Herstellung von Penicillin in Tirol für ganz Europa gesichert

Mit Unterstützung der österreichischen Bundesregierung wollen die Pharmafirmen Novartis und Sandoz in Tirol „die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Produktion von Schlüssel-Antibiotika in Europa“ absichern. Dazu werden am Standort Kundl 150 Mio. € investiert. Novartis möchte darüber hinaus auch neue Therapieplattformen entwickeln.

Antibiotika Rückgrat moderner Medizin

Sandoz ist die Generika-Division der Novartis Pharma GmbH. „Antibiotika sind das Rückgrat der modernen Medizin und das Werk in Kundl die letzte verbliebene vollintegrierte Antibiotikaproduktion in der westlichen Welt, in der sowohl die Wirkstoffe als auch Fertigformen hergestellt werden“, vermeldete Sandoz. Aus Österreichs Ärztekammer heißt es dazu: „Dass die Penicillin-Produktion für Europa in Tirol verbleibt und nicht nach Asien abwandert, muss Vorbildwirkung haben. Gerade bei der Herstellung von Antibiotika ist die Stärkung des Standortes Europa von größter Bedeutung.“

Gleichfalls „mit Freude“ vernahm man beim Pharmig den Schulterschluss von Politik und Industrie. Österreichs Verbund der Pharmaindustrie gibt allerdings zu bedenken, dass die Alpenrepublik bei Medikamenten als Billigpreisland gilt. Zudem  seien die Forderung nach einer Wirkstoffverschreibung oder gar einer Aufweichung des Patentschutzes  kontraproduktiv und würden jegliche Strategie konterkarieren, Europa im Pharmabereich unabhängiger zu machen.

Antibiotika – ein Stolz der Schulmedizin

Tiere überleben dank ihres Immunsystems. Die betteln höchst selten um Antibiotika. Wir Menschen machen das anders: Wir stören oder zerstören unser Immunsystem durch unsere Lebensweise und erfinden dann z.B. Penicillin. Frage: Welche Variante ist wohl die Gescheitere ?

Penicillin und Antibiotika generell töten Keime. Das ist sehr erwünscht, wenn es nur die bösen Keime treffen würde. Dummerweise töten Antibiotika viele Keime – auch im Darm. Weiß jeder von Ihnen, der nach Antibiotika Durchfall bekommen hat. Und langsam, ganz langsam spricht sich herum, dass das Alles kein „Nebeneffekt“ ist. Dass das keine „Nebenwirkung“ von Antibiotika ist, sondern sehr wohl eine Hauptwirkung:

Die Darmflora wird gestört und zerstört.

Ganz langsam wachen Schulmediziner auf. Denken über Antibiotika neu nach. Stichwort multiresistente Keime. Die Häufigkeit von MRSA (multiresistenter Staphylococcos aureus) im stationären Bereich liegt bei über 20 %, im ambulanten Bereich bei 13 %. Daran kann man sterben !

Für mich ist die Abbildung unterhalb so erschreckend. Die macht mir das 1. Mal so richtig klar, was z.B. 10 Tage Clindamycin (ein Antibiotikum) im Darm anrichten: Nämlich 9 Monate tote Hose. Also keine Flora mehr im Darm! Und selbst 12, 18 oder 24 Monate später noch immer ein völlig gestörtes Bild. Und das nach ein Mal Antibiotika. Wussten Sie das? Schon Kinder bekommen Antibiotika !

Darauf kann die Schulmedizin wirklich stolz sein.

Infografik: strunz.com (2018)

Und wenn tatsächlich Zusammenhänge zwischen gestörter Darmflora und Krankheiten wie Asthma, Darmkrebs, Depression, Übergewicht, Parkinson u.v.m. bestehen (News vom 26.03.2018), dann erweisen sich Antibiotika bei der Erzeugung dieser Krankheiten auch als sehr viel potenter als unsere ungesunde westliche Ernährung. Antibiotika haben uns also gerade noch gefehlt.

Vielleicht hätte man sich doch lieber um die Stärkung des (körpereigenen) Immunsystems kümmern sollen – mit dem gleichen Arbeitsaufwand und mit den gleichen Fördermitteln. Aber zum Glück können Sie heute diese Entscheidung für sich jeden Tag neu treffen !

QUELLEN: 118 Literaturstellen, die meisten Arbeiten von 2010-2017. Also nagelneu.

Campylobacter und Shigella

Typische Geschichte: Kann jeden von uns treffen! Und was macht die Schulmedizin dann ? Genau. Schießt die beiden Bakterien tot. Behauptet das jedenfalls. Aber die Methode „Totschießen“ klappt eigentlich nicht. Wacht da niemand auf? Denn inzwischen haben auch die Bakterien dazugelernt. Und die rächen sich dann. Man könnte diese kleinen Dinger auch Terroristen nennen !

Multiresistente Keime sind nichts weiter als die Antwort der Natur: Man hat jahrzehntelang blindwütig geschossen und getötet (mit Penicillin und Co.), jetzt schießen die Bakterien eben zurück. Abhilfe? Wie wäre es mit Eigenverantwortung? Mal bei sich selbst anfangen? Heißt übersetzt: Vielleicht einmal das eigene Immunsystem stärken. So stark, dass man keine Angst mehr haben muss vor multiresistenten Keimen als quasi Terroristen, vor Feinden (Bakterien) … in dieser bösen Welt.

Die Geschichte kann man aber auch sehr viel näher am Leben erzählen. Brauch ich nur aus der E-Mail zu zitieren:

„ … wurde es schlimmer und ich kam mit Bauchkrämpfen ins Krankenhaus. Diagnose: Eierstockentzündung … Was tat man dagegen? Es wurde mit Antibiotika und Schmerzmittel jongliert. Die 1. Ärztin gab mir ein Antibiotikum, mit dem die 2. Ärztin nicht zufrieden war. Motto: Egal, dann eben noch eines!

Am nächsten Morgen wollte mich der Chirurg operieren. Sein Argument: „Dann kann der Blinddarm eventuell gleich mitentfernt werden …“ Schließlich kam man zur Überzeugung, dass mir gegenwärtig 2 Bakterien das Leben erschwerten: Campylobacter und Shigella.

Ich wurde dann isoliert … Meine Blutwerte zeigten, dass mein Hämoglobin immer weiter fiel; aber dagegen wurde nichts unternommen. Also habe ich gehandelt! Selbst ist die Frau! Mein Freund besuchte mich mit Amino-Shakes mit extra Histidin und Glutamin, Magnesium, Niacin, Zink und Vitamin C. Und ich las dann nochmals Ihre News …!

Am 4. Tag habe ich mich selbst aus dem Spital entlassen. Entgegen des Rates der Ärztin. Ich wollte raus, weil Bewegung heilt. Ich habe ohnehin in dem kleinen Zimmer immer auch Dehn- und Streckübungen gemacht … Aber man konnte insgesamt einen „schnellen Heilungsprozess“ feststellen. Trotzdem war die Ärztin „schnippisch“, dass ich gehen wollte. Das gefiel ihr gar nicht.

2 Tage später sind wir in ein Labor gefahren. Tatsache war, dass mein Hämoglobin immer noch sehr niedrig war. Aber ich wusste, es liegt nur an den Aminosäuren (Gesamteiweiß nur 6,6, Ferritin aber reichlich mit 180). Mein Freund hatte mich zudem immer auch an Meditation erinnert – der 3. Säule neben Ernährung und Bewegung. Vieles ist eben auch Kopf- und Einstellungssache.“

Da wehrt sich jemand. Denkt mit. Eine renitente Patientin sozusagen. Die kommen immer häufiger vor. Liegt am Internet, an den immer besseren Informationen. Der Arzt ist nicht länger ein Halbgott … Die Zeiten sind zum Glück vorbei !

Und haben Sie gemerkt, wie geschickt sich die Dame durch das System Schulmedizin geschlängelt hat? Die hatte einen Wissensvorsprung: Ihr Immunsystem. Die wusste, dass es Antibiotika gibt, die in den ersten 3 Tagen vielleicht sogar gut sind, dass aber – auf Dauer (!) – nur ein sehr viel stärkeres Immunsystem eine Krankheit wirklich beseitigen kann.

Wer heilt hat Recht. Also hatte die Patientin Recht. Die hat sich selbst geheilt …

Multivitamine statt Antibiotika

Gerne würde ich Ihnen einmal ein ganzes Buch schreiben über den Gedanken, dass Antibiotika die schlimmste Erfindung in der Medizingeschichte sind. Konkret nur zu 5 % ein Segen sind, zu 95 % Unheil. Da müsste ich allerdings weit, weit ausholen – von Selbstverantwortung sprechen, vom körpereigenen Immunsystem und der Unkenntnis der Universitäten darüber, wie man das Immunsystem steigert.

Nun hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) soeben eine Liste mit den derzeit 12 gefährlichsten Bakterien erstellt. Eine Art „Abschussliste“ … Und ganz typisch das Zitat: „Die Hoffnung ist, dass Staaten, Stiftungen und Unternehmen mehr Geld zur Verfügung stellen, damit Arzneimittel gegen die besagten Keime entwickelt werden können.“

Hatten wir das nicht schon einmal? Dieses „gegen“? Diesen ständigen Kampf gegen irgendjemanden, gegen irgendetwas? Bringt offensichtlich nichts, wird aber trotzdem mit großer Lust und Freude geführt. In vielen Dokumenten nachzufühlen. So auch in der Medizin. Es sind die gleichen Menschen, die gleichen Verhaltensweisen. Auch in der Medizin wird gekämpft!

Dabei kennen wir inzwischen MRSAR Erreger. Also Keime, die auf kein Antibiotikum mehr ansprechen. Die tödlich sind! Und die exponentiell zunehmen in der heutigen Welt. Besonders in den Krankenhäusern, wo sie (bei geschwächten Körpern) leichtes Spiel haben. Dort, meint eine Zeitung zum selben Thema, „vermehren sich die multiresistenten Erreger wie verrückt“.

Antibiotika, noch dazu mehrmals im Jahr eingesetzt, sind keine Lösung! Dass sie ab und zu eine Notlösung sind (einverstanden), aber nicht, wie vielerorts praktiziert, eine Dauerlösung. Also selbst noch im April 2017 wird in diesem alten Schema gedacht. Ich zitiere aus dem Zeitungsbericht:

  • die Bundesregierung steht auch hinter der Idee mit dieser „Zwölfer-Liste“,
  • hat solchen Erregern den Kampf mit der intensiven Suche nach Impfstoffen angesagt,
  • und die Kanzlerin hat die Antibiotikaresistenz auf die Tagesordnung von G20 und davor G7 gesetzt.

Und wie so oft und so typisch: „Dazu finden immer wieder Vorgespräche, Fachgespräche, Fachpolitiker-Gespräche, Staatslenker-Gespräche statt.“ Genau. Reden statt handeln. Bloß nix tun! Aber wie wär’s z.B. mit mehr Vitaminen. Fangen wir einfach mal damit an. Mit Multivitaminen. Und gehen dann einen Schritt weiter zum Eiweiß. Zur Bedeutung von Eiweiß für das Immunsystem! Denn immerhin besteht das Immunsystem ausschließlich aus Eiweiß. Ausschließlich! Wie hoch ist denn so im Allgemeinen der Eiweißpegel in der Bevölkerung?

Und berücksichtigen dazu Frau Prof. Candace Pert: „70 % des Immunsystems wird von Stress gesteuert. Zumeist negativ.“

Wenn Sie die Frage beantworten können, warum z.B. ein Reh kein Penicillin zum Leben braucht, dann haben Sie Ihre Gesundheit verstanden.

Es geht eben nicht um Antibiotika. Es geht um den Schritt davor: Ein kompetentes Immunsystem !

Dann nämlich sind Bakterien keine Gefahr. Statt neuer Antibiotika bräuchte Deutschland vielmehr einen Beginn mit Multivitaminen! Für Aspirin, Statine, Betablocker oder Chemotherapien ist das Geld schließlich auch da …