der strunz-kalender 2019

Ist eines dieser fast 50 Bücher – seit 1998. Ein neues, kleines Büchlein, das am 4. Juni 2018 erscheint. Ist aber natürlich nicht nur ein Kalender – Sie kennen mich, sondern wieder so ein pädagogisches Hilfsmittel. Voll mit hinterlistig kurzen Texten (auf 190 Seiten), die Sie motivieren sollen. Sie anstupsen sollen. Ihnen den Weg zu mehr Lebensenergie und Lebensfreude zeigen sollen.

Mit diesem Kalender erfülle ich gerne Ihren Wunsch nach einer Brücke zwischen meinen Sachbüchern und den täglichen News aus Wissenschaft und Medizin. Ernährung, Bewegung, Entspannung – im rechten Maß. Darum geht’s und so einfach ist das. Wer sich das zu Eigen gemacht hat, der lebt. Gerne. Gut. Gesund. Darf ich Ihnen einige Kapitel daraus nennen:

  • Essen, Bewegung, Entspannung
  • Planen Sie nur oder leben Sie ?
  • Tag für Tag gesund
  • Leben heißt Lächeln
  • Gute Gene einschalten
  • Gute Fette – schlechte Fette
  • Meditatives Laufen – so geht‘s
  • Licht macht glücklich
  • Neues Jahr – neues Glück

Gesundheit ist ein Thema, das jeden Tag wichtig ist. Man muss sich darum kümmern. Die Kunst dabei, das Geheimnis, wenn Sie so wollen, ist es richtig zu tun. Wenn Sie sich allerdings allzu strengen Regeln unterwerfen, machen Sie sich und Ihren Leben das Leben unnötig schwer. Drohmedizin bringt uns generell nicht weiter und Heilung geht ganz anders: mit Frohmedizin.

Frohmedizin ist ein Versprechen für ein glücklicheres und leichteres Leben. Ein Versprechen für Gesundheit wie auch für mehr Lebensenergie. Die sich dann einstellen, wenn wir endlich wieder so essen, so laufen und so entspannen

wie es die Evolution gewollt hat.

Und da geht es z.B. nicht ohne Sonne ! Ohne Sonne geht uns die Lebenslust verloren. Wie wäre es also mit dieser Idee (aus dem strunz-kalender 2019):

Im Frühling die Haut langsam an die Sonne gewöhnen. Im Hochsommer dann die Haut mit dünner Kleidung schützen und im Schatten bleiben. Und: Den Körper mit Vitaminen versorgen. Die Vitamine A und B schützen vor Sonnenbrand. In Kombination mit Vitamin C (nur dann !) schalten die dann freie Radikale ab, bevor die Zellen angegriffen werden oder sogar Krebs entsteht.

Noch vor ein paar Jahrzehnten hat ein Großteil der Bevölkerung Landwirtschaft betrieben. Das heißt: viel Zeit im Freien verbracht und dabei viel Vitamin D produziert. Heute arbeiten die meisten Menschen in Büros unter „Tageslampen“. Steigen danach ins Auto, fahren nach Hause, kümmern sich um die Kinder, den Haushalt und setzen sich schließlich vor die Flimmerkiste. Geht man dann mal in die Sonne, wird nahezu panisch die körpereigene Vitamin-D-Fabrik mit Sonnencreme zukleistert.

Gab es zu „Sonnenmilch“ nicht schon ein paar Warnungen (News vom 16.05.2011) ? Dass nämlich die 3 enthaltenen UV-Filter namens

Octylmethoxyceinnamat, Benzophenon-3, Octocrylen

das Erbgut der Zellen schädigen können. Ich z.B. verzichte völlig auf diese Chemie-Pampe. Jedes Jahr erneut …

Vitamin D ist ein Sammelbegriff und als Nahrungsergänzung nötig

„Vitamin D3 kommt zwar in tierischen Lebensmitteln vor, ist aber jenes Vitamin D, die der Körper bei ausreichend Sonnenlicht selbst herstellen kann. Vitamin D2 dagegen ist in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Es wird im Körper in das proaktive Vitamin D3 umgewandelt und dann von Leber und Nieren in die biologisch aktive Form gebracht“, weiß Oliver Hanke vom Hamburger Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln GloryFeel.

Foto: obs / GloryFeel GmbH

Vitamin D ist lebenswichtig und wird bekanntlich durch die Sonne in der Haut gebildet. Jedoch haben 41 % der Deutschen „suboptimale Vitamin D-Blutwerte“, denn in den Sommermonaten würden zumeist Sonnenmilch & Co die Produktion von Vitamin D verhindern. „Sonnenschutzmittel lassen die für die Vitamin D3-Bildung wichtigen UV-B Strahlen der Sonne nicht durch. Also findet im Sommer kaum ein Auftanken der Vitamin D3-Speicher statt“, so der Experte. Und spätestens jetzt im März seien die Vitamin D-Vorräte deshalb aufgebraucht.

Im Vergleich zur Sonne spielen laut Hanke Lebensmittel für die Vitamin-D-Versorgung die kleinere Rolle. „In nennenswerten Mengen kommt Vitamin D nur in solchen Lebensmitteln vor, die wir traditionell selten auf dem Tisch haben: Dorschleber, Shiitake-Pilzen, fettem Fisch, Innereien, Eiern und Champignons.“ Jedoch müsste man täglich 6-7 Eier, 10 kg Quark oder 1 kg Champignons essen, um den normalen Vitamin D-Bedarf bei fehlender Eigensynthese durch den Körper zu erreichen. Dieser liege laut DGE bei 20 mcg pro Tag.