Sport und Omega-3

Ist ein lebensentscheidender Zusammenhang. Lernen Sie bitte mit !

  • Begonnen hat´s mit Kenneth Cooper (Cooper-Test, Cooper-Institute…), dem auffiel, dass „seine“ Leistungssportler viel häufiger Krebs bekamen als der Durchschnittsmensch. Seine Begründung lautete: Zu viele freie Radikale. Abhilfe: Antioxidantien, also Vitamin C, Vitamin E usw..
  • Dass dann ein Prof. Ristow (vormals Jena, jetzt Zürich) warnte vor Vitamin C und Vitamin E im Sport, weil das Trainingseffekte verhindern würde … Das war (von den Medien) natürlich völlig missverstanden worden. Dabei ging es um akute Vorgänge, nicht um Chronische (lebenslange). (News vom 06.05.2013)
  • Dann kam Prof. Dr. Clemens von Schacky, der Spezialist für Omega-3. Und maß 2011 106 deutsche Olympiateilnehmer durch. Fand dabei einen durchschnittlichen Omega-3–Index von nur 5 %. Für gesunde Menschen werden jedoch 8 bis 11 % gefordert. War also eine ziemliche katastrophale Entdeckung …

Warum hatte er die Sportler untersucht? Er mutmaßte, dass Leistungssportler eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen plötzlichen Herztod (Herzrhythmusstörungen) oder auch für schwere Depression hätten. Aber Achtung ! Da ist von Leistungssportlern (Olympiateilnehmern) die Rede !

Daraufhin hat sich Prof. Dr. von Schacky generell mit dem Effekt von Omega-3 im Leistungssport beschäftigt und logischerweise gefunden, dass diese Spezies Mensch durch den richtigen Omega-3-Index

RIESEN VORTEILE

hätte. Besser, schneller, kräftiger würde, noch dazu mit deutlich weniger Anstrengung. Na, wenn das keine gute Nachricht ist …

Omega-3 wurde also auch im Sport völlig unterschätzt. Sollte Ihnen jedoch seit den News vom 28.04.2009 nicht mehr passiert sein. Dort ging es um Zugvögel und deren exorbitante Leistungsfähigkeit – dank Omega-3.

Prof. Dr. von Schacky plaudert seither sehr angenehm über

  • Muskelkater: Der sei gekennzeichnet durch den Anstieg des Muskelenzyms Creatinkinase (CK). Nach Überlastung des Muskels kommt es zum Entzündungsprozess, verbunden mit Schmerzen, Schwellungen und eingeschränkter Muskelkraft. Bei genug Omega-3 aber gibt’s deutlich weniger Schmerzen, eine deutlich schnellere Regeneration, einen geringeren Anstieg dieses Enzymes CK. Selbst der Kraftverlust entfällt (!).
  • Altersbedingten Muskelabbau: Der sei normal, erzählt uns die Schulmedizin. Dummerweise wurde längst bewiesen, dass Omega-3 die Eiweiß-Synthese des Muskels verbessert (stärkere Muskeln nach Omega-3), und längst bewiesen, dass Omega-3 den „altersabhängigen Muskelabbau“ sogar umkehren kann (Am J Clin Nutr. 2015; 102:115).

Und dass:

  • Omega-3 sogar die Herzfrequenz senkt, also den Puls bei submaximaler Belastung. Ist sehr erwünscht, weil ein hoher Puls gemeinhin weh tut.
  • Omega-3 die Ausstoßleistung des Herzens über die Zeit (cardiac output) erhöht.
  • Die Funktion der Gefäßinnenseite verbessert wird und dadurch der Blutdruck gesenkt.

Nun folgen deutlich erwünschte, sportlich wie auch gesundheitlich bedeutsame Fakten:

  • Über 50 % der Sportler leiden an Belastungsasthma (laut Gesundheitspass sogar 90 % der Radprofis). Aus durchsichtigen Gründen. Ist ein ganz blöder Zustand. Omega-3 beugt dieser hässlichen Erscheinung vor oder verringert es bei ca. 5 g täglich (Br J Nutr. 2017;117:1379). Ein wesentlicher Befund !
  • Nachdem das Gehirn zum größten Teil aus Fett besteht – also auch aus Omega-3, war es nahe liegend, die Gehirnleistung beim Sportler unter Omega-3-Einfluss zu verfolgen: Zahlreiche Studien zeigten, dass Reaktionszeit, Dauer der Aufmerksamkeit, exekutive Funktionen, die Merkfähigkeit und weitere komplexe Leistungen deutlich verbessert waren. Also Gehirnleistungen, die nicht nur beim Mannschaftssport, sondern auch z.B. beim Tennis ganz entscheidend sind.
  • Bei Leistungssportlern treten schwere Depressionen und auch Selbstmorde häufiger auf als bei der Allgemeinbevölkerung (Clin J Sport Med. 2013; 23:273). Zahlreiche Metaanalysen haben gezeigt, dass Omega-3 diese Depressionen bessern und sogar verhindern kann (Vitalstoffe 2017; 3:28).

Das alles ist nur ein Ausschnitt aus den positiven Wirkungen von Omega-3 – in der richtigen Dosis wohlgemerkt. Auch ich habe ganze Jahrzehnte die Bedeutung dieser Fettsäuren völlig unterschätzt. Hätte mir in meinen Stress-Jahrzehnten das Leben viel leichter machen können. Heute halte ich Omega-3 für so wichtig wie Eiweiß und die Vitamine.

Zur Erinnerung:

  • Leistungssportler haben im Schnitt einen Omega-3–Index von 5 %. Geschützt ist man erst ab 8-11 %.
  • Rheuma-Patienten (mit z. B. M. Bechterew) sollten 15 % erreichen !
  • Bei über 16 % beginnt ein Blutungsrisiko, lese ich. Nach meiner persönlichen Erfahrung tut es das schon ein bisschen früher.
  • Wenn Sie die Dosis Omega-3 ändern, dann lohnt sich eine erste Kontrollmessung erst nach 3 Monaten. Eine solche Umstellung braucht Zeit !

Omega-3 gibt’s bekanntlich als Fischöl und auch als Algen-Öl (für die Vegetarier und Veganer unter Ihnen).

QUELLE:  OM&Ernährung 2018, Nr. 164, S. f 21

Lithium

Das Spurenelement ist einer der 47 Vitalstoffe, die Sie täglich brauchen. Also lebenswichtig. Das Problem bei Lithium aber ist dessen genaue Messung im Blut, denn die geht fast nicht. Man kann bei der Behandlung von Lithium zwar therapeutische Dosen ermitteln, nicht aber den für den normalen Menschen nötigen Wert. Wir haben das dann mit einer längeren Messreihe in einem Speziallabor gelöst und herausgefunden, dass täglich 2-3 Flaschen sog. Heilwässer (Lithium enthaltend) ausreichen.

Ausreichen für ein aufgewecktes, fröhliches Leben. (News vom 22.02.2013) Dazu können genannt werden: Heppinger Heilwasser, Staatl. Fachingen und noch besser Hirschquelle Heilwasser.

Lithium ist auch ein außerordentlich überzeugendes Anti-Aging-Mittel. Das wissen wir von Prof. Michael Ristow (Uni Jena). Meine Neugier dieses banale Spurenelement betreffend halten aber auch Sie wach, liebe Leser, betreten Sie doch regelmäßig mit zu niedrigem Lithiumwert meine Arztpraxis. Konkret: 1,2, oder 3 ug/l (normal sind 2-30). Und in meinem persönlichen Laborbogen steht sogar 72.

Sollte es da einen Unterschied geben zwischen Ihnen und mir? Also habe ich mich ein bisschen belesen. Und siehe da eine Studie gefunden (Lancet), wonach

Lithium das natürliche Schrumpfen des Gehirnes stoppen kann.

Bitte kurz nachdenken: Dort wird berichtet, dass Lithium Gehirnzellen nicht nur schützt, sondern sogar erneuert. Genauer gesagt: 8 von 10 Probanden

vergrößerten mit Lithium ihr Gehirn um 3 % in nur 4 Wochen …

Und was hieße das für 1 Jahr? Und in 5 Jahren? Bekannt ist allerdings, dass Lithium fast ein Wundermittel bei der Behandlung manisch depressiver Menschen ist. Schon seit den 1950er Jahren.

Dass Lithium aber auch bei Fibromyalgie hilft,

also wenn die Gelenke, wenn die Muskeln im ganzen Körper mal hier, mal da schmerzen, überrascht. Man in der Regel aber als Spinner abgestempelt wird und Psychopharmaka bekommt – Lithium scheint da zu helfen.

Und kennen Sie das Horton-Syndrom? Sind die stärksten Migränekopfschmerzen, halten oft wochenlang an und machen dann wieder Pause: Lithium half 12 von 19 solcher bemittleidenswerten Schmerzpatienten überzeugend (85-100 % Heilung) !

Weiters scheint Lithium Viren zu bekämpfen, zu hemmen und zwar ausdrücklich Herpes, Adenoviren (Grippe), das Epstein Barr Virus (EBV) und Masern. Gerade Leistungssportler sind davon häufiger betroffen als Normalmenschen.

Lithium verschreibe ich jedoch nicht. Ich überlasse das ausdrücklich den Neurologen. Ich sage aber jedem von Ihnen mit niedrigem Lithiumwert, wie ich eine Verbesserung geschafft habe:

Das Trinkwasser wechseln !

Es gibt sogar Heilwässer mit sehr viel mehr Lithium als üblich. Und seit ich mich praktisch von „Heppinger“ ernähre (kennen Sie den Flüssigkeitsbedarf eines wirklich bewegten Menschen? Nein, kennen Sie nicht …) darf ich auf die Zahl 72 ug/l verweisen, mein Lithiumwert.

Dahinter steckt das Ihnen bereits bekannte Prinzip: Schütze Dich rechtzeitig! Warte nicht, bis Du die Fibromyalgie kriegst oder die quälende Horton-Migräne …

Die Psychiatrie und Psychotherapie erlebten ihr Waterloo 1949, als der australische Psychiater Dr. John Cade einen 51‐jährigen Patienten (aus völlig anderen Gründen) 5 Tage lang mit Lithium fütterte. Nur 5 Tage. Der Patient war manisch depressiv, unkontrollierbar und deswegen schon seit 20 Jahren weggesperrt. Dank Lithium jedoch wurde dieser Geisteskranke ab dem 6. Tag wieder „normal“ und 3 Monate später sogar nach Hause entlassen.

Auf die Idee, dass auch das Gehirn – genau wie der Körper – einen Stoffwechsel hat und darum auf bestimmte Substanzen und Moleküle angewiesen ist, wenn es funktionieren soll, darauf muss man erst mal kommen …