Corona Virus, Diabetes und Herzkrankheiten

Haben Sie sich auch schon gefragt, wie das mit dem Corona Virus geht ? Was da bei einer Infektion wirklich passiert ? Ja ? Dann präsentiere ich Ihnen hier gerne ein paar wissenschaftliche Tatsachen. Nicht das allgemeine populistische Gerede ! Also sehr wohl unterschieden in „gestorben an dem Corona Virus“ und „gestorben mit dem Corona Virus“ …

Dann hören wir doch einmal Wissenschaftlern zu, die sich mit der Materie zwangsläufig auskennen, weil Chinesen. Deren Erkenntnisse werden inzwischen auch in der Schweiz (Basel) bekannt:

  • Das Krankheit erregende Corona Virus (die Krankheit heißt SARS-CoV-2) heftet sich an die Körperzelle mit Hilfe eines Enzymes an. Dieses heißt Angiotensin-Converting-Enzyme-2 (ACE2).
  • Dieses ACE2 gibt‘s auf den oberflächlichen Zellen (Epithelzellen) der Lunge, des Darmes, der Nieren und Blutgefäße – hauptsächlich aber in den Lungenbläschen. Darum kommt das Corona Virus in 1. Linie als Lungenentzündung zum Ausdruck.
  • Und leider gibt es Menschen, die von diesem Enzym deutlich mehr auf ihren Körperzellen aufweisen als andere Personen: Mehr von diesem Enzym, mehr von diesem Rezeptor findet sich dann bei

Diabetes
Bluthochdruck
Herzkrankheiten.

  • Jetzt weiß man auch, warum hauptsächlich (sehr) alte Menschen an SARS-CoV-2 sterben. Sehr viel mehr als junge Menschen. Diabetes, Bluthochdruck oder Herzprobleme haben 18-Jährige selten.

Und jetzt kommt’s:

  • Dieses Bindungsenzym ACE2 nimmt noch einmal zu, nimmt weiter zu, wenn man mit typischen Blutdruck- oder Herz-Tabletten behandelt wird. Damit gemeint sind ACE-Hemmer wie „Ramipril“, „Captopril“, „Enalalpril“ oder auch sog. Sartane wie „Losartan“.

Wir lernen also, dass gut gemeinte Tabletten besonders empfänglich machen für das Corona-Virus und einen anschließenden Tod !

Das sind nur ein paar Fakten und Wissenschaftlern natürlich bekannt. Aber Ihrem Internisten, Ihrem Kardiologen wahrscheinlich nicht. Der hat Sie vielleicht sogar heute noch mit Blutdrucktabletten versorgt ? Zu seiner Entschuldigung: Meint es aber gut mit Ihnen. Der bemüht sich und hält sich streng an die Leitlinien.

Nur ist das diesem Virus völlig egal. Das setzt seine Interessen gnadenlos durch. Wird schließlich auch schon seit Hunderttausenden Jahren von uns „Säugetieren“ bekämpft und von unserem Immunsystem besiegt. Von nichts sonst !

Für die Gesundheit des Menschen erklärt sich im Allgemeinen nicht die Politik zuständig, sondern die Ärzteschaft. Im Besonderen kranke Menschen erhalten dann Medikamente. Welchen Schluss ziehen Sie daraus, wenn das in die sprichwörtlichen „Hosen“ geht ?

Quellen:  Nature Reviews Cardiology , THE LANCET Respiratory Medicine

Schulmedizin aktuell am 23. März 2020

Welt

Seit Ausbruch der Covid-19-Pandemie werden die Sozialen Medien nicht nur mit Informationen, sondern auch mit Falschmeldungen über das neue Coronavirus und seine Folgen überschwemmt. Die WHO spricht bereits von einer „Infodemic“ und versucht, mit einem eigenen Social Media Team gegenzusteuern. (Faktenkontor, 23.03.2020)

Deutschland

Bargeld war schon immer schmutzig, es hat nur niemanden gestört. Über 3.000 Spuren findet man auf Geldscheinen -- von Noroviren bis zur DNA von Breitmaulnashörnern. Seit in China und den USA Geldscheine desinfiziert werden, fragt man sich auch in Deutschland, ob durch Bargeld der Corona-Virus übertragen werden kann. Die Schnellantwort lautet: Höchstwahrscheinlich nicht. (BE Bezahlexperten GmbH, 23.03.2020)

Der AOK-Bundesverband begrüßt das neue Covid-19-Krankenhaus-Entlastungsgesetz. Das Gesetz sorgt dafür, dass die Krankenhäuser zeitnah mehr Geld bekommen und somit liquide bleiben. Höhere Vergütungen gleichen die Mehrkosten für das Aufstocken der Intensivkapazitäten oder die Anschaffung von Schutzausrüstungen aus und federn Einnahmeausfälle ab, die z.B. durch das Aufschieben oder Aussetzen planbarer Operationen entstehen. Dass jetzt den Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen zuerst geholfen wird, ist vollkommen richtig. Sie stehen im Kampf gegen das Virus an vorderster Front. Das Gesetz kann aber nur der 1. Teil eines umfassenden Rettungsschirms für das deutsche Gesundheitswesen sein. (AOK-Bundesverband, 23.03.2020)

Das Bundeskabinett beschließt heute den Entwurf für das „Gesetz zum Ausgleich Covid-19 bedingter finanzieller Belastungen der Krankenhäuser und weiterer Gesundheitseinrichtungen“ (Covid-19-KrankenhausentlastungsG). Das Gesetz regelt auch die Beteiligung von Reha-Einrichtungen an der Versorgung von Corona-Infizierten. (Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED), 23.03.2020)

Der deutsche Gesetzesentwurf zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite sieht erhebliche Eingriffe in die unternehmerische Freiheit vor. So soll der Bund unter anderem Arzneimittel sicherstellen und beschlagnahmen dürfen. Er darf den Verkauf verbieten und in bestehende Lieferverträge eingreifen. Er darf in Preisbildung, Erstattung sowie Vergütung eingreifen. Er darf Verpflichtungen zur Aufrechterhaltung, Umstellung, Eröffnung oder Schließung von Produktionsstätten oder einzelnen Betriebsstätten von produzierenden Unternehmen verfügen. Entschädigungsregelungen sind vorgesehen, deren Ausgestaltung bleibt aber offen. (Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie, 23.03.2020)

Erstmals sichtbar wurden die Auswirkungen von Corona auf den deutschen Einzelhandel durch den flächendeckenden Ausverkauf von Desinfektionsmitteln und Atemschutzmasken. Der Run darauf erreichte auf Idealo Ende Februar seinen Höhepunkt. Während die Nachfrage nach Toilettenpapier (8.770 % Nachfrageanstieg im März gegenüber Januar) und Nudeln (+ 671 %) nach wie vor steigt, wird zuhause auch eine sportliche Betätigung ins Auge gefasst -- als Folge der Schließung aller Fitnessstudios in Deutschland. (Idealo Internet GmbH, 23.03.2020)

Infografik: Idealo Internet GmbH

So steigt die Nachfrage nach Sportzubehör stark an -- bei Hanteln etwa um 2.740 % gegenüber Januar. Auch wenn sich der Wunsch nach (spielerischer) Ablenkung im Online-Handel deutlich abzeichnet -- die Gesundheit steht bei den Deutschen offenbar immer noch an 1. Stelle: Die Nachfrage nach Erkältungsmitteln stieg mittlerweile um 203 % an. Noch beliebter sind Fieberthermometer mit + 2.968 %. (Idealo Internet GmbH, 23.03.2020)

Die Aufklärung über Sars-CoV-2 im Social Web sollte vor allem auf YouTube und in Internet-Foren erfolgen. Denn auf diesen Kanälen tauschen sich mehr Nutzer über Gesundheitsfragen aus als irgendwo sonst im Web. 16 % aller Internet-Nutzer ab 16 Jahren in Deutschland befassen sich auf YouTube mit Gesundheitsthemen, und 10 % nutzen dafür klassische Internet-Foren. (Faktenkontor, 23.03.2020)

Viel Weißmehl, Zucker und Fett machen das Immunsystem regelrecht aggressiv. Darauf reagiert man wie auf einen bakteriellen Infekt und das wiederum fördert langfristig Entzündungen. (Jentschura International GmbH, 23.03.2020)

Die bundesweit an rund 160 Standorten aktive Asklepios Kliniken Gruppe verfügt aktuell über rund 800 Beatmungsbetten. (Asklepios Kliniken GmbH, 23.03.2020)

Österreich

Geschlossene Sportplätze, abgesagte Sportveranstaltungen und ein stillgelegtes Vereinsleben bringen Österreichs Vereine derzeit in eine äußerst schwierige wie auch existenzbedrohende Lage. Es handelt sich um einen irrsinnigen Einschnitt für den gesamten Sport, den viele Sportler und Funktionäre so noch nie erlebt haben. Hinzu kommt, dass österreichische Vereine in der Regel gemeinnützig organisiert sind und keine Rücklagen bilden dürfen. Laut Sportunion muss es das Ziel sein, alle 15.000 Sportvereine des Landes durch diese Krise durchzubringen, damit Österreichs kritische Infrastruktur für sozialen Zusammenhalt und Gesundheit erhalten bleibt. (Sportunion Österreich, 23.03.2020)

Schweiz

Rauchen ist unbestrittenen ein wichtiger Risikofaktor für viele Atemwegserkrankungen. So haben Raucher ein deutlich höheres Risiko an COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung). Rund 400.000 Schweizer leiden an COPD und auch Covid-19 ist eine Lungenkrankheit so wie die im Vergleich dazu harmlosere saisonale Grippe. Rauchen schwächt das Immunsystem und erhöht das Risiko für einen schweren Verlauf sämtlicher Atemwegserkrankungen. (ARGE Tabakprävention Schweiz, 23.03.2020)

So wirkt sich die Corona-Pandemie auf die Schweizer Zahnarztpraxen aus: Auf Weisung des Bundesrats dürfen nicht zwingende Behandlungen und Wahlbehandlungen bis auf Weiteres nicht mehr ausgeführt werden -- die zahnmedizinische Behandlung in Notfällen und bei starken Schmerzen bleibt aber gewährleistet. Für Patienten bedeutet dies: Wer einen Termin für die Zahnreinigung oder eine Kontrolluntersuchung hat, muss diesen auf später verschieben. Ebenso können Kariessanierungen sowie prothetische oder ästhetische Eingriffe derzeit nicht ausgeführt werden. Wichtig aber: Die Behandlung bei Unfällen, Infektionen sowie starken Schmerzen bleibt vollumfänglich gewährleistet. (Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft SSO, 23.03.2020)

Liechtenstein

In Liechtenstein fanden die Tests auf das Corona-Virus im Landesspital statt. Für den Spitalbetrieb ist das eine Herausforderung. Die Probenentnahme wird daher zukünftig in einer Drive-Through-Anlage durchgeführt. Nach telefonischer Voranmeldung fährt die zu testende Person dazu im eigenen Auto vor. Für die Probeentnahme kann sie im Auto sitzen bleiben, denn diese erfolgt durch das Fenster. Es wird zudem auch eine Möglichkeit für Fußgänger geben, wodurch sich in Summe das Landesspital wieder auf den regulären Spitalbetrieb konzentrieren kann. (Fürstentum Liechtenstein, 23.03.2020)

Schulmedizin aktuell am 18. März 2020

Europa

„Die EU-Kommission arbeitet rund um die Uhr, um gemeinsam mit den Mitgliedstaaten – sie sind für Gesundheitsschutz primär zuständig – die Corona-Krise zu meistern“, sagt Kommissionspräsidentin von der Leyen in einer Videobotschaft. „Die EU unterstützt die Forschung, finanziert die Entwicklung von Impfstoffen und hilft Unternehmen und Menschen, die Gefahr laufen, ihren Arbeitsplatz zu verlieren.“ … Weiters hat die EU-Kommission einen Beraterstab zu Covid-19 eingesetzt, dem Epidemiologen und Virologen aus verschiedenen Mitgliedstaaten angehören. Das Expertenteam soll EU-Leitlinien für wissenschaftlich fundierte, koordinierte Risikomanagementmaßnahmen ausarbeiten. (EU Kommission, 18.03.2020)

Um zu wissen, welche Maßnahmen gegen das Corona-Virus helfen können, lohnt es den soweit bekannten typischen Verlauf der Krankheit Covid-19 genauer anzuschauen: Die Coronaviren vermehren sich -- wie Grippeviren auch -- zuerst im Rachen und Halsbereich. Dabei infiziert der Erreger insbesondere Körperzellen der unteren Atemwege und greift die Lungen in 3 Phasen an: zunächst vermehrt sich das Virus, kann dann in der 2. Phase eine starke Immunreaktion hervorrufen und u.U. das Lungengewebe zerstören. Im Verlauf der Infektion kann es zur einer Lungenentzündung kommen. (Klafs GmbH, 18.03.2020)

Um dieser möglichst vorzubeugen, kann eine Trockensalzinhalation mit Microsalt in der Sauna unterstützen. Das Salz aktiviert und fördert die Selbstreinigungsfunktion der Lunge und ist grundsätzlich Entzündung hemmend. Es regt die Durchblutung der Lungen an und reinigt sie sowie den gesamten Atemtrakt von Viren, Bakterien und Allergenen wie Staub oder Pollen. Sauna und Trockensalzinhalation sind damit gut geeignet, das Immunsystem intensiv zu stärken und dem Coronavirus gewappnet entgegen zu treten. (Klafs GmbH, 18.03.2020)

Deutschland

Mit gesunder Ernährung, dem Verzicht auf das Rauchen, ausreichend Bewegung und normalen Blutdruckwerten kann jeder einen Beitrag dazu leisten, seine Arterien auf Dauer gesund zu halten. Sehr wichtig ist ein Rauchstopp. Etwa 43 % der Patienten mit einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK), also Durchblutungsstörungen der Arterien in den Beinen oder im Becken, sind Raucher. Auch bei einem Aneurysma -- einer Art Ausstülpung der Schlagader -- sollte man das Rauchen aufgeben. Die Gefäßgifte der Zigarette verändern das Blut und greifen die Gefäßwände an. (Senioren Ratgeber, 18.03.2020)

Körperliches Training hat ebenfalls einen positiven Einfluss auf den Stoffwechsel: Blutdruck-, Blutfett- und Blutzuckerwerte kommen leichter in den grünen Bereich. Möglichst 30-60 Min. sollte man sich jeden Tag bewegen oder wenigstens 3 Mal 30 Min. pro Woche. Übergewicht, insbesondere wenn es sich als Bauchfett ansammelt, fördert Bluthochdruck, Fett- und Zuckerstoffwechselstörungen und sollte daher abgebaut werden. Die Blutdruckwerte sollten möglichst unter 140/90 mmHg liegen -- denn Bluthochdruck schädigt die Innenwand der Arterien. (Senioren Ratgeber, 18.03.2020)

Wie man sich und andere vor Covid-19 schützen kann? Indem man zu Hause bleibt und sich nicht verrückt machen lässt. Da bleibt dann auch Zeit, das Immunsystem zu stärken! Und was hält besser gesund und baut Stress ab als regelmäßige und intensive Selbstbefriedigung ? Etwas Besseres gibt es nicht, denn es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass durch Sex und Orgasmen die wunderbaren Hormone Oxytocin und Serotonin ausgeschüttet werden, die nicht nur gesund, sondern auch richtig glücklich machen. (Fun Factory GmbH, 18.03.2020)

Wegen der Corona-Krise verlegen viele ihren Arbeitsort von der Firma ins traute Heim. Im sog. Homeoffice mangelt es jedoch oft an ergonomischen Büromöbeln und einem richtig eingerichteten Arbeitsplatz. Und weil der Mensch prinzipiell nicht zum Sitzen gebaut ist, sind erst recht Rückschmerzen und Verspannungen sind die Folge. (Blitzrechner, 18.03.2020)

Derzeit gib es noch keine Heilung von Demenz, weshalb auch unzählige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler daran forschen, ein Medikament gegen Demenz zu entwickeln. (Verband Pflegehilfe GmbH, 18.03.2020)

Covid-19: Patientenaufrufsysteme erhöhen in Deutschland die Sicherheit für Patienten und medizinisches Personal. (DOOH media GmbH, 18.03.2020)

Digitales Patientenaufrufsystem. (Bild: DOOH media GmbH)

Österreich

Pfizer Inc. und BioNTech SE haben eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Entwicklung und Distribution des mRNA-basierten Coronavirus-Impfstoffkandidaten BNT162 verabschiedet. (Pfizer Austria, 18.03.2020)

Schweiz

Der Idiag P100 ist ein neues Gerät zum in der Hand Halten für das Training der Atemmuskeln. Dessen konsequente Anwendung verspricht eine deutliche Verbesserung der Atemmuskulatur sowie der gesamten körperlichen Leistungsfähigkeit von Personen verschiedener Leistungsniveaus. Der Idiag P100 misst die Luftströmung, den Druck und den Kohlendioxidanteil der ausgeatmeten Luft, worauf 2 hochempfindliche Klappen die Frischluft und die verbrauchte Atemluft im optimalen Verhältnis mischen. Hyperventilation, Hypoventilation und Schwindel sind damit ausgeschlossen. Der Idiag P100 bietet dem Anwender verschiedene überwachte Trainingsmodule wie freies Training, Ausdauer-, Kraft- und Intervalltraining. (Idiag AG, 18.03.2020)

Atemmuskeltrainer Idiag P100. (Foto: Idiag AG)

Der Schweizer Pharmakonzern Roche kann zur Feststellung des Corona-Virus pro Monat 8,5 Mio. Tests zur Verfügung stellen. (Handelszeitung, 18.03.2020)

Schulmedizin aktuell am 6. März 2020

Welt

In fast 25 Ländern ist der Weltfrauentag am 8. März sogar ein gesetzlicher Feiertag. (Pascoe Naturmedizin, 06.03.2020) ANMERKUNG: Angola, Armenien, Aserbaidschan, Burkina Faso, Eritrea, Georgien, Guinea-Bissau, Kasachstan, Kambodscha, Kirgisistan, Kuba, Laos, Madagaskar, Moldau, Mongolei, Nordkorea, Nepal, Russland, Sambia, Tadschikistan, Turkmenistan, Uganda, Ukraine, Usbekistan, Vietnam und Weißrussland.

Bild: Pascoe Naturmedizin

Europa

Die EU-Kommission stellt weitere 37,5 Mio. € für dringende Forschungen zur Entwicklung eines Impfstoffs gegen COVID-19 sowie zur Behandlung und Diagnose bereit. Das Geld kommt aus dem Programm Horizont 2020. Insgesamt sind für die Bekämpfung von COVID-19 nun 47,5 Mio. € vorhanden. Damit konnten 17 Projekte ausgewählt werden, an denen 136 Forschungsteams aus der gesamten EU beteiligt sind. (EU Kommission, 06.03.2020)

Industrieller Hanf unterliegt nach Auffassung der European Industrial Hemp Association (EIHA) nicht der internationalen Kontrolle für Drogen gemäß der Single Convention C61 der UNO. Es gebe eindeutige Belege dafür, dass Industriehanf nicht in den Anwendungsbereich des internationalen Einheitsabkommens über die Betäubungsmittel (Single Convention on Narcotic Drugs -- kurz C61) von 1961 fällt. Tatsächlich wurde der Industriehanf hier und auch in den ergänzenden Protokollen von 1972 nie aufgeführt.Aus Sicht der EIHA ist die Suchtstoffkommission als das zentrale Gremium für die Drogenpolitik der UNO damit gar nicht für die Einstufung von Industriehanf als potenzieller Suchtstoff autorisiert. (European Industrial Hemp Association (EIHA), 06.03.2020)

Deutschland

2019 nahmen 1.502 Mitarbeiter in Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen das Angebot ihrer Arbeitgeber wahr, an einem Gesundheitscheck der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe teilzunehmen. Dabei erreichten nur 50 % der Teilnehmer einen optimalen Blutdruck und lediglich 39 % wiesen ein Normalgewicht auf. Das sind alarmierende Zahlen. Was die „Bewegungsbilanz“ betrifft, waren trotz Bluthochdrucks und Übergewichts 91 % der Teilnehmer der Meinung, sie würden sich ausreichend viel bewegen. Eine krasse Fehleinschätzung. … Der Gesundheitscheck der Deutschen Schlaganfall-Hilfe wertet Blutdruck, Blutzucker, Blutfett, Körpergewicht, körperliche Aktivität und andere Lebensstilfaktoren der Teilnehmer wissenschaftlich aus. (Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, 06.03.2020)

Mit 55 % ist in Deutschland der Anteil der Menschen, die Homöopathie verwenden, gleichbleibend hoch. Hochgerechnet auf die deutsche Gesamtbevölkerung (über 18 Jahren) entspricht das über 30 Mio. Homöopathie-Verwendern. Insgesamt stieg der Anteil der Befragten mit Homöopathie-Erfahrung in den letzten 10 Jahren um 10 % an. 68 % der Anwender sind laut Umfrage mit der Wirksamkeit und Verträglichkeit homöopathischer Arzneimittel sogar zufrieden oder sehr zufrieden. (Deutsche Homöopathie-Union DHU-Arzneimittel GmbH, 06.03.2020)

Infografik: Deutsche Homöopathie-Union DHU-A

Ärzte können künftig medizinische Anwendungen für Handy, Tablet oder PC auf Kosten der gesetzlichen Krankenkassen verordnen. Der Bundestag machte im vergangenen Jahr mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz den Weg frei für Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) auf Rezept. Diese können eingesetzt werden, um Krankheiten zu erkennen, zu lindern oder zu behandeln. Sie helfen z.B. auch besser mit Schmerzen umzugehen, erinnern an die Einnahme von Arzneimitteln, dokumentieren Blutzuckerwerte oder unterstützen bei einer Sprach- oder Physiotherapie. (Apotheken Umschau, 06.03.2020)

Damit DiGA auf Rezept verschrieben werden können, müssen sie vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geprüft und ins DiGA-Verzeichnis aufgenommen werden. Die Technologie muss in Europa als Medizinprodukt zertifiziert sein, Funktion und Sicherheit sind damit bereits geprüft. Das BfArM schaut sich zudem Qualität, Nutzerfreundlichkeit, Datenschutz und -sicherheit an. Der Anbieter muss plausibel darlegen, dass sein Produkt einen positiven Versorgungseffekt hat -- also den Gesundheitszustand und/oder die Lebensqualität des Nutzers verbessert.  (Apotheken Umschau, 06.03.2020)

Eine funktionierende Autophagie spielt für den Schutz vor altersbedingten Erkrankungen eine wichtige Rolle. Ein besonders effektiver Weg den Prozess anzukurbeln, ist das Fasten. Denn sobald die Kalorienzufuhr länger stark reduziert wird, starten die Zellen zur Energiegewinnung das körpereigene Recyclingprogramm. Fasten ist jedoch nicht für jeden geeignet. Spermidin ist in der Lage, positive Effekte des Fastens nachzuahmen und so ebenfalls den Selbstreinigungsprozess der Zellen zu aktivieren. Erstmals wurde Spermidin in der männlichen Samenflüssigkeit nachgewiesen, was seinen Namen prägte. Mittlerweile ist jedoch bekannt, dass es in fast allen Körperzellen vorkommt. Spermidin kann übrigens auch über die Nahrung aufgenommen werden. In Lebensmitteln schwankt der Spermidingehalt jedoch stark. Außerdem produziert der Körper mit zunehmendem Alter immer weniger Spermidin. (InfectoPharm GmbH, 06.03.2020)

Besonders vorteilhaft wirkt die Buttersäure: Sie ernährt die Zellen der Darmschleimhaut und wirkt so einem Leaky Gut („löchrigen Darm“) entgegen. Auch hemmt sie Entzündungen und kann sogar Darmkrebs vorbeugen. Zusammen mit der Propionsäure sorgt Buttersäure für ein gutes Sättigungsgefühl. Beide Fettsäuren verbessern die Zuckeraufnahme aus dem Blut in die Körperzellen. Somit senken die kurzkettigen Fettsäuren die Insulinresistenz, eine Ursache für einen Typ-2-Diabetes. (Symbio Gruppe GmbH, 06.03.2020)

Österreich

Die Aufgabe von Spitalsambulanzen ist es nicht, Leistungen aus dem niedergelassenen Bereich zu übernehmen. In Österreich darf die Unterversorgung im niedergelassenen Bereich nicht auf dem Rücken der Spitalsärzte ausgetragen werden. (Österreichische Ärztekammer, 06.03.2020)

Gloria Dimmel entwickelte gemeinsam mit dem ACHSE Verlag ein Gedächtnisspiel mit Vulven, genannt „Pussy Pairs“. Dieses Spiel erhöht die öffentliche Wahrnehmung von Vulven und schafft eine breite Vulva-Awareness. Scham, Vorurteile und Berührungsängste gegenüber der Vulva werden so abgebaut. Pussy Pairs ist der Ausgangspunkt für die Diskussion über weibliche Körper und deren Sexualisierung in der Gesellschaft. Eine Möglichkeit anerzogene und angelernte Berührungsängste gegenüber weiblichen Sexualorganen abzulegen und die strukturelle Benachteiligung von Frauen im Patriarchat zu diskutieren. (Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch, 06.03.2020)

Foto: Achse Verlag

Die Grundlage für das Spiel „Pussy Pairs“ bilden Gipsabdrücke von Vulven, um Frauen einen unvoreingenommenen Blick auf ihre Vagina zu gewähren und so das wertfreie Sprechen über die eigene Vulva zu ermöglichen. (Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch, 06.03.2020)

Diabetes mellitus betrifft mittlerweile fast jede Familie in Österreich und stellt eine der großen gesundheitspolitischen Herausforderungen unserer Zeit dar. (Österreichische Apothekerkammer, 06.03.2020)

Schweiz

Die Revision der Krankenversicherungsverordnung KVV durch den Schweizer Bundesrat wirkt sich gravierend auf die Spitallandschaft und damit die Krankenversorgung der Schweizer Bevölkerung aus. Das Benchmarking mit „Einheitsbaserate“ wird ein landesweites Spitalsterben einleiten und zu höheren Kosten in den Kantonen führen. Rund 120 Spitalstandorte sollen gemäß den Vorgaben des Bundesamtes für Gesundheit geschlossen werden. Dies würde zu einem Stellenabbau von 10.000 Spitalangestellten führen. (H+ Die Spitäler der Schweiz, 06.03.2020)

Der Bundesrat will einen einheitlichen Effizienzmaßstab für das Benchmarking vorschreiben.  Ein solcher Effizienzmaßstab führt mittelfristig zu einem Ausbluten der Spitäler wie auch Kliniken und zu einem Spitalsterben, denn der Branche würde dadurch jährlich rund 670 Mio. CHF fehlen. Dabei dürfte es vor allem kleinere Spitäler treffen, welche häufig in ländlichen Gebieten oder Bergregionen ein wichtiger Teil der medizinischen Grundversorgung sind. Ein solch tiefer Effizienzmaßstab verunmöglicht den Spitälern und Kliniken zudem, ihre Leistungen kostendeckend zu erbringen uns dringend notwendige Investitionen in die Zukunft zu tätigen. (H+ Die Spitäler der Schweiz, 06.03.2020)