Zitat Dr. Strunz am 21. November 2020

Sie werden nie verstehen, richtig zu essen, wenn Sie sich mit der Ernährung beschäftigen. Wenn Sie Bücher lesen oder die Experten befragen. Warum ? Weil es nur ein individuell richtiges Essen gibt. Ein auf die jeweilige Person abgestimmtes Essen. Es gibt kein „richtiges“ Essen, das für alle stimmt ! Jeder Mensch hat verschiedene Nährstoffdefizite. Und die kennt man erst, nachdem man im Blut nachgemessen hat.

Die somatische Intelligenz sagt Ihnen, welches Essen für Sie ganz persönlich richtig ist. Das kann sehr komisch sein, den üblichen Ansichten völlig widersprechen und dennoch für Sie präzise stimmen. Die somatische Intelligenz lässt sich wieder zum Leben erwecken. Und zwar durch Laufen, durch Bewegung. Wenn also täglich 10 Mal mehr Sauerstoff durch den Körper gepumpt wird. Dahinter steckt ein Prinzip aus dem Zen-Buddhismus. Wenn man etwas Wichtiges will im Leben, so ziele man nicht ins Schwarze, sondern daneben und man wird es erreichen.

Originalbeitrag:  Das Karnickel und der Zen-Buddhismus

Mit Eisen, Kupfer und Vitaminen

… kann man seinen Krebszellen schaden. Genauer gesagt die Zellatmung ankurbeln. Und das mag die Krebszelle überhaupt nicht. Das hatte uns schon Prof. Dr.Dr. Otto Warburg zu erklären versucht. Und wie könnte es auch anders sein, dem Nobelpreisträger Medizin von 1931 wird selbst heute noch widersprochen.

So z.B. von einem gewissen Prof. Dr. Axel Ullrich, Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried. Der zwar zugibt, dass Warburg mit der veränderten Zellatmung Recht hatte, auch mit der Vergärung von Zucker in Krebszellen, der aber behauptet:

Dieser veränderte Energiestoffwechsel in der Krebszelle ist eine Folge von genetischen Defekten. Es ist genau umgekehrt: Erst kommt der Gendefekt, dann der andere Krebs-Stoffwechsel.

Für uns Normalsterbliche hieße das, wir können (dagegen) gar nichts tun. Weil laut Schulmedizin sind wir unseren Genen ausgeliefert. Und selbst wenn das nicht stimmen sollte, dann sind wir zumindest auf die Pharmaindustrie angewiesen. Da hat übrigens Herr Prof. Ullrich gleich 2 Krebsmedikamente erfunden: „Herceptin“ mit dem Wirkstoff Trastuzumab gegen Brustkrebs und „Sutent“ gegen Nierenkrebs. Gilt daher als Fachmann …

Demnach würden gegen Krebs also Medikamente helfen, nicht etwa genetisch korrekt essen oder laufen !? Andererseits sagte Prof. Dr.Dr. Warburg selbst über seine Arbeit:

Ich entdeckte die Quantenchemie der Photosynthese und schließlich auf medizinischem Gebiet die allgemeine und letzte Ursache des Krebses.

Warburg gilt tatsächlich als Vater der modernen Biochemie. Die Aufklärung der Photosynthese und der Zellatmung hat die Biologie dem 1970 in Berlin Verstorbenen zu verdanken. Und für uns normale Menschen, die wir nicht krank werden wollen, die wir keinen Krebs gebrauchen können, ist noch eine Entdeckung von Warburg wichtig:

  • Eisen spielt in der Zellatmung eine wichtige Rolle, denn Eisen beschleunigt die Zellatmung, Genau das, was die Krebszelle gar nicht braucht.
  • Zudem tragen Eisen, Kupfer, und Vitamine wesentlich zur Funktion von Enzymen bei der Zellatmung bei.

Heißt übersetzt: Der Nobelpreisträger Medizin 1931 hält Eisen, Kupfer, und Vitamine für entscheidend, wenn man die Zellatmung ankurbeln und damit der Krebszelle schaden möchte. Haben Sie das so schon einmal gehört oder irgendwo gelesen ? Im Spiegel ? In den deutschen Fachmedien für Medizin ?

Und dennoch schließt sich hier der Kreis:

So war in den News 18.02.2020 von Prof. Dr. Frank Madeo (Universität Graz) die Rede. Der den umgekehrten Weg von Warburg gegangen war und die Zellatmung behinderte. Also die Sauerstoffzufuhr zu den Zellen bremste und dadurch „unkontrolliertes Wachstum“ (Krebswachstum) erzeugte. Daher die Schlussfolgerung von Prof. Dr. Madeo:

Erhöht man die Sauerstoffversorgung und reduziert gleichzeitig die Zuckerversorgung, so schadet man dem Krebs.

Heißt für uns Laien: Renn. Renn täglich. Renn um dein Leben !

Ich verstehe folglich so Professoren wie Herrn Ullrich einfach nicht. Selbst wenn die mit ihrer genetischen Ursache von Krebs Recht hätten: Haben die noch nie etwas von Epigenetik gehört ? Davon, dass man Krebs

  • durch eine andere Ernährung (zuckerfrei plus Vitamine)
  • und durch Laufen (mehr Sauerstoff)

sehr wohl beeinflussen kann. Alles längst bewiesen … Verstehen SIE solche Universitätsprofessoren ?

Heilpraktiker ist was G’scheites

Heilpraktiker heilen. Sagt schon der Name und stimmt wirklich. Diesen Beruf habe ich – in meiner Zeit als arroganter Universitätsassistent – sehr unterschätzt. Man braucht sich nur einmal deren Ausbildungsbücher anzuschauen.

Und wenn die Heilung mehrmals überraschend gut klappt, dann bekomme ich von so manchem Heilpraktiker einen Brief mit der Überschrift: „Ich bin beeindruckt !“

PATIENT 1: Soeben war Herr R. in meiner Praxis und wollte sich mit mir über die ermittelten Blutwerte unterhalten. Ich bin beeindruckt, wie viel Zuversicht der Mann bereits wieder hat. Es hat mich viel Überredungskunst gekostet, dass er zu Ihnen, sehr verehrter Herr Dr. Strunz, fährt … und jetzt hat er wieder Hoffnung. Danke !!!

Der besagte Patient leidet an Parkinson. Leidet wirklich. Massiv. Hat alle Medikamente durchprobiert. Nichts hilft. Ist zunehmend verzweifelt, wie man gut verstehen kann. Wie man da eingreift ? Mit Fakten. Die Ursache von Parkinson soll ja ein Mangel an Dopamin sein. Also misst man im Blut die Vorstufe, nämlich Phenylalanin. Eine essentielle Aminosäure. Und die war deutlich zu tief !

Sehen Sie: Das leuchtet jedem Patienten unmittelbar ein. Da bekommen die meisten wieder Hoffnung. Ganz besonders dann, wenn man (ängstlich) nach meinem Phenylalanin-Wert frägt: Ist 4 Mal so hoch wie der der Patienten. Dopamin ist ein Antriebshormon. Das brauche ich täglich in der Praxis …

PATIENT 2: Frau L. hat keine „restless legs“ mehr. Hat nichts, was noch darauf hindeuten könnte. Es geht ihr blendend. Die Verbesserung war innerhalb von 4 Wochen sichtbar.

Restless legs. Daran beißt sich der Schulmediziner die Zähne aus. Lesen Sie dazu bitte die News vom 24.08.2013. Heilung nach immer dem gleichen Prinzip: Blutanalyse und dann Werte in Ordnung bringen. Ist das so schwer zu verstehen ?

PATIENT 3: Der kleine W. lebt super mit seiner Minimaldosis Insulin und den wenigen Kohlenhydraten. Er hat sich zu einem prächtigen, sportlichen Mann entwickelt.

War ein kleiner Junge. Diabetes Typ I. Da weine ich innerlich. Muss sich täglich Insulin spritzen. Mehrfach. Und das ein ganzes Leben. Und man weiß genau, wie es weitergeht: Man wird übergewichtig (wegen des Insulins), es folgen Gefäßschäden im Augenhintergrund, Niere usw. Und jetzt:

Möglichst keine Kohlenhydrate. Eine Therapie-Revolution in Deutschland.

Das glauben Sie mir, liebe Leser, immer nicht. Ich – und einige wenige Ärzte, die aber immer mehr werden – widersprechen da jedem Lehrbuch, widersprechen der offiziellen Lehrmeinung. Empfehlen dazu aber selbstverständlich Sport. Und das hatte der Bub kapiert und befolgt.

PATIENT 4: Als Sie zum 1. Mal vor über 3 Jahren einen Bericht über Vitamin D geschrieben haben, habe ich damit den Dauerschnupfen meiner 3-jährigen Enkelin innerhalb einer Woche geheilt. Und egal, was im Kindergarten und der Schule grassiert, das Kind bekommt nichts mehr.

Vitamin D ist das wichtigste aller Vitamine.

In der richtigen Dosis. Wird uns ganz, ganz langsam klar.

Jeden Tag empfehle ich Ihnen Ihren Heilpraktiker am Ort. Falls man Spritzen braucht oder Infusionen. Dort werden Sie die problemlos bekommen. Bei Ihrem Hausarzt ? Fehlanzeige ! Oder spezielle Blutkontrollen. Ich will damit sagen, ich habe

größten Respekt vor Heilpraktikern !

Das gipfelt darin, dass ich mein Töchterlein nach dem Biologiestudium „überzeugen“ konnte, Heilpraktikerin zu werden. Sie hat auf mich gehört. Inzwischen auch mein Sohnemann. Das sei etwas G’scheites, habe ich denen erklärt !

Zum Nachlesen: Das Eier-Experiment (News 13.07.2015)

Sie sind der Boss

Sie bestimmen selbst Ihr Schicksal! Stand schon in den News vom 20.04.2016. Allerdings ruft dieser schillernde Satz bei vielen Menschen sofort Widerspruch hervor. Ja schon, aber doch nicht in jeden Fall, heißt es dann. Lässt aber auch einige Wenige mit dem Kopf nicken. Das sind die Beneidenswerten. Die um die Wahrheit dieses Satzes wissen. Im Guten wie im Bösen.

Woher ich weiß, dass dieser Satz stimmt? Weil er bereits auf molekularer Ebene stimmt. Bereits auf der Stufe der Gene wahr ist. Und weil wir das jetzt schon 65 Jahre lang wissen. Das Wissen ist da, nur die Menschen wissen es nicht. Erinnert mich an das Gebäude der Medizin. Auch hier ist das Wissen da, nur die Menschen leiden weiter.

Also, wie gesagt, Sie bestimmen Ihr Lebensglück. Es geht wieder einmal um Eigenverantwortung. Auch in dem neuen Glück-Ratgeber mit dem Titel „Die Formel für Glück“. Der Autor heißt Mo Gawdat und formuliert ziemlich gnadenlos. Das kritisiere ich als Arzt, obwohl ich völlig seiner Meinung bin,. Ich tendiere dann doch zum Mitleid (mit Ihnen).

Wir lesen also dort:

  • Was ist Glück, Herr Gawdat? Glück beginnt mit einer bewussten Entscheidung. Jeder Mensch hat die Wahl, ob er glücklich oder unglücklich sein will.
  • Wirklich so einfach? Warum sind dann so viele Menschen unglücklich? Gegenfrage: Warum sind so viele Menschen übergewichtig?
  • Weil sie zu viel essen und sich zu wenig bewegen? Richtig. Und es reicht nicht aus, das zu wissen. Man muss sich auch dementsprechend verhalten. Wenn Sie heute ein Stück Kuchen essen, dann müssen Sie am Morgen danach eben joggen. Wenn es Ihnen wichtig ist, dann tun Sie das auch. Viele Menschen sind nur deshalb unglücklich, weil Glücklichsein nicht ganz oben auf deren Prioritätenliste steht.

Finde ich alles richtig, aber dennoch ziemlich gnadenlos. Und die Behauptung: „Jeder Mensch hat die Wahl, ob er glücklich oder unglücklich sein will“ klingt doch recht harsch. Jeder von Ihnen würde sofort Entschuldigungen anbringen dafür, dass er gar keine Wahl hat. Seine soziale Lage. Die kaputte Ehe. Die missratenen Kinder. Der böse Chef. Kurz und gut: Schuld sind immer die Anderen.

Aufwachen? Einmal sich stolz auf sich selbst besinnen? Das passiert fast nicht. Aber in dem Buch von Gawdat folgen ohnehin noch ein paar andere Bemerkungen:

Wer nach London fährt und Sonnenschein erwartet, ist enttäuscht, wenn es in Strömen regnet. Demjenigen, der einen Regenschirm einpackt, passiert das nicht. Es ist nicht der Regen, der Sie glücklicher oder unglücklicher macht, sondern Ihre Erwartung.

Da hat er Recht, denn:

Glück resultiert nicht aus dem, was das Leben einem gibt. Es ist eine Frage der Perspektive, mit der man an das herangeht, was es einem hinwirft.

Das müsse man erst einmal akzeptieren. Das Leben wirft einem etwas hin. Darüber kann man sich dann freuen oder daran zugrunde gehen. Genial übrigens wie der Autor beweist, dass man wirklich selbst verantwortlich ist. Dass alle Entschuldigungen sinnlos sind. Wie er das schafft?

Er spricht vom inneren Dialog. Dem endlosen Gedankenstrom, der alles, was Sie tun, kommentiert und kritisiert. Negativ. Lästig. Sogar unsere Gesichtszüge bestimmt. Die Mundwinkel nach unten zieht usw.. Und davon behauptet Gawdat, dass Sie diesen quälenden inneren Dialog abstellen können und es auch sollten.

Frage: Kann ich das einfach so beschließen?

Aber natürlich! Oder haben Sie Ihrem Gehirn schon einmal befohlen, die linke Hand zu heben, und es hat geantwortet: „Nö, ich fühle mich heute nicht danach.“ Sie sind der Boss. Sie machen die Ansagen.

Das ist auch der Tenor des ganzen Buches. Sie sind der Boss! Und keine Ausrede ist erlaubt … Außer vielleicht Ihre 1. Blutanalyse. Aber wirklich nur die Erste !!

Souveränität

Ist essbar. Wenn man sich auskennt ! Stand schon in den News vom 16.04.2014. Ist von Biochemikern längst erforscht. Der Wissende hat also nicht nur seine körperliche, sondern auch seine mentale Verfassung selbst in der Hand. Nun ist Souveränität tatsächlich eine beneidenswerte Eigenschaft. Kennen Sie vielleicht schon: Diese Mehrleister, diese Chefs, die sichtbar über den Dingen stehen. Abstand haben. Stets freundlich und hilfsbereit sind …

Wäre ein Ziel? Ein Lebensziel vielleicht sogar, stets souverän zu sein. Souveränität ist biologisch machbar, wie gesagt: Stichwort Tryptophan, Kennwort Serotonin. Und woran erkennt man den souveränen Menschen? Dazu möchte ich Ihnen 7 Sätze ans Herz legen. Vielleicht sogar Merksätze, wenn Sie so wollen:

(1) Souveräne Menschen glauben immer nur das Beste von sich: Weil man auch immer nur einen Gedanken fassen kann, nicht 2 oder 3 gleichzeitig.

(2) Souveräne Menschen vergleichen sich nicht: Wir Menschen neigen dazu, bei sich nur die Schwächen sehen und bei anderen nur die Stärken. Lassen Sie das bleiben und glauben Sie an Ihren Stärken.

(3) Souveräne Menschen genießen ihren Alltag: Der Alltag ist die beste Entspannungshilfe. Nicht gewusst? Alles von Psychologen untersucht: Ein konzentrierter Alltag hat höchsten Entspannungseffekt.

(4) Souveräne Menschen trennen Beruf und Familie konsequent: Daheim arbeiten verringert Stress nicht. Bewiesen von der Uni Cambridge.

(5) Souveräne Menschen sind dankbar und können verzeihen: Wer sich auf Dankbarkeit konzentriert und verzeiht, hat messbar weniger Stress (Puls, Blutdruck, Cortisol) als jemand, der Rachepläne schmiedet. Wurde untersucht von der Uni Kopenhagen.

(6) Souveräne Menschen wollen gut sein, aber nicht super gut: Dazu gibt’s einen einfachen Trick, nämlich 80 %. Die genügen meistens. Es müssen nicht immer 100 % sein. Diese erreicht man in Wahrheit oft viel schwerer und schwieriger als 80 %. So etwa beim Marathon, wenn Sie nicht mehr können. Schalten Sie nur ein bisschen zurück und Sie werden sehen, dass es weitergeht !

(7) Souveräne Menschen schieben nichts auf die lange Bank, sondern handeln sofort: Etwas hinaus zu zögern ist die Strategie der Gestressten und Verlierer. Denn das Wissen um die aufgeschobenen Arbeit bringt uns zum Grübeln und besetzt den Kopf.

Und vielleicht doch noch ein (8.) Satz: Souveränität ist auch, einmal nicht gleich zu widersprechen, wenn man anderer Meinung ist. Probieren Sie’s aus !