Molekulare Medizin

Die Schulmedizin ist eine Erfahrungswissenschaft. Da wird herumprobiert, ob etwas klappt. Empirie, Studien … Sie kennen sich aus. Dort hat auch das Placebo, also das (wissenschaftlich) Unwirksame, einen Platz. Molekulare Medizin hingegen ist Naturwissenschaft und bedient sich der

  • Biochemie
  • Pharmakologie und Toxikologie
  • Ernährungswissenschaften und Ernährungsmedizin
  • Immunologie
  • Molekularbiologie

Die dabei eingesetzten Wirkstoffe sind keine (kunstvollen) Pharmaprodukte mit unaussprechbaren Namen, sondern die zumindest 47 essentiellen Nährstoffe:

  • Aminosäuren
  • Fettsäuren
  • Vitamine
  • Mineralstoffe
  • Spurenelemente
  • Sekundäre Pflanzenstoffe

Zu den Zielen der Molekularen Medizin gehört,

  1. die Gesundheit zu erhalten und wieder herzustellen.
  2. darüber hinaus auch mehr Lebensenergie und Lebensfreude bis ins hohe Alter zu schenken.

Der Begriff „Molekulare Medizin“ wurde übrigens von einem Biochemiker und 2-fachen (!) Nobelpreisträger geprägt. Wer das war ? Die Auflösung gibt’s dann am Ende dieser News …UND Molekulare Medizin basiert auf ethischer Verantwortung. Auf der Grundidee, dem

Menschen zu helfen, damit der Schaden EBEN NICHT eintritt !!!

Dabei gibt’s kein Herumraten („Schaun wir mal, ob …“) oder Laborversuche, sondern glasklare Messungen. Eindeutige biochemische Laboranalysen ! Und danach werden die tiefen (Blut-)Werte einfach ausgeglichen … DAS IST HEUTE JEDER ANDEREN FORM der MEDIZIN ÜBERLEGEN. Dank der Erkenntnisse des 1887 in den USA gegründeten National Institut of Health (NIH). Der mit Sicherheit höchsten medizinischen Forschungsinstanz der Welt.

Vor diesem Hintergrund verstehen Sie bitte die Medizin meiner Praxis in Roth bei Nürnberg. Da wird auch so etwas Unfassbares wie „Depression“ fassbar. Weitere Heilerfolge lesen Sie hier täglich ! Molekulare Medizin kann den Herzinfarkt, den Schlaganfall, den Krebs (!!) erfassen, lange bevor er eintritt. Das Burnout uvm..

Molekulare Medizin wird z.B. an der Medizinischen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg gelehrt. Meiner Universität. Die Kollegen dort begründen das Fach „Molekulare Medizin“ fundiert mit der Tatsache, dass im Laufe der letzten Jahrzehnte

… biochemische Laboranalysen ein nahezu unersetzliches diagnostisches Werkzeug der Medizin geworden sind … Tatsächlich lassen sich die meisten Stoffwechselkrankheiten und endokrinen Störungen nur biochemisch diagnostizieren.

Gelehrt in einem neu erbauten Institut an der Glückstraße. Genau dort, wo einst das Physikalische Institut stand. Kein Zufall, denn das neue Institut nennt sich

Nikolaus-Fiebiger-Zentrum für Molekulare Medizin.

Und Prof. Dr. Fiebiger war kein Mediziner, sondern Physiker. Dann auch lange Jahre Rektor der Universität. Er hatte schon ganz früh erkannt, dass erst die Naturwissenschaft die traditionelle Medizin wirklich weiterbringen wird. Und noch kurioser: Ich durfte sogar meine Diplomarbeit in Physik unter seiner Betreuung verfassen.

Sozusagen seiner Idee folgend habe ich dann später als niedergelassener Internist mein eigenes Groß-Labor eröffnet. Das alles ging mir neulich durch den Kopf, als ich wieder einmal am NFZ für Molekulare Medizin in Erlangen vorbeigefahren bin.

Und jetzt noch zur Auflösung unserer „Quizfrage“: Der Begriff „Molekulare Medizin“ stammt von Prof. Dr. Linus Pauling.

Großglockner Berglauf … und die deutsche Leichtathletik

Den Lauf auf Österreichs höchsten Berg gab es auch 2018 wieder. Sie wissen schon: Der Großglockner hat eine (vielleicht noch schönere) Straße, auf der dann hinauf gerannt wird. Die Profis schaffen das in so 50 Minuten … Davor, im März, hatte mich in der Praxis ein „junger“ Mann mit blitzenden Augen besucht. Der war den „Glockner“ schon 11 Mal hochgelaufen. Seit seinem 55. Lebensjahr, wie er sagte. Und den hat es furchtbar geärgert, dass man im Lauf der Jahre langsamer statt schneller würde. Ob man das denn nicht ändern könnte ?

Laut dem allwissenden Läufer Manfred Steffny geht es beim Laufen mit der Leistungsfähigkeit so ab 60 tatsächlich bergab. Das wusste natürlich auch dieser 68-jährige Herr. Hat mir aber trotzdem die Aufgabe gestellt. Der wollte dieses Gesetz umdrehen in:

Ich will schneller werden und eine neue Bestzeit !

Und glauben Sie mir, so ein Vorhaben macht mir dann richtig Spaß. Weil ich genau weiß, dass meine Ratschläge auch wirklich befolgt werden. Dem Herrn geht’s nämlich um etwas ganz Bestimmtes. Der will etwas scheinbar Unmögliches schaffen ! Und trifft in mir dazu genau den Richtigen. Ich glaube nämlich, dass man das kann. Immer. Ich glaube nicht an die Unerbittlichkeit des Leistungsabfalles im Alter. Habe das auch oft begründet. Zuletzt in den News vom 18.07.2018.

Und was passierte ? Hören wir doch dem noch jungen alten Mann zu:

Im März 2018 war ich bei Ihnen zur Blutanalyse. Hatte dann Ihre Ratschläge befolgt, alles Nötige aufgefüllt und bin beim Großglockner Berglauf 2018 tatsächlich meine persönliche Bestzeit gelaufen. Nach 11 Teilnahmen die Zeit von 2017 um 9 Minuten verbessert.

Wieder so ein Beweis, dass es geht. Es geht tatsächlich ! Und 9 Min. sind eine dramatische Verbesserung. Bei einem Marathon wären das sogar 20 Min. Probieren Sie das ein Mal ?

Für die jüngeren Leser unter Ihnen hier noch meine Feststellung: Da sehen Sie nun, woran die deutsche Leichtathletik krankt. Deutsche Leichtathleten bekommen bei Weltmeisterschaften vielleicht aus Versehen mal eine Medaille. Dabei trainieren diese Menschen wahrscheinlich so hart wie die Sieger. Aber den Unterschied macht dann aus

die fehlende Blutanalyse und das fehlende Bluttuning.

Die deutschen Sportler glauben heute vielfach noch an Ernährung durch Nudeln und Vollkorn auf der einen Seite sowie an Doping (pfui, bäh) auf der anderen Seite. Die Sieger würden dann wohl Doping betreiben … Dass es aber dazwischen noch eine Stufe gibt, eine völlig gesunde und absolut legale Möglichkeit der Leistungssteigerung, das ist vielfach noch ein Geheimtipp. Der fängt oft schon beim banalen Eisenspeicher Ferritin an …

Das interessiert Sie alles nicht ?

Sie wollen weder den Großglockner hinauf laufen, noch haben Sie von der deutschen Leichtathletik etwas am Hut ? Na gut, aber vielleicht wollen Sie ein bisschen mehr Geld verdienen ? Im Job ein bisschen erfolgreicher sein ? Müheloser bis nachts um 23 Uhr am Schreibtisch arbeiten können oder mit Freude morgens um 4 Uhr aus dem Bett springen ?

Dieses Prinzip der Optimierung, des Bluttunings, das gilt nämlich auch für das Gehirn. Wurde schon 2014 wunderschön herausgearbeitet in der Zeitschrift „Gehirn und Geist“ von den 11 führenden deutschen Neurowissenschaftlern. Die da schrieben:

Genetik ist out, Neurobiologie ist in.

Die führen die Arbeit des Gehirns ausdrücklich auf klare biochemische Prozesse und molekularbiologische Mechanismen zurück. Und genau das tun wir. Tagtäglich. Mit jedem von Ihnen. Ob Sie das wollen oder nicht. Die „überraschenden“ Erfolge sind dann mehr Glück und Elan für Sie, eine bessere Konzentration usw..

Wie schon so oft gesagt: Es geht um Molekularbiologie und Molekularmedizin. Die wissenschaftliche Medizin weiß das alles, nur eben die Uniklinik, Ihr Krankenhaus und Ihr Facharzt nicht. Die gehören zur Schulmedizin …

PS:  Der nächste Großglockner Berglauf findet am 14.07.2019 statt.

Feinschmeckerküche

Was soll man essen? Das ist immer wieder eine gute Frage. Wer kann oder soll das beantworten? Na z.B. die Molekular- und Evolutionsbiologin Dr. Sabine Paul. Die hat in ihrem Buch PALÄOPOWER einmal aufgeschrieben, was der Mensch seit Urzeiten gegessen hat. Woran sich seine Gene angepasst haben und was diese Gene auch heute noch von uns erwarten.

Seit Urzeiten heißt: Vor der Erfindung der Supermärkte, vor dem Einfärben und Konservieren, vor dem Einschweißen in Plastikfolie …

Dabei ist die daraus folgende Liste bunt wie vielfältig. Gefällt mir außerordentlich gut! Weil sie auch den Horizont erweitert. Und weil – selbstverständlich – ein wesentlicher Teil das Fleisch ist. Das wird seit immerhin 2,5 Mio. Jahren vom Menschen als Nahrungsquelle genutzt. Fleisch besteht bekanntlich aus Eiweiß und Fett. Genau daraus auch zu 90 % das menschliche Gehirn.

Es ist ein Irrtum, zu glauben, dass unser Gehirn aus Soja besteht.

Aber zurück zu der spannend farbigen Aufzählung von Frau Dr. Paul: Gegessen wurde bzw. richtiges Essen wäre:

Früchte: z.B. Beeren, Wildapfel, Dattel, Kirsche, Traube
Blätter, Stängel, Blüten (als Gemüse, Salat oder Kräutertee): z.B. Lattich (Vorform des Gartensalats), Lauch, Löwenzahn, Sauerampfer, Wildkohl
Nüsse: z.B. Haselnuss
Samen: z.B. Lein, Senf, Erbsen, Kichererbse
Kräuter
Wurzeln und Speicherknollen: z.B. Rettich, Radieschen, Schwarzwurzeln, Wiesen-Knöterich („Eskimo-Potato“)
Gräser: z.B. Hirse, Reis;
Fleisch: z.B. Pferd, Rind, Mammut, Hase, Gans, Ente, Schildkröte, Krokodil (Muskelfleisch, Innereinen, Mark, Gehirn)
Fisch: z.B. Lachs, Wels, Saibling, Forelle
Weichtiere: z.B. Weinbergschnecken
Meeresfrüchte: z.B. Austern, Venusmuscheln
Vogeleier (nur im Frühjahr): z.B. vom Auerhuhn
Süßmittel: Honig
Getränke: vor allem Wasser sowie „Kräuter- oder Früchtetees“, Beerenwein, selten Honigwein (Met)

Bitte beachten Sie, dass Reis unter dem Punkt „Gräser“ geführt wird und Erbsen unter Samen.

Und wie viel von allen diesen zum Teil lustigen Nahrungsmitteln wie Auerhuhn-Eier oder Weinbergschnecken (roh?) wurde gegessen? Das sagen uns heute noch unter uns lebende Naturvölker, die als Jäger und Sammler noch immer so essen wie afrikanische Jäger vor 150.000 Jahren. Das Ganze übersichtlich in einer Tabelle:

                                                        Kohlenhydrate             Protein                   Fett

Altsteinzeit                                      ca. 33 %                    ca. 33 %              ca. 33 %
Deutschland (2008)                       46 %                           14 %                     36 %
Empfehlung (der DGE)               55-60 %                   10-15 %                 30 %

WICHTIG: Kohlenhydrate damals waren natürliche, vitaminreiche Produkte wie Wurzeln. Kohlenhydrate heute … nun ja, Sie kennen sich aus. Frau Dr. Paul beendet dieses Kapitel dann so einfühlsam mit folgenden goldenen Worten:

In der Summe entspricht die Speisekarte unserer Vorfahren also einem ausgewogenem Gourmet-Menü: Anders als landläufig angenommen, bestand diese nicht aus Insekten und Moos, sondern aus einer abwechslungsreichen, hochwertigen Feinschmeckerküche.

Hätten Sie das gedacht ?

Der 2. Low Carb Kongress LCHF in Europa

Ist deutschsprachig und findet am 17./18. Feb. 2018 in Düsseldorf statt. Eine Anmeldung ist auf www.low-carb-lchf-kongress.de möglich. Die Themen des Kongresses drehen sich dann auch um Demenz, Diabetes, Ketogene Ernährung, Krebs, Rheuma, Sport und Vitamin D. Warum ich Sie darauf hinweise? Weil Sie hingehen sollten. Und weil Sie dort die Gelegenheit haben, mit den Experten der Experten auf diesem Fachgebiet zu sprechen.

Die sind dann nämlich alle dort – in Düsseldorf. Darf ich nur ein paar Namen herausgreifen:

  • Frau Prof. Dr. Ulrike Kämmerer: Federführend in der klinischen Praxis, wenn es um ketogene Ernährung bei Krebspatienten geht. Sie alle sollten ihr Buch mehrfach gelesen haben. Ich betone: mehrfach.
  • Frau Dipl. oec. Ulrike Gonder: Die uns Ärzten weit voraus war mit der richtigen Beurteilung vom Nahrungsfetten. Die lange vor uns die Titelstory des Time-Magazines „eat butter“ propagiert hatte. Die Dame weiß wirklich alles über Fette.
  • Und dann Daniela Pfeifer: Sie kennen die Österreicherin seit meinen News vom 13.10.2016. Für mich ist die „Einkaufsliste“ in ihrem Büchlein so etwas Besonderes. … Auf so etwas kommt ein Mann gar nicht!
  • Frau Dr. Sabine Paul (Molekular- und Evolutionsbiologin): Eine (ich zitiere) Expertin für genussvolles Gehirn-Doping und Stress-Resistenz. Mir bekannt geworden durch das Büchlein „Der Darwin-Code“. Das mir klargemacht hatte, dass die Kettensklaven im alten Rom ernährt wurden wie der heutige Aldi/Lidl-Mensch.
  • Und Prof. Dr. Jörg Spitz, der wahre Vitamin D–Experte Deutschlands. Ein Spätberufener. Die sind mir übrigens am liebsten. Das sind in der Regel Überzeugungstäter. Prof. Spitz weiß über Vitamin D einfach alles.

Bei welcher Gelegenheit finden Sie noch solch gehäuftes Expertenwissen? Dabei ist der eigentliche Gewinn dieser 2 Tage das Gefühl der Sicherheit. Das Gefühl des Aufgehoben-Seins. Alle diese Experten, Theoretiker wie auch Praktiker, bestätigen Ihnen mit ausdrücklich präziser wissenschaftlicher Begründung, dass Sie mit der Ernährung „Low carb“ richtig liegen. Gemäß Evolution essen und damit fortan von Ihren guten Genen durchs Leben getragen werden.

Das Leben kann in der Tat schön sein, wenn man – im Sinne von Hippokrates – Ernährung verstanden hat. Auch dieser 2. Low Carb Kongress ist ein Meilenstein auf dem Weg zu mehr Lebensenergie und Lebensfreude. … Das in Deutschland !

Und vielleicht noch zum Nachlesen die News vom 14.10.2016: Low Carb High Fat (LCHF)

Der wahre Jungbrunnen

Wenn Sie die Sache mit der Jugendlichkeit mal auf den Punkt bringen wollen. Sich dabei auf die Hauptsache konzentrieren wollen. Mal bewusst die vielen anderen, viel schwächeren Möglichkeiten beiseite schieben wollen und sich die Frage stellen „Was macht mich denn nun wirklich jünger ? Was wirkt denn da am besten ?“. Dann werden Sie – molekularbiologisch – unausweichlich auf das Wachstumshormon (HGH) stoßen. Ist das Rezept jeder Anti-Aging-Klinik. Wird Ihnen dort bloß nie so gesagt.

Jetzt kennen Sie das Geheimnis der vitalen, so jugendlich wirkenden 80-Jährigen. Wachstumshormon kann man sich nämlich spritzen. Wissen wir seit Rudman 1991. Wirkt phänomenal. Muss man 3 Mal pro Woche, besser noch täglich … spritzen. Ist sauteuer, das Zeug. Und wenn Sie mit dem Spritzen aufhören … ist alles wieder beim Alten. Was soll das, also ?

Da machen wir uns das Wachstumshormon doch lieber selbst.

In unserem eigenen Körper. Und das möglichst jeden Tag, unser ganzes restliches Leben ! Dass dieses Wunderhormon selbstverständlich epigenetisch freigesetzt wird, also durch Ihren Lebensstil, sprich Bewegung, Ernährung, Denken, das dürfte Ihnen inzwischen auch klar geworden sein. Und was Wachstumshormon nun wirklich bewirkt, wie man es tatsächlich stimuliert, hatte ich Ihnen in 3 News erklärt: News vom 20.08.2012, 21.08.2012 und 10.01.2017.

Nun möchte ich eine 4. News hinzufügen. Dazu schreibe ich einfach mal ab, was andere Wissenschaftler, was der Biologe Chris Michalk, zur Stimulation von Wachstumshormon (IGF) für Ratschläge gibt:

  • IGF wird hauptsächlich durch Nahrungsprotein reguliert. Nahrungsprotein korreliert direkt mit IGF-Werten – zumindest wenn eine isokalorische Ernährung gegeben ist (Thissen, 1994).
  • IGF steht in einen klaren Zusammenhang mit Zink und Magnesium (Dørup, 1991) und wird darüber hinaus von Testosteron und T3 moduliert (Synergismus).
  • Weiters sollten Sie Krafttraining ausüben, denn Krafttraining erhöht IGF-Rezeptoren in der Muskelzelle (Urso, 2005).
  • Schlafen Sie gut! Es ist von absoluter Wichtigkeit, dass Sie einen tiefen Schlaf haben. Denn nur im Tiefschlaf wird dieses so wichtige Hormon ausgeschüttet.
  • Trinken Sie vor dem Schlafengehen keinen Alkohol. Er unterdrückt nämlich die HGH-Ausschüttung um bis zu 75 % (Prinz, 1980).
  • Vergessen Sie Arginin und Co. zur Steigerung der HGH-Werte. Nutzen Sie entweder Gelatine (van Vught, 2010) oder die Aminosäure Glycin (Kasai, 1980), um HGH schnell im Blut ansteigen zu lassen. Tun Sie das aber mehrmals täglich und – ganz wichtig – nüchtern.
  • Sogar 19-mal mehr Wachstumshormon können Sie haben, in dem Sie einfach 1 g Cholin zuführen (Kawamura, 2012). Ich mache das 2-3 Mal täglich. Ich habe dann auch keinen Hunger mehr. Das ist übrigens auch so ein Effekt von Wachstumshormon.
  • Nur damit Sie mal eine Vorstellung haben, wie dieses Zeug so wirkt: Alzheimer möchte niemand haben. Dann gibt man z.B. Ratten ein paar Aminosäuren und so erhöhen sich die IGF-Werte. Das sorgt dann dafür, dass Alzheimer einen nicht verblöden lässt.
  • Wie macht man das? Durch eine „Growth Hormone Releaser Diet“ – Arginin, Glutamin, Lysin. Dann bekommt man mehr Wachstumshormon ins Blut (Shin, 2009).
  • Und im Übrigen: Fasten ist ein potenter Stimulus für die Ausschüttung von Wachstumshormon. Daher liebe ich das Fasten. Das sollten Sie auch, wenn sie mehr Wachstumshormon haben möchten.

Auch hier lesen Sie (wieder), dass SIE selbst etwas tun können, tun müssen. Dass Sie diesen wundervollen Jungbrunnen eigenverantwortlich stimulieren müssen. Wird Ihnen übersetzt mit so (unangenehmen) Worten wie

Krafttraining, kein Alkohol, viel mehr Eiweiß, NEM … und dann auch noch fasten.

Was Sie aber einfach nicht verstehen wollen: Das sind alles natürliche Verhaltensweisen ! Definieren geradezu Normalität. Das, was Sie statt dessen Tag für Tag tun, das ist abartig. Um nicht zu sagen, einfach krank ! Genau Darum werden die Menschen so schnell alt …

Quelle:  „Das Handbuch zu Ihrem Körper“ von Chris Michalk, S. 132+133

Das falsche Bild der Schulmedizin

Am Beispiel Marathon lässt sich wunderschön illustrieren, weshalb die Schulmedizin so kläglich versagt, wenn es um Gesundheit geht. Es insbesondere um die Gesundheit eines ganzen Volkes geht. Weshalb die Zivilisationskrankheiten trotz eifriger Bemühungen der Universitäten, trotz ungeheuerlich vieler Gelder im Gesundheitssystem weiter zunehmen.

Die Ursache ist das falsche Bild.

Eine Marathonzeit von 2 Std 10 Min kann jeder Laie richtig einschätzen. Ist sensationell. Für Hobbysportler kaum erreichbar. Und jeder Laie wird auch ganz selbstverständlich eine bestimmte Vorstellung von solchen Spitzenathleten haben:

  • Jahrelanges, gezieltes Training
  • Sehr niedriges Körpergewicht, wenig Körperfett
  • Sehr bewusste Ernährung
  • Optimierte Blutwerte (z.B. den Eisenspeicher Ferritin, das Hämoglobin etc.)
    Fähigkeit zur Konzentration auch unter Stress oder bei Schmerzen
  • Beherrschung von Regeneration und Entspannungstechniken

Kurz und gut: Ein Marathonläufer, der 2 Std 10 Min schafft, kann auch nicht jahrelang so um die 3 Std brauchen und plötzlich in seiner Leistung explodieren. Das hat es noch nie gegeben. Solch ein Ausnahmeathlet ist langsam gewachsen, musste sich entwickeln. Eine Marathonzeit von 2 Std 10 Min ist niemals Zufall, sondern die Krönung eines jahrelangen Prozesses. Jeder von uns würde das wohl so sehen …

Nicht aber die Ärzte der Schulmedizin, die Schulmediziner. Wird bei denen ein Patient z.B. mit Lungenentzündung ins Spital eingeliefert, dann bekommt er gleich mal den Namen seiner Krankheit. Ist dann „die Lungenentzündung auf Zimmer 12“ oder der “Herzinfarkt von gestern”.

Die Schulmedizin beurteilt nur den Status quo.

Schulmediziner sehen die Lungenentzündung oder den Herzinfarkt nicht als das Resultat jahrelanger Bemühungen … in die falsche Richtung. Nicht als das Ergebnis eines lange Zeit falsch ernährten Körpers. Nicht als Folge von jahrelangem Stress und eines zerstörten Immunsystems. Sondern

die Lungenentzündung als Momentaufnahme. Und dann braucht es Antibiotika.

Das war’s. Dass eine Lungenentzündung genau so wie eine Marathonzeit von 2 Std 10 Min kein Zufall ist, sondern sich im Laufe von Jahren, von Jahrzehnten “entwickelt” hat, auf diese Idee kommt man in der Schulmedizin nicht. Das zum einen …

Dass man zum anderen einen Marathonläufer mit eines Zeit von 3 Stunden, wenn er einmal 50 Minuten schneller laufen soll, jahrelang „in einen völlig anderen Zustand“ versetzen muss, ihn also anders trainieren muss, ihn anders ernähren muss, sogar seinen Körper „anders gestalten“ muss, das ist im Sport völlig selbstverständlich.

Beim Patienten mit der Lungenentzündung gilt dieses Prinzip aber nicht. Dem wird nach der Behandlung der Momentaufnahme dann nichts erzählt über ein von nun an bitte völlig anderes Leben, um wenigstens die unvermeidlichen (!!!) Folgeerkrankungen zu verhindern. Denn in der Medizin ist der Mensch

entweder krank oder gesund.

Laut Frohmedizin hingegen ist Krankheit das Resultat einer mangelnden Ernährung, einer falschen Denkweise, von fehlender Bewegung. Klingt banal, ist aber auch biochemisch wie molekularbiologisch übersetzbar:

  • Dem Körper fehlen eben bestimmte Stoffe. Darum funktioniert das Immunsystem nicht. Daher haben Bakterien freie Bahn. Heißt im Endeffekt dann z.B. Lungenentzündung.
  • Da fehlt dem Körper jahrelang Sauerstoff an den Zellen. Weil man eben nicht täglich gelaufen ist, wie es die Evolution verlangt.
  • Da wimmelt es im Körper nur so vor freien Radikalen, die seine Immunzellen zerstören. Soll heißen, man lebt im Dauerstress.

Also: Eine Lungenentzündung ist genauso zu sehen wie eine Marathonzeit von 2 Std 10 Min, nämlich als das

Endresultat eines Prozesses …

Oder gibt es im Krankenhaus nach den verabreichten Antibiotika eine Lebensberatung? Eine Empfehlung täglich zu Laufen, auf Mehl und Zucker zu verzichten, mentale Entspannungstechniken zu lernen? Nein, gibt es nicht: Warum wohl ?