Generika in der Schweiz um 42 % teurer als in der EU

Patentgeschützte Medikamente kosten in der Schweiz um 4,5 % mehr als in der EU, patentabgelaufene Medikamente um 10 % und Generika sogar um 42 %. Das ergab der mittlerweile 11. alljährliche Preisvergleich  von Santesuisse und Interpharma, der die Fabrikabgabepreise von Medikamenten mit jenen des europäischen Auslands vergleicht. „Die Pharmaindustrie ist der einzige Akteur im Gesundheitssystem, der mit institutionalisierten Überprüfungen der Medikamentenpreise regelmäßig zur Kostendämpfung beiträgt. Im Hinblick darauf, dass Medikamente nur rund 12 % der gesamten Gesundheitskosten ausmachen, sind auch die übrigen Akteure im Gesundheitswesen gefragt, ihren Beitrag zu leisten“, sagte Rene Buholzer, Geschäftsführer von Interpharma.

Forderung nach Referenzpreissystem

Weil gemäß OECD Daten der Generika-Anteil in der Schweiz mit 27 % im Vergleich zu Deutschland mit 83 % sehr tief ist und die Preise im Vergleich zum Ausland fast doppelt so hoch seien, ließen sich laut Vera Nold von Santesuisse sogar „mehrere hundert Millionen Schweizer Franken einsparen“. Santesuisse möchte daher unbedingt ein Referenzpreissystem einführen !

 

Schulmedizin aktuell am 8. Juni 2020

Welt

HIV und Aids sind noch immer nicht heilbar. Jeden Tag infizieren sich weltweit über 4.600 Menschen neu mit dem HI-Virus. (Deutsche Aids-Stiftung, 08.06.2020)

Europa

Doctolib, eines der größten E-Health-Unternehmen Europas und Anbieter von Online-Terminvereinbarung und Videosprechstunden, erwartet eine langfristige Etablierung der Telemedizin. Über die App und Webseite von Doctolib können Patienten persönliche und digitale Termine z.B. in Deutschland bei rund 10.000 Ärzten online buchen, verwalten und Videosprechstunden mit ihrem Arzt durchführen. (Doctolib GmbH, 08.06.2020)

Die EU- Kommission hat die Zulassung für „Fluad Tetra“, den ersten adjuvantierten quadrivalenten Influenza-Impfstoff erteilt, der für Personen ab 65 Jahren indiziert ist. Der neue Impfstoff basiert auf der Technologie eines bereits in mehreren europäischen Ländern verfügbaren trivalenten Influenza-Impfstoffs. Der zeigt in dieser Altersgruppe eine nachweislich höhere Wirksamkeit als herkömmliche, nicht-adjuvantierte trivalente Influenza-Impfstoffe. Der neue quadrivalente Impfstoff ist speziell darauf ausgelegt, Erwachsene ab 65 vor 4 Virenstämmen der saisonalen Influenza zu schützen (2 A- und 2 B-Stämme; beim bestehenden trivalenten Impfstoff sind es 2 A-Stämme und 1 B-Stamm). Die Marktzulassung in der EU ist der 1. Schritt, um einen aQIV-Impfstoff für die Grippesaison 2021/22 bereitstellen zu können. (Seqirus, 08.06.2020)

Deutschland

Vor-Ort-Apotheken könnten sich vor allem mit Omnichannel-Konzepten erfolgreich gegenüber der Konkurrenz aus dem Netz behaupten. Hierbei sollten sie ihre Stärken bewusster online ausspielen und mittels digitaler Services aufwerten. Diese wären vor allem die pharmazeutische Kompetenz und Beratung, Verfügbarkeit, Sicherheit und Erreichbarkeit. In der öffentlichen Wahrnehmung stehen Apotheken diesbezüglich aber noch am Anfang: 72 %  der Studienteilnehmer finden, dass Apotheken im digitalen Sektor noch Nachholbedarf haben. (Zukunftspakt Apotheke, 08.06.2020)

Anders als bei Erkältungen, die durch Viren verursacht werden, sind bei Blasenentzündungen häufig Bakterien die Auslöser. Blasenentzündungen werden zu rund 80 % durch sog. E. coli-Bakterien (Escherichia coli) verursacht. Ärzte verschreiben dagegen dann oft Antibiotika, um die Genesung zu beschleunigen. Doch Vorsicht: Diese Wirkstoffe bekämpfen die Erreger zwar ausgesprochen effektiv, haben jedoch unerwünschte Nebenwirkungen: Immer häufiger kommt es vor, dass Keime nicht mehr auf die Behandlung ansprechen, weil sie resistent geworden sind. Das gilt besonders für E. coli. (Schaper & Brümmer GmbH, 08.06.2020)

E. coli. Das Bakterium kommt natürlicherweise im Darm vor, wo es keinen Schaden anrichtet. „Verirrt“ es sich jedoch in die Harnwege und Blase, kann es eine schmerzhafte Entzündung auslösen. Das für die Krankheitsüberwachung und -prävention in Deutschland zuständige Robert Koch Institut warnt davor, dass E. coli-Stämme gleich gegen mehrere Wirkstoffe Resistenzen bilden. Eine Entwicklung, die dringend gestoppt werden muss. Schätzungen zufolge ließe sich die Antibiotika-Verschreibung hauptsächlich durch niedergelassene Ärzte um 30 % verringern. (Schaper & Brümmer GmbH, 08.06.2020)

Die „polymorphe Lichtdermatose“ ist die häufigste Lichterkrankung. Die Beschwerden entstehen dabei durch eine komplexe Immunreaktion der Haut. Daher sollten Betroffene zunächst immer nur kurz in die Sonne gehen und die Zeit auch nur langsam steigern. (Diabetes Ratgeber, 08.06.2020)

Österreich

Arbeitsunfälle bleiben in Österreich auf Rekordtief. So verzeichnete die AUVA 2019 nur mehr 105.449 Arbeitsunfälle hauptsächlich am Bau, in der Wasserversorgung und der Abfallentsorgung. Die häufigsten Unfallursachen waren der „Kontrollverlust“ über Maschinen, Transportmittel und Werkzeuge (33.643 Arbeitsunfälle), „Sturz und Absturz“ (18.865) sowie „Bewegung des Körpers ohne körperliche Belastung“ wie z.B. Zusammenstöße oder Treten auf Gegenstände (17.669). Bei den anerkannten Berufskrankheiten liegt wie schon in den Vorjahren die Schwerhörigkeit durch Lärm an der Spitze, gefolgt von Hauterkrankungen. (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt, 08.06.2020)

In Österreich haben 257 von 261 Badegewässer eine ausgezeichnete Wasserqualität. Die Alpenrepublik kommt damit bei den Staaten mit ausschließlich Binnenbadegewässern europaweit auf Platz 1. (Bundesministerium für Soziales, Gesundheit und Pflege, 08.06.2020)

Schweiz

In der Schweiz wird derzeit zu wenig Pflegefachpersonal ausgebildet. Die Schweiz ist jedoch auf gut ausgebildetes Pflegepersonal angewiesen. H+ Die Spitäler der Schweiz und Curaviva Schweiz haben sich von Anfang an für die Erarbeitung eines Indirekten Gegenvorschlags zur Pflegeinitiative eingesetzt. Das mit dem Ziel, die Attraktivität des Pflegeberufs zu steigern und dem Fachkräftemangel wirksam zu begegnen. Angesichts der demographischen Entwicklung werden laut Schätzungen des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums bis zum Jahr 2030 rund 65.000 zusätzliche Pflegepersonen benötigt. (H+ Die Spitäler der Schweiz / Curaviva Schweiz, am 08.06.2020)

Schulmedizin aktuell am 2. Juni 2020

Europa

B-Lymphozyten sind Immunzellen, die Antikörper produzieren und eine langanhaltende Immunität bieten. Obwohl B-Zellen ein wichtiges therapeutisches Ziel bei Krebs und rheumatologischen Autoimmunerkrankungen sind, gibt es immer noch erhebliche Lücken im Verständnis, welche Rolle B-Zellen bei der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. In einem internationalen Konsortium unter Leitung der MedUni Wien wird nun 5 Jahre lang die Funktion von B-Zellen bei Atherosklerose und ihren Komplikationen erforscht. Das Projekt wird u.a. mit 5,8 Mio. € gefördert. (MedUni Wien, 02.06.2020)

Die Nevro Corp. gibt in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Markteinführung des Rückenmarkstimulationssystems „Senza Omnia“ zur Behandlung chronischer Schmerzen  bekannt. Das SCS-System der nächsten Generation soll Ärzten beim Management chronischer Schmerzen die größtmögliche Flexibilität zur Verfügung zu stellen. Senza Omnia bietet als einziges System die HF10-Therapie an und gibt Medizinern auch Zugang zu allen anderen SCS-Frequenzen, entweder unabhängig von oder parallel zur HF10-Therapie. Dies bedeutet für Patienten, dass sie ab jetzt Zugang zur vollen Bandbreite an SCS-Lösungen bzw. Wellenformen haben. Die gängigen SCS-Systeme auf dem Markt sind begrenzt auf Frequenzen unter 1.200 Hertz. Im Gegensatz dazu stellt Senza Omnia Frequenzen zwischen 2 und 10.000 Hertz zur Verfügung. (Nevro Germany GmbH, 02.06.2020)

Bild: Nevro Germany GmbH

Deutschland

83 % der Deutschen möchten eine Apotheke in ihrer Nähe haben. (Wort & Bild Verlag, 02.06.2020)

Nächtliche Wadenkrämpfe können für Betroffene ein Albtraum sein. Ein Wadenkrampf entsteht durch einen unbeabsichtigten Nervenreiz, den das Nervensystem an die Muskulatur sendet. Bei einer normalen Muskelbewegung wird dieser Reiz bewusst gesteuert. Bei einem Krampf ziehen sich die Muskeln allerdings unwillkürlich schlagartig mit einer hohen Intensität zusammen und schmerzen. (Cassella-med GmbH, 02.06.2020)

In Deutschland erhält alle 15 Minuten ein Mensch die Diagnose Blutkrebs (Leukämie). Das sind jedes Jahr rund 39.000 Neuerkrankungen. (DKMS gemeinnützige GmbH, 02.06.2020)

Der Mensch besteht zu 50-60 % aus Wasser, bei Säuglingen sind es sogar 80 %. Wasser benötigt der Körper, um Stoffe zu lösen und zu transportieren. Es erhält den Blutdruck und die Zellen aufrecht, regelt die Körpertemperatur und den Säure-Basen-Haushalt. Schon ein Flüssigkeitsverlust von nur 2 % des Körpergewichts kann die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Normalerweise gehen am Tag rund 2,5 Liter Flüssigkeit über Haut, Atmung, Urin und Stuhl verloren. Etwa 1 Liter wird dann über das Essen wieder aufgenommen, jedoch die restlichen 1,5 Liter muss man täglich trinken. Am besten ist es, regelmäßig über den Tag verteilt zu trinken. (Informationsbüro Heilwasser, 02.06.2020)

Österreich

Blutplasma ist ein wertvoller Rohstoff, ohne den die Herstellung lebenswichtiger Medikamente unmöglich wäre. Blutplasma spenden kann man übrigens bis zu 50 Mal im Jahr. Dabei wird aus der Armvene Blut entnommen und danach in das flüssige Plasma und die Blutkörperchen getrennt. Das Plasma wird gesammelt, die übrigen Komponenten werden dem Spender wieder einverleibt. (BioLife Europa, 02.06.2020)

In Österreich gab es bislang 16.759 Corona-Erkrankte, wovon sich 15.629 wieder erholten und 669 leider verstarben. (Bundesministerium für Inneres, 02.06.2020)

Anlässlich der Corona-Krise wünschen sich viele Patienten in Spitälern explizit einen tagesklinischen Eingriff, sozusagen eine „operation to go“. Dazu zählen u.a. die Entfernung der Gallenblase, Leistenbruch-Operationen oder ausgewählte proktologische Eingriffe (Hämorrhoiden, Analfisteln,…). (Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Wien, 02.06.2020)

Die Österreichischen Gesellschaft für Anästhesie, Reanimation und Intensivmedizin fordert eine grundlegende Reform der notfallmedizinischen und extramuralen Versorgungslandschaft in Österreich. Einzelne öffentlichkeitswirksame Projekte allein seien zu wenig. (ÖGARI, 02.06.2020)

Beim ruhigen wie normalen Aus- und Einatmen entsteht eine Aerosolwolke von 0,5 m – um den Kopfbereich verteilt. Die Ausdehnung – vor allem nach vorne hin – kann dann letztlich bis 0,9 m. betragen. (Universitätsklinik für Notfallmedizin am AKH Wien, 02.06.2020)

Schweiz

Ein wichtiger Teil der Forschungstätigkeit von Prof. Giovanni Camici (Universität Zürich) ist die Innenschicht der Blutgefäße, also wie sich das Endothel verändert oder Schaden nimmt. Störungen des Endothels entstehen durch das Altern der Gefäße, hohen Blutdruck, Blutfett, die Zuckerkrankheit und durch Entzündungen. Der Molekularbiologe hat u.a. Gene ausgemacht, welche die Produktion von aggressiven Sauerstoffverbindungen oder Entzündungsstoffen in den Zellen beeinflussen. Interessanterweise haben diese Gene eine doppelte Funktion: Sie steuern das Lebensalter, also wie alt man wird, und gleichzeitig auch altersbedingte Krankheitsprozesse im Herz-Kreislauf-System. Für neue Therapien insbesondere im Bereich der Genetik ist das gewonnene Wissen sehr wertvoll. (Schweizerische Herzstiftung, 02.06.2020)

Schulmedizin aktuell am 22. April 2020

Welt

Die Corona-Pandemie stellt nicht nur für die direkt an Covid-19 erkrankten Patienten eine Gefahr dar; sie gefährdet auch die weltweite Medikamentenentwicklung. Demnach sank die Zahl der im März weltweit neu in eine klinische Studie aufgenommen Patienten um 65 %, im April gar um 75 %. In den USA, wo die Hälfte aller klinischen Studien durchgeführt wird, lag der Rückgang im April bei 80 %. (Handelszeitung, 22.04.2020)

Am 24.4. ist Welt-Meningitis-Tag und Start der World Immunization Week. Meningitis ist die Entzündung der Gehirnhaut, die durch die Meningokokken–Bakterien ausgelöst wird. Die Erkrankung ist selten, aber ernst zu nehmen. Besonders davon betroffen sind Kleinkinder. Es gibt 6 Hauptgruppen, die schwerwiegende Erkrankungen auslösen können – die Meningokokken-Stämme A, B, C, W, X und Y, wobei X vor allem in Afrika vorkommt. (GlaxoSmithKline Pharma GmbH, 22.04.2020)

Infografik: GlaxoSmithKline Pharma GmbH

Meningokokken-Erkrankungen durch den Serotyp B (MenB) sind in den meisten Industrieländern die Hauptursache für lebensbedrohliche Meningitis. Eine Erkrankung mit Meningokokken B ist selten, entwickelt sich aber wie alle anderen Meningokokken-Erkrankungen schnell, auch bei zuvor gesunden Kindern und Jugendlichen. Erste Symptome der Meningokokken-Erkrankung können oft an Grippe erinnern, was die Diagnose erschwert. Etwa 10 % der Erkrankten stirbt trotz bester intensivmedizinischer Behandlung daran. Darüber hinaus können etwa 1 von 5 der Überlebenden eine schwere körperliche oder neurologische Behinderung erleiden (Amputationen, Verlust des Hörvermögens oder epileptische Anfälle). (GlaxoSmithKline Pharma GmbH, 22.04.2020)

Europa

Am 29. April 2020 ist der International Noise Awareness Day. In Zeiten der Corona-Pandemie kann die Wohnung oder das eigene schnell zur Lärmfalle werden. Damit Eltern in Ruhe zu Hause arbeiten können, nutzen die Kinder in der Regel Kopf- oder Ohrhörer, wo unversehens 95 dB und mehr erreicht werden können. Ein Xylophon erreicht in Kinderohren schnell mal den Lärmpegel eines Föns (ca. 70-80 dB), die Rassel sogar den einer Bohrmaschine (ca. 80 dB) und das Quietschentchen kann sich mit dem Lärmpegel eines Flugzeugs (ca. 130 dB) messen. Erwachsene nutzen die freie Zeit zu Hause, um Rasen zu mähen (80 dB), Laub zu saugen (90 dB) oder zum Heimwerken (Kreissäge: 100 dB, Handschleifmaschine: 90 dB). Schon 85 dB können das Gehör schädigen. (Europäische Union der Hörakustiker, 22.04.2020)

Mit 12 Forschungszentren und 27 Produktionsstätten in Europa das Herz der Impfstoff-Innovation. (Österreichischer Verband der Impfstoffhersteller (ÖVIH), 22.04.2020)

Deutschland

66 % der Deutschen bewegen sich weniger als 1 Stunde pro Tag. Und  je länger man sich nicht bewegt, desto weniger Motivation hat man, aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Es geht also darum, anzufangen, denn  der Mensch ist aus Sicht der Evolutionsgeschichte an Bewegungslosigkeit und eine hohe Kalorienzufuhr nicht gewöhnt. (Protina Pharmazeutische GmbH, 22.04.2020)

Infografik: Protina Pharmazeutische GmbH

Da man heute jedoch nicht mehr vor einem Säbelzahntiger flüchten muss, heißt es Bewegung bewusst einzuplanen. Das Bewusstsein für die Dringlichkeit, sich zu bewegen, kommt auch langsam in den Köpfen an. 33 % der Deutschen geben an, sich sportlich zu betätigen. 66 % dieser aktiven Gruppe tut das, um gesund zu bleiben. 43 % wollen die Kraft und Ausdauer verbessern und für 41 % ist Sport ein Ausgleich im Alltag. (Protina Pharmazeutische GmbH, 22.04.2020)

Die Mundhöhle ist das Haupteintrittstor für das Coronavirus SARS-CoV-2. Ausschlaggebend dafür sind die im Mund befindlichen Rezeptoren, die das Virus benötigt, um in den Körper zu gelangen. In den Körperzellen vermehrt es sich dann erreicht schließlich die Lunge. Deshalb ist ein gesundes Mund-Immunsystem eine 1. Hürde für das Virus. Ein aMMP-8 Speicheltest misst in nur 5 Minuten die Gesundheit des Mund-Immunsystems und ob dort ein Gewebeabbau stattfindet. Wird Kollagen abgebaut, ist die Mundschleimhaut durchlässig für Viren und andere Krankheitserreger. (dentognostics GmbH, 22.04.2020)

Die aktuellen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus in Deutschland haben das Leben komplett verändert. Doch überraschender Weise empfinden 25 % der Bürger trotz Kontaktverbotes, mobilen Arbeitens und häuslicher Kinderbetreuung weniger Stress im Alltag. Dennoch spaltet ein Thema die Nation: Das ist die bundesweite Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und Einzelhandel. 45 % sind dafür, 42 % dagegen. (Deutsche Tamoil GmbH, 22.04.2020)

Foto: Deutsche Tamoil GmbH

Österreich

Österreich ist im Arzneimittelsektor ein Niedrigpreisland und daher ein dementsprechend wenig attraktiver Absatzmarkt für Medikamente. (Österreichische Apothekerkammer, 22.04.2020)

Schweiz

Seit Wochen arbeiten verschiedene Schweizer Textilunternehmen daran, die Produktion für Schutztextilien in der Schweiz aufzubauen. Gefehlt haben bislang Qualitätsanforderungen, die vor allem Textilmasken, sog. Community-Masken, erfüllen müssen. Wie der Bund nun informierte, sollen industriell hergestellte Textilmasken den Empfehlungen der Science Task Force Covid entsprechen. (Swiss Textiles, 22.04.2020)