CARE: Startschuss für Europas größte Initiative gegen Covid-19

In Europa erfolgte der Startschuss für CARE, einem Zusammenschluss von 37 Forschungseinrichtungen und Pharmafirmen zur „Beschleunigung der Erforschung und Entwicklung dringend benötigter Medikamente zur Behandlung von SARS-CoV-2, dem Virus, das Covid-19 auslöst“. CARE steht für Corona Accelerated R&D in Europe und wurde mit mit insgesamt 77,7 Mio. € ausgestattet. Die Initiative ist auf 5Jahre ausgelegt und bündelt die Arbeit aus 11 Ländern, darunter auch China und die USA.

„Die Covid-19-Pandemie ist die größte globale Bedrohung für die Gesundheit der Menschheit in diesem Jahrhundert, zu deren Lösung die globale wissenschaftliche Gemeinschaft auf nie da gewesene Weise zusammenarbeiten muss“, sagte der CARE-Koordinator, Prof. Yves Levy vom französischen Institut für Gesundheit und medizinische Forschung Inserm.  Ohne einen zugelassenen Impfstoff und angesichts bisher begrenzter Therapiemöglichkeiten für Covid-19 würde jeder weitere Tag der Pandemie mehr Neuinfektionen und Todesfälle bringen.

CARE zielt darauf ab, wirksame Therapien mit einem positiven Sicherheitsprofil für die Covid-19-Pandemie zu entwickeln (Neupositionierung von Arzneimitteln) wie auch neue Arzneimittel und Antikörper. Dabei werden 3 Wege beschritten: (1) Die Neupositionierung von Arzneimitteln mit dem Ziel, Moleküle schnell in fortgeschrittene Phasen der klinischen Testung zu bringen. (2) Die Neuentwicklung kleinmolekularer Arzneimittel und (3) die Neuentwicklung virusneutralisierender Antikörper.

Q10 wird unterschätzt

Von Q10 heißt der aktive Teil „Ubiquinol“. Und der wurde auch von mir jahrelang unterschätzt. Warum denn das ? Na, weil (1.) der Körper Q10 selbst herstellen kann und (2.) man Q10 im Blut messen kann. Das habe ich routinemäßig bei Ihnen gemacht. Und siehe da, Ihre Q10-Werte waren in der Regel völlig in Ordnung. Ubiquinol kommt auch im ganzen Körper vor … einverstanden. So what ?

Übersehen habe ich dabei aber, dass der Q10-Wert, also Ubiquinol und Ubiquinon zusammen, zwar völlig in Ordnung sein kann, aber dennoch ein relativer Mangel an (aktivem) Ubiquinol möglich ist. Und das – auch für mich neu – ist weit häufiger der Fall, als man denkt !

Der Beweis ist ganz einfach: Man schlucke als gesunder Mensch Q10, oder noch besser das aktive Ubiquinol, und … erlebt einen recht plötzlichen Energieschub. Den spürt man. So etwas kann man sich nicht einbilden. Spätestens dann versteht man auch, dass offenbar ein (relativer) Mangel an Ubiquinol vorgelegen haben muss, der ausgeglichen wurde …

Nun, was genau kann Ubiquinol ?

ENERGIE: Hauptwirkung von Ubiquinol ist die Erzeugung von ATP, also der konzentrierten Energie in den Körperzellen. ATP ist nicht umsonst das zentrale Geheimnis des Lebens: Tag für Tag werden so etwa 75 kg dieses Moleküls „umgesetzt“. Also Ihr gesamtes Körpergewicht. ATP scheint also enorm wichtig zu sein und wird durch die sog. Atmungskette generiert. Und einer der vielen Bausteine dieser Atmungskette ist Q10 bzw. (noch besser) Ubiquinol.

ENTZÜNDUNG: Ubiquinol ist zusätzlich ein fettlösliches Antioxidans. Das einzige, das, wie gesagt, im Körper selbst hergestellt wird. Kann insbesondere Vitamin E – aufgebraucht – wieder regenerieren. Und Vitamin E ist bekanntlich ein Meilenstein in der Erforschung der Herz-Krankheiten. Mit genügend Vitamin E bekommt man zu 77 % weniger Herzinfarkt. Ergab die CHAOS-Studie. Solche wirklichen Sensationen gehen heutzutage medial leider völlig unter. Zudem ist Vitamin E nicht patentierbar …

STRESS: Erhöhter oxidativer Stress senkt Ubiquinol. Findet man beim Diabestes Typ II, bei Hepatitis, bei Leberzirrhose, aber auch generell beim Alterungsprozess. Der kundige Arzt wird also Ubiquinol massiv einsetzen.

NERVEN: Nerven sind von einer fetthaltigen Hülle umgeben. Darum wird bei einer Nervenentzündung auch eine spezielle Form von fettlöslichem Vitamin C eingesetzt. Und eine der schwierigsten Erkrankungen, was Nerven und Gehirn betrifft, ist wohl Parkinson. Ubiquinol schützt (im Tierversuch) genau die Zellen der substantia nigra, die den Neurotransmitter Dopamin produzieren. Und ein Dopamin-Mangel ist genau das Kennzeichen von Parkinson. Wird dann zumeist mit Tabletten ausgeglichen. Mit mäßigem Erfolg …

HERZ: Da hat man einmal nachgedacht und gefunden, dass Patienten mit einer hochgradigen Verengung der Herzkranzgefäße deutlich weniger Ubiquinol im Blut haben als Patienten mit nur einer geringen Verengung. Klingt auch logisch. Jedenfalls aber hat sich Quotient Ubiquinol/Blutfett – neu – als „bedeutsamer Faktor“ bei der Feststellung fortschreitender Verkalkung der Herzkranzgefäße herausgestellt.

Nun interessieren mich als Frohmediziner all die Krankheiten eigentlich weniger. Jedoch hellhörig werde ich immer beim Wort „Energie“, denn

Energie ist wichtiger als jedes Wissen.

Man kann noch so klug und belesen sein, ohne Lebensenergie … was macht man dann in der Umsetzung ? Und in dem Punkt kennen Sie mich: Ich probiere ab jetzt gleich 4 Wochen lang Ubiquinol aus – in hoher Dosis ! Warum denn nicht ?

Bleiben auch Sie neugierig !

Langlebigkeit oder Schleichwege

Der Beginn der Langlebigkeit ist STRESS. Ja, ausgerechnet Stress ! Der Hauptfeind unseres Immunsystems … Tja, man lernt nie aus ! Doch um zu verstehen, worum es in diesen News heute geht, wie uns Stress „forever young“ werden lässt, zunächst ein paar spannende Tatsachen über Langlebigkeitsgene. Da kennen wir zumindest

das Sirtuin-Gen und das mTOR-Gen.

Das Sirtuin-Gen produziert die 7 geheimnisvollen Sirtuine. Und die wiederum

  • schützen vor Diabetes, Herzkrankheit, Alzheimer, Osteoporose, Krebs.
  • dämpfen zudem überschießende Entzündungen wie Arteriosklerose, Colitis, Arthritis, Asthma.
  • verhindern den Zelltod, aber stimulieren die Mitochondrien.

Auch die Aktivität des mTOR-Gens wird durch Nährstoffe gesteuert. Und bewirkt

  • eine verstärkte DNA-Reparatur.
  • eine Dämpfung chronischer Entzündungen.
  • den Abbau alter Eiweißmoleküle, also Schlacken.
  • ganz wichtig: Die Messung der verfügbaren Menge an Aminosäuren bestimmt dann, wie viel Eiweiß vom Körper tatsächlich produziert werden muss.

Und jetzt kommt‘s: Diese Langlebigkeitsgene werden aktiviert durch Stress dann, wenn die Körperzellen dabei nicht geschädigt werden. Das ist natürlich ein ganz ganz wichtiger Zusatz !

Und was für Stressfaktoren wären das dann ?

  • Körperliche Bewegung. Z.B. das tägliche Laufen.
  • Vorübergehendes Fasten.
  • Kurze Zeit proteinarme Ernährung.
  • Unterkühlung. Wird im Sport zur Leistungsverbesserung ohnehin angewandt.

Werden also diese Stressfaktoren überlegt und behutsam eingesetzt, so aktiviert das die Langlebigkeitsgene des Menschen. Das ist dann auch die Erklärung für „Laufen verlängert das Leben“ oder „Laufen verhindert Krebs“ !

Diese Zusammenhänge sind das Geheimnis von „Forever young“. Sind der Beginn der Langlebigkeit … Jedoch so typisch: Das darf natürlich so nicht stehenbleiben, sondern wird von der Pharma- und auch Kosmetikindustrie zu substituieren versucht. Da werden dann Moleküle entdeckt und Medikamente konstruiert, die solche „Stresssituationen“ nachahmen.

Ja, genau: Bequemlichkeit muss ein Menschenrecht bleiben ! Anstatt eigenverantwortlich zu handeln, sucht der Mensch lieber immer wieder neue Schleichwege zur Gesundheit. Gleichermaßen Abkürzungen. Ein Beispiel für so einen typischen Schleichweg zur Gesundheit ist

Metformin.

Eine Tablette gegen Diabetes. Verhindert die Aufnahme von Zucker im Darm. Logisch oder zumindest vernünftig wäre zwar, auf den Zucker ganz einfach zu verzichten. Doch daran verdient niemand was. Und außerdem, wer bräuchte dann noch Metformin ?

QUELLE:  „Das Ende des Alterns“ von David Sinclair, australischer Biologe und Professor für Genetik an der Harvard University

Anleitung zur Selbstheilung

Selbstheilung ist keine Einmal-Veranstaltung, sondern tägliche Übung. Tägliche Handlung, die in einer Haltung, einer Überzeugung mündet. Schließlich in Lebensfreude gipfelt. Damit verbunden ist die fast unheimliche Fähigkeit, noch im Kleinsten das Schöne zu sehen.

Das Spannende an der Selbstheilung besteht darin, dass man am Anfang nicht genau weiß, welches Wunder man am Ende erfährt: Drang zur Bewegung ? Lust am Leben ? Schier endlose Energie ? Vielleicht spürt man auch: „Das Gehirn wacht auf.“ Oder: „Man ist mit ALLEM verbunden.“

Rein physikalisch stimmt Letzteres schon, denn die 47 lebenswichtigen Vitalstoffe, von denen man hier immer liest, all deren Bauteile bis hin zu den Molekülen und den Atomen – woher kommen die wohl ? Die Antwort wurde bekannt unter

Big Bang.

Jede Art Materie in unserem Universum entstand beim Urknall. Sie, ich und der Meteorit, wir alle sind im Grunde 14 Milliarden Jahre alt. Also unendlich alt.

UND WEIL UNSTERBLICH, UNENDLICH JUNG.

Entstanden aus Sternenstaub aus den Tiefen des Universums …stehen wir heute hier ! Und haben die Wahl: Wir können uns (1.) ausschließlich mit uns selbst befassen oder (2.) mit dem Ganzen. Punkt 2 gelingt manchmal beim Träumen. Beim Meditieren, … beim Betrachten des nächtlichen Sternenhimmels.

Ist auch eine uralte „Technik“ der Menschheit. Dabei wird der eigene Schmerz plötzlich ganz klein. Wir haben die Sterne scheinbar auch in unserer Seele – und die erkennen sich dann da oben am Himmel wieder. Resonanz !

QUELLE: „neue wunder der heilung“ erscheint 11.11.2019 bei HEYNE.

Bild: www.strunz.com

Und hinter jeder Selbstheilung stehen immer die gleichen 7 Schritte (u.a. News 24.12.2015):

  1. Erkennen und akzeptieren Sie Ihre ganz persönliche Lebenslage.
  2. Übernehmen Sie Verantwortung für sich selbst: Wer nichts mehr zu verlieren hat, der oder die kann sich entschließen, jetzt erst recht alles zu gewinnen. Suchen Sie nach Fakten, nicht nach Meinungen !
  3. Schaffen Sie Klarheit durch die Werte einen Bluttest !
  4. Suchen Sie Unterstützer, Mitkämpfer, Gleichgesinnte.
  5. Schmieden Sie einen Plan: Täglich laufen oder regelmäßig ins Fitnessstudio. Oder täglich die Nahrung ergänzen. Oder täglich meditieren.
  6. Freuen Sie sich über die ersten Erfolge und ignorieren Sie Kritiker !
  7. Konzentrieren Sie sich auf die Heilung und verabschieden Sie sich von der Krankheit.

Jede Heilung ist Selbstheilung. Und Selbstheilung heißt aus eigener Kraft gesund werden !

QUELLE: „strategien der selbstheilung“ erschienen 2016 bei HEYNE.