Vitamine entscheiden

Z.B ob man blind wird. (News 01.01.2015) In der Sprache der Wissenschaft: „Die Prävalenz der altersbedingten Makuladegeneration liegt bei den 65‐74‐Jährigen bei rund 20 %.“ Wenn Sie diesen Kauderwelsch verstehen ? Makuladegeneration heißt nichts anderes als blind durch Vitaminmangel.

Und da frägt mich jemand von Ihnen – schriftlich, warum ich denn so verbissen für Vitamine kämpfen würde, als ob mein Leben davon abhinge ? Spontane Antwort:

Ohhh, nicht nur mein Leben !!!

Aber noch einmal ganz langsam: Tatsächlich hat sich in den letzten 100 Jahren die Lebenserwartung in Deutschland nahezu verdoppelt. Ein grandioser Erfolg – auch der Medizin. Darauf kann man durchaus stolz sein ! An dieser Stelle hören viele medizinische Kommentatoren auf. Wir aber fahren fort:

Gleichzeitig gestiegen ist aber die „Inzidenz altersassoziierter Zivilisationskrankheiten“ wie

Adipositas, Diabetes, koronare Herzerkrankungen, Krebs und Osteoporose.

Oder wer es lieber in Zahlen mag:

  • Gut 50 % der Deutschen sind zu dick.
  • Über 8 % leiden (!) an Diabetes. Leiden bedeutet hier Bein ab, Niere kaputt, Auge blind.
  • 47,2 % der Todesfälle ist „cardiovaskulär“ bedingt.
  • An Krebs erkranken in Deutschland jährlich 168.500 Männer und 179.000 Frauen.
  • 8 Mio. Deutsche leiden an Osteoporose.
  • 900.000 Deutsche erkranken jährlich neu an Demenz.
  • 20 % der 65‐74‐jährigen erkranken an Makuladegeneration (werden langsam blind).

Sie sehen also, die Lebensverlängerung ist nur eine Seite der Medaille. Man lebt zwar länger, aber keineswegs gesünder ! Und eine zentrale Aussage der medizinischen Wissenschaft diesbezüglich lautet:

Bei der Entstehung dieser Erkrankungen spielt die Ernährung eine zentrale Rolle.

Und was damit gemeint ist, wissen Frohmediziner ganz genau: Leere Kohlenhydrate, zu wenig Vitamine usw..

Dazu abschließend vielleicht noch ein Zitat:

Man muss Krebs als eine chronische Krankheit betrachten, die im alltäglichen Leben mit Hilfe von Nahrungsmitteln, die gute Lieferanten von krebshemmenden Stoffen sind, kontrollierbar ist.

Stammt natürlich aus der englischsprachigen wissenschaftlichen Literatur. Auf Deutsch steht das noch nirgendwo !

GfB: B-Vitamine können Schmerztherapie unterstützen

Schmerzen sind der häufigste Grund für einen Arztbesuch. Um die Beschwerden erfolgreich zu lindern, sollte man auch an die Versorgung mit Vitaminen denken, findet man bei der Gesellschaft für Biofaktoren (GfB). So könne z.B. ein Mangel an B-Vitaminen an der Entstehung schmerzhafter Nervenschäden, sog. Neuropathien, beteiligt sein. „Der Ausgleich dieses Vitaminmangels ist nötig, um die Schmerzen zurückbilden zu können“, erläutert etwa der Neurologe Karlheinz Reiners.

Vitamin B12 von Jamieson (Foto: MHJ)

Zu den Risikogruppen für einen Mangel an B-Vitaminen zählen Diabetiker. Sie verlieren häufig Vitamin B1, dabei sei das Vitamin für die Nervenfunktion „unverzichtbar“. Ein Defizit könne zu einer häufigen Folgeerkrankung von Diabetes führen, der diabetischen Neuropathie. „Diese äußert sich typischerweise durch Schmerzen oder Missempfindungen wie Kribbeln in den Füßen.“

Nehmen nun Diabetiker zur Behandlung ihres erhöhten Blutzuckerspiegels Medikamente mit dem Wirkstoff Metformin ein, könne sich noch dazu ein Mangel an Vitamin B12 ergeben, der ebenfalls Neuropathien fördert. Denn auch laut dem Facharzt Hilmar Stracke ist dieses Diabetes-Medikament „ein Vitamin-B12-Räuber“. Darum sollten Patienten mit Metformin-Therapie regelmäßig ihren Vitamin-B12-Status überprüfen lassen.

Bei Rückenschmerzen B1, B6 und B12

Auch übermäßiger Alkoholkonsum könne zu Vitamin-B-Verlusten und dadurch bedingten Nervenschäden führen, warnen die Experten. In der Therapie von Rückenschmerzen habe sich vor allem die gemeinsame Verabreichung der Vitamine B1, B6 und B12 bewährt, so Tillmann Ott, Pharmakologe und Toxikologe aus Berlin. Und vielleicht noch ein P.S.: Wir vom Molner Heath Center meinen natürlich, dass eine Schmerztherapie die B-Vitamine unterstützen sollte …

Vitamin K2 gegen Falten

Die richtige Dosis Vitamin K kennen Sie bereits aus den News vom 19.04.2017. Und spricht man über Falten (ist für Frauen ein ganz wichtiges Thema), so sollte man auch über Sein und Schein reden. Schein umfasst heutzutage die Vorstellung von jugendlicher Schönheit, die da meint Schminke, Botox, Schönheitschirurgie, Hautstraffung, Fettabsaugung, Brustvergrößerung, Haartransplantation. So täuscht man sich gegenseitig Jugend vor. Auch Schönheit.

Nun bevorzuge ich das Sein. Die Tatsachen: Dass man jung nicht nur scheinen, sondern tatsächlich jung sein sollte !

Das heißt, mit 75 Jahren noch stundenlang Skifahren können sollte, den Ötz-Tal-Radmarathon bestehen, einen Marathon laufen, Bergtouren machen, mit Krafttraining und Yoga einen glatten, beweglichen Körper behalten sollte. Viele von Ihnen geben sich aber mit dem Schein zufrieden und fragen dann, wie sie graue Haare und Ihre Falten loswerden könnten.

Ein tägliches Problem in meinem Sprechzimmer.

Neben Wachstumshormon (News vom 10.01.17 auf www.drstrunz.de) kann ich Ihnen heute etwas Neues anbieten, wenn Sie Ihre Falten loswerden möchten. Nämlich Vitamin K2. Wie man darauf kommt? Indem man in Extremen denkt, z.B. der schlimmsten Faltenkrankheit des Menschen: der systemischen Elastorrhexis (PXE). Ist eine Erbkrankheit. Schon in jüngsten Jahren bekommt man extreme Falten am ganzen Körper. Das elastische Bindegewebe degeneriert, lagert Kalk ein …

2007 wurde als Ursache ein Übermaß an inaktiver MGP gefunden. Matrix GLA Protein. Das entscheidende Wort ist inaktiv. Nur wenn diesen MGP durch Vitamin K2 aktiviert wird (carboxyliert wird), kann es Kalzium aus dem Bindegewebe auslösen und in den Knochen einbauen.

Nun kommt es auf das Auslösen an. Studien zeigen, dass hohe Konzentrationen dieses inaktiven MGP, also an Vitamin K2 verarmten MGP, Falten verursachen. Noch schlimmer: Wie kann man dieses blöde MGP noch vermehren, noch schlimmer machen in seiner inaktiven, gefährlichen Form? Durch Vitamin D ! Peinlich …

Fazit: Nehmen Sie Vitamin D in der richtigen Dosis, dann steigern Sie das inaktive, böse MGP. Das wiederum macht Falten. Solange, bis es nicht durch Vitamin K2 aktiviert wird und daraufhin Kalzium aus dem Gewebe (auch aus der Gefäßwand) in den Knochen transportiert. Das heißt also:

Zu Vitamin D gehört unbedingt immer Vitamin K2.
Vitamin K2 verhindert Falten.

So könnte man nun etwa die Story von der gefährlichen Sonne und den Falten auch anders erzählen: Statt „gefährliche Sonne“ sollte dort besser Vitamin K2-Mangel stehen !

Vitamine viel besser und billiger als alle Medikamente – Vitamin-Mobbing ?

„Hat Gott am 6. Tag etwa überall auf der Welt dicke Hochhäuser von Novartis, Pfizer oder Bayer hingestellt und dann am 7. Tag Vitamine über die Felder gestreut“, frägt Dr. Ulrich Strunz (2014) und erklärt sogleich, dass „der Ärger“ mit den (scheinbar so überflüssigen) Vitaminen 1993 begann, als erstmals gezeigt wurde, dass Vitamin E buchstäblich Millionen Menschen das Leben rettet; also Herzinfarkt zu 77 % verhindert und das sogar bei Herzkranken! Und warum dann der Ärger? Na, weil diesen Anspruch doch die Pharmaindustrie für sich reklamiert. In dem Moment also begann sich die Pharmaindustrie zu wehren – und tut das bis heute. (2015)

Große Teile der Bevölkerung Deutschlands leiden unter Vitaminmangel, befand das Deutsche Institut für Ernährungsmedizin und Diätetik (D.I.E.T.) bereits 2002. (Infografik: obs / MCM Klosterfrau Vertrieb GmbH)

Seither würden „zumindest die Experten“ auf Anti-Vitamine konditioniert (2016) und die Bevölkerung einem regelrechten „Vitamin-Mobbing“ ausgesetzt (2013). Und wann immer klar würde, dass ein natürliches Heilmittel stärker wirkt als jedes Pharmaprodukt, kommen sog. Schrottstudien „auf den Markt“, die prompt das Gegenteil beweisen sollen. (2010) Hingegen findet sich bei Andrew Saul, einem weltweit führenden Vitaminforscher, die tatsächliche Heilwirkung von Vitaminen in einer wunderbar nachzulesenden Timeline  bestens dokumentiert. (2015) Vitamine, richtig dosiert, sind Medikamente, auch wenn das nicht Alle wahrhaben wollen! (2012)

Wie auch den Umstand, dass „künstliche“ Vitamine, also als Kapsel oder Tablette, „schlechter“ seien als jene der Nahrungsmittel. Fast das Gegenteil ist der Fall, denn (1.) sind NEM von allen Schadstoffen befreit und (2.) ist die Molekularstruktur beider Varianten völlig gleich – vom Körper nicht unterscheidbar. Weil aber in der Natur Vitamine nur als „Multivitamine“ vorkommen und sich dadurch in der Wirkung verstärken, spricht auch sehr sehr viel für die „natürlichen“ Wirkstoffe aus dem Essen. Nur findet man dort dann allerdings nicht mehr viele davon …! (2013)

Verlust von Vitamin C nur durch Lagerung am Beispiel grüner Bohnen (Infografik: obs / Deutsches Tiefkühlinstitut)

Täglich „Multivitamine“ zu konsumieren ist also lebensentscheidend. Und das im wahrsten Sinne des Wortes und vor allem in der richtigen Dosis, denn Vitamine machen (1.) nachweislich nicht nur jünger, sondern verhindern (2.) ebenso nachweislich wie eindeutig Krebs (auch bei Kindern). Im 1. Fall verlängern Vitamine die Telomere (Beweis 2009 und Nobelpreis), also die Schutzkappen der Körperzellen. Sind diese nämlich aufgebraucht, was mit den Jahrzehnten passiert, so stirbt der Mensch. (2013) Und der 2. Fall, dass Vitamine wie auch Mineralstoffe Krebs besiegen, ist wissenschaftlich nun wirklich schon ein alter Hut. (2009)

„Nicht nur ein bisschen Krebs verhindern, sondern drastisch und zu 75 %“, betont Dr. Strunz. Und: „Je länger man Multivitamine nimmt, desto stärker ist ihre Wirkung!“ (2010) Dass Vitamine generell Krebs besiegen, hatte 2012 auch wieder einmal die Harvard University bewiesen (2012) und 2 Jahre darauf dann die Universität Brüssel (2014). Bei Kindern werde ebenso Krebs verhindert, bewiesen u.a. 2007. (2013) Kurz und gut: (Multi-)Vitamin-Präparate sind lebenswichtig. Man kann davon gar nicht genug haben! Halb Canada, die halbe USA nehmen täglich Vitamine zusätzlich. Denken Sie also in gesundem Egoismus gleich heute noch an sich und tun es ebenfalls – richtig dosiert !

Zu weiteren Information samt den Multivitaminen und Vitaminen im Shop geht’s hier und hier !

Stellungnahmen des BLL

Und hier auch noch sehr interessante Stellungnahmen (siehe Links) vom Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL), dem Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft mit ca. 500 Verbänden und Firmen aus der gesamten Lebensmittelkette:

Gesetzliche Regelungen für Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland (2016)

Stellungnahme zur BVL-Pressemitteilung „Nutzen und Risiken von Nahrungsergänzungsmitteln“ (2014)

Stellungnahme zur Supplementierung von Vitaminen und Mineralstoffen bei Senioren (2013)

Stellungnahme zum Beitrag „Die teure Vitaminillusion“ in Bild am Sonntag (2013)

Stellungnahme zum SPIEGEL-Artikel „Die Vitamin-Lüge“ (2012)