Zitat Dr. Strunz am 3. November 2020

Gewiefte Akademiker haben die Welt „auf den Kopf gedreht“ und behaupten, dass DNA mit Information gleichzusetzen ist. Dass der Mensch einen festgelegten Prozess innerhalb seines Körpers hätte, der mit einem auslesbarem Schicksal gleichzusetzen sei. Doch das ist falsch. DNA ist keine starre Information, sondern der Mensch als Ganzes, sein Lebensraum eingeschlossen, bestimmen dynamisch über das Schicksal der Gene. Das nennt sich dann Epigenetik.

Originalbeitrag:  Erliebenswert Summit Endspurt

Da gibt es auf der einen Seite einen leidenden Menschen. Heißt lateinisch „patiens“. Der sucht Hilfe. Und auf der anderen Seite gibt es die Spezialisten im weißen Kittel. An die wendet sich der Patient. Selbstverständlich. Und erwartet Hilfe. Doch was bekommt er ? Tabletten. Das ist Medizin heute. Aber der Patient will keine Tabletten, sondern Heilung und wieder Lebensfreude.

Eigentlich ist es reichlich unhöflich von Ihnen, mich mit all Ihren Molesten tagtäglich in der Praxis aufzusuchen. Unhöflich deshalb, weil ich doch genau der Arzt in Deutschland bin, der all sein Wissen penibel und auf deutsch jeden Tag (kostenlos) zur Verfügung stellt. In Form von Büchern, in Form der täglichen News. Man könnte alles nachlesen, wenn man nur wollte !

Originalbeitrag:  Unüberwindbare Probleme ?

Immer noch höhere Forschungsausgaben …

„Die unbedingt nötige Forschung“ fordert der Heidelberger Prof. Dr. Hugo Kattus, seines Zeichens Chef der Gesellschaft für Kardiologie (DGK). Er hält die (verbesserte) Forschung im Fach Herzkrankheiten für nötig, denn schließlich müsse „die DGK der Motor für den Fortschritt in der klinischen und experimentellen Herzmedizin sein“ (Zitat Dtsch Arztebl 2017; 114(16): A-803 / B-679 / C-665). Das auch weil,

  • die Zahl der Herzkranken in Deutschland weiter ansteigt. Laut neuestem Herzbericht waren es 2017 schon 1,7 Mio. Krankenhaus-Einweisungen.
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Infarkt, Schlaganfall) weiterhin Todesursache Nummer 1 sind in Deutschland (jährlich 338.000 Menschen). Zum Vergleich: Im selben Jahr starben 228.000 Menschen an Krebs.

Doch während Krebs von den Ärzten wie auch der Bevölkerung „als Schicksal“ sozusagen akzeptiert wird und die Onkologie ohnehin mit allen Kräften zur Verbesserung der Lage beitragen würde, ist die Lage bei den Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine ganz andere:

  • Die Medizin weiß ganz genau, dass dabei nichts Schicksalhaftes vorliegt, sondern dass die zunehmende Gefäßverkalkung hausgemacht ist. Ratschläge dazu gibt es bereits jede Menge. Ich erinnere nur an Prof. Martin Halle, TU München, der so konsequent ist und täglich mit dem Rad zur Arbeit fährt.
  • Die Medizin weiß, wie man Cholesterin in den Griff bekommen könnte. Eben nicht durch die Einsparung tierischer Fette, sondern durch „no carb“. War die Zufallsentdeckung einer Frau Professor an der Berliner Charité, die MS-Kranken helfen wollte … (News vom 19.12.2013)
  • Und wir wissen, dass das schädliche Cholesterin deutlich absinkt dann, wenn man täglich läuft. Oder noch besser rennt. Die amerikanische Diabetesgesellschaft spricht bereits von 1 Stunde laufen täglich.
  • Und last but not least könnte man in dem neuen Buch „77 tipps für ein gesundes herz“ nachlesen, dass man seine Blutgefäße – mit zugegeben einiger Anstrengung – ewig jung halten könnte. Das „ewig“ dürfen Sie ruhig streichen.

Es kommt nur darauf an, dass Ihre Blutgefäße Sie überleben. Das genügt !

Aber kommen wir zurück zu Prof. Kattus und seiner Forderung nach höheren Forschungsausgaben. Ganz so, als ob man die Lösung nicht schon längstens und ganz genau wüsste. Wenn nicht, könnte man auch Prof. Halle fragen. Was muss denn da noch erforscht werden ? Die Forderung nach mehr Geld ist vielmehr Augenwischerei. Heißt nichts weiter, als die bekannte Lösung des Problems weiter … auf die lange Bank zu schieben. Typisch für unsere Gesellschaft ?

Man bräuchte doch nur das bestehende und auch bekannte Wissen tatsächlich anwenden. Auch in der Herzmedizin !!

Zum Nachlesen: Stents oder … (News v. 09.02.2019), Vitamin K2 verhindert Verkalkung (News v. 16.12.2018), Neues zu Lipoprotein (a) (News v. 15.08.2018)

Probleme im Leben

Die haben wir alle mal. Manche sogar täglich. Die scheinen zum Leben der Menschen dazu zu gehören – oder zum Schicksal. ABER: Na und, wenn schon ! Die Frage ist doch nicht, ob wir Schwierigkeiten haben, sondern

wie gehen wir damit um !

Schon bei Seneca heißt es: Effugere non potes necessitates, potes vincere ! Auf deutsch: Du kannst Schwierigkeiten (Probleme, Zwänge) nicht entkommen, aber … du kannst sie besiegen! Genau, das ist es. Ausweichen oder sie vermeiden wollen, nützt nichts. Die holen uns immer wieder ein. Oder wie ein gewisser Dr. Wladimir Klitschko meint:

Drehe einer Herausforderung nicht den Rücken zu. Man kann zwar Angst haben, aber feige darf man niemals sein !

Dem Chef ausweichen? Dem gehört oft die Firma.
Dem Finanzamt ausweichen? Steuern zahlen muss man.
Dem lästigen Mitmenschen ausweichen? Die sind einfach da !

„Besiegen“ scheint auch mir die richtige Lösung zu sein. Und wann siegt man? Wenn man stärker ist. Der Stärkere ist. Also geht es darum, im Alltag stärker zu werden – als wer oder was auch immer …

Wie man das wird ? Da gab und gibt es bereits viele Versuche des Menschen. Das geht hin bis zum Kokain. Wenn z.B. Künstler ihre Probleme lösen möchten. Nur:  Irgendwann einmal sollte man sich auf die Basis besinnen ! Die Basis der inneren Stärke, der inneren Energie, die wir als Kinder schon alle einmal hatten.

Kennen Kinder denn keine Probleme? Doch. Nur haben die einen zusätzlichen Trick, der uns Erwachsenen nicht gelingt: Kinder blenden aus. Die vergessen oder verdrängen einfach. Lassen sich ablenken. Genial !

Also, wie löst man nun Probleme im Leben ? Dazu 4 Tipps:

  1. Basis muss das optimierte Blut sein. Ohne genügend Testosteron oder mit leerem Eisenspeicher hat man ganz schlechte Karten. Leuchtet ein.
  2. Sauerstoff. Sauerstoff ins Gehirn. Heißt übersetzt: Bewege Dich täglich !
  3. Innere Ruhe. Souveränität, mentale Stärke. Die kann man üben. Kennwort „Meditation“.
  4. Die richtige Ernährung. Die gibt es. Hat mir auch wieder eine 60-jährige Patientin berichtet: Seit sie in Ketose ist, habe Sie „unendliche Energie“. Viele, viele Problem seien von ihr „abgefallen“.

Das ganze Rezept kann man zusammenfassen mit dem Wort „Frohmedizin“.

Denn die Frohmedizin hat in der Tat – auf dem Umweg Medizin, Krankheiten – ein wirkliches Geheimnis entdeckt:

Ein Leben voller Energie und Freude !

Zum Nachlesen: Der rote Faden für Ihr Leben (News v. 16.11.2018), Zufrieden oder glücklich (News v. 18.03.2018), Gibt es zu viel Glück ? (News v. 10.09.2017)

Sie sind der Boss

Sie bestimmen selbst Ihr Schicksal! Stand schon in den News vom 20.04.2016. Allerdings ruft dieser schillernde Satz bei vielen Menschen sofort Widerspruch hervor. Ja schon, aber doch nicht in jeden Fall, heißt es dann. Lässt aber auch einige Wenige mit dem Kopf nicken. Das sind die Beneidenswerten. Die um die Wahrheit dieses Satzes wissen. Im Guten wie im Bösen.

Woher ich weiß, dass dieser Satz stimmt? Weil er bereits auf molekularer Ebene stimmt. Bereits auf der Stufe der Gene wahr ist. Und weil wir das jetzt schon 65 Jahre lang wissen. Das Wissen ist da, nur die Menschen wissen es nicht. Erinnert mich an das Gebäude der Medizin. Auch hier ist das Wissen da, nur die Menschen leiden weiter.

Also, wie gesagt, Sie bestimmen Ihr Lebensglück. Es geht wieder einmal um Eigenverantwortung. Auch in dem neuen Glück-Ratgeber mit dem Titel „Die Formel für Glück“. Der Autor heißt Mo Gawdat und formuliert ziemlich gnadenlos. Das kritisiere ich als Arzt, obwohl ich völlig seiner Meinung bin,. Ich tendiere dann doch zum Mitleid (mit Ihnen).

Wir lesen also dort:

  • Was ist Glück, Herr Gawdat? Glück beginnt mit einer bewussten Entscheidung. Jeder Mensch hat die Wahl, ob er glücklich oder unglücklich sein will.
  • Wirklich so einfach? Warum sind dann so viele Menschen unglücklich? Gegenfrage: Warum sind so viele Menschen übergewichtig?
  • Weil sie zu viel essen und sich zu wenig bewegen? Richtig. Und es reicht nicht aus, das zu wissen. Man muss sich auch dementsprechend verhalten. Wenn Sie heute ein Stück Kuchen essen, dann müssen Sie am Morgen danach eben joggen. Wenn es Ihnen wichtig ist, dann tun Sie das auch. Viele Menschen sind nur deshalb unglücklich, weil Glücklichsein nicht ganz oben auf deren Prioritätenliste steht.

Finde ich alles richtig, aber dennoch ziemlich gnadenlos. Und die Behauptung: „Jeder Mensch hat die Wahl, ob er glücklich oder unglücklich sein will“ klingt doch recht harsch. Jeder von Ihnen würde sofort Entschuldigungen anbringen dafür, dass er gar keine Wahl hat. Seine soziale Lage. Die kaputte Ehe. Die missratenen Kinder. Der böse Chef. Kurz und gut: Schuld sind immer die Anderen.

Aufwachen? Einmal sich stolz auf sich selbst besinnen? Das passiert fast nicht. Aber in dem Buch von Gawdat folgen ohnehin noch ein paar andere Bemerkungen:

Wer nach London fährt und Sonnenschein erwartet, ist enttäuscht, wenn es in Strömen regnet. Demjenigen, der einen Regenschirm einpackt, passiert das nicht. Es ist nicht der Regen, der Sie glücklicher oder unglücklicher macht, sondern Ihre Erwartung.

Da hat er Recht, denn:

Glück resultiert nicht aus dem, was das Leben einem gibt. Es ist eine Frage der Perspektive, mit der man an das herangeht, was es einem hinwirft.

Das müsse man erst einmal akzeptieren. Das Leben wirft einem etwas hin. Darüber kann man sich dann freuen oder daran zugrunde gehen. Genial übrigens wie der Autor beweist, dass man wirklich selbst verantwortlich ist. Dass alle Entschuldigungen sinnlos sind. Wie er das schafft?

Er spricht vom inneren Dialog. Dem endlosen Gedankenstrom, der alles, was Sie tun, kommentiert und kritisiert. Negativ. Lästig. Sogar unsere Gesichtszüge bestimmt. Die Mundwinkel nach unten zieht usw.. Und davon behauptet Gawdat, dass Sie diesen quälenden inneren Dialog abstellen können und es auch sollten.

Frage: Kann ich das einfach so beschließen?

Aber natürlich! Oder haben Sie Ihrem Gehirn schon einmal befohlen, die linke Hand zu heben, und es hat geantwortet: „Nö, ich fühle mich heute nicht danach.“ Sie sind der Boss. Sie machen die Ansagen.

Das ist auch der Tenor des ganzen Buches. Sie sind der Boss! Und keine Ausrede ist erlaubt … Außer vielleicht Ihre 1. Blutanalyse. Aber wirklich nur die Erste !!