Vitamin K2 verhindert blaue Flecken

Blaue Flecken an Armen und Beinen finden Sie sehr, sehr häufig bei uns Senioren. Das kennen Sie sicher: Man stößt mal kurz wo an, verspürt gar keinen Schmerz, aber ein blauer Fleck entsteht. Das gilt auch schon für 50-jährige Fußballspieler z.B., wenn die immer noch dem Ball nachjagen. Die Ursache hierfür ist leicht erklärt: Unter der Haut, speziell am schlanken Unterschenkel und Unterarm, befinden sich Venen, die im Lauf der Jahre „brüchig“ werden (können).

Also an Elastizität verlieren. Diese Venen platzen dann ganz leicht auf. Ist unschön und lästig. Kann man etwas tun dagegen? Ja, man kann, selbstverständlich …

Jeder vermeintliche Alterungsprozess kann in kluger Weise aufgehalten oder sogar rückgängig gemacht werden !

Die Idee hier ist nicht etwa die einfache Alterung unseres Bindegewebes, das an Elastizität verliert. Denn da könnte man – nach Prof. Pauling – mit Aminosäuren und Vitamin C nachhelfen (News vom 07.08.2017). Nein, das Neue hier heißt Kalzium. Man hat nämlich in solch leicht verletzlichen, brüchigen Venen vermehrt Ablagerungen von Kalzium nachgewiesen. Genauer gesagt: In den glatten Muskelzellen der Gefäße. Dann wird aus elastischem Gewebe etwas Sprödes, das leicht aufplatzt. Blaue Flecken eben.

Die (einfache) Lösung heißt K2: Das Vitamin K2 – lange Zeit ja nicht messbar – aktiviert ein spezielles Eiweiß, genannt matrix gla protein (MGP). Und dieses MGP schwemmt Kalzium aus Arterien wie auch aus Venen aus. Löst das Kalzium also wieder ab und überlässt es einem weiteren Protein, genannt Osteocalcin. Dieses wird ebenfalls durch K2 aktiviert und baut das ausgelöste Kalzium dann in die Knochen ein …

Das ist eigentlich die große Bedeutung von Vitamin K2 bei Osteoporose. Jetzt neu für uns: Ist hoch wirksam auch gegen blaue Flecken. Gegen die lästigen Blutergüsse beim Sport in fortschreitendem Alter.

Für den gleichen Zweck sind übrigens Flavonoide sehr hilfreich, also Pflanzenfarbstoffe wie Carotinoide. Die „stärken“ nämlich die Gefäßwände Ihrer kleinen Blutgefäße direkt unter der Haut. Machen sie wieder etwas elastischer und widerstandsfähiger. Helfen daher ebenfalls gegen blaue Flecken.

Schön, wenn Sie noch 30 sind …

Vitamin K2 gegen Falten

Die richtige Dosis Vitamin K kennen Sie bereits aus den News vom 19.04.2017. Und spricht man über Falten (ist für Frauen ein ganz wichtiges Thema), so sollte man auch über Sein und Schein reden. Schein umfasst heutzutage die Vorstellung von jugendlicher Schönheit, die da meint Schminke, Botox, Schönheitschirurgie, Hautstraffung, Fettabsaugung, Brustvergrößerung, Haartransplantation. So täuscht man sich gegenseitig Jugend vor. Auch Schönheit.

Nun bevorzuge ich das Sein. Die Tatsachen: Dass man jung nicht nur scheinen, sondern tatsächlich jung sein sollte !

Das heißt, mit 75 Jahren noch stundenlang Skifahren können sollte, den Ötz-Tal-Radmarathon bestehen, einen Marathon laufen, Bergtouren machen, mit Krafttraining und Yoga einen glatten, beweglichen Körper behalten sollte. Viele von Ihnen geben sich aber mit dem Schein zufrieden und fragen dann, wie sie graue Haare und Ihre Falten loswerden könnten.

Ein tägliches Problem in meinem Sprechzimmer.

Neben Wachstumshormon (News vom 10.01.17 auf www.drstrunz.de) kann ich Ihnen heute etwas Neues anbieten, wenn Sie Ihre Falten loswerden möchten. Nämlich Vitamin K2. Wie man darauf kommt? Indem man in Extremen denkt, z.B. der schlimmsten Faltenkrankheit des Menschen: der systemischen Elastorrhexis (PXE). Ist eine Erbkrankheit. Schon in jüngsten Jahren bekommt man extreme Falten am ganzen Körper. Das elastische Bindegewebe degeneriert, lagert Kalk ein …

2007 wurde als Ursache ein Übermaß an inaktiver MGP gefunden. Matrix GLA Protein. Das entscheidende Wort ist inaktiv. Nur wenn diesen MGP durch Vitamin K2 aktiviert wird (carboxyliert wird), kann es Kalzium aus dem Bindegewebe auslösen und in den Knochen einbauen.

Nun kommt es auf das Auslösen an. Studien zeigen, dass hohe Konzentrationen dieses inaktiven MGP, also an Vitamin K2 verarmten MGP, Falten verursachen. Noch schlimmer: Wie kann man dieses blöde MGP noch vermehren, noch schlimmer machen in seiner inaktiven, gefährlichen Form? Durch Vitamin D ! Peinlich …

Fazit: Nehmen Sie Vitamin D in der richtigen Dosis, dann steigern Sie das inaktive, böse MGP. Das wiederum macht Falten. Solange, bis es nicht durch Vitamin K2 aktiviert wird und daraufhin Kalzium aus dem Gewebe (auch aus der Gefäßwand) in den Knochen transportiert. Das heißt also:

Zu Vitamin D gehört unbedingt immer Vitamin K2.
Vitamin K2 verhindert Falten.

So könnte man nun etwa die Story von der gefährlichen Sonne und den Falten auch anders erzählen: Statt „gefährliche Sonne“ sollte dort besser Vitamin K2-Mangel stehen !