Laufen als Medikament

Ich probiere es heute bei Ihnen einmal mit dem Wort „Medikament“. Klingt vielleicht verlockender als „Medizin“. Wird vielleicht auch positiver assoziiert: Da denkt man an bunte Verpackungen, sympathische Namen, freundliche Apothekerinnen, rasche Genesung uvm. Und während man in der aktuellen Corona-Krise sehnlichst auf einen Impfstoff wartet – laut Schulmedizin kann es erst danach wieder Normalität geben – wird von eben dieser behauptet, gegen das Corona-Virus gebe es auch noch kein Medikament.

Formal hat sie damit zwar recht. Diesbezüglich tappt die Pharmaindustrie noch völlig im Dunkeln. Und ohne Pharmaindustrie … kein Medikament ! Da haben wir sie aber wieder: Diese fürchterliche, menschenverachtende und absolut verantwortungslose Einengung medizinischer Bemühung NUR auf das Pharmaprodukt. Als ob uns nicht die gesamte Tierwelt das Gegenteil bewiesen würde. Welche Medikamente haben die ??

Die Frohmedizin hingegen kennt natürlich (!) schon die längste Zeit ein Medikament, das einem wahren Wundermittel gleicht. Erraten Sie’s ?

DAS LAUFEN

Um das ein für alle Mal festzuhalten, um jegliche Aspekte des Laufens klar zu machen, habe ich 2012 das Buch „laufend gesund“ (ISBN: 978-3-453-20011-1) mit 224 Seiten geschrieben. Und folgenden Untertiteln:

  • So mobilisieren Sie die heilende Kraft des Körpers
  • Wie Sie Erkrankungen weg-laufen
  • Erfolgsformel meditatives Laufen

Das müsste doch alle Corona-Verängstigten aufhorchen lassen:

SO MOBILISIEREN SIE DIE HEILENDE KRAFT DES KÖRPERS

Und das wird auch bis ins Detail beschrieben. Könnte man aber auch in nur 2 Wörtern sagen: Meditatives Laufen. Das nämlich ist das Geheimnis jedes starken Immunsystems. Denn, wie sagte einmal die führende Immunologin dieser Welt, Frau Prof. Candace Pert. Dem Immunsystem schadet Stress. Auch Ängste, Panik, innere Unruhe, Verzweiflung, Überarbeitung.

Und das Gegenmittel lautet „laufen“ ! Das sag‘ jetzt ich und gilt für jede Krankheit. Dazu 3 Beispiele:

  • Bluthochdruck. Wer regelmäßig läuft, Marathon läuft, senkt seinen Blutdruck. Immer !
  • Diabetes (immer beliebtere Volkskrankheit): Wer regelmäßig läuft, Marathon läuft, wird nicht zuckerkrank (Diabetes Typ II).
  • Depression. Bekanntlich ist Ausdauersport ein äußerst probates Mittel gegen Depression.

In dem Buch „laufend gesund“ habe ich Laufen als Medizin des Jahrtausends bezeichnet und dazu aufgeschrieben, was das Laufen (noch) so alles bringt. Viele wollen einfach Argumente hören ! Hier nur kurz die Überschriften:

Appetitzügler
Weniger Asthmaanfälle
Saubere Blutgefäße
Schutz vor Brustkrebst
Natürlicher Bypass
Weniger Stress
Mehr Darmgesundheit
Halbiertes Demenzrisiko

Diabetesprophylaxe
Starke Gelenke
Keine Insulinspritzen mehr
Weniger Entzündungen
Herzstärke bei Herzschwäche
Schutz vor Herzinfarkt
Stärkere Knochen
Krebsrisiko gesenkt

Laufen gegen Rauchen
Mehr Kreativität
Weniger Migräne
Erhöhte Produktivität
Ein Raucherbein weniger
Mehr Testosteron, bessere Libido
Tinnitus verhindern
Das Gehirn verjüngen
Wirtschaftlicher Erfolg
… und ein neues Leben

Das alles ist ab S. 90 erklärt. Laufen ist tatsächlich die Medizin des Jahrtausends. Oder wie wir Frohmediziner viel lieber sagen:

Bewegung ist die Basis jeden Lebens !

Wenn in der Natur, in der Tierwelt etwas starr und unbeweglich herumliegt, gilt es als tot. Einleuchtend, oder ?

Sport: Frauen wollen freien Kopf und körperliche Fitness

Europaweit ergab eine Studie des Sportausrüsters asics, dass für Frauen körperliche Fitness und geistiges Wohlbefinden die beiden Hauptgründe für sportliche Bewegung sind.  33 % der Frauen sagten, dass sie zur Verbesserung ihres geistigen Wohlbefindens laufen gehen. Über alle Länder hinweg wurde der Zeitmangel (35 %) als größtes Hindernis für Bewegung angesehen, wobei Körperbild (22 %) und Überarbeitung (20 %) die beiden anderen wichtigen einschränkenden Faktoren waren.

40 % der Frauen in ganz Europa nutzten in den letzten 12 Monaten Bewegung zur Bekämpfung von Arbeitsstress (deutlich mehr als andere Stressfaktoren). 26 % der Frauen erkannten, dass eine sitzende Arbeitstätigkeit ihnen die Notwendigkeit von Bewegung bewusst macht. In ganz Europa bewegen sich 61 % der Frauen aus Gründen des psychischen Wohlbefindens und nur 26 % wegen persönlicher Ziele und Bestleistungen. Dazu ließen sich 39 % von Freunden oder der Familie inspirieren, nur 10 % von Spitzensportlern oder Prominenten. (asics, 04.03.2020)

77 Tipps für ein gesundes Herz

Montag, den 11. Februar 2019, sollten Sie sich im Kalender grün anstreichen. Wenn Sie sensibel sind, vielleicht hellblau. Jedenfalls Seelen-freundlich. Warum das ? An diesem Tag nämlich erscheint das Buch

„77 tipps für ein gesundes herz“.

In Neuauflage und gänzlich überarbeitet ! In Form und auf den neuesten Stand gebracht. Warum ich das sehr gerne betone ? Weil es von meinen bislang 50 Büchern jenes Büchlein ist, das am häufigsten nachbestellt wurde. Es das Buch ist, um das Sie fast täglich in meiner Praxis nachgefragt haben. Es dann vielleicht noch auf eBay bekommen haben, weil es längst nicht mehr gedruckt wurde. Aber das Interesse war unübersehbar !

Darum haben wir uns hingesetzt und es neu verfasst. Natürlich kann man es auch über Amazon Kindle bekommen. Ich persönlich aber hab lieber Papier. Klingt konservativ, ich weiß. Und die für mich erstaunlichste Tatsache in diesem Buch, stammt von einem Vizepräsidenten eines führenden Pharmakonzerns. Der Jurist hat nämlich klar und deutlich gesagt, dass – grob gesprochen – 7 von 10 Patienten Medikamente einnehmen, die keine Wirkung haben. Und das sei den Herstellern selbstverständlich bekannt !!

Hat man noch Worte ? Haben Sie diese Aussage jemals verinnerlicht ? Für mich, für mein Denken war das eine Revolution. War der entscheidende Knick in meinem bis dahin wohlwollenden Verständnis für das Tun vieler meiner Kollegen. Kennen die diesen Satz ? Dieses Zitat ? Wenn 7 von 10 Medikamenten nichts nützen, so bleiben jedoch immer noch die Nebenwirkungen. Ich wette, die fallen selten weg !

Bringt mich zu dem ewig aktuellen Thema:

Eigenverantwortung.

Genau so ein Büchlein wie „77 tipps für ein gesundes herz“ ist praktische Eigenverantwortung. Wer das gelesen hat, wird sich ändern wollen ! Ob man das vorher gewollt hat oder nicht. Das weiß ich deshalb, weil Sie mir das sicher 1.000 Mal rückgemeldet haben. Dabei zumeist auch ein fröhliches Gesicht gemacht haben.

Wer sich um sein Herz kümmert, um seine Blutgefäße kümmert, der oder die wird jünger. Denn bekanntlich ist der Mensch so jung oder so alt wie seine Blutgefäße. (News v. 20.12.2013, 15.11.2010, 16.08.2010, 13.11.2009) Genau darum geht es in diesem (neuem) Buch … Es sei Ihnen hiermit ans Herz gelegt !