Zitat Dr. Strunz am 14. September 2020

Sie gehen davon aus, dass Menschen an Lösungen interessiert sind. Ich nicht mehr. Eine Führungskraft meinte einmal allen Ernstes: „Never solve a good problem ! Ein gutes Problem ernährt seinen Mann.“ Auf dieser Devise fußen Karrieren. Und erst recht das Gesundheitswesen: Ärzte, Pharmaindustrie, Krankenhäuser, Versicherungen … Haben die ein Interesse an einer Gesundheitsvorsorge nach Dr. Strunz ?

Originalbericht:  Lösungen und Opfer

CARE: Startschuss für Europas größte Initiative gegen Covid-19

In Europa erfolgte der Startschuss für CARE, einem Zusammenschluss von 37 Forschungseinrichtungen und Pharmafirmen zur „Beschleunigung der Erforschung und Entwicklung dringend benötigter Medikamente zur Behandlung von SARS-CoV-2, dem Virus, das Covid-19 auslöst“. CARE steht für Corona Accelerated R&D in Europe und wurde mit mit insgesamt 77,7 Mio. € ausgestattet. Die Initiative ist auf 5Jahre ausgelegt und bündelt die Arbeit aus 11 Ländern, darunter auch China und die USA.

„Die Covid-19-Pandemie ist die größte globale Bedrohung für die Gesundheit der Menschheit in diesem Jahrhundert, zu deren Lösung die globale wissenschaftliche Gemeinschaft auf nie da gewesene Weise zusammenarbeiten muss“, sagte der CARE-Koordinator, Prof. Yves Levy vom französischen Institut für Gesundheit und medizinische Forschung Inserm.  Ohne einen zugelassenen Impfstoff und angesichts bisher begrenzter Therapiemöglichkeiten für Covid-19 würde jeder weitere Tag der Pandemie mehr Neuinfektionen und Todesfälle bringen.

CARE zielt darauf ab, wirksame Therapien mit einem positiven Sicherheitsprofil für die Covid-19-Pandemie zu entwickeln (Neupositionierung von Arzneimitteln) wie auch neue Arzneimittel und Antikörper. Dabei werden 3 Wege beschritten: (1) Die Neupositionierung von Arzneimitteln mit dem Ziel, Moleküle schnell in fortgeschrittene Phasen der klinischen Testung zu bringen. (2) Die Neuentwicklung kleinmolekularer Arzneimittel und (3) die Neuentwicklung virusneutralisierender Antikörper.

Jedes Jahr einen Lock-Down ?

Selten findet sich ein Könner, der in wenigen Worten ein sehr komplexes, in diesem Fall die gesamte Welt erschütterndes Problem beschreiben und zusammenfassen kann. Und dann auch noch die Lösung auf wissenschaftlicher Basis liefert ! Solch glückliche Worte lese ich gerade von Dr. Bodo Kuklinski. Der ist den meisten von Ihnen hoffentlich wohl bekannt. Man könnte ihn auch den Übervater der deutschen Molekularmedizin nennen.

Die wenigen, unterhalb zitierten Sätze entlarven unser heutiges Medizinsystem. Sie zeigen mehr als deutlich, weshalb die Ärzte in der Corona-Pandemie so beweisbar, klar und jämmerlich versagen. Versagen mussten. Denn in dem (uns) gelehrten System „Schulmedizin“ kommen solche Katastrophen – möglichst – nicht vor. Oder werden glatt geleugnet ! Das Corona-Virus muss demnach scheinbar irgendeine Macht von „außerhalb“ sein …

Und obwohl die Menschen um uns herum sterben, sieht die Schulmedizin einer rein hypothetische Lösung, nämlich der Impfung, die Lösung des Problems !

Das wirklich Schlimme daran: Das war so, das ist so und das wird auch immer so bleiben,

wenn sich im System Schulmedizin nichts ändert.

Aber … da wird sich nichts ändern, denn dort gibt es Abhängigkeiten: Allen voran die Pharmaindustrie und das Geld der Krankenkassen.

Kuklinski gibt, geschickt wie immer, zunächst den großen Rahmen vor und zeigt dann anschaulich, weshalb die Menschheit niemals eine Lösung solcher Virus-Probleme finden wird. Hier die 4 entscheidenden Worte gleich zu Beginn:

  • fehlendes Wissen
  • fehlende Empathie
  • der große Zeitaufwand
  • Ärger mit Institutionen

Aufgepasst ! Da kommt „Impfung“ oder „Tablette“ gegen ein Virus gar nicht vor. Das Problem liegt nämlich sehr viel tiefer. Der kurze Text, als Einleitung eines längeren Artikels im Folgenden zitiert:

Virale Infektionen begleiten die Menschheit schon immer. Jedes Virus befällt vorzugsweise ein Organ oder System, z.B.: Hepatitis – Leber, Epstein Barr – Immunsystem, Poliomyelitis – Nervensystem, Covid-19 – Bronchialzellen, ggf. Gefäßzellen.
Viren sind bei schwachem Immunsystem virulent. Ein guter Arzt behandelt nicht nur die Gürtelrose evidenzbasiert, sondern hinterfrägt, warum das betreffende Immunsystem so schwach ist, dass es eine Zoster-Infektion zuließ. Damit bewegt sich der Arzt auf einem komplexen Gebiet der Ernährung, körperlich-geistiger Befindlichkeit und umwelttoxikologischer Vorbelastung. Doch dieses Gebiet der Diagnostik und Therapie ist nicht evidenzbasiert. Es verlangt vom Arzt umfangreiches Wissen (wird nicht gelehrt), Empathie (wird nicht vermittelt), Zeitaufwand und Ärger mit Institutionen.

Danach folgt ein kurzer Streifzug durch die Gründe, weshalb das Immunsystem mancher Menschen so entscheidend geschwächt ist. Angefangen vom Vitaminmangel bis hin zum chronischen Stress. Und dann spielt Dr. Kuklinski Cassandra. Nur, eine wissende Cassandra:

All dies (Immunsystem) fand in der Corona-Krise keine Beachtung. Es wurde auf stationäre Betten und Beatmungsgeräte abgezielt. „Wir sind vorbereitet“, sagte ein deutscher Minister. Medikamente und die ersehnte Impfung werden das Problem lösen. Jedoch nein, das werden sie nicht ! Die nächste Virus-Pandemie kommt mit Sicherheit.

Können Sie sich einen jährlich wiederkehrenden Lock-Down vorstellen ?

Quelle:  OM & Ernährung, Nr. 171, 2020, F58

Generika in der Schweiz um 42 % teurer als in der EU

Patentgeschützte Medikamente kosten in der Schweiz um 4,5 % mehr als in der EU, patentabgelaufene Medikamente um 10 % und Generika sogar um 42 %. Das ergab der mittlerweile 11. alljährliche Preisvergleich  von Santesuisse und Interpharma, der die Fabrikabgabepreise von Medikamenten mit jenen des europäischen Auslands vergleicht. „Die Pharmaindustrie ist der einzige Akteur im Gesundheitssystem, der mit institutionalisierten Überprüfungen der Medikamentenpreise regelmäßig zur Kostendämpfung beiträgt. Im Hinblick darauf, dass Medikamente nur rund 12 % der gesamten Gesundheitskosten ausmachen, sind auch die übrigen Akteure im Gesundheitswesen gefragt, ihren Beitrag zu leisten“, sagte Rene Buholzer, Geschäftsführer von Interpharma.

Forderung nach Referenzpreissystem

Weil gemäß OECD Daten der Generika-Anteil in der Schweiz mit 27 % im Vergleich zu Deutschland mit 83 % sehr tief ist und die Preise im Vergleich zum Ausland fast doppelt so hoch seien, ließen sich laut Vera Nold von Santesuisse sogar „mehrere hundert Millionen Schweizer Franken einsparen“. Santesuisse möchte daher unbedingt ein Referenzpreissystem einführen !