Fallschirme unnötig und teuer

Weil es immer wieder Schrottstudien gibt, welche die Notwendigkeit von Vitaminen, Mineralstoffen und Omega-3 bestreiten, also kurz gesagt Nahrungsergänzungsmittel (NEM) unnötig seien, schlägt jetzt die ehrliche Wissenschaft zurück. Endlich !! Und zwar in der renommierten Fachzeitschrift British Medical Journal.

Dort wird in einer randomisiert kontrollierten Studie gezeigt, dass es bei einem Sprung aus dem Flugzeug für die Anzahl an Toten oder traumatischen Verletzungen keine Rolle spielt, ob man einen funktionierenden Fallschirm trägt oder nicht. Und nun probieren Sie bitte einmal und ersetzen im vorherigen Satz „Fallschirm“ durch „Vitamine“ oder „Omega-3“ …

Die randomisierte, kontrollierte Studie gilt in der medizinischen Wissenschaft als Königsweg zur Gewinnung brauchbarer Erkenntnisse. Und in genau so einer Studie beweisen die Autoren, dass es keinen Unterschied macht, ob man mit oder ohne Fallschirm aus einem Flugzeug springt. Und das ging so:

In der Zeit von September 2017 bis August 2018 wurden 92 erwachsene gesunde Passagiere von Linienmaschinen ausgewählt, wovon 23 auch einwilligten, für die Studie aus einem Flugzeug zu springen. Dazu wurden sie – per Zufall randomisiert – entweder mit einem funktionierenden Fallschirm (Neupreis bis zu 5.000 €) ausgestattet oder mit einer Fallschirm-Attrappe. Weiters wurde – wie für Fallschirmsprünge üblich – ein Hubschrauber benützt.

Nach den Fallschirmsprüngen wurden innerhalb von 5 Minuten – also unverfälscht durch äußere Einflüsse – sog. Vitalparameter und Verletzungen erhoben – und zwar nach dem standardisierten „Injury Severity Score“. Das Ergebnis lautet: In beiden Gruppen (Fallschirm oder Attrappe) sowie den Untergruppen kam es nach der Landung zu keinerlei Todesfällen (0 %) oder Verletzungen (0 %).

Somit ergibt sich beim Sprung aus einem Flugzeug kein Vorteil durch die Benützung eines Fallschirms.

Korrekter Weise erwähnen die Studienautoren auch noch, dass sich die untersuchten Personen und Helikopter in deutlich niedrigerer Höhe (Mittelwert 0,6 m) befanden als die Mehrzahl der nicht an der Studie teilnehmenden Personen (in Linienmaschinen) und diese auch eine deutlich niedrigere Geschwindigkeit (Mittelwert 0 km/h) aufwiesen.

Kommentar von Dr. Strunz:

Sehen Sie, genau so werden die meisten Vitamin- oder NEM-Studien gemacht. Da werden sinnlose Mengen geglaubt und auch getestet wie z.B.:

  • 100 mg Vitamin C täglich statt 10 g
  • 1 g Omega-3 täglich (vielleicht sogar noch nüchtern !) statt 4 g
  • 50 mg Vitamin E pro Tag statt 400 mg (und sogar ohne Vitamin C !!)
  • 800 IE Vitamin D täglich statt 9.000 IE

Haben Sie sich beim Lesen ebenfalls königlich amüsiert ? Nochmals betont: Das ist ein Bericht aus dem British Medical Journal ! Wenn nicht, dann aber sicher jetzt nach dem Schlusswort der Studienautoren:

Die Ergebnisse der Untersuchung beeindrucken in ihrer Eindeutigkeit. Auch wenn die Flugsicherheit nicht zum Kernbereich der medizinischen Forschung zählt, so kann man wohl davon ausgehen, dass sich die gezeigten wissenschaftlichen Erkenntnisse bald in der Praxis niederschlagen werden. Folglich könnte weltweit viel Geld für unnötige Ausrüstung einspart werden und könnten auch die Besitzer von Flugzeugen aus dem Würgegriff der Fallschirm-Lobby befreit werden.

QUELLE: BMJ 2018;363:k5094

Wissenschaftliche Medizin

Das ist die moderne Medizin. Also die Medizin des 21. Jahrhunderts. Die weiß und die kann. Die weiß, wie man Dickdarmkrebs verhindert. Die weiß, wie man Asthma oder Multiple Sklerose zum Verschwinden bringt. Aber, das kann nur die wissenschaftliche Medizin. Stichwort: Messung ! Das kann nicht die „Schulmedizin“ der Universitäten. Wenn Ihnen das zu grob klingt, dann lassen Sie es sich doch einfach beweisen.

Lesen Sie dazu bitte noch einmal eine der mir wichtigsten News aus dem Jahr 2012. Da geht es um ein Kind. Vielleicht Ihr Kind! Mir persönlich gab es jedenfalls nichts Wichtigeres und Heiligeres als meine Kinder. Also los:

Mein Kind ist geheilt !

Das Glück hinter diesem Satz erschließt sich nur einer Mutter. Einer Mutter, deren Kind der Schulmedizin, also der Resignationsmedizin, ausgeliefert war. Auch Sie hätten da keine Wahl: Das Kind hatte viel zu hohen Blutdruck und war tatsächlich gefährdet.

Nun, wie läuft so etwas ab? Erst schüttelt der Hausarzt bedenklich den Kopf, dann fangen die Untersuchungen an. Erst im Krankenhaus (Ingolstadt), dann in der Universität (München). Und mit welchem Ergebnis? Ich zitiere die Mutter: „Die Ursache wurde nie gefunden.“ Natürlich nicht.

Universitätsmedizin ist Resignationsmedizin.

Die beschreibt Krankheiten, heilt aber nicht. Für diese Beschreibungen gibt es dicke Lehrbücher und gelehrte, mitunter brillentragende Professoren, die ernst den Kopf schütteln. Warum ich diesen Ton anschlage? Weil ich auch 2 Kinder habe. Und eines davon ebenfalls schwer krank war. Und ich erst am eigenen Kinde (nicht an der Universität) Epigenetik erlernt habe. Also nicht mehr „Behandlung“, sondern Heilung ! Eine echte Sensation. Die wird auch von Vielen von Ihnen, liebe Leser, in ihrer Bedeutung noch nicht richtig verstanden.

Jedenfalls stellt mir die Mutter ihr Kind vor. Mit Bluthochdruck. Braucht täglich Tabletten (Ramipril). Und bringt mir die Blutwerte aus der Uniklinik mit. Ein Blick von mir genügt: Zu wenig Kalium, zu wenig Magnesium. Genau die 2 in jedem biochemischen Lehrbuch beschriebenen Blutdruck-Salze. Also gebe ich der Mutter ein paar Ratschläge und lese dann:

Gut 2 Wochen sind vergangen, seit ich mit meiner Tochter (6 Jahre) bei Ihnen war. Sie empfahlen uns wegen des hohen Blutdrucks (Ursache wurde nie gefunden!) ihr Kalium, Magnesium und Arginin zu geben. Wir freuen uns heute sagen zu können, dass bisher alles wirklich gut funktioniert. Schon nach ein paar Tagen konnten wir die ursprüngliche Tablettendosis reduzieren. Vor mittlerweile 7 Tagen haben wir das Medikament ganz abgesetzt. Meiner Tochter geht es sehr gut. Und sogar die häufigen Situationen mit Unruhe, Unwohlsein, Übelkeit – gerade an heißen Tagen – blieben aus.

Kind geheilt, Mutter glücklich. Und genau so, das ist das eigentlich Schlimme daran, könnten hunderttausende oder gar Millionen Menschen geheilt werden. Also nicht bloß behandelt! Wenn sich Ärzte aus ihrer Anbindung an die Pharmaindustrie lösen … würden. Können sie aber nicht. Die wurden so ausgebildet, quasi so erzogen.

Aber bleiben wir beim Glück: Kind geheilt. Wie gesagt, die wissenschaftliche Medizin weiß und kann wirklich. Nur eben die Resignationsmedizin der Universitäten nicht.

PS: Dazu gab es dann auch eine Fortsetzung: „Die Saat geht auf“ (News vom 10.12.2012). Glück pur.

Haarausfall ist grundsätzlich lösbar

Haarausfall beklagen Sie recht häufig. Kränkt besonders die weibliche Seele. Habe auch schon mehrfach darüber geschrieben. (News vom 07.06.2012) Da hatte z.B. eine junge Frau 2 Jahren lang „zahlreiche Untersuchungen und Behandlungen“ hinter sich gebracht, aber leider „ergebnislos“. Wir dachten nach und hatten dann die Lösung: Haare bestehen nämlich aus Keratin. Das ist Eiweiß. Und Eiweiß besteht aus Aminosäuren. Die kann man essen … als Fleisch, Fisch oder Shake (Pulver) !

Doch wollen wir heute, also 6 Jahre später, mal schauen, wie andere Ärzte mit dem Problem „Haarausfall“ umgehen:

  • „Das ist die Mauser, gnädige Frau“, lautete etwa die Diagnose eines Professors der Berliner Charite – nach langer, vergeblicher Diagnostik. Nun gut … Resignation.

Lese ich den Arztbrief eines Endokrinologen. Den hatte eine Patientin aufgesucht, weil sie seit einer fieberhaften Infektion im Vorjahr an Haarausfall litt. Der Endokrinologe hatte gewissenhaft gemessen und keine Ursache gefunden. Gemessen?

  • Die Schilddrüsenfunktion war einwandfrei: Die muss man überprüfen, weil bei Dysfunktion Haarausfall. Ist bekannt.
  • Kein erhöhter Wert an Dihydro-Testosteron: Das ist ein Abbauprodukt von Testosteron und verantwortlich für den „androgenen“ (männlichen) Haarausfall an der Stirn.
  • Kein Eisenmangel: Ist korrekt. Ein niedriges Ferritin geht häufig mit Haarausfall einher.
  • Kein Zinkmangel: Ist korrekt. Zink brauchen wir für den Aufbau von Eiweißstrukturen, also Haut, Knochen, Haare und Fingernägel.

Die Patientin war enttäuscht. Wozu geht man denn zum Arzt, wenn der einem nicht hilft? Ist wohl ein grundsätzliches Problem in der Schulmedizin … Was haben wir dann gemacht? Wir haben uns erlaubt, die obige Messung zu ergänzen … und erfolgreich zu behandeln ! Wie denn das ?

  • Das Aminogramm angeschaut: Haare bestehen aus Aminosäuren. Fehlt eine wichtige Aminosäure, fallen die Haare aus.
  • ANA positiv: Ist ein Hinweis auf eine Autoimmun-Reaktion des Körpers. In meinen Augen der häufigste Grund für Haarausfall.

Abhilfe ?

Könnten Sie bei Dr. Terry Wahls zum Thema Multiple Sklerose nachlesen. Oder im Protokoll von Dr. Cicero Coimbra (News 07.12.2016). Wir haben demnach den Vitamin D-Spiegel nach oben korrigiert. Damit die Auto-Immun-Reaktion zumindest abgeschwächt und durften wieder neue Haare begrüßen.

Haarausfall ist ein grundsätzlich lösbares Problem.

Operationen und Vitamin D

Molekularmedizin ist der Hoffnungsschimmer auch für die Chirurgie. Nur weiß die das noch nicht. Noch! Denn jede Operation, jeder Eingriff in den menschlichen Körper kann tödlich enden. Jedenfalls bei schwer kranken Menschen. Haben Sie schon ein Mal nachgedacht, warum eine doch immer so gut gemeinte Hilfe wie die Operation auch einen solch tragischen Ausgang haben kann?

Ob das wirklich an der Operation selbst liegt? Nach meiner persönlichen Erfahrung, nein! Chirurgen verstehen ihr Handwerk. Und wenn die wo hineinschneiden oder etwas wegschneiden, dann nähen die auch wieder zu. Steril. Und wenn Chirurgen nageln und schrauben, kann man sich auf diese handwerkliche Kunst auch verlassen. Vor der ich höchsten Respekt habe …

Dennoch passiert nach Operationen fast regelmäßig etwas Unerwartetes: eine Infektion. Abszesse, eine verzögerte Heilung, unerklärliche Schmerzen. Oder eben – wenn Sie schon davor schwer krank waren – der Tod. Weshalb? Die Erklärung ist ganz einfach: Ihre Blutwerte waren vor der Operation nicht optimal.

Genau darauf zielt die Initiative von 2 Schweizer Professoren ab, die vom Staat ein Gesetz verlangen, dass 4 Wochen vor jeder Operation Blutwerte kontrolliert und optimiert werden müssten. (News 30.04.2015) Da hat jemand etwas verstanden. Heißt übersetzt: Wäre Ihr Körper in einem optimalen, abwehrbereiten Zustand, im Vollbesitz der möglichen Energie, würde er Eingriffe wie eine Operation durchaus (ohne Nebenwirkungen) vertragen. Nur:

In diesem Zustand sind Sie selten.

Deutlich illustriert wird das in einer sogenannten EUROPA-Studie unter Leitung der Grazer Universität. Da wurden 480 schwer kranke Patienten auf der Intensivstation – vor der Operation – auf ihren Vitamin D-Spiegel im Blut untersucht. Und danach – doppelblind, Placebo-kontrolliert – also mit höchstem wissenschaftlichem Standard entweder Vitamin D verabreicht oder eben nichts.

Das Resultat ist in meinen Augen 1. gravierend, 2. alarmierend und 3. ernüchternd, was die Schulmedizin betrifft. Denn die simple Gabe von Vitamin D hat die Sterblichkeit besagter Patienten deutlich reduziert und zwar waren

  • nach 3 Wochen ohne Vitamin D 46 % gestorben, mit Vitamin D nur 29 %
  • nach 6 Monaten ohne Vitamin D 50 % tot, mit Vitamin D nur 35 %.

Bei Patienten also, deren Vitamin D unter 12 ng/ml lag. Ein häufiger Wert, wenn ich Ihr Blut analysiere. Was sagt uns das? Wenn man also einen einzigen Blutwert in Ordnung bringt, z.B. Vitamin D von unter 12 ng/ml auf über 40 ng/ml anhebt, kann man schon zehntausenden schwer kranken Menschen das Leben retten.