Omega-3 für’s Gehirn

Der wichtigste Bestandteil der Fettsäure Omega-3 ist DHA. Der andere Teil ist EPA. Gucken Sie sich doch bitte einmal die Zusammensetzung Ihrer Omega-3-Kapseln an. Und DHA ist etwas Faszinierendes. Wurde von der Natur erfunden, um Licht in elektrischen Strom zu verwandeln. Damals, in den ersten Zellen. Und deshalb finden wir bei uns Menschen DHA heute zu mehr als der Hälfte in den Fettmolekülen vom Augenhintergrund.

Und weil DHA auch elektrische Ströme kontrolliert, finden wir diesen Wunderstoff auch massiv in den Synapsen unseres Gehirns. Noch genauer: Im neuronalen Netz.

DHA ist der häufigste und wichtigste Baustein des Gehirns.

Der Gegenspieler von DHA, von Omega-3, ist Omega-6. Bekanntlich Bestandteil von Bratölen. Also eines Teiles unserer modernen Zivilisationskost. Und es kommt noch dicker:

Omega-6 verdrängt im Gehirn Omega-3.

Und das erklärt die Zunahme an

  • Depression
  • Gedächtnisverlust
  • Schizophrenie
  • ADHS

Meinten Wissenschaftler am Kongress 2019 der Royal Society of Medicine in London. Einer davon, Prof. Joseph Hibbeln vom weltweit führenden National Institute of Health, hat nämlich DHA in Blutproben gemessen. Und zwar bei tausenden Amerikanern im öffentlichen Dienst. Und was fand er da ? Es gibt einen

Zusammenhang zwischen Omega-3-Mangel und Selbstmord.

Je weniger DHA im Blut, desto häufiger ist der Suizid, die Selbsttötung. In Deutschland nehmen sich alljährlich rund 10.000 Menschen das Leben. Das sind mehr Tote als durch Verkehrsunfälle, Gewalttaten, illegale Drogen und Aids zusammen. Selbstmord ist der Endpunkt von Depression, Verzweiflung, Angst und Hoffnungslosigkeit. Und Omega-3-Mangel ?

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) mit Sitz in Parma (Italien) empfiehlt übrigens eine tägliche Aufnahme von bis zu 5 Gramm Omega-3 ! Das sind in etwa auch 200 g Lachs oder 250 g Hering. Erreichen Sie das auch nur annähernd ?

Serotonin

Vitamin D und Omega-3 sind 2 Vitalstoffe, die Sie täglich mehr oder weniger überzeugt einnehmen. Und einige von Ihnen wissen auch ganz genau warum … oder glauben zumindest – so wie ich das tue – an essentielle Notwendigkeiten. Dann lassen Sie uns doch bitte einmal über das Geheimnis SEROTONIN plaudern.

Serotonin steuert nämlich eine große Bandbreite an Gehirnfunktionen und Verhaltensweisen. Präzise gesagt:

  • die verstandesmäßige Kontrolle,
  • das Filtern von Sinnesreizen und
  • das soziale Verhalten.

Wobei verstandesmäßige Kontrolle das Gegenteil dessen ist, was Sie bei Betrunkenen erleben. Nur damit kann man sich vielerlei Unsinnigkeiten in unser aller Alltag erklären. Ich habe sehr lange für diese Einsicht gebraucht …

Aber zurück zum SEROTONIN. Was glauben Sie wohl, weshalb die überwiegende Mehrzahl aller Psychopharmaka, also der am meisten verschriebenen Tabletten in der Welt, sich präzise mit diesem einen Molekül Serotonin beschäftigen? Bezeichnenderweise indirekt, nicht direkt. Da werden chemische Substanzen erfunden und patentiert (genau darauf kommt es der Pharmaindustrie an), die indirekt den Serotoninspiegel im Gehirn anheben sollen.

Das man das auch ganz direkt mit Tryptophan erreichen kann, das ist klar. Nur kann man die Aminosäure Tryptophan nicht (mehr) patentieren und damit also kein Geld verdienen. Wenn Sie doch bitte einmal ganz kurz über diesen Zusammenhang nachdenken: Sind wir wirklich schon den Firmen Bayer, Merck, Novartis etc. hilflos ausgeliefert ?

Bruce Ames, der meistzitierte Biochemiker dieser Welt, der hat schon darüber nachgedacht und sich – fast selbstverständlich – genau mit Serotonin intensiv auseinandergesetzt. Also jener Substanz, die Ihr tägliches Verhalten steuert, Ihren Umgang mit der Welt. Und Ames hat gezeigt, dass

Vitamin D und Omega-3

die Menge an Serotonin im Gehirn regulieren. Erinnern Sie sich an den Begriff „Chefhormon“ ? (News vom 18.05.2014). Serotonin macht nämlich gute Laune und sorgt für inneren Abstand. Schafft Übersicht und Souveränität. Daher der Begriff Chefhormon ! Hätten Sie gerne ?

Können Sie haben, dank Prof. Ames !

Der US-Amerikaner zeigt in seiner Arbeit Vitamin-D und Omega-3 Fettsäuren steuern Synthese und Wirkung von Serotonin , dass

  • Vitamin D die Bildung von Serotonin aus Tryptophan ermöglicht (mit Hilfe der Tryptophan Hydroxylase 2, TPH2).
  • dass der ungenügende Vitamin-D-Spiegel (bei 70 % der Bevölkerung) nahelegt, dass die Serotonin-Synthese im deutschen Gehirn nicht optimal erfolgt.
  • EPA (ein Teil von Omega-3) die Freisetzung von Serotonin aus den Neuronen steigert.
  • DHA (der andere Teil von Omega-3) die Serotonin-Aufnahme erhöht, in dem es die Durchlässigkeit der Zellmembranen in anderen Neuronen steigert.

Heißt zusammengefasst: Wenig Vitamin D und wenig Omega-3 garantieren wenig Serotonin.

Das Gegenteil ist auch wahr. Ich z.B. wünsche mir das Gegenteil ! Eben nicht mit Hilfe der Masse verschiedener Psychopharmaka – alle erfunden, um den Serotoninspiegel indirekt anzuheben – sondern ihn auf natürliche Weise zu steigern. So wie es auch jedes Tier tut. Und wie es unsere Vorfahren auch geschafft haben. Ohne Bayer, Merck und Novartis. Und ohne die bekannten Nebenwirkungen (u.a. Gewichtszunahme 30 kg in 6 Monaten ?)

Aber genau solche Menschen besuchen mich. Schlucken Psychopharmaka … sind aber nicht glücklich (damit). Warum also schlucken die dann ?

Jetzt kommt‘s: Prof. Ames dreht das Argument einfach um und erklärt uns, dass ungenügende Werte von Vitamin D und Omega-3 im Blut logischerweise zu Störungen der Gehirnfunktionen und Verhaltensweisen führen. Und zwar zu

  • ADHS
  • Bipolarer Störung (Depression)
  • Schizophrenie
  • unkontrolliertem Verhalten.

Nach der Lektüre der News vom 27.02.2017 oder spätestens dieser Ausgabe nehmen Sie Ihr Vitamin D und tägliches Omega-3 doch gleich viel lieber oder ?

Täglich 2,5 mg Lithium

Lithium ist ein faszinierender, lebenswichtiger Nährstoff. Den habe auch ich erst spät entdeckt. Ich meine: für mich persönlich. In meiner medizinischen Ausbildung nämlich war Lithium etwas für schwer Kranke. Depressive. Das hat sich geändert …

Tatsächlich wissen wir, dass Menschen mit ungenügender Versorgung an Lithium erhöhte Raten aufweisen an

  • Neurosen
  • Schizophrenie
  • Psychosen
  • bipolarer Störung
  • schwerer Depression
  • Selbstmord.

Ein völlig anderer Aspekt ergab sich, als man die Langlebigkeit der Japaner mit dem Lithiumgehalt ihres Leitungswassers assoziierte. Mehr Lithium bedeutet eine längere Lebensdauer. Dieses Muster konnte man auch bei Würmern nachvollziehen und beweisen.

Nach heutigem Wissen ist Lithium in einer niedrigen Dosierung, nämlich ungefähr 3 mg pro Tag, außerordentlich gut für die Gesundheit. Auch für die seelische Gesundheit! Die selbstverständlich auch mich interessiert. Wie übersteht man sonst das tägliche, manchmal erschütternde Leid, dass Sie auf meine Seele häufen, wie übersteht man das mit gesundem Geist? Das können auch Sie sich fragen, wenn Sie am Arbeitsplatz gemobbt werden, wenn Ihr Chef Sie nicht mag, wenn das neue Datenschutzgesetz Sie vor kaum lösbare Aufgaben stellt …

3 mg pro Tag ist viel, viel weniger als die Dosen, die zur Behandlung bipolarer Störungen verabreicht werden. Da werden 100 bis zu mehreren 1.000 Milligramm pro Tag gegeben. Und da gibt es dann schwere Nebenwirkungen. Die habe ich persönlich erlebt und erlitten. Die möchte ich Ihnen gar nicht beschreiben. Ganz anders jedoch in der oben genannten, niedrigen Dosierung.

Die meisten Menschen – vor allem die, deren Trinkwasser wenig Lithium enthält – könnten von einer niedrig dosierten Supplementierung Lithium profitieren. Nach heutigem Wissen sollten aber die etwa 2,5 mg pro Tag (als NEM) nicht überschritten werden.

Und vielleicht haben Sie schon gegoogelt: Die am niedrigsten dosierten Ergänzungsmittel (Lithium-Orotat) enthalten 5 mg Lithium pro Tablette. Vernünftig wäre daher eine 5-mg-Tablette zu teilen und dann jeden Morgen (!) 2,5 mg einzunehmen. Womit wir wieder bei den NEM wären …

Aber eigentlich hoffe ich, Sie haben bereits einmal ein Fläschchen „Heppinger“ vor sich hingestellt und gelesen, dass der Liter 0,84 mg Lithium enthält. 3 Liter dieses Heilwassers würden Sie demnach auf die empfohlenen 2,5 mg Lithium täglich bringen.

Tut der Seele gut !

Sie dürfen mir glauben. Oder auch der „New York Times“ vom 13.09.2014.

Die Darmflora

Die gestörte Darmflora rückt immer mehr in den Mittelpunkt medizinischer Aufmerksamkeit. Die Anzahl der Studien steigt, die der Internetartikel auch. Und Sie wissen immer mehr Bescheid über den Zusammenhang zwischen Darm und Gesundheit. Heißt in meiner Sprache den Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit.

Die Forschung der letzten 20 Jahre hat Einflüsse der Darmflora auf die Gesundheit in den folgenden Bereichen entdeckt:

  • Verdauung (Enterokolitis, Sepsis, Magen-Darm-Beschwerden, Verstopfung)
  • Immunsystem (Allergien, Ekzeme, Morbus Crohn, Zöliakie)
  • Nervensystem (Koliken, Stress, Verhaltensstörungen, neurologische Störungen)
  • Lunge (Asthma, Bronchitis, COPD).

Da fehlt nicht mehr viel. Hängt wirklich alles am Darm? Überflüssige Frage: Hängt wirklich alles an der Ernährung? Wurde schon von Hippokrates bejaht.

Das mit der Verdauung verstehen wir: Magen-Darmbeschwerden hängen von der Darmflora ab. Einverstanden. Das mit dem Immunsystem spricht sich herum, besonders wenn man Kinder mit Allergien und Ekzemen hat. Lässt man z.B. Milchprodukte weg und die Kinder sind geheilt, … hat man etwas gelernt.

Der Zusammenhang mit dem Nervensystem ist schon ungewöhnlich: Depression, Psychosen, Schizophrenie … haben einen Zusammenhang mit dem Darm? Doch doch: Denken Sie an Tryptophan, an Zink, an Omega-3. Und die Lunge? Weiß ich von meinem Sohn. An einer Walnuss nur einmal geschnuppert und … sofort Asthmaanfall.

Bei der Aufzählung fehlt ein wesentlicher Punkt, nämlich

  • Metabolisches Syndrom, Diabetes, Übergewicht.

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass die Darmflora bei gesunden Menschen vielfältiger ist als bei kranken Menschen. Bei Letzteren ist die Vielfalt oft stark reduziert. Vor allem Jäger und Sammler wie die Hadza verfügen über ein viel breiteres Mikrobiom als westliche Menschen (Segata, 2015). Bei diesem Stamm – und vergleichbar traditionell lebenden Völkern – werden im Allgemeinen keine chronischen Krankheiten wie Diabetes Typ 2 berichtet. Und dass man Fettsucht (bei Mäusen) sogar mit Übertragung von kranker Darmflora in gesunde Mäuse erzeugen an, ist längst bekannt.

FAZIT: Der Darm als größter Teil unseres Immunsystems ist wichtig. Und dennoch lenkt diese Aussage ab. Verführt viele zu Stuhlanalysen, die natürlich immer ein krankhaftes Ergebnis zeigen. Immer! Hat Sie das noch nie gewundert?

Die Darmflora spiegelt nämlich Ihre Ernährung! Das war’s auch schon. Und dass es eine genetisch korrekte Ernährung gibt, die für alle Völker dieser Welt gilt, das war auch mir lange Zeit nicht klar. Genetisch korrekte Ernährung? Nachzulesen in „Die Wahrheit“ als News vom 09.12.2009 …