So groß und so lang wie möglich

Eine Messung beendet jedes Geschwafel. Wenn es z.B. um so vage, so nebulose Dinge geht wie Jugend, Energie, Freude, Gesundheit. Denn Zahlen sind im Grunde immer objektiv – im Gegensatz zur subjektiven Einschätzung. Und so sind Jugend, Energie, Freude und Gesundheit tatsächlich messbar geworden. Dank Entdeckung der

TELOMERE.

Und … wie man mit denen umgehen kann. Denn, wenn das nur feste, unverrückbare Größen wären wie einst angeblich (!) die Gene – bekanntlich widerlegt von der Epigenetik – könnte man wieder nur einteilen in jung und alt, gesund und krank, in energiegeladen und antriebslos.

Telomere – Thema des Nobelpreises Medizin 2009 – sind eine messbare Größe, deren Länge, deren Bedeutung wir selbst in der Hand haben.

Und Sie wissen längst, wovon ich spreche: Den Schutzkappen am Ende aller unserer Chromosomen. Der Erbsubstanz. Je älter man wird, desto kürzer bzw. aufgebrauchter werden diese Schutzkappen. Sind sie weg, ist man tot. Ganz einfach. Heißt im Umkehrschluss: Wir alle hätten gerne Telomere, so groß und so lang wie möglich !

Und da sind wir unseres eigenen Glückes Schmied. Übrigens genau so wie beim Ein- und Ausschalten von Genen.

Entspricht einem Quantensprung in der Betrachtung des Lebens, unserer Existenz. Da geht es nicht um ein überholtes Denken wie vererbte Eigenschaften, sondern um die grandiose Entdeckung, dass wir unser Leben buchstäblich selbst in der Hand haben. Frohmedizin pur, also. Inklusive Eigenverantwortung. Nicht als Drohung verstanden, sondern als Verheißung. Als Chance !

Inzwischen bewiesen 2009 von der gebürtigen Australierin Elizabeth Blackburn: Je länger die Telomere, desto jünger bleibt man und – besonders wichtig – desto gesünder ist man. Die beiden Begriffe sind demnach verknüpft ! Wissen Sie auch spätestens seit dem ersten epigenetischen Lehrbuch „forever young – Das Erfolgsprogramm“ (1999). Wollen wir uns noch einmal kurz gemeinsam besinnen ?

  • Der BMI (Body-Mass-Index) und die Jugend Ihrer Zellen sind verknüpft: Je höher der BMI, desto kürzer die Telomere. Und desto schneller schrumpfen sie auch. Bewiesen 2012. Übergewicht also ist kein Spaß !
  • Rauchen verkürzt die Telomere. Und damit das Leben. Rauchen fördert Krankheiten. Das weiß man „biochemisch“ ganz genau seit 2012. Da hat man hat einfach die Telomere von Rauchern und Nichtrauchern gemessen.
  • Mehr Stress bedeutet kürzere Telomere. Mehr Stress ist also epigenetisch nicht korrekt. Der Zusammenhang Stress und kürzere Telomere ist messbar !
  • Mehr Ausdauer wiederum heißt längere Telomere. Ausdauertraining lohnt sich also. Dass Läufer längere Telomere haben, wurde ebenfalls 2009 von Prof. Ulrich Laufs bewiesen. Mehr Mitochondrien, mehr Kraftwerke in den Zellen, bekommt man entweder durch Jogging oder aber auch durch ketogene Ernährung (Ketonkörper) geschenkt.

Merken Sie etwas ?

Wir betrachten dabei den Menschen nicht unter dem (drohmedizinischen) Aspekt der Schulmedizin, der Krankheiten wie Diabetes, Krebs, Multiple Sklerose, Depression oder Herzinfarkt, sondern … von der genau anderen Seite. Die Frohmedizin spricht lieber gleich von der Lösung solcher Probleme, lieber gleich vom Gesundbleiben. Typisch „forever young“ und zugleich alles auf dem Boden der Wissenschaft, der Biochemie, der Physiologie !!!

PS: Das Enzym Telomerase kann die Telomere immer wieder reparieren. Sie möchten mehr Telomerase ? Na, dann lesen Sie doch die News 29.03.2017, 18.02.2010 und 17.02.2010.

Omega-3 wirkt Wunder

Omega-3 macht das Blut geschmeidig, hilft damit dem Blutdruck und verhindert Entzündungen an der Innenseite der Blutgefäße. In weiterer Folge den Herzinfarkt. Wenn das bis jetzt neu war für Sie, dann lesen Sie bitte unbedingt weiter, denn es kommt noch besser !

Omega-3 ist bekanntlich einer der 47 lebenswichtigen Nährstoffe. Hat man davon zu wenig, insbesondere im Gehirn, dann ist man sozusagen halb tot. Vornehmer gesagt, nur ein halber Mensch. Quasi nur halb bei Verstand …

Und jetzt stellen Sie sich bitte all die Menschen in der Öffentlichkeit vor, denen man so begegnet. Wundert Sie dann noch irgendetwas ? Deren schlechte Laune bis hin zur Aggression, deren latente Müdigkeit bis hin zu Traurigkeit ? Oder deren regelmäßige Arztbesuche, deren Schlaganfall dermaleinst.

Hinter jeder Krankheit, die man so kennt, steckt auch ein Mangel an Omega-3 !

Denn Omega 3 wirkt antiinflammatorisch – also gegen Entzündungen. Es wirkt neurotrop – also positiv auf das Nervenkostüm. Fehlt Omega-3 im Körper, dann kommt, was kommen muss:

  • Chronische entzündliche Erkrankungen (Rheuma, Asthma, Neurodermitis, Hashimoto)
  • Psychische und psychosomatische Erkrankungen (Depression, Ängste, PTBS, ADHS, Schlafstörungen)
  • Neurologische Erkrankungen (Schmerzen, Multiple Sklerose, Demenz, Migräne)
  • Kardiovaskuläre Erkrankungen (Hypertonie, Hyperlipidämie, Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzrhythmusstörungen)

Und es geht noch weiter: Wenn dem Körper nicht nur Omega-3 fehlt, sondern auch noch Vitamin D, dann produziert er zu wenig Serotonin. Sie wissen, das Glückshormon. Das Chefhormon. Das Hormon, das souverän macht, Distanz schafft … zum Stress, zur Angst. Ja sogar die Panikattacken abstellt.

Also bitte Schluss mit der Abneigung gegen Omega-3, vor dem „fischigen Nachgeschmack“. Auf zur Liebenswürdigkeit der Natur, die uns mit solch grandiosen Nährstoffen reichlich verwöhnt wie

Fische, Krebse, Algen.

Verstehen Sie die täglich notwendigen Kapseln doch als … Verwöhnung. Schließlich hilft Omega-3 nicht umsonst der Psyche, den Nerven, dem Herzen, ja dem ganzen Körper. Oder ganz einfach gesagt:

Omega-3 macht glücklich !

QUELLE: der strunz-kalender 2020, S. 44. Der mit dem hübschen Bändchen …

So bleibt das Gehirn „forever young“

Schneller denken, weniger vergessen, Krankheiten vorbeugen und heilen. So bleibt Ihr Gehirn „forever young“. Und so lautet folglich auch der Untertitel auf dem Umschlag des nagelneuen Büchleins

„77 tipps für ein gesundes gehirn“.

Erschienen am 13.04.2020 by HEYNE.

Und schon in der Einleitung heißt es:

Molekularmedizin funktioniert auch bei psychischen und neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer oder Depression. Seit kurzem gibt es die wissenschaftliche Erklärung dazu: Fast alle chronischen Gehirnerkrankungen gehen mit Entzündungen einher …

Nachdem mein Buch „77 tipps für ein gesundes herz“ aus dem Vorjahr vielen Leuten zu mehr Gesundheit verholfen hat (belegt durch Briefe), kam nun das Gehirn an die Reihe. Das auch, weil immer mehr Menschen von Depression und Burn-out betroffen sind. Allein in Deutschland leiden rund 5 Mio. Menschen daran. Auch Alzheimer, Multiples Sklerose und Parkinson nehmen rasant zu. Das ist schlimm ! Und noch dazu steht die Schulmedizin diesen Erkrankungen zu oft machtlos gegenüber …

Doch ist die Wissenschaft ist da schon weiter. Die weiß, warum diese Krankheiten entstehen und wie man sich davor schützen könnte … Selbst, wenn man bereits an einer Gehirnerkrankung leidet, gibt es noch Heilung !

Alles wissenschaftlich untersucht und bewiesen.

Buchneuerscheinung „77 tipps für ein gesundes gehirn“ von Dr. Ulrich Strunz. (Bild: www.strunz.com)

Meine bzw. die „77 tipps“ sind in 6 Kategorien unterteilt. Vielleicht erleichtert Ihnen die folgende Liste eine Entscheidung ?

  • Wie das Gehirn funktioniert ?
  • Hilfe – das Gehirn ist krank
  • Nährstoffe für das Gehirn
  • Gehirngesund durch Bewegung
  • Denken verwandelt das Gehirn
  • Selbstheilung statt Symptome unterdrücken

Und weil das Thema so ernst ist, weil Erkrankungen des Gehirnes so rasant zunehmen, wurde in dem Buch größter Wert auf wissenschaftliche Zitate und Literaturangaben gelegt. (Anmerkung: Danach fragen Sie auch immer !)

Aber, Sie sollten sich auch überzeugen können, dass die MEDIZIN tatsächlich so sehr viel weiter ist als die allgegenwärtige Schulmedizin, der Sie beim Facharzt, im Krankenhaus oder schon in der Apotheke begegnen.

Das Gehirn kann man sehr wohl (noch) aufwecken. In jedem Alter ! Es ist die zentrale Schaltstelle für Ihr Leben. Forever young und die Frohmedizin sind ein immer mehr erforschtes Wissensgebiet geworden und schon lange keine Träumerei mehr.

PS: Noch eine kleine Auswahl gefällig ? Es gibt nur eine Krankheit und nicht Tausende (Tipp 1), Überschätzte Gene (Tipp 8), Heilende Proteine (Tipp 35) und Tipp 73 lautet: Psychopharmaka richtig absetzen.

Wieder mehr Gehirnleistung …

Was jetzt folgt, empfinde ich als eine kleine Sensation. Die kommt aus Wien, von der Medizinuniversität dort. Dort haben nämlich Forscher ein Ultraschallgerät entwickelt, mit dem man vor sich hin-dämmernde Gehirnzellen wieder aufwecken kann. Doch gemach, gemach! Dabei geht es weniger um Sie oder mich, sondern in 1. Linie um Menschen, die das wirklich nötig haben: Patienten mit Alzheimer, Parkinson oder Multiple Sklerose.

Und weil es dabei um Physik und Biochemie geht, lässt sich das Szenario sehr gut beschreiben:

Transkranielle Pulsstimulation mit Ultraschall (TPS) wurde diese Weltneuheit genannt und ermöglicht es, mit dem besagten Ultraschall direkt am Schädelknochen, nicht-invasiv, schmerzfrei und bei vollem Bewusstsein des Patienten in alle Bereiche des Gehirns vorzudringen. Der von dem Ultraschallgerät ausgehende Aktivierungsimpuls ist übrigens 3-5 mm breit und rund 3 cm lang. Davor wird vom Gehirn des Patienten mittels Magnetresonanz eine exakte „Landkarte“ erstellt.

Dank eines Navigationssystems kann der behandelnde Neurologe am Bildschirm alles genau steuern und mitverfolgen, wo der Puls ansetzen muss. Der TPS Puls führt dann zu kurzfristigen Membranveränderungen an den Gehirnzellen, wodurch die Konzentration von Transmittern und anderen biochemischen Stoffen lokal verändert wird. Die Konsequenz sei eine Aktivierung von Nervenzellen sowie ein Aufbau kompensatorischer Netzwerke, welche die erkrankte Gehirnfunktion wieder verbessern.

Das Ergebnis beschreibt der Projektleiter Roland Beisteiner so: Das Gedächtnisnetzwerk werde angetrieben und damit steige wieder die Gedächtnisleistung. Einige Patienten hätten auch von einer deutlichen Stimmungsaufhellung berichtet und davon, dass es Ihnen wieder leichter fiele, körperlich aktiv zu sein und sich aktiv an Unterhaltungen zu beteiligen.

Für die Verbesserungen der Gehirnleistung hatten in der klinischen Pilotstudie, die nun von der renommierten Zeitschrift „Advanced Science“ als Titelgeschichte veröffentlicht wurde, 6 Sitzungen zu jeweils 1 Stunde ausgereicht – und das innerhalb von nur 2 Wochen.

Da geht es also um das erneute Wachstum von geschädigten Neuronen und dem neuronalen Netz. Kommt Ihnen das als Frohmediziner bekannt vor ? Das schafft man im Grunde (wir wollen aber höflich bleiben und sagen „angeblich“) auch durch

  • regelmäßiges Laufen. Ein in der Bevölkerung vielfach unbekanntes Mysterium.
  • gleichzeitiges Bereitstellen aller 47 essentiellen Nährstoffe. Allerdings ein 2. Mysterium in der Gesellschaft.

Doch wie heißt es abschließend seitens des interuniversitären Clusters ?

Mit den bisher zur Verfügung stehenden elektromagnetischen Methoden, wie z.B. der transkraniellen Magnetstimulation (TMS), bei der Magnetfelder auf das Gehirn wirken, um Nervenzellen zu aktivieren oder auch zu hemmen, war die notwendige gezielte und tiefgehende Stimulation aber nicht möglich. Eine zunehmend verwendete invasive Methode bei schwereren Erkrankungen ist das Einsetzen von Stimulationselektroden in tiefe Gehirnareale (Deep Brain Stimulation (DBS)) – verbunden mit einer langwierigen Operation. Eine große Hoffnung ist, dass TPS auch invasive Verfahren in Zukunft teilweise ersetzen kann.

Also kurz gesagt: Mit Ultraschall geht das alles sehr viel bequemer …