Covid-19: Regelmäßige Impfung könnte zur Norm werden

„Die regelmäßige Impfung gegen das Corona-Virus und seine Mutationen könnte auf Dauer zur Norm werden“, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gegenüber Journalisten. Deshalb würde die EU auch eng mit den Pharmakonzernen zusammenarbeiten und deren Forschung unterstützen. „Ich treffe mich regelmäßig mit den CEOs der 6 erfolgreichsten (!) Impfstoffproduzenten. Diese Konzerne wollen mit dem neuen HERA Inkubator zusammenarbeiten, der unsere Antworten auf die Virusmutationen beschleunigen kann.“

In der Rückschau sei klar, so die ausgebildete Ärztin, dass die Wissenschaft die Industrie bei der Entwicklung der Impfstoffe überholt habe. Engpässe bei den Rohstoffen oder in den Zulieferketten schnellstmöglich zu beseitigen, habe sich nämlich als schwieriger und holpriger erwiesen als erwartet. „Deshalb ging es mit den Impfstoffen am Anfang auch sehr schleppend los.“ Die EU wolle daher auch nicht als „alleiniger Sündenbock“ gelten. So habe z.B. AstraZeneca bislang weniger als 10 % der bestellten Menge geliefert.

Medienmitteilung