Weltstars helfen EU im Kampf gegen das Coronavirus

Die Kampagne „Global Goal: Unite for our Future“ zur Mobilisierung von Mitteln gegen das Coronavirus steuert auf den Höhepunkt am 27. Juni 2020 zu. Da nämlich findet ein weltweiter Spendengipfel samt Konzert statt. Im Rahmen der weltweiten Krisenreaktion auf das Coronavirus haben die EU und die NGO Global Citizen die Kampagne Global Goal: Unite for our Future gestartet. Das Line-up des Events am Samstag umfasst Stars wie Coldplay, Chris Rock und Hugh Jackman. Ziel ist, zusätzliche Mittel für die Entwicklung und den Einsatz von Impfstoffen, Tests und Behandlungen gegen das Coronavirus zu lukrieren und den Impfstoff – sobald verfügbar – weltweit verfügbar zu machen. „Am 27. Juni werden auf dem Gipfel und dem Konzert Künstler, Wissenschaftler sowie Staats- und Regierungschefs mit einer Stimme sprechen. Das ist wahrlich eine seltene Bekundung des weltweiten Zusammenhalts“, findet von der Leyen. Die EU setze sich mit größtem Nachdruck dafür ein, dass ein erschwinglicher Impfstoff allen zur Verfügung steht, die ihn benötigen. (EU Kommission, 22.06.2020)

Schulmedizin aktuell am 8. Juni 2020

Welt

HIV und Aids sind noch immer nicht heilbar. Jeden Tag infizieren sich weltweit über 4.600 Menschen neu mit dem HI-Virus. (Deutsche Aids-Stiftung, 08.06.2020)

Europa

Doctolib, eines der größten E-Health-Unternehmen Europas und Anbieter von Online-Terminvereinbarung und Videosprechstunden, erwartet eine langfristige Etablierung der Telemedizin. Über die App und Webseite von Doctolib können Patienten persönliche und digitale Termine z.B. in Deutschland bei rund 10.000 Ärzten online buchen, verwalten und Videosprechstunden mit ihrem Arzt durchführen. (Doctolib GmbH, 08.06.2020)

Die EU- Kommission hat die Zulassung für „Fluad Tetra“, den ersten adjuvantierten quadrivalenten Influenza-Impfstoff erteilt, der für Personen ab 65 Jahren indiziert ist. Der neue Impfstoff basiert auf der Technologie eines bereits in mehreren europäischen Ländern verfügbaren trivalenten Influenza-Impfstoffs. Der zeigt in dieser Altersgruppe eine nachweislich höhere Wirksamkeit als herkömmliche, nicht-adjuvantierte trivalente Influenza-Impfstoffe. Der neue quadrivalente Impfstoff ist speziell darauf ausgelegt, Erwachsene ab 65 vor 4 Virenstämmen der saisonalen Influenza zu schützen (2 A- und 2 B-Stämme; beim bestehenden trivalenten Impfstoff sind es 2 A-Stämme und 1 B-Stamm). Die Marktzulassung in der EU ist der 1. Schritt, um einen aQIV-Impfstoff für die Grippesaison 2021/22 bereitstellen zu können. (Seqirus, 08.06.2020)

Deutschland

Vor-Ort-Apotheken könnten sich vor allem mit Omnichannel-Konzepten erfolgreich gegenüber der Konkurrenz aus dem Netz behaupten. Hierbei sollten sie ihre Stärken bewusster online ausspielen und mittels digitaler Services aufwerten. Diese wären vor allem die pharmazeutische Kompetenz und Beratung, Verfügbarkeit, Sicherheit und Erreichbarkeit. In der öffentlichen Wahrnehmung stehen Apotheken diesbezüglich aber noch am Anfang: 72 %  der Studienteilnehmer finden, dass Apotheken im digitalen Sektor noch Nachholbedarf haben. (Zukunftspakt Apotheke, 08.06.2020)

Anders als bei Erkältungen, die durch Viren verursacht werden, sind bei Blasenentzündungen häufig Bakterien die Auslöser. Blasenentzündungen werden zu rund 80 % durch sog. E. coli-Bakterien (Escherichia coli) verursacht. Ärzte verschreiben dagegen dann oft Antibiotika, um die Genesung zu beschleunigen. Doch Vorsicht: Diese Wirkstoffe bekämpfen die Erreger zwar ausgesprochen effektiv, haben jedoch unerwünschte Nebenwirkungen: Immer häufiger kommt es vor, dass Keime nicht mehr auf die Behandlung ansprechen, weil sie resistent geworden sind. Das gilt besonders für E. coli. (Schaper & Brümmer GmbH, 08.06.2020)

E. coli. Das Bakterium kommt natürlicherweise im Darm vor, wo es keinen Schaden anrichtet. „Verirrt“ es sich jedoch in die Harnwege und Blase, kann es eine schmerzhafte Entzündung auslösen. Das für die Krankheitsüberwachung und -prävention in Deutschland zuständige Robert Koch Institut warnt davor, dass E. coli-Stämme gleich gegen mehrere Wirkstoffe Resistenzen bilden. Eine Entwicklung, die dringend gestoppt werden muss. Schätzungen zufolge ließe sich die Antibiotika-Verschreibung hauptsächlich durch niedergelassene Ärzte um 30 % verringern. (Schaper & Brümmer GmbH, 08.06.2020)

Die „polymorphe Lichtdermatose“ ist die häufigste Lichterkrankung. Die Beschwerden entstehen dabei durch eine komplexe Immunreaktion der Haut. Daher sollten Betroffene zunächst immer nur kurz in die Sonne gehen und die Zeit auch nur langsam steigern. (Diabetes Ratgeber, 08.06.2020)

Österreich

Arbeitsunfälle bleiben in Österreich auf Rekordtief. So verzeichnete die AUVA 2019 nur mehr 105.449 Arbeitsunfälle hauptsächlich am Bau, in der Wasserversorgung und der Abfallentsorgung. Die häufigsten Unfallursachen waren der „Kontrollverlust“ über Maschinen, Transportmittel und Werkzeuge (33.643 Arbeitsunfälle), „Sturz und Absturz“ (18.865) sowie „Bewegung des Körpers ohne körperliche Belastung“ wie z.B. Zusammenstöße oder Treten auf Gegenstände (17.669). Bei den anerkannten Berufskrankheiten liegt wie schon in den Vorjahren die Schwerhörigkeit durch Lärm an der Spitze, gefolgt von Hauterkrankungen. (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt, 08.06.2020)

In Österreich haben 257 von 261 Badegewässer eine ausgezeichnete Wasserqualität. Die Alpenrepublik kommt damit bei den Staaten mit ausschließlich Binnenbadegewässern europaweit auf Platz 1. (Bundesministerium für Soziales, Gesundheit und Pflege, 08.06.2020)

Schweiz

In der Schweiz wird derzeit zu wenig Pflegefachpersonal ausgebildet. Die Schweiz ist jedoch auf gut ausgebildetes Pflegepersonal angewiesen. H+ Die Spitäler der Schweiz und Curaviva Schweiz haben sich von Anfang an für die Erarbeitung eines Indirekten Gegenvorschlags zur Pflegeinitiative eingesetzt. Das mit dem Ziel, die Attraktivität des Pflegeberufs zu steigern und dem Fachkräftemangel wirksam zu begegnen. Angesichts der demographischen Entwicklung werden laut Schätzungen des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums bis zum Jahr 2030 rund 65.000 zusätzliche Pflegepersonen benötigt. (H+ Die Spitäler der Schweiz / Curaviva Schweiz, am 08.06.2020)

Covid-19 und die Resignationsmedizin

Geht Ihnen die Corona-Krise auch schon auf die Nerven ? Haben Sie die Nase auch schon voll von unserer Schulmedizin. Der Drohmedizin. Der Resignationsmedizin, die sich (nur) auf das Leid und den Tod konzentriert. Den Menschen Angst macht. Sie in Schrecken versetzt. Dadurch das natürliche Immunsystem stört oder gar zerstört und so die Menschen nur noch kränker macht. Wie gesagt, Drohmedizin !

Doch erinnern wir uns an den Nobelpreis 2018:

Stärkt man das Immunsystem, kann man sogar Krebs besiegen.

Wenn Sie diesen Satz kurz bedenken, dann können Sie Resignationsmedizin als genau das einordnen, was sie tatsächlich ist: eine Sünde am Menschen !!

Ganz anders hingegen operiert die Frohmedizin. Die macht Mut und Hoffnung. Die sieht sehr wohl auch das Leid, die Krankheiten und den Tod auf dieser Welt, versucht aber Auswege zu finden. Die möchte das Licht am Ende des Tunnels sein, ein Gegenpol. Frohmedizin überragt damit die drohende Medizin bei weitem !

Denn seit der Psycho-Neuro-Immunologie weiß man auch, dass positive Gedanken das Immunsystem stärken können. Und Frohmediziner wirken dann gleich zweifach gegen böse Erkrankungen, natürlich auch gegen Covid-19 usw.. Einerseits durch

  • die Molekularmedizin und
  • das positive Denken andererseits.

Nach dieser Einleitung möchte ich nur noch zitieren – und zwar aus einer dpa-Meldung vom 28.05.2020. Dort äußert sich der uns bereits bekannte Prof. Klaus Püschel. Der als Rechtsmediziner ausdrücklich GEGEN die Anweisung des Robert-Koch-Institutes in Berlin gehandelt hat und Corona-Tote seziert hat. Also tatsächlich gemessen hat, was Sache ist. Und der nunmehr viel mehr weiß als die herumratenden Drohmediziner …

Nun heißt es dort:

Der Hamburger Rechtsmediziner Klaus Püschel wünscht sich einen rationaleren Umgang mit Corona. „Wir als Gesellschaft stellen diese Toten gerade derart in den Mittelpunkt, dass jeder Angst bekommt. Alle denken: Corona ist ein Killervirus ! Man liest die nackten Zahlen, über 8.000 Tote, und denkt: Als Nächstes bin wohl ich dran“, sagt Püschel.

Besonders störe ihn, wie mit den Senioren umgegangen wird. „Alte Menschen brauchen ihre Familie. Direkt an ihrem Bett, anwesend, gerade die Schwerkranken !“ Püschel hat bislang alle 200 Verstorbenen in Hamburg, die mit „Sars-CoV-2“ infiziert waren, obduziert. Ohne Ausnahme hätten die schwerwiegende Vorerkrankungen gehabt, die ihre Lebenserwartung stark eingeschränkt hätten.

Corona-Virus: Rechtsmediziner sagt, was ihn stört

„Wenn dieses Virus in ein Pflegeheim mit sehr alten, sehr kranken Menschen kommt, dann gibt es Tote. Ja“, so Püschel. „Aber selbst dort überleben die meisten davon. Mich stört, dass immer nur die schlimme Seite erzählt wird und nicht auch, dass die Sache gut ausgehen kann.“ Der 68-Jährige plädiert viel mehr für einen selbstbestimmteren Umgang mit dem Risiko. „Vernünftig wäre, die Pandemie einfach einzuordnen unter die vielen Gefahren und Krankheiten, die es im Leben und auf der Welt gibt.“

Haben Sie’s gelesen ?

„Selbstbestimmteren Umgang“. Heißt Eigenverantwortung. Und: Nur die schlimme Seite würde erzählt, nicht auch, wie es gut ausgehen könnte. Der typische Unterschied also zwischen Resignationsmedizin und Frohmedizin !!

Erlauben Sie mir bitte abschließend noch eine unhöfliche, jedoch sehr persönliche Bemerkung: Ich habe von all diesen Resignationsmedizinern die Nase aber so was von voll ! Wie können die nur … ? Mein Eid und meine Ethik jedenfalls verbieten mir so ein destruktives Denken.

Schulmedizin aktuell am 28. Mai 2020

Welt

Die WHO hatte in einer Resolution bereits ein Mal an die Internationale Gemeinschaft appelliert, die Einrichtung eines Patentpools bzw. einer Plattform anzugehen, die Daten und Wissen zu Covid-19-Behandlungen, Impfstoffen und Medikamenten gesammelt und als geistiges Eigentum gebündelt werden, um die Produkte daraus dann als „globales öffentliches Gut“ verfügbar zu machen. Regierungen, Institutionen und Unternehmen werden nunmehr erneut aufgerufen, die Initiative unter Federführung der WHO zu unterstützen. (Medico International, 28.05.2020)

Es ist aus wissenschaftlicher Sicht völlig in Ordnung, dass sich jemand wie der Virologe Prof. Christian Drosten auch immer wieder korrigiert. (Weltärztebund-Präsident Frank Montgomery, 28.05.2020)

Europa

Während sich Eltern in Deutschland und Österreich wünschen, dass sich ihre Schulkinder in den Pausen belegte Brote oder Obst kaufen, präferieren diese vielmehr Süßigkeiten. Deren Devise lautet nämlich Hauptsache „lecker“, jene der Eltern hingegen „gesund oder frisch“. (Servicebüro 5 am Tag / Snack 5, 28.05.2020)

Infografik: Servicebüro Snack 5

Deutschland

Geschätzt 52.000 Mal haben Notarzt- und Rettungsdienste 2019 bei außerklinischen Herz-Kreislauf-Stillständen Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt. (Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), 28.05.2020

Man weiß nunmehr, dass eine Azidose, also eine hohe Säurebelastung, die Corona-Infektion auf gleich 2 Weisen begünstigt. Zum einen dadurch, dass insgesamt unser Immunsystem weniger gut funktioniert, und zum anderen, weil direkt ein saurer pH-Wert in den Zellen die Virusvermehrung fördert. Man muss daher viel Gemüse, Salat und Obst essen. Das sind die Basenbildner. Die Säurebildner sind Fleisch, Fisch, Getreide und Milchprodukte. Und deshalb sollte man insbesondere die neutralen Lebensmittel, die nicht zum Säureausgleich beitragen -- wie Zucker, Nudeln, Reis, Weißmehlprodukte -- zugunsten von Gemüse reduzieren. (Institut für Prävention und Ernährung, 28.05.2020)

61 % der Deutschen glauben, dass E-Zigaretten mindestens genauso schädlich sind wie Tabakzigaretten. 15 % gehen sogar davon aus, dass E-Zigaretten noch viel schädlicher und nur 6 % der Befragten wissen, dass E-Zigaretten bedeutend weniger schädlich sind als Tabakprodukte. (Bündnis für Tabakfreien Genuss, 28.05.2020)

Je häufiger der Wechsel einer Hüft- oder Knieprothese in einer Klinik durchgeführt wird, desto seltener kommt es zu Komplikationen oder Todesfällen. Diesen Zusammenhang belegen neuerdings 2 Studien des Wissenschaftlichen Instituts der AOK. (WIdO, 28.05.2020)

Eine der bekanntesten Sportverletzungen ist das sog. Läuferknie mit stechenden Schmerzen an der Außenseite des Kniegelenks bzw. unterhalb der Kniescheibe. Dabei scheuert die an der Außenseite des Oberschenkels zum Schienbein verlaufende Sehnenplatte über die Knochen des Kniegelenks, sodass sich das strapazierte Gewebe dort entzündet. Die falsche und übermäßige Belastung des Kniegelenks entsteht durch klassische Läuferfehler wie unzureichendes Aufwärmen und Dehnen, zu schnelle Trainingssteigerung, zu harter Untergrund oder falsches Schuhwerk. (Arthrex GmbH, 28.05.2020)

Multiple Sklerose (MS) ist eine bislang unheilbare, chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS), die in Deutschland etwa 200.000 Menschen betrifft. Sie wird auch als „Krankheit der 1.000 Gesichter“ bezeichnet, da sich MS bei jedem Betroffenen anders zeigen kann. Durch Entzündungen in Gehirn und Rückenmark werden Reize nicht mehr richtig weitergeleitet und verarbeitet. Das führt zu zahlreichen Beschwerden, darunter Lähmungserscheinungen, extreme Müdigkeit (Fatigue), Koordinations- und Sehstörungen. (Roche Pharma AG, 28.05.2020)

Die Corona-Pandemie ist nicht nur ein medizinisches und gesellschaftliches Jahrhundert-Ereignis, sondern auch ein einzigartiges mediales Phänomen. Allerdings befindet sich das Interesse der Deutschen daran „im freien Fall“. (Burson Cohn & Wolfe, 28.05.2020)

Mediziner aus den von COVID-19 extrem stark betroffenen Ländern Italien, Spanien, Großbritannien, Frankreich und Brasilien berichteten erst kürzlich, dass neben den bekannten Maßnahmen zur Stabilisierung der akut angegriffenen Lungenfunktion auch ein besonderes Augenmerk auf den Aspekt der hämodynamischen Überwachung zur Optimierung von Herz-Kreislauf und Flüssigkeitsstatus zu legen sei, da Instabilitäten in diesen Bereichen für eine Vielzahl von Komplikationen verantwortlich sind. Außerdem kämen die Patienten dehydriert in die Kliniken. (CNSystems Medizintechnik GmbH, 28.05.2020)

Wer mit dem Begriff „Lupus erythematodes“ nichts anfangen kann, kennt die chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung vielleicht unter den Namen „Wolfskrankheit“. Sie tritt vor allem bei jungen Erwachsenen auf -- insbesondere Frauen. Abhängig davon, welche Organe in Mitleidenschaft gezogen werden, zeigen sich unterschiedliche Symptome. Als typisch gilt ein rötlicher Hautausschlag, der sich im Gesicht schmetterlingsförmig über Nase und Wangen ausbreitet. Heilt er ab, kann er Narben hinterlassen, die an Bisswunden erinnern -- wie etwa bei dem Popsänger Seal. „Lupus erythematodes“ wurde 1872 von dem ungarischen Hautarzt Kaposi entdeckt. Der Name kommt aus dem Lateinischen und heißt so viel wie „Roter Wolf“. (Biogen GmbH, 28.05.2020)

Bild: Biogen GmbH

Bei den Betroffenen wendet sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper. Es erkennt körpereigene Zellbestandteile als fremd an -- und attackiert sie. Experten unterscheiden zwischen dem sog. kutanen Lupus erythematodes, bei dem nur die Haut befallen ist, und dem systemischen Lupus erythematodes. Letzterer greift verschiedene Organe des Körpers an; Entzündungen entstehen. So ist es etwa bei Schauspielerin und Sängerin Selena Gomez der Fall, die sich aus diesem Grund 2017 einer Nierentransplantation unterziehen musste. (Biogen GmbH, 28.05.2020)

Einmalhandschuhe gehören seit langem in jeden Erste-Hilfe-Koffer. Jetzt ist es sinnvoll, ihn auch mit Mundschutz und Desinfektionsmittel zu bestücken. (R+V Infocenter, 28.05.2020)

Österreich

Während sich öffentliche Spitäler und Ordensspitäler um ihr Personal kümmern und mit ihnen auch gute Kollektivvertragsabschlüsse geschafft wurden, zeigen Konzerne wie etwa Uniqa oder Vamed im Gesundheitswesen als Spitals- und Reha-Betreiber ihr wahres Gesicht, indem sie längst fällige Gehaltserhöhungen für das Gesundheitspersonal ablehnen und die Kollektivvertragsverhandlungen einseitig weiter hinauszögern. Das ein skandalöser Umstand, denn die Gehälter der Angestellten in den Wiener Privatspitälern liegen weit unter jenen in den Spitälern des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) oder auch unter den Gehältern in Ordensspitälern. Allgemeinmediziner verdienen in den Privatspitälern etwa 25 % weniger als im KAV oder bei geistlich geführten Krankenanstalten in Wien. (Ärztekammer Wien, 28.05.2020)

Unter dem Begriff CED werden die beiden Erkrankungsbilder Morbus Crohn und Colitis ulcerosa zusammengefasst. Genaue Zahlen zu den Betroffenen gibt es in Österreich nicht. Schätzungen gehen von 40.000 bis 80.000 Personen aus. Eine solch chronisch-entzündliche Darmerkrankung bedeutet für die Betroffenen eine massive Einschränkung des täglichen Lebens. Und zwar auf eine Art, die man sich als gesunder Mensch kaum vorstellen kann. CED-Betroffene leiden unter schrecklichen Schmerzen, haben aber durch ihre Krankheit auch soziale und Partnerschaftsprobleme oder Schwierigkeiten, einen passenden Job zu finden und zu halten. Auch die medizinische Versorgung ist weit von optimal entfernt. Das gilt ganz besonders für jene Gruppe von 20 %, die schwer an der Erkrankung leidet. (Fine Facts Health Communication GmbH, 28.05.2020)

Bild: Österreichischen Morbus Crohn – Colitis ulcerosa Vereinigung

Dass Rauchen die Gesundheit schädigt, wissen die meisten Raucher. in Österreich. Demzufolge wollen auch 33 % davon zumindest 1 Mal im Jahr damit aufhören. (Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze, 28.05.2020)