Was können Sie eigentlich (noch) ?

Wenn Sie sich jetzt ein bisschen am Kopf kratzen, werden Sie vielleicht merken: Sie können immer weniger. Werden immer unfähiger, immer untauglicher für den Alltag. Ja, viele von uns dämmern förmlich nur mehr so vor sich hin und werden damit zu einer leichten „Beute“ für die wenigen aufgeweckten, aktiven und fähigen Mitbürger !

Wie ich darauf komme ? Na, durch Ihre Anrufe und Zuschriften. Da Sie mich z.B. täglich fragen, welches Vitamin K2 es denn gäbe. Wo Sie das denn herbekommen könnten. Auf die Idee, dass es Apotheken gibt, die das vielleicht sogar lagernd haben, kommen Sie nicht. Gehen also nur mehr den Weg des geringsten Widerstandes: „Der stets nette Herr Dr. Strunz sagt mir das schon.“ Und ärgert sich furchtbar dabei …

Weil Sie mir Ihre Kontrollblutwerte zuschicken und fragen, ob die so jetzt stimmen. Sie kommen gar nicht mehr auf die Idee, das Ihnen geschenkte Laborheft aufzuschlagen und selbst die Werte zu vergleichen. Wie machen Sie es eigentlich mit Ihren privaten Verträgen jetzt zu Jahresende oder lassen Sie vergleichen ? Können Sie eigentlich noch im Kopf rechnen oder einen Autoreifen wechseln ?

Jetzt müssen Sie Ihren (grauen) Alltag oder Ihr Leben nicht gleich komplett ändern, wenn Sie keine „Beute“ mehr sein wollen. Wenn Sie mehr Lebensfreude und Lebensenergie haben wollen. Es reichen oft schon einzelne (Glanz-)Punkte. Sozusagen pointilistisch eingesetzte Farbtupfer, die Ihnen mal hier, mal da behilflich sind. Sich mit der Zeit dann aber ausbreiten können … auf Ihr Ihr Denken, Ihr Fühlen, Ihren ganzen Körper.

Ein bisschen rätselhaft ? Erklärt mir eine Dame in einer E-Mail. Darf ich ?

Ich hatte vor 2 Tagen starkes Herzklopfen, Luftnot, Schwindel … Das war jedoch ein Mangel an Vitalstoffen und nix mit der Psyche. Ging weg dank Tryptophan, Zink und Selen. Am nächsten Tag dann Stress mit dem Chef. Ging danach kurz an die frische Luft. Aber was heißt ging, bin gleich gelaufen – 15 Min.. Erfolg ? Ich kam sogleich wieder runter. Sehr praktisch !

Nennt man übrigens Ankern bei NLP. Wenn man einen gewünschten Zustand (z.B. Tiefenentspannung) reflexhaft mit einer Handlung verknüpft.

Oder bei meinem Mann: Der trinkt jeden Tag Protein Shakes und Ihre Multivitamine. Die jahrelange allergische Vaskulitis auf alle Milchprodukte und Eier ist wie weg geblasen !

Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind angeblich nicht heilbar – außer mit Cortison. Natürlich völliger Unfug, wie Sie hier zum 1.000 Mal lesen.

Und es wachsen ihm endlich wieder die Muskeln … nach jahrelangen Besuchen im Fitness Center ! Die Trainer hatten gemeint, die fehlende Muskelbildung läge an seinen Genen. Er sei eben ein schlaksiger Typ. Die klangen wie Ärzte: „Da kann man nichts machen …“. Die haben alle keine Ahnung von Epigenetik !

Eiweiß wird nach wie vor unterschätzt. Wird von der gesamten Medizin unterschätzt.

Bitte speichern Sie solche – pointilistisch aufgetragenen – Ratschläge ! Eigentlich Glanzpunkte …

Schnelles und langsames Denken

Hat uns auch schon der Psychologe und Nobelpreisträger Daniel Kahneman in seinem gleichnamigen SPIEGEL-Bestseller erklärt. Dort geht es u.a. auch um „2 Selbste“. Und wenn man gefragt würde, was man gerade denkt, dann könnte man das zumeist beantworten. Dabei sei das nicht einmal die typische Funktionsweise unseres Denkvermögens. Die meisten Gedanken würden nämlich in unserem Bewusstsein auftauchen, ohne dass wir wüssten, wie sie dorthin kamen.

Schnelles Denken wiederum geschehe automatisch – aus erlernten Mustern heraus. Es ermöglicht uns die blitzschnelle Reaktion in gefährlichen Situationen. Zwar sind heute die meisten Situationen nicht so lebensbedrohlich wie in der Steinzeit, trotzdem reagiert das Gehirn noch immer mit schnellem Denken. Also nicht besonders differenziert. Immer nach Schema F.

Hingegen im Zustand des langsamen Denkens, dem Alphazustand, könnten wir Situationen differenzierter erfassen und viel besser und kreativer durchdachte Entscheidungen treffen. Langsames Denken heißt entspanntes und gleichzeitig fokussiertes Denken. Das führe nachweislich zu besseren Ergebnissen. Und ließe sich trainieren.

Mit Meditation.

Und lässt sich erklären. Mit Molekularmedizin: Wenn das Gehirn im Alphazustand ist, steigt die Konzentration des Neurotransmitters GABA so an, dass jede „überflüssige“ Nervenaktivität gehemmt wird. Heißt konkret: Das panische Sich-Sorgen-Machen, das hektische Was-wenn-der-Zug-schon-weg-ist, all dieser „Stress-Schrott“ kann unter dem Einfluss von GABA nicht mehr gedacht werden.

Geht nicht. Das lässt GABA nicht zu, weil es solche Nervenimpulse gar nicht erst weiterleitet. Das ist der Grund, warum Menschen nach intensiver Meditation, auch nach Gebeten, auch nach meditativem Laufen so tiefenentspannt lächeln. Die kann nichts mehr aus der Ruhe bringen – und das hat nicht einmal etwas mit Disziplin oder Mut zu tun.

Das ist Molekularmedizin !

GABA ist der Stoff, der dem Denken den Fokus gibt und gleichzeitig eine zuversichtliche Grundstimmung verbreitet. Meditation ist also ein Wert an sich.

Mehr über GABA stand übrigens in den News vom 24.10.2017. Zusammengefasst:

  • Die Produktion von GABA im Gehirn wird durch Serotonin angeregt.
  • Zur Produktion von GABA benötigt das Gehirn Glutamin.
  • GABA stimuliert auch Wachstumshormon.

Ein Leben ohne Meditation … ist Milliarden Menschen nicht vorstellbar. Mir auch nicht. Ihnen ?

Meditation als Tor zum Unterbewusstsein

Meditation ist die 3. Säule der Frohmedizin. Das (tägliche) In-sich-gehen entspannt. (2015) Und haben Sie gewusst, dass sich durch den Zugang zum Unterbewusstsein das (Ihr) Leben neu programmieren lässt? Meditation also ist im Leben genau so wichtig wie das Laufen, jedoch schwer vermittelbar. Aber das Haupthindernis ist laut Dr. Ulrich Strunz die allseits verbreitete „biologische Unfähigkeit“ zu meditieren. Will heißen: Ihre innere Unruhe … (Stichwort Magnesium- und/oder Tryptophanmangel). (2011)

Mensch kein Computer

Man möge sich nicht täuschen lassen, fordert der Experte, denn Laufen (Bewegung) sei der Knackpunkt, um mentale Techniken mit Gewinn anwenden zu können! „Ein Grundirrtum vieler Menschen“, so Dr. Strunz. Beim Menschen gehe es nämlich nicht wie bei einem alten Computer nur die Festplatte (Gehirn) neu zu programmieren und den Rest (den Körper bzw. die Hardware) unberührt lassen. Man ahne zwar, dass einem Meditation helfen könnte, tut es (kann es) dann aber nicht!

53 % der Deutschen greifen bei Stress zu Süßigkeiten … (Infografik: obs / Weight Watchers (Deutschland) GmbH)

Haben Sie aber davor durch Bewegung (Laufen) Ihren (alten) Körper auf Vordermann gebracht, dann spielt beides wieder zusammen und meditieren geht plötzlich, Entspannung funktioniert … Dieses Prinzip sollten Sie bereits von der Ernährung her kennen: Erst Sport, wenn man so will, lässt Sie wieder „richtig“ essen. Das fängt schon damit an, heißt es bei Dr. Strunz, dass nur Läufer auch tatsächlich (immer wieder) den „Restzucker“ im Körper verbrennen. (2014)

Jedes Kind meditiert, ein Erwachsener leider nicht mehr. Laut Dr. Strunz wird erst Mensch (wach und aufmerksam), wer auch meditiert. (2011) Meditation hilft uns, in der Gegenwart zu leben bzw. die Vergangenheit ruhen zu lassen. (2015) „Wenn Sie den inneren Dialog stoppen, und genau das ist Meditation, sind Sie einfach Sie selbst. Erfahren sich selbst – zuweilen erstmals!“ (2016) Wie wär’s also mit einem Meditationslauf? (2016) Das Unterbewusstsein ist unsere stärkste gestaltende Kraft! (2016)

So entspannen z.B. gestresste Frauen in Deutschland … (Infografik: obs / Coca-Cola Deutschland / Fotolia.com)

Am leichtesten erlernbar ist jedoch der „Reflextiefschlaf“. 20 Minuten davon ersetzen 2 Std. Schlaf. Dr. Strunz: „Wenn Sie also 2 Mal am Tag 20 Min. opfern, dann kämen Sie nachts mit nur 4 Std. Schlaf aus!“ Bei dieser Methode wird neben körperlicher Entspannung gleichzeitig versucht, einen Gedanken für Minuten (nicht nur 12 Sek.) im Zentrum des Bewusst-seins zu halten. Haben Sie das reflexhaft gelernt, können Sie sie diese Art der Konzentration ins tägliche Leben hinüberretten. (2014)

Reflextiefschlaf: So geht’s …

Natürlich gibt es auch Methoden Yoga, religiöse Gebete und die „Aromameditation“ als Möglichkeit. Eine praktische Anleitung für den Reflextiefschlaf jedenfalls finden Sie hier. (2014) Zusammengefasst: Ohne Tiefenentspannung gibt es keine Höchstleistung. Das weiß jeder Olympiasieger. (2007) Und selbst die (millionenschweren) Weltstars vom WEF Annual Meeting in Davos beginnen ihren Tag mit einer halben Stunde Meditation. (2016) Sie ab nun auch?