoffmonoxid. Stichwort Arginin. NO stellt die Blutgefäße weit. Und neu: NO stimuliert die Bildung von Mitochondrien. Man wird stärker. Das wissen z.B. Höhenbergsteiger, die massiv Arginin zu sich nehmen. Und ebenfalls neu ist, dass NO die Metastasierung von Krebszellen behindert.

Nun sehen Sie vielleicht, dass neugierig bleiben sich auszahlt. Lernen Sie doch ständig dazu ! Wieso denn nicht ? Es gibt so viele Vitalstoffe und Prinzipien, die das Leben erleichtern können. Bei mir persönlich war es die Faszien-Therapie. Bei Ihnen könnte das NADH sein. Enthalten, wie gesagt, in Fleisch und Fisch. Muss ich lächeln …

Dieses (konzentrierte) Wunderwissen stammt von Prof. Georg Birkmayer. DEM Birkmayer. Seines Zeichens Doktor der Chemie, Doktor der Medizin und Professor in Wien. War auch Gastprofessor in New York, San Francisco und Peking. Der führt auch eines der bekanntesten Labore Österreichs. Und so mancher Österreicher berichtet mir gar stolz:

Mein Blut hat DER Birkmayer untersucht !

Und Ihr Blut, sehr verehrte Leserinnen und Leser ?

QUELLE: Nutrition-Press Nr. 10, Mai 2017, S. 10

Darum European Federation of Frohmedizin

„Nach 20 Jahren, Hunderten sog. Wunderheilungen und Millionen verkaufter Bücher ist es wahrlich an der Zeit, die FROHMEDIZIN von Dr. Ulrich Strunz zu institutionalisieren.“ Das dachte sich der Wiener Dr. Jürgen Molner und gründete darum in Absprache mit Deutschlands bekanntestem Arzt die Vereinigung European Federation of Frohmedizin. Die Kurzform EUFOF wurde dazu auch als „Unionsmarke“ registriert und sozusagen als Markenzeichen geschützt.

Werden soll daraus ein erstmaliger und europaweiter Zusammenschluss von Vertretern aller Gesundheitsberufe, von (Einzel-) Unternehmen, Institutionen, Vereinen wie auch Privatpersonen, die sich

  1. zur Frohmedizin bekennen und
  2. eine Stärkung der Frohmedizin

in Europa möchten. Jürgen Molner (52), promovierter Kommunikationsexperte und bereits Betreiber einer Internet-Plattform für mehr Gesundheitskompetenz in Europa, hofft dabei auf tausende Mitglieder, die das Projekt mittragen sollten. Man kann also Mitglied in der EUFOF® werden !

Hier geht’s zur Anmeldung

Die ZIELE der European Federation of Frohmedizin sind:

  • (Erstmalige) Vereinigung aller aller gewerblichen und institutionellen Akteure wie auch privater Unterstützer der Frohmedizin in Europa
  • Erklärung, Stärkung und Förderung der Frohmedizin in Europa
  • Transparent machen der Kosten in und von Gesundheitssystemen
  • Politisches Lobbying im Sinne des Vereinszweckes
  • Tierschutz (Ablehnung von Tierversuchen, die z.B. in Österreich seit 18 Jahren ansteigen)

Die Frohmedizin sieht sich bekanntlich als „Weiterentwicklung“, wir wollen höflich bleiben, der Schulmedizin. Wenn Sie also noch weitere Argumente für eine Mitgliedschaft in der EUFOF® wünschen, dann hilft Ihnen sicher der folgende Vergleich (Quelle: EUFOF) bei der Entscheidungsfindung:

UnterschiedFrohmedizinSchulmedizin
ZIELELebensenergie, Lebensglück, Ausdauer, Kraft, Vermeidung von KrankheitWarnung, Reparatur (Operation), Schmerzende, Vorsorgeuntersuchung, Impfung
ALTEREinbildungTatsache
ANTIBIOTIKAschlimmste Erfindung der MedizingeschichteSegen für die Menschheit
ARZTNebenrolleHauptrolle
DIAGNOSE NACH ...Blutanalyse, Aminogramm, Lebensstil"Erfahrung", Status quo, Vermutung, Blutbild, CT, MRT, Sonografie
ENDRESULTATSelbstheilung, LebensglückSchmerzende, temporäre Heilung, chronische Erkrankung, Tod (austherapiert)
ERNÄHRUNGgenetisch korrekte Kost mit viel Eiweiß und NEMAusgewogenheit mit viel Kohlenhydraten ohne NEM
FINANZIERUNG (Gesundheitskosten)Eigenverantwortung (geringe Kosten)Solidarität (hohe Kosten)
FÜRSPRECHERWissenschaftler, Ärzte, Patienten, Ernährungsberater, NEM-Hersteller, Heilpraktiker, Fitness Center, Yoga Institute, Wellness Einrichtungen, SportausrüsterWissenschaftler, Ärzte, Patienten, Politiker, Universitäten, Pharmakonzerne, Spitäler, Apotheken
GENEPotential, Veränderbarkeit (Epigenetik)Veranlagung, Unveränderbarkeit (Schicksal)
GESUNDHEIT IST ...Eigenverantwortung, planbar und machbarZufall, "Geschenk Gottes", Glück, genetisch verankert
HEILUNGniemals nur lokalimmer nur lokal
KONTROLLE (Überprüfung)Leistungs- und Funktionsanalyse, Blutanalyse, AminogrammSchmerzen, Blutbild, CT, MRT, Sonografie
KRANKHEITEN130.000
MEDIZIN47 essentielle Nährstoffe ohne Nebenwirkungenüber 100.000 Medikamente mit Nebenwirkungen
GENDER-MedizinUnsinnWeiterentwicklung
METHODENErnährung, Bewegung, Meditation, Eigenverantwortung, Blutanalyse, SelbstheilungAntibiotika, Medikamente, Operation, Bestrahlung, Chemotherapie, Ruhigstellung bzw. Schonung, Rehabilitation
PATIENTENder "bewegte" Mensch"sitzende" Männer und Frauen
SPORT (Bewegung)Pflicht, MedizinHobby
TIERVERSUCHEvöllig unnötigabsolut wichtig
ZWECKLebensfreude, Heilung, Nachhaltigkeit, MenschenwürdeHeilung, Arbeitsplätze, Patente, Rendite, Forschungsgelder

Überzeugt ?

EU-Gesundheitskommissar Andriukaitis in Wien: „Ugly food is brilliant food !“

Die Lebensmittelverschwendung in der EU mache ihm große Sorgen, sagte der EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittel, Vytenis Andriukaitis, im Rahmen eines EU-Bürgerdialoges in Wien. In der EU würden jährlich 88 Mio. Tonnen Lebensmittel im Müll landen, ärgerte sich der Litauer. „Das muss man sich ein Mal vorstellen. Und jedes Land sagt, seine Lebensmittel wären die Besten!“

EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis und Dr. Jürgen Molner, Gründer EUFOF, in Wien. (Foto: Molner Health Center)

Das sei auch deshalb ein Skandal, weil sich 55 Mio. Europäer nur jeden 2. Tag satt essen könnten. Und es liege auch daran, dass 10 % der Konsumenten Mindesthaltbarkeitsdatum (Qualität) und Ablaufdatum (Gesundheit) verwechseln. „Ugly food“ sei immer noch „brilliant food“, betonte der EU-Kommissar. Auf die Frage vom Molner Health Center, ob denn nicht das Ablaufdatum von den Konzernen bewusst kurz angesetzt würde, sagte Andriukaitis: „Wir schauen uns gerade an, welche Lebensmittel überhaupt so ein Datum brauchen!“

Die Lebensmittelsicherheit betreffend favorisiere der gebürtige Russe und langjährige Chirurg eine Bezeichnung „Made in EU“. Man dürfe nämlich keine Fragmentierung des Binnenmarktes zulassen, sondern müsse diesen fördern. „Alles Andere wäre ein Desaster“, versicherte Andriukaitis. „Es ist bereits an der Zeit, das zu diskutieren.“ Weiters sei Lebensmittelsicherheit nicht ident mit Lebensmittelgesundheit, aber dabei verlasse sich die EU auf die EFSA und ihre Entscheidungen.

Andriukaitis in Wien: „Sitzen ist wie das Rauchen …“ (Foto: Molner Health Center)

Und was den Einsatz von Pestiziden angeht, so könne darüber jedes Land frei entscheiden. „Willkommen in der Realität!“ Der 66-jährige Andriukaitis sprang übrigens immer auf, wenn er am Wort war, und ging auch ein paar Schritte. Seine Begründung: „Sitzen ist wie das Rauchen.“ Wie wahr, wie wahr …