Zitat Dr. Strunz am 15. Januar 2021

Freie Radikale sind der Preis, den man fürs Leben zahlen muss. Die werden bei allen Stoffwechselvorgängen, beim Sport, beim Leben schlechthin erzeugt. Und zerstören die Körperzellen.

Chemotherapie ist nichts Anderes als freie Radikale hoch konzentriert.

Antioxidantien sind die Gegenspieler der freien Radikalen.

Astaxanthin ist im Reagenzglas 6.000 Mal stärker als Vitamin C und 60 Mal stärker als Vitamin E. Andererseits lässt sich Vitamin C im menschlichen Körper etwa 1.000 Mal höher dosieren als Astaxanthin und verfügt über Entgiftungsmechanismen, die Astaxanthin nicht hat.

Ich jedenfalls schlucke täglich nicht nur Vitamin C und Tocotrienole, sondern auch Astaxanthin, Ubiquinol, Beta-Carotin, Glutathion, Zink, Omega-3, Propionat, Lutein und noch viel mehr andere bunte Kügelchen.

Originalbeitrag:  Antioxidantien – weshalb so viele ?

Lebenslust dank Tyrosin

An die Lebenslust erinnern heute nur noch Volkslieder. Oder man besucht einen Kinderspielplatz. Dort ist die Welt auch noch in Ordnung oder zumindest so, wie sie einst gewollt war. Aber hallo ! Wenn Kinder DIE Lebenslust einmal hatten, wo ist die dann später geblieben ? Das kann ich Ihnen ganz genau sagen: Ich lese nämlich !

Bediene mich folglich des Wissens dieser WELT und ihrer unzähligen wissenschaftlichen Artikel. Könnten Sie natürlich auch tun ! Andererseits so ein geplagter Hausarzt mit vielleicht 80 Patienten täglich, wann soll der noch lesen ? Sich weiterbilden ? Also langer Rede kurzer Sinn:

Schuld am Verlust der Lebenslust sind die fehlenden Neurotransmitter.

Die Botenstoffe im Gehirn. Bekanntlich verantwortlich für Freude im Leben, für das Glücksempfinden, aber auch für den Antrieb, für den positiven Stress im Alltag. Und woraus entstehen solche Neurotransmitter ? Aus

AMINOSÄUREN.

Da wären wir also wieder bei genau dem Thema, das in der Schulmedizin einfach nicht vorkommt. Oder hat Ihnen Ihr Arzt jemals Aminosäuren verschrieben ? Geschweige denn gemessen ? Nein, hat er nicht. Denn die Ärzte, die Hausarzt, die Facharzt sind gefangen in der Welt der Betablocker, der Statine, der NSAR, der Chemotherapie. Und wenn man gar nicht mehr weiter weiß, dann gibt’s immer noch Cortison.

Diese Schulmedizin ist ein in sich geschlossenes Leer-Gebäude !!

Hingegen heißt das Tor nach draußen, in die Welt der Frohmedizin, in die Welt der Lebensfreude Aminosäuren. Sie können auch Eiweiß sagen. Und da kommen wir heute zu einer ganz besonderen Aminosäure, nämlich

TYROSIN.

Tyrosin ist pure Lebenslust. Aus 2 Gründen:

  • Der Schilddrüse: Das Schilddrüsenhormon ist das wohl einfachste Hormon im Körper und besteht aus genau 3 Komponenten: Tyrosin, Jod und Selen. Wenn man etwa an einer Schilddrüsen-Unterfunktion leidet (wie vermutlich 20 Mio. Deutsche), so kann Tyrosin die Lösung sein ! Tyrosin kann da die Hormonproduktion ankurbeln. Das Schilddrüsenhormon reguliert auch die Laune, wie man weiß. Nicht nur den Stoffwechsel.
  • Erinnern Sie sich noch an den Falkland-Krieg ? Bei dem bekamen die Piloten in den Flugzeugbombern Tyrosin, hochdosiert. Denn aus Tyrosin macht sich der Körper schlussendlich Noradrenalin, das positive Stresshormon. Kennt übrigens auch jeder Zigaretten-Raucher, weil deshalb raucht man nämlich. (News 13.09.2016)

Tyrosin ist auch in meinem Leben eine zentrale Aminosäure geworden. Ersetzt u.a. den Espresso am Morgen. Stimuliert – falls vorher zu tief – das Schilddrüsenhormon und damit unsere Präsenz. Und nochmals: Aus Tyrosin wird im Körper zuerst Dopamin (das Antriebshormon) und letztlich Noradrenalin (das positive Stresshormon). Kurz gesagt:

LEBENSLUST

PS: Wir sind eigenverantwortlich !!

Phenylalanin, Vitamin C und Magnesium

Warum eigentlich ist ein Löwe, Tiger, Jaguar so gefährlich ? Warum nennt man den Adler den König der Lüfte und warum ist der Haifisch der unangefochtene Herr der Meere und nicht etwa der viel zahlreichere Hering ? Nun, auf diese durchaus raffinierten Fragen gibt es ganz banale Antworten: Reißzähne, Kraft, Krallen, Schnelligkeit … wie auch eine geheimnisvolle biologische Antwort. Und die heißt

Phenylalanin.

Eine Aminosäure. Also ein Eiweißbaustein. Alle die eingangs erwähnten Raubtiere fressen mit jedem Bissen Fleisch massiv Phenylalanin. Und das verwandelt sich in 5 blitzschnellen Stoffwechselschritten

in Noradrenalin.

Bekanntlich das positive Stresshormon. Jenes Hormon, das uns am Schreibtisch trotz starken Drucks wohlig stimmt. Was uns Stress, Druck bis hin zur Aggressivität lieben lässt. Kurz gesagt: Uns ein „Tigerfeeling“ schenkt.

Die schlauen Leser unter Ihnen fragen sich jetzt bestimmt, ob man so ein Tigerfeeling nach einer Hähnchenbrust mit Salat ebenfalls erlebt ? Die Antwort darauf lautet ja, wenn für den Umwandlungsprozess von Phenylalanin in Noradrenalin genug von folgenden 2 Nährstoffen im Körper da ist:

Vitamin C und Magnesium

Diese 2 lebenswichtigen Substanzen ermöglichen – wie gesagt – erst unser so erwünschtes Noradrenalin. Und da liegt sozusagen der sprichwörtliche Hase auch im Pfeffer, denn von

  • Vitamin C und
  • Magnesium

hat kaum ein Mensch genug im Blut. Der Grund ist ebenso einfach wie logisch: Vitamin C muss man dem Körper zuführen und kann es nicht selbst erzeugen wie fast alle Tiere. Man müsste daher täglich mehrere Gramm (nicht Milligramm wie von der Schulmedizin empfohlen !!) Vitamin C zu sich nehmen. Tun Sie das ?

Und Magnesium, das Salz der Überflieger und der inneren Ruhe, gibt es in deutschen Böden nur noch spärlich. Lassen wir die Gründe dafür mal dahingestellt … Kommt hinzu, dass Magnesium unter Stress abgebaut wird. Und wer in Deutschland hat keinen Stress ? Also muss man nach dem Essen, wenn man dieses herrliche Tigerfeeling erleben möchte, Magnesium ergänzen. Und zwar täglich:

So in etwa 600 mg tun’s für den Anfang.

So und wenn man beides täte, also Vitamin C und Magnesium ordentlich ergänzen und dadurch im Blut gemessen (!!) auf die optimale Höhe bringen würde, und dann schließlich in den Fleischbraten beißen würde, dann würde man auch verstehen, warum man Tiger, Adler und Haifisch die „Könige“ genannt werden.

Tigerfeeling am Schreibtisch … ist möglich. Oder warum nicht gleich: Tigerfeeling für alle !! Wie das ginge, haben Sie gerade gelesen.

Darum Intervallfasten

Eine sehr elegante, neuartige Begründung für den Segen und die Richtigkeit des Intervallfastens lese ich gerade von einem offensichtlich klugen Heilpraktiker: Lothar Ursinus. Sie können den Buchautor von „Die Organuhr“ auch ruhig mal googlen. Publizierte auch über das Immunsystem, das Blut, den Stoffwechsel.

Und da soll es Menschen geben, die im Gegensatz zu den Gerne- und Normal-Essern ganz bewusst sagen wir 16 Stunden am Tag eben nichts essen. Diese Methode kennt man als 16:8.

Heißt bei mir 18:6 oder oft auch 20:4.

Herr Ursinus erinnert uns daran, dass Nahrung auch Gift sein kann. Dass uns selbst unverdächtige Nahrung schaden kann. Und das formuliert er – sehr gelungen – so:

Viele typische Erkrankungen unserer Gesellschaft, sowohl auf körperlicher als auch auf mentaler Ebene wie etwa Autoimmunerkrankungen, Rheuma, Osteoporose, Arteriosklerose, Alzheimer, Demenz, Depressionen und Krebs, haben eine Gemeinsamkeit: Sie basieren auf chronischen Entzündungen !

Einer der wichtigsten Auslöser für chronische Entzündungen ist das Essen. Alle Nahrungsbestandteile, die durch die Darmwand gelangen, sind für das Immunsystem Fremdkörper. Je länger wir allerdings in der Evolution ein Nahrungsmittel gegessen haben, desto weniger Entzündungen wurden mit der Zeit ausgelöst.

Nahrungsmitteln, die erst in jüngster Zeit Bestandteil unseres Speiseplans geworden sind, sollte hinsichtlich ihrer Immunreaktion besondere Aufmerksamkeit zu Teil werden. Dazu gehören das stärkehaltige

  • Getreide (Weizen an der Spitze),
  • Kuhmilch und
  • Nachtschattengewächse (Kartoffeln ! Auch Tomaten, Paprika …).

Diese sind die Hauptauslöser eines löchrigen Darms und chronischer Entzündungen.

Eine Entzündung durch Nahrung braucht bis zu 7 Stunden, um wieder abzuklingen. Isst man also 3 Mal am Tag, so bleibt die Entzündung praktisch auch den ganzen Tag über bestehen. Zumal unser Stoffwechsel immer noch so geprägt ist wie in der Urzeit. Da gab es einfach nicht immer etwas zu essen.

Mehrmals am Tag zu essen, ist einer der sichersten Wege, möglichst schnell krank zu werden !

Darum hat sich das sog. Intervallfasten mit der Methode 16:8 bei Patienten bewährt: 16 Stunden „Fasten“, 8 Stunden mit Nahrungsaufnahme. Das ermöglicht zudem eine Erholungsphase der Organe und eine Beruhigung des Immunsystems.

Und haben Sie den Weckruf gelesen: „Mehrmals am Tag zu essen, ist einer der sichersten Wege, möglichst schnell krank zu werden.“ Das geht rein, würde ich meinen. Das nenne ich aufwecken !

Und nun wären 16 Stunden ohne Nahrung jeden Tag kinderleicht dann, wenn man ständig satt wäre. Klar. Bleibt für uns Frohmediziner nur mehr eine Frage: Zählt ein Eiweiß Shake mit Wasser zur Nahrungsaufnahme ? Was meinen Sie ?

QUELLE: Die Naturheilkunde 5/2020, S. 22-25

Zitat Dr. Strunz am 24. Oktober 2020

Aus Arginin entsteht im Körper NO (Stickoxid). NO wirkt gegen Bakterien indem es deren Stoffwechsel vergiftet und sie damit sogar abgetötet. NO hilft also bei bakteriellen Infektionen !

Viren sind kein lebender Organismus wie Bakterien, sondern Erbgutpartikel entweder als DNA oder als RNA. Und dennoch kann NO auch eine virale Infektion sehr effektiv bekämpfen. NO greift nämlich sofort an und bremst die virale Replikase.

Originalbeitrag:  Corona ? Arginin !