EU-Tabaksteuer schreckt Raucher nicht ab

Die geltenden EU-Regeln zur Besteuerung von Tabakprodukten bringen den Mitgliedstaaten zwar stabile Steuereinnahmen, Raucherinnen und Raucher schrecken sie aber nur bedingt ab. Das stellt die EU-Kommission in einer  Bewertung fest. So würden in der EU immer noch 26 % der Erwachsenen rauchen. Bei der Generation von 15-24 Jahren seien es sogar 29 %.

Zudem verleiten Preisunterschiede zwischen den Mitgliedstaaten dazu – der nationale Durchschnittspreis einer Packung Zigaretten reicht von 2,57 bis hin zu 11,37 €, günstigere Tabakwaren in Nachbarländern zu kaufen. Die EU-Kommission fordert daher einen „ganzheitlichen Ansatz“ zur Tabakregulierung, der die öffentliche Gesundheit, die Besteuerung, den Kampf gegen illegalen Handel und auch Umweltaspekte berücksichtigt.

Das Ich auflösen

Menschen, die ihr „Ich“ aufgelöst haben, gleichsam abtauchen wie ein weißes Farbblatt in weißen Untergrund, berichten in Studien von traumhaft schönen Erlebnissen und tiefen Erkenntnissen. Und Menschen, die ihr „Ich“ aufgelöst haben, ändern ihr Gehirn messbar und nachhaltig. Die „Entropie“, also die Informationsstruktur, wird durch diese Erfahrung geändert.

Die Persönlichkeit ist danach eine andere.

Das, was man als Ich empfindet, unterscheidet sich in der Regel vom Rest „der Umwelt“. Man trennt also zwischen dem Ich und der Welt um sich herum. Tief in der Meditation wird dieser Unterschied jedoch irrelevant. Man unterscheidet nicht mehr. Dieser Effekt tritt dann auf, wenn das Gehirn umprogrammiert wird. Das kann wie gesagt durch Meditation erfolgen !

Im Buch „Arsch hoch beginnt im Kopf“ habe ich Ihnen Meditation als Instrument für alltägliche Konzentrationsübungen beschrieben. Meditation eignet sich freilich auch hervorragend um

das „Ich“ aufzulösen.

Man spricht dabei gerne und ganz dramatisch vom „ego death“. Dem völligen Verlust der subjektiven Identität. In Fachjournalen auch als „ego-dissolution“ beschrieben.

Für die Messbarkeit dieses Effekts benutzt man hauptsächlich LSD (Lysergic acid diethylamide). (Carhart-Harris et al., 2016) Nach dessen Einnahme steigt im Gehirn die Aktivität des Visuellen Cortex, der visuellen Wahrnehmung. Das Gehirn erhält quasi bei geschlossenen Augen ein Video-Signal. Zudem sinkt die Kommunikation zwischen dem Gyrus hippocampi und dem Retrosplenial cortex.

Der Gyrus hilft beim Erkennen und Erinnern, der Retro beim räumlichen Sehen. Doch die 2, Gyrus und Retro, reden weniger miteinander. Und plötzlich … löst sich das ICH auf. Mit den eingangs geschilderten, angenehmen Folgen !

Diesen Effekt kann man bekanntlich auch mit Drogen wie Kokain oder LSD erzielen. Das machen auch hunderte Millionen Menschen. Aber die finden ihr Glück für vielleicht 2-3 Stunden und geben noch dazu viel Geld aus dafür. Mit, durch oder dank Meditation kann man das jeden Tag haben. Kostenfrei und ein Leben lang !

Der Kern der Meditation ist, von der einen Wahrnehmung wahrgenommen zu werden. Das aber ist vielen zu schwammig, zu esoterisch, zu verträumt. Einverstanden. Manche möchten es lieber greifbar, rational und messbar. Darum gibt’s zum Abschluss auch eine

Studie über die Messbarkeit der Meditation.

Zitiert aus dem Journal „PNAS“ – „Proceedings of the National Academy of Sciences“. Hersch-Index von 699, Impact-Factor von 9.38, seit 1914 etabliert. Mit das einflussreichste wissenschaftliche Fachjournal der Welt.

Also:

Carhart-Harris, R. L., Muthukumaraswamy, S., Roseman, L., Kaelen, M., Droog, W., Murphy, K., … Nutt, D. J. (2016). Neural correlates of the LSD experience revealed by multimodal neuroimaging. Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, 113(17), 4853–4858. (LINK)

Leben ist ein Wunder

Vielleicht sollten man doch ab und zu den Kopf vom Schreibtisch heben. Ab und zu das Denken vom Finanzamt lösen. Gelegentlich mal über das Wunder nachdenken, dass man lebt, vielleicht sogar Kinder hat. Die fröhlich herumspringen. Ein Wunder ?

Zumal der Mensch immer erst aufwacht dann, wenn es ihm schlecht geht. Wenn er schwer krank wird. Wenn er – wie mir dies dankenswerterweise geschah – fast wegen eines Unfalltodes stirbt. Auch ich bin erst danach so richtig aufgewacht. Und empfinde seither das Wunder des Lebens Tag für Tag. Jeden Morgen aufs Neue !

Falls Sie solch ein „einschneidendes“ Erlebnis noch nicht hinter sich haben, dann lassen Sie doch bitte ein Mal etwas Naturwissenschaft in Ihre Gedankenwelt einfließen:

Die konventionelle Geschichte des Lebens auf der Erde – die Theorie von Urknall und der Evolution – verlangt von uns zu glauben, dass vor langer Zeit genau die richtigen Umstände in genau der richtigen Weise und genau zur rechten Zeit eintraten, um genau die richtige Umwelt für die richtigen Kräfte zu schaffen, die dann perfekte Atome bildeten und diese zu den Elementen zusammenfassten, die die ersten Moleküle des Lebens gebaren.

Als wäre es nicht schon eine enorme Herausforderung, von uns zu verlangen, an diese unwahrscheinliche Reihe von Ereignissen zu glauben, werden wir auch noch aufgefordert anzunehmen, dass dieses 1. Molekül des Lebens überlebte, gedieh, sich unzählige Male vervielfachte, diversifizierte und schließlich im Laufe der Zeit mit Hilfe einer anpassungsfähigen, als „Überleben des Stärksten“ bekannten Strategie triumphierte, um jene Körper hervorzubringen, die uns befähigen, das Leben zu führen, das wir heute leben.

Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Reihe von Ereignissen tatsächlich eintrat, ist so gering, dass sie unmöglich erscheint !

  • Der Chemiker und Nobelpreisträger Ilya Prigogine stimmt dem zu: „Die statistische Wahrscheinlichkeit, dass organische Strukturen und die äußerst genau harmonisierenden Reaktionen, die lebende Organismen auszeichnen, durch Zufall entstehen könnten, liegt bei 0.“
  • Der Schweizer Mathematiker und Physiker Marcel Goly berechnete vor seinem Tod 1989, dass die Wahrscheinlichkeit einer zufälligen Entstehung selbst des einfachsten lebendigen Proteins bei 1:10450 liegt.
  • Der Pflanzenphysiologie und frühere Leiter der Universität Utah, Frank Salisbury, berechnete die Wahrscheinlichkeit der Existenz eines gewöhnlichen DNA-Moleküls auf 1:10600.

Diese riesige Zahl verdeutlicht die Wahrscheinlichkeit, dass sich das 1. DNA-Molekül durch Zufall gebildet hat. Ich hebe diesen Punkt deshalb hervor, weil Wissenschaftler bei Wahrscheinlichkeiten von 1:10110 (oder noch weniger) das Eintreten eines Ereignisses für so unwahrscheinlich halten, dass es unmöglich scheint.

  • Der englische Astronom Sir Fred Hoyle und der Astrobiologe und Mathematiker Chandra Wickramasinghe schätzten die Chancen sogar noch weit geringer ein, nämlich auf weniger als 1:1040000 … auf der Basis der Anzahl bekannter Enzyme, von deren Notwendigkeit man für das Leben weiß und der Wahrscheinlichkeit ihrer zufälligen Entstehung.

Wenn wir anfangen, über derart geringe Chancen zu sprechen, werden die Zahlen selbst nahezu bedeutungslos. Für Nichtmathematiker beschrieb Hoyle diese atemberaubenden Statistiken gleich einem Tornado, der über eine Müllhalde hinwegfegt und sich dann aus den herumfliegenden Teilen ein Flugzeug vom Typ Boeing 747 zusammensetzt.

Unmöglich. Sagt uns die Wissenschaft ! Kein Wunder also, dass im vorigen Jahrhundert noch fast jeder Physiker mit Nobelpreis … im Alter religiös wurde.

QUELLE: Gregg Braden „Mensch: Gemacht“

Das Thema Fluor ist erledigt

Fluor interessiert Sie brennend. Weiß ich aus Ihren vielen Anfragen. Dabei kennen Sie doch schon längst mein Rezept „gegen“ Karies. Der durch Fluor verhindert werden sollte, weil Fluor bekanntlich den Zahnschmelz härtet. Ihn widerstandsfähiger macht. An sich eine gute Idee, denn 98 % der 10-Jährigen in der Bundesrepublik haben Zahn-Karies. Also praktisch alle …

Nur meine 2 Kinder nicht. Die sind nachweislich kariesfrei. Schon seit ihrer Kindheit. Wie die das machen? Ich bitte Sie! Die Ursache von Zahnkaries ist doch schon längst und einwandfrei geklärt: Es ist der Verzehr von Fabrikzucker. Es wurde bereits 1976 im Ernährungsbericht der Bundesregierung festgestellt:

Ohne Zucker kein Karies

Damit war das Problem doch geklärt oder? Das Peinliche dahinter ist Ihnen ebenfalls wohl bekannt:

Der Zahn ist der beste Gesundheitsanzeiger des Menschen.

Heißt übersetzt: Der katastrophale Gebissverfall geht mit einer erschreckenden Zunahme anderer ernährungsbedingter Zivilisationskrankheiten einher. Heißt zitiert nach Dr. Max-Otto Bruker:  Verläuft parallel zu

  • Rheuma
  • Gefäßerkrankungen
  • Diabetes
  • Herzinfarkt
  • Fettsucht
  • Lebererkrankungen.

Die logische Konsequenz wäre dann doch wohl, den Zucker wegzulassen. Ihn aus der Ernährung einfach zu streichen. Zucker alsdann auch aus der „Volksernährung“ zu verbannen. Andererseits gibt es da noch eine florierende Zuckerindustrie … Also vielleicht ein etwas naiver Vorschlag ?

Also FLUOR.

Offenbar können wir gegen Karies nichts machen. Weil wir ja gegen Zucker nichts machen können. Dann gibt’s eben Tabletten wie Fluor obendrauf. Ebenfalls ein bekanntes Prinzip: Gegen Fettsucht (Diabetes) können wir nichts machen. Gegen Bluthochdruck können wir nichts machen uvm.. Aber Tabletten können wir nehmen !?

Und so kam man auf Fluor. Das hätte auch passen können, wäre Fluor ein harmloser Stoff. So wie Vitamin C. Ist es aber nicht. Denn leider hat Fluor Nebenwirkungen. Die können sogar tödlich sein. Die österreichische Vergiftungszentrale in Wien meldet 2 bis 3 Vergiftungsfälle pro Woche. Zumal auch immer die bestehende toxische Gesamtsituation (Addition von Schadstoffen) berücksichtigt werden muss. Wird oft vergessen !

Dabei heißt es im Umweltprogramm der Bundesregierung: „Fluor wurde als Urheber vieler Schäden bei Pflanzen und Tieren erkannt, die man bisher nur anderen Stoffen, besonders dem Schwefeldioxid, zugeschrieben hatte“. Und schon in den Siebziger Jahren hat das Bundesgesundheitsamt aufgrund der vorliegenden erdrückenden Belege nicht nur die „Nutzlosigkeit der Trinkwasserfluoridierung, sondern auch die Gefährlichkeit der Fluoride“ unter Beweis gestellt.

Sollte also genügen? Tut es aber nicht. Es geht da schließlich um Geschäfte in Milliardenhöhe – mit Zucker, mit Fluor.

Noch vor einigen Jahren hätte ich gesagt: Wer möchte dagegen ankämpfen? Siehe Statine: Auch so ein eigenartiger Milliardenmarkt. Heute weiß ich: Die Zeiten haben sich geändert. Dramatisch und fast schlagartig durch die sozialen Medien. Man spricht (wieder) miteinander. Mir persönlich sind diese Gespräche zu 90 % unheimlich, doch die übrigen 10 %, die könnten unsere Welt retten.

ZUSAMMENFASSUNG: Das Thema Fluor ist erledigt. Kaufen Sie sich bitte das Büchlein „Vorsicht Fluor“ von Dr. Bruker und Rudolf Ziegelbecker. Dort steht alles drin …