Frohmedizin ist ganzheitliche Medizin

Ein steter Vorwurf an die Schulmedizin lautet, sie würde den Menschen nicht im Ganzen sehen, sondern in einzelne Abschnitte unterteilen. Würde also das Herz behandeln oder die Galle oder die Lunge oder den Darm usw.. Dabei steckt doch hinter jedem Organ ein Mensch, den man zumindest mitbehandeln müsste. Müsste !

Nehmen wir Herzrhythmusstörungen. Was tut die Schulmedizin (dagegen) ? Die durchtrennt ein Nervenbündel oder pflanzt einen Schrittmacher ein (News 29.03.2019). Dabei spinnt das Herz vielleicht nur, weil es vom Zwerchfell hochgequetscht wird. Durch – na, raten Sie mal – 30 kg Bauchspeck.

Müsste man also nur zum Abspecken raten, oder ? Oder das Herz ist einfach zu wenig ausdauertrainiert. Ist zu schwach, dadurch anfällig für Rhythmusstörungen. Müsste man Marathonlaufen empfehlen, oder ? Oder der Mensch hat zu viel Stress. Regt sich darum auf, produziert zu viel Adrenalin und das wiederum bewirkt Herzrhythmusstörungen. Müsste man Entspannungstechniken vermitteln, oder?

Alles völlig richtige Ideen. Oft genug von Ihnen als Vorwurf an die Kollegen geäußert: Die fehlende ganzheitliche Betrachtung des Menschen. Da denk ich mir dann immer: Erklären Sie bitte ein Mal einem übergewichtigen Menschen mit Herzrhythmusstörungen, dass die wahrscheinlich verschwinden würden, wenn er nur abspecken würde. Da will der plötzlich gar nichts mehr hören von „ganzheitlich“. Der will lieber eine Tablette haben … Zur Medizin gehören also immer 2.

Sehen Sie, das ist das Neue, das Überwältigende, gleichzeitig Elegante bei der

molekularmedizinischen Betrachtung des Menschen.

Bei der Vorstellung, dass der Mensch aus Molekülen besteht. Und sind diese Moleküle perfekt angeordnet, dann geht es ihm oder ihr gut. Man braucht sich folglich nur um Moleküle kümmern. Und die kann man messen, wie Sie wissen. Im Blut ! Heißt übersetzt: Bitte bringen Sie Ihre Blutwerte in Ordnung und der Körper wird sich selbst heilen.

Das ist das ganze Geheimnis !

Beispiel Tryptophan. Haben Sie zu wenig davon, so verschreibe ich es Ihnen. Dann aber rufen Sie in der Praxis an.  Sie seien weder depressiv, noch hätten Sie eine Schlafstörung. Warum dann Tryptophan ? Nun, man kann mit Tryptophan auch den Darm heilen (News 01.05.2019).

Als Frohmediziner muss man sich also gar nicht um die einzelnen Störungen kümmern, sondern kann gleich den zentralen Punkt ins Visier nehmen:

Die Optimierung der Blutwerte.

Dann wird, egal welche Beschwerden man hat, sich der Körper selbst heilen (können).

Ein wunderschöner Beweis dessen, der mich seit einigen Monaten strahlen lässt, ist der Nobelpreis Medizin 2018. Da wurde behauptet und bewiesen, dass Krebs durch ein sehr, sehr starkes Immunsystem geheilt werden kann !

Und was messen wir in meiner Praxis ?

Ganz sicher erstmalig und möglicherweise noch immer einmalig in Deutschland … das menschliche Immunsystem. Und zwar ganz präzise die Aminosäuren in einem Aminogramm ! Bekanntlich besteht das menschliche Immunsystem nur aus 1,5 kg Eiweiß und nichts sonst. Das braucht zum Funktionieren die Vitamine & Co. Als Katalysatoren. Die messen wir dazu !

Und wenn sogar nobelpreisgekrönt gezeigt wurde, dass selbst Krebs entscheidend vom menschlichen Immunsystem beeinflusst wird, dann wird das wohl für praktisch jede andere Erkrankung auch gelten. Meiner Meinung nach wohl auch für Autoimmun-Erkrankungen (News 20.05.2019 „Gedanken zu Autoimmun“)

Die Frohmedizin hat mit der Molekularmedizin also die effektivste Möglichkeit, das beste Wirkprinzip von Gesundheit in der Hand. Und es ist auch kein Wunder, dass diese noch immer geheimnisvolle Medizin auf knochentrockener Naturwissenschaft beruht. Auf der Messung im Blut. Die damit der üblichen Rate- oder Reparaturmedizin weit, weit überlegen ist.

Auch an wissenschaftlicher Glaubwürdigkeit !!!

Dicke Dünne

Oder auch dünne Dicke, ganz wie Sie möchten. Sind zumeist weiblich. Ich hatte Ihnen einmal von einem Model erzählt, sehr attraktiv und sehr schlank. Der BMI aber nur 17 (also untergewichtig). Doch die junge Dame hatte tatsächlich 32 % Körperfett. Wir hatten mehrmals nachgemessen !

Das Problem dabei ?

Dicke Dünne haben das gleiche Krankheitsrisiko wie Übergewichtige !

Haben Sie das gewusst ? Dieses merkwürdige Phänomen beschrieb kürzlich Frau Dr. Anne Fleck überaus treffend. „DocFleck“ kennen Sie vielleicht oder zumindest die Methode. Ich darf zitieren … und Models aufgepasst:

 … äußerlich sehen sie schlank aus, haben aber zu viel Fett- und zu wenig Muskelmasse. Man erkennt sie an schlaffen Armen, kleinen Speckrollen am Bauch und schmalen Gelenken. Innerlich aber sind die Bauchorgane, das Herz und die Arterien verfettet. Dieses sog. viszerale Fett produziert Botenstoffe, die im ganzen Körper chronische Entzündungen befeuern.

Studien mutmaßen, dass dünne Dicke potentiell mehr Risikofaktoren aufweisen als tatsächlich Dicke, weil sie kaum aktive Muskelmasse besitzen. Diese würde nämlich Myokine produzieren – hormonähnliche Botenstoffe, die antientzündlich wirken. Darum auch weisen dünne Dicke mit einer bestehenden Herzkrankheit unter allen Übergewichtsrisikogruppen die höchste Sterblichkeit auf, doch bleiben medizinisch oft unter dem Radar.

So kann man sich also täuschen, hat man die

Bikinifigur auf Kosten der Muskelmasse erhungert !

Wenn man glaubt, durch Essen allein könnte man seinen Körper „ideal“ formen. Wie schon öfters betont, die Natur lässt sich nicht betrügen. Bewegung gehört auch zum Abnehmen immer dazu. Und auch Krafttraining für den Muskelaufbau. Also bitte wundern Sie sich beim nächsten Mal nicht, wenn Sie mir Ihr Untergewicht klagen, dass ich etwas ungläubig blicke …

Wie man richtig abnimmt, stand übrigens schon in den News 02.03.2013, denn Körpergewicht zu reduzieren lohnt sich. Selbst für Leistungssportler und Schreibtischtäter. Doch sollte man vorher abklären, wie viel man überhaupt abnehmen kann. Das ist individuell sehr verschieden. Man muss also messen, bevor man eine Diät wählt ! Wir bei Strunz messen BMI und Körperfett. Daraus lässt sich dann alles Andere errechnen.

Das Körperfett kann man maximal und ideal absenken auf 4 %. Beweisen Ihnen die Weltklassesportler. Dazu sollte man im BMI-Bereich 20-24 sein. Das ist der langlebigste Bereich. Rutscht man bei der Gewichtsreduktion unter 20, muss man das fehlende Gewicht durch Muskelaufbau kompensieren. Liegt man andererseits trotz minimalen Körperfettes über der BMI-Grenze von 24, dann hat man einen sehr, sehr muskulösen Körper und sollte darüber nachdenken, wie man die Muskulatur leichter und schlanker gestaltet.

Wie nimmt man gesund ab, dass sogar die Leistungsfähigkeit weiter steigt ?

Das geht natürlich nicht mit Hungerkuren und Mangelernährung. Das geht nur so, indem man das (immer) überflüssige Fett reduziert und Körpersubstanz wie Muskeln aufbaut oder zumindest unbeschädigt lässt. Und wie man gezielt Fett verbrennt, ist Ihnen mittlerweile doch klar. Das macht der Körper automatisch, wenn man ihn nicht durch Kohlenhydrate ständig daran hindert.

Bis 50 g Kohlenhydrate am Tag geht noch. Bis dahin setzt die Fettverbrennung mit der Zeit zu 100 % ein. Für den Speiseplan heißt das vor allem

Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und Omega-3.

PS: Ausführliche Gebrauchsanleitungen find Sie in den Büchern „Die neue Diät“ und „Wieso macht die Tomate dick ?“.

Mitleid mit der Schulmedizin …

Hier wieder eine dieser inzwischen „berühmten“ Wunderheilungen. In einem Gebiet der Medizin, das der üblichen Schulmedizin, Universitätsmedizin nicht und nicht zugänglich ist. Man kann mit deren Gebäude wirklich nur noch Mitleid haben !

Dabei ist die (milliardenschwere) Schulmedizin hoch willkommen im Akutfall ! Wenn man sich das Bein gebrochen hat. Wenn der Herzinfarkt schon eingetreten ist. Einverstanden. Jedoch bei chronischen Krankheiten, deprimierenden Zuständen uvm. ABER ist die Reparaturmedizin hilflos. Das weiß man mittlerweile …

Können Sie in den News auch fast täglich lesen.

Wir werden in der Formulierung des Mitleids für die Schulmedizin immer sicherer, denn täglich erhalten wir in der Praxis so Zuschriften wie die Folgende:

Ältere Dame, gerade 70 geworden, hat außerordentliches Übergewicht – schon das ganze Leben. Was jetzt unausweichlich folgt, das wissen Sie inzwischen ebenfalls:

  • Bluthochdruck
  • Diabetes Typ II
  • Makuladegeneration
  • Depression
  • kaputtes Knie mit drohender Operation

Wie gesagt, unausweichliche Folgen. Niemand unter uns vermag die Natur zu überlisten oder gar zu betrügen !

Doch dann hat jemand auf die Dame eingeredet. Hat ihr Empfehlungen gegeben. Literatur besorgt. Immer wieder und auf‘s Neue nachgebohrt, bis die Seniorin „letztendlich kapitulierte, ihre Ernährung umgestellt hat und nun jeden Tag läuft“ (Zitat). Das Ergebnis:

  • Sie hat 12 kg abgenommen
  • Kniescherzen weg, keine Operation nötig
  • Magentabletten mittlerweile überflüssig
  • Alle übrigen Beschwerden ebenfalls weg oder haben sich stark verbessert.

Sie sei sehr glücklich und habe sich in ihrem ganzen Leben nicht so wohl gefühlt, wurde mir versichert.

Und das mit 70 Jahren !

Hätte man (die Schulmedizin) der Dame nicht 30 oder 40 Jahre früher helfen können ? Doch, hätte man. Wie Sie wissen, weiß die Medizin, nur eben sehr wahrscheinlich Ihr Spital oder Facharzt nicht. Oder man fällt der Resignationsmedizin zum Opfer. Das gibt’s natürlich auch …

Und dann fällt da noch so ein wunderbarer Satz in der E-Mail:

Sie hüpft, wenn ich das mit Ihren Worten sagen darf, wie ein junges Reh !!

Erstaunlich oder ? Ganz offensichtlich hatte sich die 70-Jährige schon ihrem Schicksal ergeben. Ich kenne die Dame nicht, stelle mir aber gerade vor, wie sie

hüpft wie ein junges Reh.

Also schließe ich diese News mit einem Lächeln …

Fettzellen begünstigen Krebs

Fettzellen sind Ihr Feind Nr. 1. Dennoch ist es schwierig. Ihnen diese Tatsache beizubringen. Zum einen gewöhnt man sich an den Bauch, zum anderen ist Fettverbrennung anstrengend und lästig. Das glauben zumindest die Meisten von Ihnen. Also muss ich die Damen und Herren immer motivieren, tag-täglich. Muss Ihnen wirklich triftige Gründe für die Notwendigkeit des Abnehmens nennen. Und manchmal gelingt das nur mit dem Holzhammer. So wie hier:

Gewaltiges Umdenken beim Weltkrebstag. Übergewicht gilt ab jetzt als entscheidender Risikofaktor für eine Krebserkrankung. Das war bisher nicht so. In den letzten 30 Jahren hat sich durch Studien die Erkenntnis durchgesetzt, dass etwa die Hälfte aller Krebstoten durch Umwelt- und Lebensstilfaktoren verursacht werden. Ein Epigenetiker würde sagen, praktisch alle !

  • 1996 hatte die Harvard University versichert, dass Rauchen für 30 % und falsche Ernährung für weitere 30 % am Krebsrisiko verantwortlich zeichnen.
  • 2002 wurde diese Meinung aktualisiert: Übergewicht und Fettleibigkeit spielen bei Krebs doch eine größere Rolle, geschätzte 10-20 %.
  • 2012 meinte dann Prof. Dr. Otmar Wiestler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (Heidelberg), „dass wir die Fettleibigkeit als Krebsrisikofaktor mindestens genauso ernst nehmen müssen wie das Rauchen“. Mindestens !

Warum ?

Weil Fettzellen im Körper nicht einfach faul herumliegen, sondern hormonell hoch aktiv sind. Fettzellen schütten sog. Adipokine aus, also Hormone, die das Krebswachstum fördern. Und längstens bekannt ist ohnehin, dass Fettzellen Entzündungen fördernde Botenstoffe abgeben, welche die Krebsentstehung begünstigen.

Das bringt uns wieder zu der Feststellung, dass jede Krankheit ursprünglich eine Entzündung ist. In der Sprache der Wissenschaft „Freie Radikale“ meint. Und dass der Mensch darum Entzündungen aus seinem Blut beseitigen sollte.

Wie das geht, wissen wir recht gut:

  • Kohlenhydrate verursachen Entzündungen (News v. 23.09.2010), Ketose stoppt Entzündungen (News v. 12.11.2018)
  • Omega-3 in der richtigen Menge stoppt Entzündungen
  • Vitamine (vor allem Vitamin C und Vitamin E) stoppen Entzündungen

Das erklärt auch (biochemisch begreifbar) den Erfolg von Multivitaminpräparaten. Die bekanntlich Darmkrebs zu 75 % verhindern können. Seit 1998 gesichertes Wissen, vorgetragen 2002 von Prof. Dr. Wolfgang Scheppach beim „Darmkrebskongress“ in Würzburg. Und die dabei über 80.000 analysierten Menschen („Krankenschwester-Studie“) hatten noch nicht einmal abgenommen … Vitamine allein genügten für das Ergebnis. (News v. 11.03.10 auf www.strunz.com).

Ist Ihnen etwas aufgefallen? Die letzten 3 Punkte oben beschreiben im Grunde die genetisch korrekte Kost aus Vitaminen, Omega-3 und Eiweiß. Man könnte es auch als ketogene Diät (gegen Krebszellen) praktizieren. Die Wahrheit ist immer die Gleiche: Es ginge alles so einfach … !