Die gemeine Ursache seelischer Leiden

„Schwelbrand im Gehirn“ lautet der sehr geglückte Titel eines aufregenden Artikels im SPIEGEL (Nr. 26/2019, S. 104), der eine NEUE EPOCHE einleiten könnte. In jedem Fall aber eine Zäsur darstellt. Ein Umdenken in den merkwürdigen Fächern „Psychiatrie“ und „Psychotherapie“. Denn was hatten die bislang anzubieten ?

Gesprächstherapie und Psychopharmaka

Sind daraufhin die 3 großen seelischen Leiden des Menschen, nämlich

  • Depression
  • Autismus
  • Schizophrenie

verschwunden ? Oder zumindest weniger geworden ? Natürlich nicht. Im Gegenteil ! Wurden daraufhin die genannten Methoden einmal überdacht ? Nö … Und interessanter Weise gibt es zu diesen seelischen Leiden hunderte psychotherapeutischen Zugänge. Hunderte ! Was wiederum nur bedeuten kann, dass die alle nix taugen, weil sonst auch nur einer davon genügen würde !

Und es gibt auch zig Psychopharmaka. Von denen selbst die Fachleute gestehen, dass sie bei mittelschweren Depressionen vielleicht 5 % wirksamer sind als ein Placebo. Sensationelle 5 % !! Nicht umsonst nennen Apothekerverbände Antipsychotika “eine der großen Erfolgsgeschichten der Pharmazie” !?

Nun ist der „Spiegel“-Bericht deshalb so bahnbrechend, weil er auf eine gemeinsame Ursache aller seelischen Leiden hinweist. Nämlich auf den

Schwelbrand im Gehirn.

Soll heißen, die chronische Entzündung. Zitat von Frau Prof. Marion Leboyer (Universität Paris Est Creteil):

Es sah aus, als trügen diese Menschen eine Dauerinfektion in sich !

Man könnte auch sagen: viele freie Radikale. Denn eine Elektronenhülle ist entweder gesättigt (stabil) oder eben nicht (freie Radikale). Und das wiederum bedeutet, dass

jede Krankheit ist im Prinzip eine Entzündung !

UND … was tut man dagegen ? Gegen die chronische Entzündung im Gehirn ? Gegen die chronische Entzündung in den Blutgefäßen (Herzinfarkt) ? Gegen die chronische Entzündung im Nervensystem (Multiple Sklerose) ? Gegen die chronische Entzündung im Darm (Colitis u., M. Crohn) ?

Man stärkt das (körpereigene) Immunsystem !!!

Genau darauf zielt der Artikel im „Spiegel“ auch ab. Da geht es selbst bei der Behandlung von seelischen Leiden um ein schlagkräftiges Immunsystem und nicht um Antibiotika, Cortison uvm.. Sie glauben gar nicht, wie wohl mir beim Lesen dieser Zeilen wurde. „Endlich“, habe ich gedacht ! Endlich mal etwas Vernünftiges über die Medizin, die Heilung …

Und woraus das menschliche Immunsystem besteht, das wissen regelmäßige Leser dieser News natürlich längst:

1,5 kg Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe

Das kann man alles messen. Was wir in der Praxis auch tun. Auch dieser Satz ist eine Sensation. Wer noch in Deutschland misst Ihr Immunsystem ?

Daher mein Tipp:

Wenn ihr Körper wegen der (vielen) Kohlenhydrate ohnehin schon ENTZÜNDET ist und Sie vielleicht auch schon an einer Depression oder dergleichen leiden, dann seien Sie doch bitte nicht so dumm und befeuern diese auch noch, indem sie weiter Zucker und Kohlenhydrate konsumieren.

Jetzt macht uns also auch schon der „Spiegel“ klar, dass es bei psychischen Erkrankungen Hilfe gibt. Dass es Heilung gibt, wenn man das Prinzip dahinter einmal verstanden hat !

Von ganz unten

Manche von Ihnen wissen, wovon ich spreche. Man steckt tief im Loch. Hat Ängste, Depressionen und dergleichen. Leidet massivst und sucht natürlich Hilfe, aber findet keine. Wo auch ? Und das wird so bleiben ? Das ganze Leben ?

Doch nun zu einem Beispiel aus der Frohmedizin … Soll das Ganze – mit happy end – veranschaulichen:

Ein Töchterlein ist seit 10 Jahren kaputt, müde, untergewichtig. Zugleich extrem aggressiv. Hat Panikattacken, Tinnitus, ständig Bauchschmerzen, Schlafstörungen. Schon bei geringster Belastung Luftnot. Fällt auch „einfach mal hin“ … gleich Kieferbruch. War schon 2 Mal stationär in der Psychiatrie. Hätte Chorea Huntington, wo die Nerven verkümmern. Kann man nichts machen … so, so !

Das war vorher. Jetzt kommt nachher. Bericht der Mutter nach 4 Monaten:

Großes Lob, Herr Dr. Strunz ! Die Behandlung von Ihnen (nach Blutanalyse) hat „voll eingeschlagen“. Aggressionen und Panik sind völlig weg. Unsere Tochter ist wieder ein Mensch. Und das nach 10 Jahren ! Nur ein kleiner Wermutstropfen (völlig gesund hatten wir ohnehin nicht erwartet) ist geblieben: Sie ist weiterhin traurig und weint oft. Können Sie da noch etwas machen ?

Zunächst:

Wieder so eine Wunderheilung der Frohmedizin … !

Schließlich hatten sich neben 2 Kliniken auch noch viele Ärzte um das Töchterlein gekümmert. Erfolg – wenig überraschend – praktisch 0. Wie denn auch ? Chorea Huntington … ist genetisch bedingt und nicht heilbar. Meint die Schulmedizin. Am besten schiebt man es dann auf eine genetische Ursache, einen unheilbaren Zustand. Nachsatz: Was soll man da noch machen ?

Darum der Begriff „Resignationsmedizin“ …

Dass bei der Patientin ein katastrophales Aminogramm vorlag, muss ich wohl nicht extra erwähnen. Doch wir Frohmediziner haben mit dem Aminogramm (der Messung) ein so gut wie unschlagbares Instrument in der Hand, dessen sich noch kaum jemand bedient hierzulande.

Die Tochter sei noch traurig, hieß es. Auch Sie würden wohl sofort an Tryptophan (als Vorstufe von Serotonin) denken, oder ? Das lag anfangs bei 47. Normal sind 36-125, der Durchschnitt 81. Tryptophan war also unterdurchschnittlich vorhanden, der Blutwert zu tief. Die Mama ließ dann wieder messen. Tryptophan war zwischenzeitlich auf 67 gestiegen, ist aber immer noch zu tief. Erst recht, wenn die Tochter oft weint.

Nur zu Ihrer Information: 81 ist der Durchschnitt. Mein persönlicher Wert liegt derzeit bei 220. Ist natürlich Absicht. Ich muss schließlich täglich das Leid von nahezu hoffnungslosen Fällen der Schulmedizin an meinem Schreibtisch „aushalten“.

Die Lösung ? Wir probieren ab jetzt „neue“ Kapseln Tryptophan. Die sollten besser wirken als die Bisherigen. „Schau‘n mer mal“, würde der Kaiser sagen. Und die Mama wird sich wieder melden !

PS: Erinnern Sie sich noch an die News vom 30.08.2014 (Zum Glück gibt es Zink) ? Dort hatte der Patient zwar immer genug Tryptophan gegessen, es der Körper dann aber nicht in Serotonin umgewandelt. Es hatte ihm am dazu nötigen Zink gefehlt. Dem Eiweißmanager. Konkret lag der Zinkwert bei 0,74, normal sind 0,78 bis 1,43. Ich persönlich habe 1,62 …

Die meistverkauften Tabletten

Schöner kann man den Unterschied zwischen der althergebrachten Drohmedizin und der neuen Frohmedizin nicht zeigen: Im berühmten MANIFEST der 11 führenden Gehirnforscher Deutschlands finden Sie neuestes Wissen über die Arbeit des Gehirns. Über die biochemischen Prozesse, die dem zu Grunde liegen. Verdeutlicht am Beispiel Depression …

„Schwermütigkeit“ galt noch vor einigen Jahrzehnten als eine rein psychische Veränderung, als eine Krankheit der Seele. Der lag auch keinerlei körperliche Veränderung zugrunde. Heute weiß man, dass „Depression“ eine Stoffwechselstörung des Gehirns ist, namentlich ein Mangel des Neurotransmitters Serotonin.

Das hat dann auch praktische Konsequenzen. Die meistverkaufte Tablette der Welt ist ein Antidepressivum. Ein Mittel, das versucht, den Serotoninspiegel im Gehirn anzuheben. Putzigerweise, indem es dessen Abbau hemmt (die Rückresorption verhindert) !

Die Drohmedizin, weitgehend Verkaufsmedizin der Pharmaindustrie, gibt uns also eine Tablette, die ein kaum oder gar nicht vorhandenes Molekül im Gehirn vermehren soll, indem es dessen Abbau verhindert … Versteht das wer?

Folglich lesen Sie auch in umfassenden Studien, dass diese meistverkauften Tabletten (Prozac, Fluctin …) gar nicht oder kaum wirken. Praktisch den Effekt von Placebos hätten. Dagegen protestiert die Pharmaindustrie natürlich !

Dabei ist das aber längst bekannt. Wurde schon im Januar 2007 auf einem Weltkongress diskutiert. Ist auch längst bestätigt und zugegeben von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN). (News 15.02.2012).

Frohmedizin spricht bekanntlich nicht von Depressionen und dem Bösen auf dieser Welt, sondern von Freude und Lebensglück. Damit also von Gefühlen, die an Moleküle gekoppelt sind. Frohmedizin zeigt Ihnen, wie man diese Moleküle im Gehirn vermehren kann: durch geschickte Ernährung, durch Eiweiß. Durch Tryptophan, um es genau zu sagen.

Frohmedizin vermehrt also auf natürliche Weise das Glückshormon Serotonin im Gehirn.

Die Drohmedizin hingegen findet sich mit dem (traurigen) Mangelzustand ab. Und versucht chemisch (!), die wenigen Reste von Serotonin an ihrem natürlichen Abbau zu hindern. Aber noch einmal: Wo nix ist, kann man wohl auch nix verhindern. Oder ?

Gesunder Menschenverstand, sollte man meinen. Ist in der Schulmedizin nicht überall vorhanden … (Siehe auch News vom 18.07.2016: „Der Vertrauensverlust“)

Lithium

Das Spurenelement ist einer der 47 Vitalstoffe, die Sie täglich brauchen. Also lebenswichtig. Das Problem bei Lithium aber ist dessen genaue Messung im Blut, denn die geht fast nicht. Man kann bei der Behandlung von Lithium zwar therapeutische Dosen ermitteln, nicht aber den für den normalen Menschen nötigen Wert. Wir haben das dann mit einer längeren Messreihe in einem Speziallabor gelöst und herausgefunden, dass täglich 2-3 Flaschen sog. Heilwässer (Lithium enthaltend) ausreichen.

Ausreichen für ein aufgewecktes, fröhliches Leben. (News vom 22.02.2013) Dazu können genannt werden: Heppinger Heilwasser, Staatl. Fachingen und noch besser Hirschquelle Heilwasser.

Lithium ist auch ein außerordentlich überzeugendes Anti-Aging-Mittel. Das wissen wir von Prof. Michael Ristow (Uni Jena). Meine Neugier dieses banale Spurenelement betreffend halten aber auch Sie wach, liebe Leser, betreten Sie doch regelmäßig mit zu niedrigem Lithiumwert meine Arztpraxis. Konkret: 1,2, oder 3 ug/l (normal sind 2-30). Und in meinem persönlichen Laborbogen steht sogar 72.

Sollte es da einen Unterschied geben zwischen Ihnen und mir? Also habe ich mich ein bisschen belesen. Und siehe da eine Studie gefunden (Lancet), wonach

Lithium das natürliche Schrumpfen des Gehirnes stoppen kann.

Bitte kurz nachdenken: Dort wird berichtet, dass Lithium Gehirnzellen nicht nur schützt, sondern sogar erneuert. Genauer gesagt: 8 von 10 Probanden

vergrößerten mit Lithium ihr Gehirn um 3 % in nur 4 Wochen …

Und was hieße das für 1 Jahr? Und in 5 Jahren? Bekannt ist allerdings, dass Lithium fast ein Wundermittel bei der Behandlung manisch depressiver Menschen ist. Schon seit den 1950er Jahren.

Dass Lithium aber auch bei Fibromyalgie hilft,

also wenn die Gelenke, wenn die Muskeln im ganzen Körper mal hier, mal da schmerzen, überrascht. Man in der Regel aber als Spinner abgestempelt wird und Psychopharmaka bekommt – Lithium scheint da zu helfen.

Und kennen Sie das Horton-Syndrom? Sind die stärksten Migränekopfschmerzen, halten oft wochenlang an und machen dann wieder Pause: Lithium half 12 von 19 solcher bemittleidenswerten Schmerzpatienten überzeugend (85-100 % Heilung) !

Weiters scheint Lithium Viren zu bekämpfen, zu hemmen und zwar ausdrücklich Herpes, Adenoviren (Grippe), das Epstein Barr Virus (EBV) und Masern. Gerade Leistungssportler sind davon häufiger betroffen als Normalmenschen.

Lithium verschreibe ich jedoch nicht. Ich überlasse das ausdrücklich den Neurologen. Ich sage aber jedem von Ihnen mit niedrigem Lithiumwert, wie ich eine Verbesserung geschafft habe:

Das Trinkwasser wechseln !

Es gibt sogar Heilwässer mit sehr viel mehr Lithium als üblich. Und seit ich mich praktisch von „Heppinger“ ernähre (kennen Sie den Flüssigkeitsbedarf eines wirklich bewegten Menschen? Nein, kennen Sie nicht …) darf ich auf die Zahl 72 ug/l verweisen, mein Lithiumwert.

Dahinter steckt das Ihnen bereits bekannte Prinzip: Schütze Dich rechtzeitig! Warte nicht, bis Du die Fibromyalgie kriegst oder die quälende Horton-Migräne …

Die Psychiatrie und Psychotherapie erlebten ihr Waterloo 1949, als der australische Psychiater Dr. John Cade einen 51‐jährigen Patienten (aus völlig anderen Gründen) 5 Tage lang mit Lithium fütterte. Nur 5 Tage. Der Patient war manisch depressiv, unkontrollierbar und deswegen schon seit 20 Jahren weggesperrt. Dank Lithium jedoch wurde dieser Geisteskranke ab dem 6. Tag wieder „normal“ und 3 Monate später sogar nach Hause entlassen.

Auf die Idee, dass auch das Gehirn – genau wie der Körper – einen Stoffwechsel hat und darum auf bestimmte Substanzen und Moleküle angewiesen ist, wenn es funktionieren soll, darauf muss man erst mal kommen …

Sich aus dem Sumpf ziehen

Interessanterweise kennt die PSYCHIATRIE nur 3 krankhafte Zustände, nämlich

  • Psychose
  • Depression
  • Bipolare Störung.

Die Letzte wird am besten beschrieben mit „himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“. In jedem Fall steckt man dabei tief im Loch. Die Seele in einem Käfig. Sie selbst, allein, haben keine Chance, da wieder herauszukommen. Darum gibt es professionelle Hilfe. Da wird dann erzählt, erklärt, erforscht, Ihre Vergangenheit zerlegt bis hin zum Angebot von Tabletten.

Die häufigste Beschwerde „und da haben die mich mit Tabletten vollgestopft“ ist aber nicht nur dumm, sondern beleidigt auch einen hart arbeitenden Berufsstand. Tabletten werden Ihnen angeboten. Sie werden damit nicht “vollgestopft”! Aber gut, im Jahr 2017 haben Sie ohnehin eine neue, ganz andere Möglichkeit. Nämlich die Chance, sich eben doch selbst aus dem Sumpf zu ziehen.

Das verdanken wir einem ganz unglaublichen Buch. In meinen Augen das Beste, was zu diesen Themen jemals geschrieben wurde. Verfasst – ein entscheidender Punkt – von einer Betroffenen. Einer sog. Bipolaren, die jahrelang litt. Dutzende Male im Krankenhaus landete. Die ganze Palette der Psychopharmaka durchprobiert hat die schlussendlich

die Lösung

fand. Gesund wurde. Wieder strahlt. Ein 2. Leben begann. Und die Dame war dann so energiegeladen und dem Schicksal dankbar, dass sie alles aufgeschrieben hat. Ihre gesamten Erfahrungen, Ihr ganzes neues Wissen, kurz und gut:

den Ausweg.

Und wissen Sie, dieses Aufschreiben macht den Unterschied. Ganz besonders den Kinderärzten nehme ich übel, dass sie das meines Wissens nicht machen. Jeder erfahrene (ältere) Kinderarzt weiß. Er schaut das Kind an und weiß. Die Mutter natürlich nicht. Die ist meistens hilflos, wenn das Kind krank ist. Hat Angst. Ein einfacher kleiner Buch-Ratgeber eines erfahrenen Kinderarztes nach dem Frage-Antwort-Prinzip könnte da so viel helfen!

Aber zurück zu unserem sehr dicken, einzigartigen Buch, das auch eine Sammlung praktisch allen Wissens über Vitamine, Mineralien, Spurenelemente hat (Hier haben Sie Ihr Nachschlagewerk !!) und heißt:

Stabilität kann man essen ?!
Annett Oehlschläger
Verlag: BoD – Books on Demand, Norderstedt
ISBN 978-3-744-87233-1

Nicht sehr oft empfehle ich Bücher, aber dieses lege ich Ihnen wirklich ans Herz. Wissen Sie warum? Weil Sie die Ratschläge darin, diese gesammelte Epigenetik praktisch auch auf jede andere Krankheit anwenden können. Dort wird ein allgemeines Prinzip beschrieben. Nämlich:

Kümmere dich um deinen Körper, dann kümmert der sich um deinen Geist !

Ist ein ziemlich genialer Trick  … !!