Der Kampf gegen das Alter

Wie hier schon des Öfteren erwähnt: Der Mensch liebt es zu kämpfen. GEGEN etwas zu sein und nicht für etwas. Mediziner kämpfen am liebsten gegen alle möglichen Krankheiten (oder auch nur einzelne Viren ?) und die Schönheitsmedizin bekämpft vor allem das Alter. Aber auch noch an weiteren Fronten wird der Kampf gegen das Älterwerden geführt. Da gibt es Zeitschriftenartikel noch und noch, wissenschaftliche Berichte und ein Buch nach dem anderen.

So z.B. in der Sonntagszeitung „WamS“ vom 29.12.2019. Dort erfährt man fast alles über die vorderste Front der Altersbekämpfung. Die Frohmedizin jedoch, kann über all die Kämpfe in Wahrheit

nur lächeln !

Denn, so heißt es dort, die biologische Uhr ließe sich tatsächlich zurückdrehen. Nämlich durch

  • HGH     (Wachstumshormon)
  • DHEA  (Testosteron, Östrogen)
  • Metformin   (Mittel gegen Diabetes).

Dürfte Ihnen aus meinen News bereits alles bekannt sein. Doch jedenfalls hatten nach Gabe dieser 3 Substanzen ein paar ältere Herren ihre biologische Uhr um 2,5 Jahre zurückgestellt !

Man weiß auch, dass der menschliche Körper aus vielen Milliarden Zellen besteht, die auch nicht gelangweilt herumhängen, sondern gerade im Gegenteil aktiv Substanzen absondern, die u.a. Entzündungen und das Krebswachstum fördern. Also hat man bei Mäusen versucht, durch Genmanipulation die sog. seneszenten Zellen los zu werden. Das Resultat: Die Mäuse lebten zwar nicht länger, aber deutlich gesünder- selbst in hohem Alter.

Der Grund dafür sind Eiweiß-Moleküle. Eines davon heißt TIMP2. Folglich und prompt wurden Unternehmen gegründet, die sich mit den besagten Eiweißen beschäftigen.

In dem besagten WamS-Artikel lernen wir auch von der grandiosen Yamanaka-Kur. Prof. Shinya Yamanaka, 2012 dann sogar Nobelpreisträger, hatte 2006 gezeigt, dass man jede beliebige Körperzelle wieder in ihren Urzustand zurückversetzen kann. Sie wieder in eine „pluripotente“ Stammzelle verzaubern kann. Die wiederum den Körper verjüngt !

Bei Mäusen gelang das bereits. Die Tiere wurden gesünder, deren Herz und Nieren arbeiteten besser und sie lebten auch 30 % länger als die Kontrollgruppe. An der Universität Standford wird das nunmehr an menschlichen Zellen ausprobiert … Ein Wissen übrigens, das zu dem Buch „Das Ende des Alterns“ von Prof. Dr. David Sinclair führte. Einem Bestseller. Dort heißt es – wie auch im besagten „Wams“-Bericht:

Immerhin ist längst erwiesen, dass das Altern sich durch Umwelteinflüsse und die Lebensweise verzögern lässt – wenn auch nur in begrenztem Umfang: Durch viel Bewegung, wenig Essen und eine rege geistige Aktivität.

Ei gucke da ! Wir haben das Älterwerden also längst in der Hand. Brauchen dazu weder Industriekonzerne noch Universitäten. Und wenn „in begrenztem Umfang“ heißen soll bis 140 Jahre, dann soll es mir recht sein. Oder lassen wir auch einmal den Präsidenten der deutschen Alzheimer Forschung Initiative, Dr. Michael Lorrain, zu Wort kommen, der da sagt:

Alter per se ist keine Krankheit !

Wozu mehr Sauerstoff ?

Leben ohne Sauerstoff ist nicht möglich. Das sagen irgendwie alle. Selbst Schulmediziner. Ob die wohl eine kontrollierte, randomisierte, Placebo-kontrollierte Studie mit hunderten Teilnehmern kennen, die beweist, dass man z.B. nach einer halben Stunde unter Wasser tatsächlich tot ist ? Eine solche, wissenschaftlich abgesicherte Studie wurde meines Wissens noch nicht durchgeführt.

Doch wir Frohmediziner glauben sehr wohl auch Büchern der Physiologie und finden dort als Tatsache aufgeführt:

  • Wer läuft, durchflutet seine Muskulatur rund 10 Mal stärker mit Sauerstoff.
  • Wer läuft, durchflutet sein Gehirn etwa doppelt so stark mit Sauerstoff.

Also höchst wünschenswerte Effekte, könnte man meinen. Doch werden solche mitunter überlesen oder wenn nicht, dann einfach so hingenommen. Darum drehe ich Ihnen das Ganze einmal um:

  • Wer nicht läuft, verzichtet in dieser Zeit auf 90 % des möglichen Sauerstoffes in der Muskulatur. 90 % !!!
  • Wer nicht läuft, verzichtet in dieser Zeit auf 50 % des möglichen Sauerstoffes im Gehirn.

Na, das klingt doch gleich ganz anders – oder ? Und da könnte man dann sehr wohl fragen: Ist in einem Zustand OHNE LAUFEN LEBEN noch MÖGLICH ? Oder poppiger formuliert:

Leben Nicht-Läufer eigentlich ?

Ja, schon. Zum Glück ! Fragt sich nur wie ?

Dahinter steckt übrigens der gleiche Gedanke wie bei den Nahrungsergänzungsmitteln: Wenn nur ein essentieller Nährstoff fehlt, dann ist man tot. Und wenn ein essentieller Nährstoff wie Magnesium, Eiweiß oder Omega-3 nur zur Hälfte da ist, ist man dann „halbtot“ ?

Sie kennen alle die Antwort. Ja, man lebt noch, aber nur wie ! Und dieses WIE können Sie tagtäglich besichtigen: Im Straßenverkehr, in den Fußgängerzonen usw.. Wenn man mal nicht ununterbrochen auf sein Mobiltelefon starrt, sondern seinen Mitmenschen ins Gesicht schaut. Auf die Körpersprache achtet. Sieht man dort Leben ? Lebensenergie ? Lebensfreude ?

Das mit den Nahrungsergänzungsmitteln haben schon Viele von Ihnen verstanden. Das mit dem Laufen und mehr Sauerstoff leider noch nicht ! Die lassen sich „mehr Sauerstoff“ einfach entgehen und vergeuden dadurch Lebenszeit.

Mehr Sauerstoff nämlich hebt die Körperfunktionen, insbesondere die Mitochondrien (Ihre Kraftwerke), sogleich auf ein völlig neues Niveau !

Erinnern Sie sich … an die Mitochondrien ? An das schöne Zitat von Rudolf Bolzius in den News 21.01.2020:

Ohne funktionierendes Mitochondrium fällt die Körperzelle in den Urzustand des Einzellers zurück. Und da gilt es dann, sich so rasch wie möglich zu vermehren, um zu überleben.

Genau das ist die Definition von Krebs ! Und Sie getrauen sich einfach weiter, Ihre Mitochondrien zu beleidigen … Jeden Tag, an dem Sie nicht laufen !