Auf die Zukunft kommt es an

Erst recht nach 40 Jahren Asthma … Lassen Sie mich darum bitte ein paar Sätze aus einer der täglichen E-Mails zitieren, die mich immer wieder erreichen. Und Sie merken das auch, mir zunehmend Freude bereiten. Denn die zeigen mir, dass Menschen durchaus neugierig, wissbegierig und lernfähig sein können. Auch bei scheinbar so komplizierten Themen wie der Medizin. Der Schulmedizin wohlgemerkt … und von den Herren und Damen im Weißkittel einigermaßen eifersüchtig gehütet.

Und jetzt nur mal so gefragt: Kennen Sie noch ein Lebewesen außer den Menschen, der seine Gesundheit „delegiert“. In fremde Hände legt ? Da können Sie getrost mit „nein“ antworten, denn da gibt es keines. Die handeln alle eigenverantwortlich. Die halten sich gesund und setzen auf Selbstheilung. Die spüren oder wissen es vielleicht sogar, dass ihr Leben von einem kompetenten Immunsystem abhängt.

Kommen wir nun zur E-Mail des Tages. Dort heißt es gleich zu Beginn:

Ich habe doch tatsächlich innerhalb weniger Tage nach dem Lesen Ihres Buches „Wieso macht die Tomate dick ?“ meine Asthma-Sprays nach fast 40 Jahren in den Mülleimer werfen können.

40 Jahre Asthma !?

Also ein täglicher Kampf und ständig das Gefühl zu verlieren. Sich am Leben zu erhalten mit künstlichen Mitteln wie Sprays, Tabletten usw., das prägt ! Doch plötzlich (!) verfliegt das alles innerhalb weniger Tage. Löste sich in Luft auf ! Was war passiert …? Und weiter geht‘s:

Das Defizit beim Ferritin habe ich durch Eisen-Infusionen in Hannover beseitigt. Seitdem verspüre ich mehr Energie und kann schon wieder 4 km am Stück laufen. Ja, ich habe wieder Freude an der Bewegung und stecke damit sogar meine Kinder an. Für mich ist das Laufen eine gute Möglichkeit, einfach mal abzuschalten. Das fällt mir auf anderen Wegen sehr schwer.

Der tatsächlich wichtigste Wert, um körperliche Leistung zu messen, ist in meinen Augen

Ferritin. Der Eisenspeicher.

Nicht von ungefähr habe ich dort lange Jahre experimentiert und Ausdauersportler bei verschiedenen Ferritin-Werten über die 10 km gehetzt. Und dann gemessen. Habe auch langsam, langsam gelernt, dass Ferritin ein wunderbares Maß für Myoglobin ist, also den roten Sauerstoffträger im Muskel selbst. Das lernt man als „normaler“ Arzt nicht. Und weiter in der E-Mail:

Die Bücher, Ihre täglichen News sowie die NEMs prägen mittlerweile unser Leben. Die sind eine echte Bereicherung. Wir profitieren enorm von Ihrem Wissen und leben im Rahmen unserer Möglichkeiten auch danach. Das positive Ergebnis sehen wir jeden Tag im Spiegel. Dieses Spiegelbild ist gnadenlos ehrlich und zeigt immer die Wahrheit. Nicht nur wie wir uns ernähren und bewegen, sondern spiegelt auch in unserem Gesicht wie wir denken und ob wir glücklich sind.

Wunderschön beobachtet ! Und wie sieht das bei Ihnen aus ? Gefallen Sie sich in der Badehose, im Bikini ? Schließlich begegnet man zuerst mit seinem Körper der Welt. Und diese Welt, die Mitmenschen, beurteilet zunächst einmal das, was sie sehen. Dann die Körpersprache und Mimik.

Heißt auf gut deutsch: Ist man schlank ? Ist man Läufer ? Ernährt man sich richtig ? Ist man muskulös ? Hat man schönes Haar ? Hat man genügend positive Neurotransmitter – im Gehirn ? Oder ist man von all dem das Gegenteil ? Hat vielleicht sogar tief nach unten gefaltete Mundwinkel ? Aber, die E-Mail geht noch weiter:

Meine Gesundheit und mein Leben haben sich dank Ihrer täglichen News und der Bluttests zum Einschicken sehr positiv verändert. Die Nährstoffmängel durch NEMs aufgefüllt fühle ich mich besser als je zuvor. Und das mit fast 60 Jahren. Wirklich schade, dass ich Sie nicht schon vor über 15 Jahren kennengelernt habe. Da hätte ich mir sehr viel Leid, Tränen und Schmerzen erspart.

Ja, dieses Nachtrauern gibt’s oft und ist auch verständlich, doch lassen Sie das ! Belasten Sie sich doch nicht mit der Vergangenheit in Ihrem Leben, denn

auf die Zukunft kommt es an.

Blicken Sie also nach vorne und freuen Sie sich ! Freuen Sie sich über neue Chancen, Ihre Lebensqualität zu steigern. Ab sofort neue Lebensfreude und noch viel mehr Lebensenergie zu tanken. Wie grandios das gelingen kann, haben Sie soeben gelesen. Pessimisten und Verlierer hat diese Welt ohnehin schon genug. Und damit meine ich natürlich nicht nur die Vertreter der „Resignationsmedizin“ …

Gesunde Merksätze

Die folgenden unterhaltsamen Merksätze haben eines gemeinsam: Sie thematisieren Gesundheit. Und eigentlich noch viel mehr:

Ein höheres Ziel.

„Gesundheit“ klingt irgendwie so normal, so allgegenwärtig – fast langweilig. Darum geht es bei den folgenden Merksätzen in Wahrheit um

Lebensenergie und Lebensfreude.

Das ist ein deutlich höheres Ziel als nur Gesundheit. Ist viel näher Ihrem Herzen. Wie gerne würden Sie jeden Morgen mit wirklichem Elan, mit kraftgeschwellten Muskeln, aus dem Bett hüpfen, nein springen, und sich dann einfach … freuen können ? Freuen über Ihr Leben, freuen über den bevorstehenden Tag.

Mit 4 Jahren waren Sie schon so weit. Seltsam und vielleicht schon wieder vergessen. Und heute ? Wie sieht das heute bei Ihnen aus ? Nun, Sie lesen die „forever young“-Bücher von Strunz und wissen demnach auch Bescheid, was in der Zwischenzeit „passiert“ ist. Dann wissen Sie aber auch, wie sich die Lebensfreude, die Lebensenergie auch wieder zurückgewinnen können.

In das gleiche Horn stößt Prof. Robert Krug mit seinem neuen (erweiterten) Buch „Zucker, Blut & Brötchen“ (ISBN: 978 1077202849). Dieser Informatiker ist mir ans Herz gewachsen. Der hat sich von üblich krank in beinahe unheimlich gesund verwandelt. Und ist doch tatsächlich ein Läufer geworden. Möchte die 1.000 Meter unbedingt unter 3 Min. laufen. Haben Sie davon eine Vorstellung ? Unter 3 Minuten einen ganzen Kilometer laufen … !

Robert Krug bringt in seinem inzwischen berühmten Büchlein eben auch neue Merksätze. Die „alten“ Merksätze sind übrigens in den News vom 15.05.2019 zitiert. Na, dann mal los. Denken oder lächeln Sie einfach mal mit:

  • Man kann nicht gesund werden, solange man Ungesundes isst. (Peter Osborne)
  • Der größte Feind der Gesundheit ist die kohlenhydratreiche Ernährung. (Bodo Kucklinski)
  • Wir können uns aus dem Diabetes-Problem nicht raus-medikamentieren. (Robert Lustig, der mit einem ungewöhnlichen Wort die gesamte Schulmedizin in ihrer Lächerlichkeit entlarvt)
  • Nichts hat so sehr die Entzündungen im Körper angeheizt wie der Umstieg vom Frühstücksei auf Haferbrei. (Nasha Winters)
  • Fleisch, was von kranken Viechern kommt, wird uns krank machen. (Nasha Winters)
  • Ein Baby hat heutzutage schon 200 chemische Substanzen im Blut, bevor es überhaupt noch auf der Welt ist. (Sanjay Gupga)
  • Der gesunde Darm ist die Wurzel aller Gesundheit. (Prof. Dr. med. Hippokrates)
  • Älter werden ist eine Erkrankung der Mitochondrien. (Lee Know)
  • Gehen Sie messen und gleichen Sie dann die Defizite aus ! Das ist der Punkt. (Chris Michalk)
  • Rache ist in Analogie wie Gift trinken und darauf warten, dass der Gegner stirbt. (Mahatma Gandhi)
  • Im Wesentlichen haben wir aufgehört, Nahrungsmittel zu essen. Wir essen heutzutage hauptsächlich Chemikalien und einfache Kohlenhydrate, die abhängig machen. (Julia Ross)
  • Unsere Fähigkeit, die Zukunft zu meistern, wird nicht davon abhängen, wie gut wir lernen, sondern wie gut wir in der Lage sind, Falsches wieder zu verlernen. (Alan Kay)
  • Alkohol ist ein in Flaschen abgefülltes Pilzgift. (Sid Baker)

Übrigens und hoch interessant: Neben diesen lehrreichen Sprüchen findet man auf Seite 283 des Buches groß und fett erstmals auch die Definition von „kerngesund“.

Burnout ist messbar

Eine wunderschöne Aussage ! Messen heißt im Allgemeinen etwas verstehen und schlussendlich heilen. Wird aber in der Drohmedizin, in der Schulmedizin kaum getan. Sondern da wird über Burnout spekuliert und philosophiert. Ob da nicht „nur“ eine Erschöpfung vorläge, ob das nicht vielleicht „nur“ eine Depression sei, ob man in diesem oder jenem Fall tatsächlich von „echtem“ Burnout sprechen könne …

Die philosophische Hilflosigkeit spiegelt sich dann auch in der Therapie. Therapie heißt dann in der Regel sich schonen, auf Kur gehen oder die klassische Methode: Psychopharmaka schlucken.

Dass das Messen verstehen heißt und oft auch Heilung, hat uns schon Frau Dr. Terry Wahls an sich selbst bewiesen. Glauben Sie, liebe Leser, dass sich diese Revolution in der Behandlung der Multiplen Sklerose schon an deutschen Universitäten herumgesprochen hat? Die Heilung mit Eiweiß und Vitaminen?

Burnout ist messbar. Wir tun’s jedenfalls und finden dabei in der Blutanalyse immer wieder ein klassisches Muster:

  1. Hormonelles Ungleichgewicht: Will heißen chronisch erhöhtes Stresshormon Cortisol und chronisch erniedrigtes Testosteron, also Antrieb. Die 2 Hormone gehören zusammen. Dabei ist das Wort chronisch wichtig: Kurzfristig erhöhtes Cortisol ist bei Hochleistungssportlern durchaus erwünscht und steigert die Leistung. Aber chronischer Stress erschöpft den Körper. Cortisol sinkt dann sogar auf Dauer wieder ab: Keine Reserven mehr. So, dass in einem späten Stadium von Burnout sogar beide Hormone auffällig tief sind.
  2. Ein erschöpftes Immunsystem ist auch beteiligt: Frau Prof. C. Perth vom NIH hat schon recht, wenn sie das Immunsystem bei fast allen Krankheiten in den Vordergrund stellt. Und wie misst man das? Am einfachsten auf einem kleinen Umweg. Unser häufigstes Virus (95 % der Bevölkerung) ist das Eppstein Barr Virus. EBV. Mononukleose. Pfeiffer’sches Drüsenfieber. Und bei erschöpftem Immunsystem finden sich die Abwehr-Titer gegen das Virus chronisch erhöht. Also nicht kurzfristig, wie es normal ist, sondern eben permanent. Das Immunsystem wird damit nicht mehr fertig. Heißt bei Sportlern, dass die oft nicht einmal mehr 50 m joggen können. Das muss man sich mal vorstellen. Da bekommt man tiefes Mitgefühl mit Burnout-Patienten.
  3. Ein trauriges Aminogramm: Also massive Defizite bei den 9 essentiellen Aminosäuren. Der Grundstruktur unseres Körpers und der meisten Hormone. Also ein Mangel an Tryptophan und damit depressive Stimmung (Prof. Florian Holsboer, München), ein Mangel an Phenylalanin und damit fehlender Antrieb, keine Motivation, keine Lebenslust (Noradrenalin). Tiefe Spiegel der 3 BCAA und damit zu wenig Kraftwerke in den Zellen (News auf strunz.com vom 15.12.2010). Und natürlich ein inkompetentes Immunsystem. Das besteht schließlich zur Gänze aus Aminosäuren.

Langsam, langsam aber blüht das seltene Wissen um den analytischen Zugang zum Burnout glücklicherweise auf. So stand in einem Artikel der Salzburger Nachrichten vom April 2012 doch tatsächlich:

Beim Ermitteln des Burnout-Syndromes mittels Bluttest kann man in den allermeisten Fällen eine sog. Mitochondriopathie feststellen, das bedeutet eine beschränkte Energiegewinnung. Die Körperenergie funktioniert also nicht mehr reibungslos ….

Oder auch

das Gefühl, nicht mehr weitermachen zu können, ist ein typisches Burnout-Symptom und die Folge von akutem Nährstoffmangel.

Nach meiner Erfahrung eher von chronischem Nährstoffmangel !

Dicke haben einen Nährstoffmangel

Dieses Dilemma wird selten verstanden. Und selbst wenn es verstanden würde, kann es praktisch kaum abgestellt werden. Der knallharte Hintergrund: Dicke haben immer Hunger. Und essen. Das Resultat sieht man dann vorm Spiegel oder in der Badehose …

Hunger wird nach allgemeinem Verständnis durch einen Mangel an Kohlenhydraten und/oder Proteinen ausgelöst. Soweit sind wir uns einig. Frohmediziner meinen aber auch, dass ein Mangel an jedem anderen Nährstoff Hunger auslöst. Und

Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sind essentielle Nährstoffe !

Um gesund zu bleiben, braucht der Körper bekanntlich dutzende verschiedene Nährstoffe. (News vom 23.03.2018) Wenn wir nun annehmen, dass es viele solcher Nährstoffdefizite gibt, die Hunger auslösen können, dann sollte man erwarten, dass

  • mangelernährte Menschen mehr Kalorien konsumieren.
  • mangelernährte Menschen stärker dazu neigen, übergewichtig oder adipös zu werden.

Es ist also zu vermuten, dass ein multipler Nährstoffmangel (dürfte die Regel sein) typisch für übergewichtige oder adipöse Menschen ist. Je mehr Nährstoffe ihnen fehlen, desto stärker wird sie das Gehirn antreiben, zu viel „Energie“ zu konsumieren. Dafür gibt es einleuchtende, fast zwingend klingende Korrelationen:

  • In einer Studie erhöhte ein Mangel an Vitamin D die Rate des abdominalen Übergewichts (Bauchfett) um das 2,57-Fache (BMC Public Health 2011 Sep 27;11:735). In einer anderen Studie war die Wahrscheinlichkeit, übergewichtig zu werden, bei Menschen mit einem niedrigen Vitamin D-Spiegel 3,2-mal so hoch wie bei Menschen mit hohem Vitamin D-Spiegel (Diabetes 2008 Feb; 57 (2): 298)
  • Bei übergewichtigen Menschen ist die intrazelluläre Menge an Magnesium weniger als halb so hoch wie bei nicht übergewichtigen Menschen (Diabetes Therapie 2010 Aug;1 (1): 25).
  • Ein Mangel an Eisen wird mit Adipositas assoziiert (Brit J Nutr 2012 Aug;108 (4): 710)
  • In einer Gruppe krankhaft übergewichtiger Menschen litten 73,8 % an einen Mangel an Zink und 67,8% an einem Mangel an Kupfer (J Gastro Int Surgery 2011, Dec;15 (12):2178)
  • Krankhaft übergewichtige Menschen leiden an einem fast vollständigen Mangel an Selen (Obesity Surgery 2011 Nov;21 (11): 1710)

Summa summarum klingt das wirklich so, als ob übergewichtige Menschen häufig mangelernährt sind. Mangelernährt im Sinne von zu wenig Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen !

Aber woher sollen die das wissen? Die langen folglich bedenkenlos zu in ihrer Not und hoffen, mit viel mehr „Essen“ z.B. den Selenspiegel zu normalisieren. Ist natürlich Unfug. Stattdessen nehmen sie zu und zu und zu … endlos.

Die Gegenprobe gibt’s auch: Bei einer klinischen Studie nahmen Frauen, die Multivitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente als Nahrungsergänzung konsumierten, 4 kg in 6 Monaten ab. Die Kontrollgruppe (ohne NEM) verlor nur 0,5 kg. Also mir leuchtet das alles sehr ein !

QUELLE: Perfect Health Diet (2018, Thieme Verlag)

PS: Die Lösung heißt somatische Intelligenz. (News vom 09.05.2012) Ein Fachbegriff von Dr. Peter Konopka. Sollten Sie kennen. Bedeutet: Wenn man genetisch korrekt lebt, dann steuert der Körper Hunger und Sättigung auch „richtig“. Richtig heißt: Man wird schlank, ausdauernd und gesund. Voller Lebenslust und Lebensenergie !