Von ganz unten

Manche von Ihnen wissen, wovon ich spreche. Man steckt tief im Loch. Hat Ängste, Depressionen und dergleichen. Leidet massivst und sucht natürlich Hilfe, aber findet keine. Wo auch ? Und das wird so bleiben ? Das ganze Leben ?

Doch nun zu einem Beispiel aus der Frohmedizin … Soll das Ganze – mit happy end – veranschaulichen:

Ein Töchterlein ist seit 10 Jahren kaputt, müde, untergewichtig. Zugleich extrem aggressiv. Hat Panikattacken, Tinnitus, ständig Bauchschmerzen, Schlafstörungen. Schon bei geringster Belastung Luftnot. Fällt auch „einfach mal hin“ … gleich Kieferbruch. War schon 2 Mal stationär in der Psychiatrie. Hätte Chorea Huntington, wo die Nerven verkümmern. Kann man nichts machen … so, so !

Das war vorher. Jetzt kommt nachher. Bericht der Mutter nach 4 Monaten:

Großes Lob, Herr Dr. Strunz ! Die Behandlung von Ihnen (nach Blutanalyse) hat „voll eingeschlagen“. Aggressionen und Panik sind völlig weg. Unsere Tochter ist wieder ein Mensch. Und das nach 10 Jahren ! Nur ein kleiner Wermutstropfen (völlig gesund hatten wir ohnehin nicht erwartet) ist geblieben: Sie ist weiterhin traurig und weint oft. Können Sie da noch etwas machen ?

Zunächst:

Wieder so eine Wunderheilung der Frohmedizin … !

Schließlich hatten sich neben 2 Kliniken auch noch viele Ärzte um das Töchterlein gekümmert. Erfolg – wenig überraschend – praktisch 0. Wie denn auch ? Chorea Huntington … ist genetisch bedingt und nicht heilbar. Meint die Schulmedizin. Am besten schiebt man es dann auf eine genetische Ursache, einen unheilbaren Zustand. Nachsatz: Was soll man da noch machen ?

Darum der Begriff „Resignationsmedizin“ …

Dass bei der Patientin ein katastrophales Aminogramm vorlag, muss ich wohl nicht extra erwähnen. Doch wir Frohmediziner haben mit dem Aminogramm (der Messung) ein so gut wie unschlagbares Instrument in der Hand, dessen sich noch kaum jemand bedient hierzulande.

Die Tochter sei noch traurig, hieß es. Auch Sie würden wohl sofort an Tryptophan (als Vorstufe von Serotonin) denken, oder ? Das lag anfangs bei 47. Normal sind 36-125, der Durchschnitt 81. Tryptophan war also unterdurchschnittlich vorhanden, der Blutwert zu tief. Die Mama ließ dann wieder messen. Tryptophan war zwischenzeitlich auf 67 gestiegen, ist aber immer noch zu tief. Erst recht, wenn die Tochter oft weint.

Nur zu Ihrer Information: 81 ist der Durchschnitt. Mein persönlicher Wert liegt derzeit bei 220. Ist natürlich Absicht. Ich muss schließlich täglich das Leid von nahezu hoffnungslosen Fällen der Schulmedizin an meinem Schreibtisch „aushalten“.

Die Lösung ? Wir probieren ab jetzt „neue“ Kapseln Tryptophan. Die sollten besser wirken als die Bisherigen. „Schau‘n mer mal“, würde der Kaiser sagen. Und die Mama wird sich wieder melden !

PS: Erinnern Sie sich noch an die News vom 30.08.2014 (Zum Glück gibt es Zink) ? Dort hatte der Patient zwar immer genug Tryptophan gegessen, es der Körper dann aber nicht in Serotonin umgewandelt. Es hatte ihm am dazu nötigen Zink gefehlt. Dem Eiweißmanager. Konkret lag der Zinkwert bei 0,74, normal sind 0,78 bis 1,43. Ich persönlich habe 1,62 …

Magnesium im Vollblut

Die Werte der Blutanalyse werden (fast) alle im Serum bestimmt. Das heißt, die roten Blutkörperchen werden abzentrifugiert und der Überstand, das Serum verwertet. Natürlich könnte man die Werte auch im Vollblut bestimmen. Bei den Mineralien wäre das sogar von Vorteil. In den roten Blutkörperchen seien nämlich höhere Konzentrationen von z.B. Magnesium oder Kalzium enthalten. Man könnte auch eine größere Menge Mineralien in der Blutprobe messen. Dadurch würde die Messung auch genauer.

Nur: Es fehlen die großen Vergleichsstudien. Praktisch die ganze Welt misst die Blutwerte im Serum. Also sind fast alle Studien auf den Serumwerten aufgebaut. Dort kennt man sich also aus und hat Vergleichswerte. Das hingegen kann man von Vollblut nicht sagen.

Dennoch möchte ich Ihnen hier – aus gegebenen Anlass – ein Hinweis geben, wie ein Vergleich der beiden Methoden aussehen könnte. Gezeigt am Beispiel

Magnesium

  • Im Serum ist normal 0,7 – 1,1 mmol/l.
  • Im Vollblut ist normal 1,3 – 1,8 mmol/l.

Entspricht für Magnesium:

Serum (mmol/l)                                                                    Vollblut (mmol/l)

0,7                                                                                                             1,3

0,8                                                                                                             1,425

0,9                                                                                                             1,55

1,0                                                                                                              1,675

1,1                                                                                                               1,8

Nehmen wir nun als Beispiel einen Magnesiumwert von 1,48 mmol/l im Vollblut. Der ist nicht etwa hoch, sondern ausgesprochen tief, wie man an der Tabelle ablesen kann. Denn Sie wissen:

Für mich fängt das Leben ab 1,0 mmol/l Magnesium (im Serum) an !

Für diese Erkenntnis, für diese Erfahrung habe ich viele, viele Jahre gebraucht. Habe die Blutwerte von Tausenden Patienten mit ihrem Befinden und/oder ihren Beschwerden verglichen. Schlussendlich hat sich herausgestellt, dass Magnesium-Mangelzustände wie Migräne, Tinnitus, Gehörsturz, kalte Hände, nervöses Herz, Herzrhythmusstörungen in der Regel ab 1,0 mmol/l verschwinden. Das hieße

Magnesium im Vollblut also über 1,675 mmol/l !

Kurz und gut:

Serum ist 60 % des gesamten Vollblutes. Wir finden im Serum als Höchstwert ein 1,1 mmol/l. Vollblut ist Serum plus Blutkörperchen, also 100 % Blut. Dort findet man als Höchstwert 1,8 mmol/l. Das heißt: Die Blutzellen im Vollblut steigern die Gesamt-Magnesium-Konzentration von max. 1,1 auf max. 1,8. Vollblut enthält also – grob gesagt – doppelt so viel Magnesium wie das Serum.

Und wegen dieses „doppelt“ (ist Faktor 2) die ganze Aufregung ? Ja, wenn es der Faktor 10 oder 20 wäre, dann ok. Aber so, nein, danke !

Wir messen weiterhin im Serum …

Die Molekularmedizin heilt

Die Idee der Molekularmedizin ist ein wirklicher Fortschritt in der Medizin! Fortschritt deshalb, weil hier Heilung geboten wird. Denn die Medizin sollte sich wirklich nicht auf ein Röntgenbild, auf ein Kernspin, auf eine Gastroskopie oder unzählige Tabletten (mein letzter Patient bekam täglich 8 Stück) beschränken, sondern sollte aufwachen: Das eigentliche Ziel dieser ganzen aufwendigen, kostspieligen Übungen ist doch wohl die HEILUNG und nicht die Diagnostik, auch nicht die Behandlung.

Nicht sehr viele Ärzte in Deutschland erleben tagtäglich diese Sensation der Heilung im Sinne von Hilfe. Der Dankbarkeit auf dem Boden des gesunden Menschenverstandes, der Vernunft, der Molekularmedizin eben. Die basiert auf der simplen Erkenntnis:

  1. Der Mensch ist zusammengesetzt aus etwa 47 essentiellen Stoffen. Fehlt einer, ist er tot.
  2. Und dieses „tot“ bringt schlagartig die Wahrheit an den Tag. Zeigt uns die Wichtigkeit dieser Substanzen. Folgt jetzt der übliche Satz: Und wenn nur die Hälfte davon im Körper zu finden ist? Dann haben Sie einen halben Menschen vor sich.

Darf ich Ihnen solch einen Menschen einmal vorstellen? Einen sozusagen halben Menschen? Hoffentlich erkennen Sie sich nicht selbst wieder! So ein armer Mensch hat mich vor 4 Wochen besucht …

  • 25 Jahre begleitet von Krankheit. Der Zustand hat sich stets verschlechtert. Zum wiederholten Male lange krank geschrieben. Also monatelang bei der Arbeit gefehlt. Tut auch der Seele nicht gut.
  • Und selbstverständlich bei vielen, vielen, vielen Ärzten gewesen. Die haben (Zitat) „teure Medikamente verschrieben, welche nicht halfen“.

Dann 3 Wochen angewandte Molekularmedizin ergab (im Forum am 18.03.2017 nachzulesen):

mein jahrelanger Tinnitus ist weg
Augenflimmern … weg
die Stimmung … super
Lebensfreude und Motivation wieder da
Haarausfall weg
meine Heulanfälle und die tiefe Traurigkeit … Geschichte
Magenschmerzen und Migräne … weg
Ausdauer und Luft beim Laufen wieder da
bin in meinem Leben noch nie so gelaufen (inzwischen bei täglich 5 km innerhalb von 2 Wochen … leicht und locker)
Gewicht verloren (inzwischen 6 kg!) ohne zu hungern

Das war soeben angewandte Molekularmedizin. Bringt man die Körpermoleküle in Ordnung, dann … kann der Körper anfangen, sich selbst zu heilen. Diese Selbstheilung ist der entscheidende Punkt, nicht die einzelnen Stoffe! Also: Nicht z.B. Eisen macht gesund, sondern Eisen ermöglicht dem Körper über erhöhte Sauerstoffzufuhr gesund zu werden.

Abschließend steht dann noch der Satz, den ich vorwurfsvoll an Millionen Deutsche weiter gebe: „Heute frage ich mich, warum ich nicht schon viel früher bei Dr. Strunz war und mich stattdessen jahrelang gequält habe?“ Statt Dr. Strunz setzen Sie bitte ganz neutral ein: Molekularmedizin !