Selen, Zink und Spermien

Im SPIEGEL (Nr. 38, 12.09.2020, S. 93) standen kürzlich nicht besonders erfreuliche Nachrichten: Nahezu jedes 10. Paar in Deutschland, das sich ein Kind wünscht, kann es auf natürlichem Wege nicht mehr zeugen. Das Leid dahinter, kann wohl nur ein Arzt und das Ehepaar selbst ermessen. Geht es doch um in uns allen verankerte, archetypische Vorstellungen. Denn

die Evolution kennt nur ein Ziel: die Fortpflanzung !

Alles Andere ist nebensächlich. Also sollte man sich (zumindest) fortpflanzen können ! Und darum liest man in dem genannten Artikel auch sehr viel über schwindendes Selbstwertgefühl bis hin zur Depression. Nachvollziehbares Leid. Deren Hauptursache sei neben genetischen und organisch-mechanischen Hinderungsgründen die

sinkende Spermienkonzentration des (westlichen) Mannes.

1973 befanden sich in 1 ml Ejakulat noch 99 Mio. Spermien, 2011 waren es nur noch 47 Mio. Laut WHO werden zwar 15 Mio. Spermien pro Milliliter noch toleriert, kritisch würde es aber bei nur mehr 2 Mio. Und das könnte in Europa schon 2034 der Fall sein, wenn die Entwicklung so weitergeht.

Also, was tun ?

Nun, die Wissenschaft sucht nach Gründen. Findet sie hauptsächlich in unseren Umweltbedingungen. Also Pestiziden, Mastmittel und Antibiotika. Aber natürlich auch der Monat für Monat millionenfach geschluckten Antibabypille. Deren Hormone gelangen letztlich ins Trinkwasser und von dort wohl auch in die Männer von heute. Und so forscht man und forscht und forscht !

Doch auf die Idee, die gleiche Energie dafür zu verwenden, die Männern wieder zeugungsfähiger zu machen, also deren Spermienzahl zu erhöhen, auf diese Idee kommt niemand. NIEMAND ! Da ist es wie bei Covid-19. Es wird am Virus herumgeforscht, an Impfstoffen, an entzündungshemmenden Medikamenten, anstatt mit der gleichen Energie sich um das abwehrstarke Immunsystem des Menschen zu kümmern. Das würde wohl die Lösung des Problems bedeuten. Doch will die überhaupt wer ? (News 14.09.2020)

Kann man Ehepaaren mit Kinderwunsch helfen ?

Ja selbstverständlich, kann das jeder Molekularmediziner. Man muss sich nur mit der Software des Körpers auskennen. Oder anders gesagt, man braucht halt ein paar biochemische, von mir aus physikalische Kenntnisse. Und so ein biochemisch angehauchter „Heiler“ erlebt dann folgendes:

Kommt ein junger Mann zu mir in die Praxis, dessen Frau gesund sei. Dennoch bekämen sie keine Kinder, weil er (schuldig !) nur noch 3 Mio. Spermien pro ml hätte. Also viel zu wenig ! Der fragte, ob ich ihm helfen könne. Und meine Antwort kennen Sie: Selbstverständlich ! Denn, wenn im Körper die Moleküle stimmen, dann ist auch die Spermienproduktion in Ordnung. Danach haben wir im Blut nachgemessen. Und gefunden siehe da, viel

zu wenig Selen und Zink. Typisch bei unerfülltem Kinderwunsch !

Das weiß zwar jeder Tierarzt, auch jeder Bauer, aber sog. Humanmediziner …? Doch entscheidend freilich war wieder einmal das Aminogramm. Die essentiellen Aminosäuren. Der junge Mann hat das alles verstanden und geändert. Nach längerer Zeit kam die Info, dass er nunmehr sogar mit

1 Milliarde Spermien pro ml

herumlaufe. So deutlich hätte selbst ich das nicht erwartet ! Aber wir lernen wieder einmal: Die Natur folgt einfachen Regeln. Und ein mitdenkender Arzt, idealiter ein Frohmediziner, kann wirklich helfen. Also warum müssen Journalisten, warum muss der SPIEGEL immer nur solchen mutlos machenden, negativ eingefärbten Mist veröffentlichen ? Wollen die gar nicht wissen, dass das Leben sehr wohl schön sein kann ?

Zum Nachlesen:  Mehr Spermien (News 17.08.2019)

Mehr Spermien

Spermien sind nicht nur winzig, sondern auch empfindlich. Viel empfindlicher als die meisten Organe im Körper. Spermien reagieren auch prompt und erschreckend auf die allgemeine Umweltverschmutzung. Die bekanntlich schon mit der Antibabypille beginnt, wenn Hormonreste millionenfach über den Urin ins Grundwasser gelangen. Später dann ins Trinkwasser und so letzten Endes auch die Spermienzahl in Deutschland verringern.

Darum wird bei einem Kinderwunsch oder jahrelanger Unfruchtbarkeit auch ein Spermiogramm gemacht. Dabei geht es um die Lebensfähigkeit, um die Beweglichkeit, aber eben auch um die Anzahl dieser putzigen Dinger. Und da sind dann als Ergebnis ein paar Millionen Spermien pro ml viel zu wenig. Dank

Selen, Zink und wieder einmal viel Eiweiß

kann Mann es aber auf

1 Milliarde Spermien pro ml

schaffen. (News 30.07.2013)

Wenn nun also die Anzahl an Spermien pro ml passt, so können dennoch bis zu 4 % davon Chromosomendefekte aufweisen. Die kann man auch sehen. Solche Spermien zeugen dann auch kein Kind. Ebenfalls bemerkenswert dabei ist, dass

Männer mit hohem Folsäure-Konsum (700-1.150 mcg)

bis zu 20 % weniger Chromosomendefekte an ihren Spermien aufweisen. Das wurde 2008 an der University of California herausgefunden. Suzanne Young, die Studienleiterin, betonte aber, dass es sich dabei noch um eine Korrelation und keinen Beweis handeln würde.

Doch immerhin: Für Menschen mit gesundem Menschenverstand war es wohl schon immer eine Selbstverständlichkeit, dass für den erfolgreichen Kindersegen auch die Ernährung des Mannes eine Rolle spielt. Und … sogar die DGE spricht davon, dass

99 % der Deutschen zu wenig Folsäure aufnehmen.

Das sind quasi alle Bürger in Deutschland !

Bei dieser Gelegenheit und weil es mir wirklich am Herzen liegt, möchte ich aber betonen, dass Sie bitte NIE an die Heilung durch NUR EINEN EINZIGEN NÄHRSTOFF glauben. Es zählen immer mehrere bis hin zu letztlich allen 47 essentiellen Substanzen !! Die kann man alle im Blut „nachmessen“.

Folsäure, Selen und Zink sind 3 davon …

Täglich 2,5 mg Lithium

Lithium ist ein faszinierender, lebenswichtiger Nährstoff. Den habe auch ich erst spät entdeckt. Ich meine: für mich persönlich. In meiner medizinischen Ausbildung nämlich war Lithium etwas für schwer Kranke. Depressive. Das hat sich geändert …

Tatsächlich wissen wir, dass Menschen mit ungenügender Versorgung an Lithium erhöhte Raten aufweisen an

  • Neurosen
  • Schizophrenie
  • Psychosen
  • bipolarer Störung
  • schwerer Depression
  • Selbstmord.

Ein völlig anderer Aspekt ergab sich, als man die Langlebigkeit der Japaner mit dem Lithiumgehalt ihres Leitungswassers assoziierte. Mehr Lithium bedeutet eine längere Lebensdauer. Dieses Muster konnte man auch bei Würmern nachvollziehen und beweisen.

Nach heutigem Wissen ist Lithium in einer niedrigen Dosierung, nämlich ungefähr 3 mg pro Tag, außerordentlich gut für die Gesundheit. Auch für die seelische Gesundheit! Die selbstverständlich auch mich interessiert. Wie übersteht man sonst das tägliche, manchmal erschütternde Leid, dass Sie auf meine Seele häufen, wie übersteht man das mit gesundem Geist? Das können auch Sie sich fragen, wenn Sie am Arbeitsplatz gemobbt werden, wenn Ihr Chef Sie nicht mag, wenn das neue Datenschutzgesetz Sie vor kaum lösbare Aufgaben stellt …

3 mg pro Tag ist viel, viel weniger als die Dosen, die zur Behandlung bipolarer Störungen verabreicht werden. Da werden 100 bis zu mehreren 1.000 Milligramm pro Tag gegeben. Und da gibt es dann schwere Nebenwirkungen. Die habe ich persönlich erlebt und erlitten. Die möchte ich Ihnen gar nicht beschreiben. Ganz anders jedoch in der oben genannten, niedrigen Dosierung.

Die meisten Menschen – vor allem die, deren Trinkwasser wenig Lithium enthält – könnten von einer niedrig dosierten Supplementierung Lithium profitieren. Nach heutigem Wissen sollten aber die etwa 2,5 mg pro Tag (als NEM) nicht überschritten werden.

Und vielleicht haben Sie schon gegoogelt: Die am niedrigsten dosierten Ergänzungsmittel (Lithium-Orotat) enthalten 5 mg Lithium pro Tablette. Vernünftig wäre daher eine 5-mg-Tablette zu teilen und dann jeden Morgen (!) 2,5 mg einzunehmen. Womit wir wieder bei den NEM wären …

Aber eigentlich hoffe ich, Sie haben bereits einmal ein Fläschchen „Heppinger“ vor sich hingestellt und gelesen, dass der Liter 0,84 mg Lithium enthält. 3 Liter dieses Heilwassers würden Sie demnach auf die empfohlenen 2,5 mg Lithium täglich bringen.

Tut der Seele gut !

Sie dürfen mir glauben. Oder auch der „New York Times“ vom 13.09.2014.

Lithium

Das Spurenelement ist einer der 47 Vitalstoffe, die Sie täglich brauchen. Also lebenswichtig. Das Problem bei Lithium aber ist dessen genaue Messung im Blut, denn die geht fast nicht. Man kann bei der Behandlung von Lithium zwar therapeutische Dosen ermitteln, nicht aber den für den normalen Menschen nötigen Wert. Wir haben das dann mit einer längeren Messreihe in einem Speziallabor gelöst und herausgefunden, dass täglich 2-3 Flaschen sog. Heilwässer (Lithium enthaltend) ausreichen.

Ausreichen für ein aufgewecktes, fröhliches Leben. (News vom 22.02.2013) Dazu können genannt werden: Heppinger Heilwasser, Staatl. Fachingen und noch besser Hirschquelle Heilwasser.

Lithium ist auch ein außerordentlich überzeugendes Anti-Aging-Mittel. Das wissen wir von Prof. Michael Ristow (Uni Jena). Meine Neugier dieses banale Spurenelement betreffend halten aber auch Sie wach, liebe Leser, betreten Sie doch regelmäßig mit zu niedrigem Lithiumwert meine Arztpraxis. Konkret: 1,2, oder 3 ug/l (normal sind 2-30). Und in meinem persönlichen Laborbogen steht sogar 72.

Sollte es da einen Unterschied geben zwischen Ihnen und mir? Also habe ich mich ein bisschen belesen. Und siehe da eine Studie gefunden (Lancet), wonach

Lithium das natürliche Schrumpfen des Gehirnes stoppen kann.

Bitte kurz nachdenken: Dort wird berichtet, dass Lithium Gehirnzellen nicht nur schützt, sondern sogar erneuert. Genauer gesagt: 8 von 10 Probanden

vergrößerten mit Lithium ihr Gehirn um 3 % in nur 4 Wochen …

Und was hieße das für 1 Jahr? Und in 5 Jahren? Bekannt ist allerdings, dass Lithium fast ein Wundermittel bei der Behandlung manisch depressiver Menschen ist. Schon seit den 1950er Jahren.

Dass Lithium aber auch bei Fibromyalgie hilft,

also wenn die Gelenke, wenn die Muskeln im ganzen Körper mal hier, mal da schmerzen, überrascht. Man in der Regel aber als Spinner abgestempelt wird und Psychopharmaka bekommt – Lithium scheint da zu helfen.

Und kennen Sie das Horton-Syndrom? Sind die stärksten Migränekopfschmerzen, halten oft wochenlang an und machen dann wieder Pause: Lithium half 12 von 19 solcher bemittleidenswerten Schmerzpatienten überzeugend (85-100 % Heilung) !

Weiters scheint Lithium Viren zu bekämpfen, zu hemmen und zwar ausdrücklich Herpes, Adenoviren (Grippe), das Epstein Barr Virus (EBV) und Masern. Gerade Leistungssportler sind davon häufiger betroffen als Normalmenschen.

Lithium verschreibe ich jedoch nicht. Ich überlasse das ausdrücklich den Neurologen. Ich sage aber jedem von Ihnen mit niedrigem Lithiumwert, wie ich eine Verbesserung geschafft habe:

Das Trinkwasser wechseln !

Es gibt sogar Heilwässer mit sehr viel mehr Lithium als üblich. Und seit ich mich praktisch von „Heppinger“ ernähre (kennen Sie den Flüssigkeitsbedarf eines wirklich bewegten Menschen? Nein, kennen Sie nicht …) darf ich auf die Zahl 72 ug/l verweisen, mein Lithiumwert.

Dahinter steckt das Ihnen bereits bekannte Prinzip: Schütze Dich rechtzeitig! Warte nicht, bis Du die Fibromyalgie kriegst oder die quälende Horton-Migräne …

Die Psychiatrie und Psychotherapie erlebten ihr Waterloo 1949, als der australische Psychiater Dr. John Cade einen 51‐jährigen Patienten (aus völlig anderen Gründen) 5 Tage lang mit Lithium fütterte. Nur 5 Tage. Der Patient war manisch depressiv, unkontrollierbar und deswegen schon seit 20 Jahren weggesperrt. Dank Lithium jedoch wurde dieser Geisteskranke ab dem 6. Tag wieder „normal“ und 3 Monate später sogar nach Hause entlassen.

Auf die Idee, dass auch das Gehirn – genau wie der Körper – einen Stoffwechsel hat und darum auf bestimmte Substanzen und Moleküle angewiesen ist, wenn es funktionieren soll, darauf muss man erst mal kommen …