Antibiotika – ein Stolz der Schulmedizin

Tiere überleben dank ihres Immunsystems. Die betteln höchst selten um Antibiotika. Wir Menschen machen das anders: Wir stören oder zerstören unser Immunsystem durch unsere Lebensweise und erfinden dann z.B. Penicillin. Frage: Welche Variante ist wohl die Gescheitere ?

Penicillin und Antibiotika generell töten Keime. Das ist sehr erwünscht, wenn es nur die bösen Keime treffen würde. Dummerweise töten Antibiotika viele Keime – auch im Darm. Weiß jeder von Ihnen, der nach Antibiotika Durchfall bekommen hat. Und langsam, ganz langsam spricht sich herum, dass das Alles kein „Nebeneffekt“ ist. Dass das keine „Nebenwirkung“ von Antibiotika ist, sondern sehr wohl eine Hauptwirkung:

Die Darmflora wird gestört und zerstört.

Ganz langsam wachen Schulmediziner auf. Denken über Antibiotika neu nach. Stichwort multiresistente Keime. Die Häufigkeit von MRSA (multiresistenter Staphylococcos aureus) im stationären Bereich liegt bei über 20 %, im ambulanten Bereich bei 13 %. Daran kann man sterben !

Für mich ist die Abbildung unterhalb so erschreckend. Die macht mir das 1. Mal so richtig klar, was z.B. 10 Tage Clindamycin (ein Antibiotikum) im Darm anrichten: Nämlich 9 Monate tote Hose. Also keine Flora mehr im Darm! Und selbst 12, 18 oder 24 Monate später noch immer ein völlig gestörtes Bild. Und das nach ein Mal Antibiotika. Wussten Sie das? Schon Kinder bekommen Antibiotika !

Darauf kann die Schulmedizin wirklich stolz sein.

Infografik: strunz.com (2018)

Und wenn tatsächlich Zusammenhänge zwischen gestörter Darmflora und Krankheiten wie Asthma, Darmkrebs, Depression, Übergewicht, Parkinson u.v.m. bestehen (News vom 26.03.2018), dann erweisen sich Antibiotika bei der Erzeugung dieser Krankheiten auch als sehr viel potenter als unsere ungesunde westliche Ernährung. Antibiotika haben uns also gerade noch gefehlt.

Vielleicht hätte man sich doch lieber um die Stärkung des (körpereigenen) Immunsystems kümmern sollen – mit dem gleichen Arbeitsaufwand und mit den gleichen Fördermitteln. Aber zum Glück können Sie heute diese Entscheidung für sich jeden Tag neu treffen !

QUELLEN: 118 Literaturstellen, die meisten Arbeiten von 2010-2017. Also nagelneu.

Campylobacter und Shigella

Typische Geschichte: Kann jeden von uns treffen! Und was macht die Schulmedizin dann ? Genau. Schießt die beiden Bakterien tot. Behauptet das jedenfalls. Aber die Methode „Totschießen“ klappt eigentlich nicht. Wacht da niemand auf? Denn inzwischen haben auch die Bakterien dazugelernt. Und die rächen sich dann. Man könnte diese kleinen Dinger auch Terroristen nennen !

Multiresistente Keime sind nichts weiter als die Antwort der Natur: Man hat jahrzehntelang blindwütig geschossen und getötet (mit Penicillin und Co.), jetzt schießen die Bakterien eben zurück. Abhilfe? Wie wäre es mit Eigenverantwortung? Mal bei sich selbst anfangen? Heißt übersetzt: Vielleicht einmal das eigene Immunsystem stärken. So stark, dass man keine Angst mehr haben muss vor multiresistenten Keimen als quasi Terroristen, vor Feinden (Bakterien) … in dieser bösen Welt.

Die Geschichte kann man aber auch sehr viel näher am Leben erzählen. Brauch ich nur aus der E-Mail zu zitieren:

„ … wurde es schlimmer und ich kam mit Bauchkrämpfen ins Krankenhaus. Diagnose: Eierstockentzündung … Was tat man dagegen? Es wurde mit Antibiotika und Schmerzmittel jongliert. Die 1. Ärztin gab mir ein Antibiotikum, mit dem die 2. Ärztin nicht zufrieden war. Motto: Egal, dann eben noch eines!

Am nächsten Morgen wollte mich der Chirurg operieren. Sein Argument: „Dann kann der Blinddarm eventuell gleich mitentfernt werden …“ Schließlich kam man zur Überzeugung, dass mir gegenwärtig 2 Bakterien das Leben erschwerten: Campylobacter und Shigella.

Ich wurde dann isoliert … Meine Blutwerte zeigten, dass mein Hämoglobin immer weiter fiel; aber dagegen wurde nichts unternommen. Also habe ich gehandelt! Selbst ist die Frau! Mein Freund besuchte mich mit Amino-Shakes mit extra Histidin und Glutamin, Magnesium, Niacin, Zink und Vitamin C. Und ich las dann nochmals Ihre News …!

Am 4. Tag habe ich mich selbst aus dem Spital entlassen. Entgegen des Rates der Ärztin. Ich wollte raus, weil Bewegung heilt. Ich habe ohnehin in dem kleinen Zimmer immer auch Dehn- und Streckübungen gemacht … Aber man konnte insgesamt einen „schnellen Heilungsprozess“ feststellen. Trotzdem war die Ärztin „schnippisch“, dass ich gehen wollte. Das gefiel ihr gar nicht.

2 Tage später sind wir in ein Labor gefahren. Tatsache war, dass mein Hämoglobin immer noch sehr niedrig war. Aber ich wusste, es liegt nur an den Aminosäuren (Gesamteiweiß nur 6,6, Ferritin aber reichlich mit 180). Mein Freund hatte mich zudem immer auch an Meditation erinnert – der 3. Säule neben Ernährung und Bewegung. Vieles ist eben auch Kopf- und Einstellungssache.“

Da wehrt sich jemand. Denkt mit. Eine renitente Patientin sozusagen. Die kommen immer häufiger vor. Liegt am Internet, an den immer besseren Informationen. Der Arzt ist nicht länger ein Halbgott … Die Zeiten sind zum Glück vorbei !

Und haben Sie gemerkt, wie geschickt sich die Dame durch das System Schulmedizin geschlängelt hat? Die hatte einen Wissensvorsprung: Ihr Immunsystem. Die wusste, dass es Antibiotika gibt, die in den ersten 3 Tagen vielleicht sogar gut sind, dass aber – auf Dauer (!) – nur ein sehr viel stärkeres Immunsystem eine Krankheit wirklich beseitigen kann.

Wer heilt hat Recht. Also hatte die Patientin Recht. Die hat sich selbst geheilt …