Ketogene Diät

Das „Who ist Who“ der Ketoszene versammelt sich von 20.-22. Sept. 2019 bei einem globalen Symposium in Würzburg. Auf Einladung von – natürlich – Frau Prof. Dr. Ulrike Kämmerer. Verfasserin des ersten deutschen Lehrbuches über Ketose und Krebs. Eine Vorreiterin.

Die Referenten sind so international, dass Sie – leider – auch mit einigen englischen Vorträgen rechnen müssen. Aber was für Vorträge !

  • Praktisches Vorgehen bei ketogener Therapie
  • Pflanzenbasierte ketogenen Diät
  • Ketose und stoffwechselorientierte Behandlung von Krebs
  • Keton-Stoffwechsel im alternden Gehirn
  • Ketose bei Migräne
  • Ketose bei Multiple Sklerose
  • Das Verschwinden von Diabetes Typ II bei Ketose
  • Fleischfresser, Ketose und die Entwicklung des Gehirns
  • Gesundheit durch guten Sex – aus der Sicht der TCM
  • Chancen für ein komplexes Leben im Universum

Brauchen Sie noch mehr Motivation für den Einstieg in die ketogene Diät. Wobei das Wort Diät hier völlig daneben ist, denn es geht um gesunde (ursprüngliche) Kost !

Ketose heißt nicht nur „no carb“, sondern auch die Produktion von Wundermolekülen – den Ketonkörpern !

Sie möchten am liebsten gleich morgen wieder (warum nicht heute ?) damit anfangen, aber sich nicht nach 3 Tagen wieder schlecht fühlen. Stichwort Heißhunger (auf Süßes). Die beste Kurzfassung von Ketose, die auch Ihnen den letzten Motivationskick geben könnten, habe ich von Prof. Dr. med. Enno Freye gelesen, einem Anästhesiologen, Intensivmediziner und Schmerztherapeuten. Der meint:

Und zu guter Letzt eine Empfehlung an alle diejenigen, die ihr Körperfett abschmelzen wollen (denn auch das fördert Entzündungen), jedoch zugleich aktiv und körperlich fit sein wollen – bei niedrigem Entzündungsniveau des Körpers:

Die ketogene Diät

Dabei wird der übliche Kohlenhydratanteil in der Ernährung zu 70 % durch die guten Fette und den fetten Fisch ersetzt. Die Zeit des Umstiegs kann durch ein zeitliches Fastenfenster (täglich ab 18:00 bis zum nächsten Morgen 10:00) erleichtert werden. Heißt so viel wie Abnehmen im Schlaf !

Das Prinzip liegt in der aus den Nahrungsfetten in der Leber entstehenden sog. Ketonkörpern (beta-Hydroxybutyrat und Acetoacetat), die insbesondere von der Nerven- und Muskelzellen zur Deckung des Energiebedarfs benützt werden statt der Glukose. Dadurch entstehen keine aggressiven Sauerstoffradikale wie bei der üblichen Glukoseverstoffwechslung. Die werden bei der Fettverwertung nicht einmal produziert (!) und wegen der höheren Energiedichte der Fette tritt langfristig auch kein Hunger auf.

Wir merken uns also: Sowohl die Nervenzellen (Gehirn, Rückenmark, die Nerven selbst) als auch die Muskelzellen als das größte Organ des Körpers, können sich statt von Zucker von Ketonkörpern ernähren. Mit einem entscheidenden VORTEIL:

  • Man vermeidet die Zuckerschwankungen, das übliche Auf und Ab von Insulin. Den Heißhunger !
  • Man erreicht langfristig sogar „Hungerfreiheit“. Man isst einfach weniger. Finde ich sensationell !
  • Und man vermeidet freie Radikale. Genau darum geht es im weitesten Sinne bei jeder Erkrankung. Darum schlucken wir doch Antioxidantien, denn es sind diese freien Radikale, die in ganz besonderer Weise unsere Mitochondrien beleidigen. Das Resultat ? Krebs …

QUELLE: Prof. Dr. Enno Freye, Nutrition-Press, Nr. 10, Mai 2017, S. 43

Schrittzähler

Sind modern und beliebt. Jedenfalls wieder einer dieser kleinen Motivationstricks, der uns zu einem gesünderen, fröhlicheren Leben verhelfen soll. Die Idee des Schritte-Zählens ist schon überraschend weit verbreitet. Viele von Ihnen, die mich in der Praxis besuchen, haben einen Schrittzähler in der Tasche oder am Handy. Warum wohl? Das könnten Sie in der strunz-kalender 2019 nachlesen. Der ist übrigens schon seit 04.06.2018 im Buchhandel und bei Amazon erhältlich.

Dort gibt’s von mir auch ein paar Gedanken zu diesem kleinen technischen Hilfsmittel. Darf ich zitieren?

Laufen hilft. Praktisch gegen alle Krankheiten, gegen jegliche Verstimmung. Und hilft auch, alle möglichen Krankheiten zu verhindern, die wir uns im Laufe der Zivilisation zugelegt haben: Herz-Kreislauferkrankungen, Allergien, Krebs, Depressionen. Natürlich auch Rückenschmerzen. Und Übergewicht sowie das damit einhergehende Volksleiden Diabetes. Viele von Ihnen laufen. Täglich. Chapeau!

Viele aber auch nicht. Bei starkem Übergewicht ist das manchmal sogar besser – die Knie halten die Belastung gar nicht gut aus. Trotzdem muss Bewegung sein, immer, für alle. Unser Herz-Kreislauf-System, unser Stoffwechsel, unser Muskel-Skelett-System gehen kaputt, wenn wir uns nicht bewegen.

Wie gesagt: Wir sind von Natur aus Läufer. Die Haltung des Menschen in geschlossenen Räumen auf gepolsterten Drehsesseln ist alles andere als artgerecht und führt zwangsläufig zu vielfältigen Ausfallerscheinungen!

Also Bewegung. Mir persönlich ist Laufen das Liebste. Dennoch sehe ich, dass Gehen immer noch besser ist als gar keine Bewegung. Deshalb habe ich mich (als Läufer: schweren Herzens!) mit dem Thema „Schritte zählen“ befasst.

Aufschreiben schafft Überblick

In „der strunz-kalender 2019“ finden Sie erstmals einen Überblick darüber,

mit wie vielen Schritten pro Tag Sie wie viel Energie verbrennen.

Sie können das mit einem elektronischen Schrittzähler erfassen oder sogar noch einfacher: Führen Sie doch Buch über Ihre gelaufenen Kilometer. 10.000 Schritte sind je nach Schrittlänge etwa 6-8 km. Oder schauen Sie auf die Uhr: in 10 Min. Fußmarsch schaffen Sie etwa 1.000 Schritte.

In einer Vergleichstabelle können Sie dann auch ablesen, wie vielen Schritten etwa 1 Einheit Schwimmen entspricht, 1 Einheit Staubsaugen oder auch … Sex. So wissen Sie schließlich am Ende des Tages, mit wie vielen Schritten Sie sich etwas Gutes getan haben.

Schritt für Schritt zum Läufer

Ich sehe das Zählen der Schritte als einen guten Anfang. Im Laufe des Jahres könnten Sie sich das Ziel immer höher stecken: immer mehr Schritte, immer längere Strecken. Und dann: immer mehr Ausdauer, Gesundheit, immer mehr Glück absahnen. Und mit der Zeit nehmen Sie auch eine immer stärkere Haltung an. Nicht nur als Läufer – als Mensch …

Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr gefällt mir die Idee, Stück für Stück zu immer mehr Gesundheit zu gehen !

Magnesium in der Frohmedizin

Über Magnesium wissen Sie Bescheid. Ist Deutschlands beliebteste Nahrungsergänzung. Und macht in erster Linie Durchfall, wenn Sie mal wirklich versuchen, den Magnesiumspiegel anzuheben. Was Sie sich anderseits kaum klar machen: Mit „Durchfall“ haben wir bereits Millionen von Deutschen geholfen. Die nämlich am Gegenteil leiden: Der Obstipation. Also Verstopfung. Auch an Darmkrämpfen leiden, an Divertikeln, an Hämorrhoiden. Hat alles mit erhöhtem Druck zu tun, der durch Magnesium reduziert wird! Das war soeben ein bisschen Frohmedizin !

In der Drohmedizin, der Schulmedizin also lesen wir hingegen völlig korrekt: Magnesium ist an allen Reaktionen im Stoffwechsel beteiligt, bei denen phosphorylierte Substrate (ATP, ADP) eine Rolle spielen …“ Ja, so reden deren hochgelehrten Ärzte über die Köpfe der Patienten hinweg. Aber hätten es gar nicht nötig. Die Bevölkerung respektiert diesen Beruf ohnehin in hohem Maße – auch ohne Fachchinesisch. Darum:

Betrachten wir Magnesium doch einfach mal aus der Sicht der Frohmedizin. Das klingt dann so:

  • Magnesium stellt Ihre Blutgefäße weit. Nicht nur im Gehirn und Innenohr (Migräne, Tinnitus), nicht nur in der Körpermitte (Frigidität), auch in den Waden.
  • Große Mengen Magnesium im Blut (!!!) fördern die Durchblutung, machen Hände und Füße endlich mal warm und die Waden weich. Ich werde nie vergessen, wie ich nach einem „München“-Marathon ins Massagezelt kam und mich die resolute Dame an der Liege ablehnte, weil ich wäre nicht mitgelaufen. Sie wüsste das, weil meine Wadenmuskeln seien noch viel zu weich …
  • Ein hoher Magnesiumspiegel (!!!) steigert auch die Anzahl der Kraftwerke in Ihren Muskelzellen: Sie werden stärker, schneller, drücken sich leichter vom Boden ab, fliegen förmlich durchs Leben. Könnte man doch mal versuchen oder?

Übrigens alles zitiert aus „Das Leicht-Lauf-Programm“, dem mit Abstand meistgelesenen Laufbuch Deutschlands. Neugierig geworden?