Covid-19: EU präzisiert Impfstoffverteilung

Die EU-Kommission hat den Mitgliedstaaten Empfehlungen gemacht, welche Bevölkerungsgruppen vorrangig eine Impfung gegen Covid-19 erhalten sollen, wenn es dann einen sicheren und wirksamen Impfstoff gebe. „Die EU hat intensive Anstrengungen unternommen, um Vereinbarungen mit ausgewählten Pharmakonzernen zu treffen und sich dadurch künftige Impfstoffe zu sichern. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass wir für deren Bereitstellung auch wirklich vorbereitet sind“, erklärte dazu EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

5 bevorzugte Gruppen

Demnach werden alle Mitgliedstaaten „gleichzeitig“ auf Impfstoffe gegen Covid-19 zugreifen können, und zwar abhängig von der Bevölkerungsgröße. Zu Beginn der Bereitstellung und bis die Produktion aufgestockt werden kann, werde die Gesamtzahl der Impfstoffdosen jedoch begrenzt sein. Bei der Impfung schließlich seien dann von den Ländern – ohne Angabe einer Rangfolge – folgende Gruppen zu priorisieren: Gesundheits- und Pflegepersonal, Menschen über 60, Menschen mit einem erhöhten Gesundheitsrisiko, systemrelevantes Personal sowie Menschen, welche die Abstandsregeln nicht einhalten könnten.

Die Ersten in Europa

Ja, das waren wir – hier in Roth. Doch dazu später. Zunächst geht es darum, dass

„Forever young“ MESSBAR wird !

Das ist nicht einfach so dahingesagt, sondern ganz neu: Seit 2019 kann ein jeder durch eine große Blutanalyse feststellen, ob man zu den glücklichen Menschen gehört, die gesund alt werden oder zumindest noch älter werden. Mit Anstand und in Würde, wie ich immer wieder gerne betone.

Haben Sie das gewusst ?

Hätten Sie im SPIEGEL 48/23.11.2019 (S. 108) lesen können. War dort sogar die Titelstory. Endlich einmal ein bisschen praktisches Glück in dieser Zeitschrift, wie ich finde. Und apropos finden: Sie müssten dann also nur noch einen Arzt finden, der Ihnen diese große Blutanalyse macht und interpretiert. Die Story dahinter ist jedenfalls hoch interessant:

Da gibt es am Kölner Max-Planck-Institut eine Frau Prof. Eline Slagboom. Die hat eine „gründliche Erbgutanalyse unter 100-Jährigen“ durchgeführt. Genauer gesagt, hat sie die GENETISCHEN Daten von über 13.000 Senioren ausgewertet. Und dabei herausgefunden,

NIX.

Also fast nix. Sie konnte zwar 2-3 Gene ausfindig machen, die (Zitat)

dem gesunden Altern zuträglich sind. Doch war deren Einfluss viel zu gering, als dass sich das lange Leben damit erklären ließe.

Erinnern Sie sich noch an „Das Methusalem-Gen“, das die ganz Alten doch hätten ? Glatt widerlegt von Frau Prof. Slagboom: Die Gene sind es nicht !!

Was denn dann ?

Also hat sie (nach dieser jahrelangen Forschungsarbeit noch einmal neu begonnen und verglich jetzt das Blut der sehr sehr alten Menschen. Und siehe da, wie sie sagt:

Der Stoffwechsel von Hundertjährigen sieht zumeist kerngesund aus. Jedenfalls sind Hundertjährige, was den Stoffwechsel betrifft, das exakte Gegenteil eines fettleibigen Diabetikers mit Arteriosklerose.

Das ist doch ein recht deutliches Fazit, oder ?

In der für mich sensationellen Studie – publiziert in NATURE COMMUNICATIONS (2019)10:3346 – wurde aus dem Blut von 44.168 Menschen die

„Formel zur Messung des gesunden Alterns“

destilliert. Und die ist dann doch recht übersichtlich ausgefallen und besteht aus lediglich

14 Laborwerten.

Die lassen laut Prof. Slagboom eine klare Aussage zu darüber, ob man kürzer oder länger lebt. Kränker oder gesünder. Und diese 14 Werte betreffen

Blutfett ………..….. 4 Werte
Blutzucker ………. 3 Werte
Ketonkörper …… 1 Wert
Eiweiß …………..… 1 Wert
Aminosäuren …….. 5 Werte

Dass der Blutzucker etwas mit dem Risiko eines frühen Todes zu tun hat, das weiß man natürlich. Aber, dass

AMINOSÄUREN

von so herausragender Bedeutung für ein langes Leben sind, das ist für die Schulmedizin und ganz sicher auch für die meisten Hausärzte

NEU !

Man braucht also nicht auf komplizierte Gen-Analysen zu warten, wenn man wissen möchte, ob man 100 Jahre alt werden wird. Es genügt eine Blutanalyse. Dass man dort auf die Blutfette und den Blutzucker guckt, war schon immer selbstverständlich. Neu ist aber, welch entscheidende Rolle das perfekte Aminogramm spielt !

Und genau dieses Aminogramm bestimmen wir hier in Roth schon seit 1994. Routinemäßig seit 2001. Da waren wir die Ersten in Deutschland und wohl auch in Europa. Darauf sind wir, ehrlich gesagt, sehr stolz !

In der Schweiz

Dort wird eine kleine Sensation stattfinden. Ein Kongress: Genau gesagt, die

1. Internationale Keto Live Conference

von 10.-14. Juni 2019 im Kurhaus von Bergün. Die beschäftigt sich mit der „power of food“ und der ketogenen Diät als medizinische Therapie. Als ein Hilfsmittel zur Heilung und nicht immer nur zur Gewichtsreduktion. Leider, leider, leider ist der Kongress wirklich international. Das heißt, es wird Englisch parliert.

Hier die Themen auf Deutsch:

  • Big Food and Big Pharma – Killing for Profit ?
  • Ernährung und körperliche Degeneration
  • Krebs als Stoffwechselkrankheit (und nicht als Schicksal)
  • Ketone als Weg in die Gesundheit
  • Gesunde Fette und Öle in der ketogenen Diät (by Ulrike Gonder)
  • Ketose in der Behandlung von Insulinresistenz, Entzündung und chronische Erkrankung (by Dr. Stephen Phinney, einem Pionier der Ketose).
  • Ketose und die Bedeutung von Vitamin D (by Prof. Dr. Jörg Spitz)

Besprochen wird also ein breites Spektrum von Krankheiten, das mit ketogener Diät angegangen werden kann. Für viele von Ihnen keine Überraschung, die regelmäßig meine News lesen. Die haben auch den Hintergrund begriffen:

Ketose ist die ursprüngliche Lebensform des Menschen.

Der sich damals in der Eiszeit fit, zäh und widerstandsfähig gegen sämtliche Widrigkeiten behaupten musste.

Und dort in der Schweiz, an der Universität Zürich, dort gibt es auch Prof. Dr. Milo Puhan. Der Professor für Epidemiologie und Public Health veröffentlichte vor kurzem die Großstudie „Annals of Internal Medicine“. Darin wurden die Vor- und Nachteile von Statinen untersucht. Das Ergebnis:

  • Bei Senioren wird der Nutzen von Statinen stark überschätzt.
  • Bei Männern wirken Statine erst nach (!) dem Herzinfarkt, und dann auch nur in 1,6 % der Fälle.

Und ich erinnere mich noch an eine Veröffentlichung der Firma Pfizer, wonach Statine bei Frauen überhaupt nicht wirken würden. Da ging es um das Fabrikat „Sortis“ …

Zitat Prof. Dr. Puhan:

Letztendlich wird durch Statine nur bei wenigen Personen ein Herzinfarkt oder Gehirnschlag vermieden, jedoch können alle Personen Nebenwirkungen erleiden.

Das Verlockende an Statinen ist, dass das LDL-Cholesterin tatsächlich und sogar eindeutig sinkt. Allerdings finden die Hälfte aller Herzinfarkte in Deutschland bei niedrigem LDL-Cholesterin statt und ohne Statine ! Das heißt also:

Cholesterin hat mit Herzinfarkt wenig oder gar nichts zu tun !

Zudem weiß die Frohmedizin, dass das gefährliche LDL-Cholesterin nur dann gefährlich ist, wenn zugleich Lipoprotein (a) da ist. Das ist nur bei etwa 20 % der Bevölkerung der Fall. Und Lipoprotein (a) wird von Statinen überhaupt nicht berührt.

Wenn wir dann noch gelernt haben, dass die anderen positiven Wirkungen der Statine auf die Gefäßinnenwand, auf die Blutgerinnung etc. genauso gut mit Magnesium erreicht werden können (News 26.02.2018), dann fragt man sich schon …

Statine sind für mich – nach Chemotherapie – der Punkt, an dem die Schulmedizin kippen wird ! Ein Endpunkt der Pharmamedikation.

Quelle: FOCUS online, 19.02.2019

Von Deutschland also „12 points“ für die Schweiz !

Vitamin K2 verhindert blaue Flecken

Blaue Flecken an Armen und Beinen finden Sie sehr, sehr häufig bei uns Senioren. Das kennen Sie sicher: Man stößt mal kurz wo an, verspürt gar keinen Schmerz, aber ein blauer Fleck entsteht. Das gilt auch schon für 50-jährige Fußballspieler z.B., wenn die immer noch dem Ball nachjagen. Die Ursache hierfür ist leicht erklärt: Unter der Haut, speziell am schlanken Unterschenkel und Unterarm, befinden sich Venen, die im Lauf der Jahre „brüchig“ werden (können).

Also an Elastizität verlieren. Diese Venen platzen dann ganz leicht auf. Ist unschön und lästig. Kann man etwas tun dagegen? Ja, man kann, selbstverständlich …

Jeder vermeintliche Alterungsprozess kann in kluger Weise aufgehalten oder sogar rückgängig gemacht werden !

Die Idee hier ist nicht etwa die einfache Alterung unseres Bindegewebes, das an Elastizität verliert. Denn da könnte man – nach Prof. Pauling – mit Aminosäuren und Vitamin C nachhelfen (News vom 07.08.2017). Nein, das Neue hier heißt Kalzium. Man hat nämlich in solch leicht verletzlichen, brüchigen Venen vermehrt Ablagerungen von Kalzium nachgewiesen. Genauer gesagt: In den glatten Muskelzellen der Gefäße. Dann wird aus elastischem Gewebe etwas Sprödes, das leicht aufplatzt. Blaue Flecken eben.

Die (einfache) Lösung heißt K2: Das Vitamin K2 – lange Zeit ja nicht messbar – aktiviert ein spezielles Eiweiß, genannt matrix gla protein (MGP). Und dieses MGP schwemmt Kalzium aus Arterien wie auch aus Venen aus. Löst das Kalzium also wieder ab und überlässt es einem weiteren Protein, genannt Osteocalcin. Dieses wird ebenfalls durch K2 aktiviert und baut das ausgelöste Kalzium dann in die Knochen ein …

Das ist eigentlich die große Bedeutung von Vitamin K2 bei Osteoporose. Jetzt neu für uns: Ist hoch wirksam auch gegen blaue Flecken. Gegen die lästigen Blutergüsse beim Sport in fortschreitendem Alter.

Für den gleichen Zweck sind übrigens Flavonoide sehr hilfreich, also Pflanzenfarbstoffe wie Carotinoide. Die „stärken“ nämlich die Gefäßwände Ihrer kleinen Blutgefäße direkt unter der Haut. Machen sie wieder etwas elastischer und widerstandsfähiger. Helfen daher ebenfalls gegen blaue Flecken.

Schön, wenn Sie noch 30 sind …