Potentiation

Dass 1+1=5 sein kann, das kommt vor in der Natur. In unserem Denken nicht mehr. Wir sind ja erwachsen. Was ich damit sagen will ist, dass uns die Natur oft in ungeahnter Weise hilft. Wir merken das dann eher zufällig: Wenn wir 2 Heilung fördernde Prinzipien anwenden, ist der Erfolg oft überwältigend. Sehr viel stärker, als wenn wir jedes Prinzip einzeln angewandt hätten.

Nennt man Potentiation. Vervielfachung.

Ist mir als (kleinem) Forscher an der Universität schon aufgefallen: Muskelfasern aus dem Darm verkürzen sich, wenn man eine bestimmte Substanz dazu gibt. Und verkürzen sich auch bei einer weiteren Substanz. Gibt man beide Substanzen zusammen, verkürzt sich der Muskel nicht doppelt, sondern 3-fach oder 4-fach. Jedenfalls viel stärker als erwartet. Hat mich fasziniert ! Ich habe verstanden, dass das

ein Gesetz der Natur ist.

Auf das man bauen kann. Aber Vorsicht ! Das Ganze gilt auch für die umgekehrte Richtung. Das vergessen die immer, unsere Herrn Chemiker. Will heißen: Wenn Sie sich z.B. mit einem Pflanzenschutzmittel vergiften, passiert dies. Mit einem anderen Pflanzenschutzmittel passiert das. Mit beiden Pflanzenschutzmittel zusammen passiert dann noch viel Schlimmeres. … So werden wir nämlich beim Thema Pestizide bis hin zu Konservierungsstoffen an der Nase herumgeführt !

Also wollen wir in Zukunft diesen Effekt ausnützen. Dazu nehmen wir

  • statt Beta-Carotin besser Astaxanthin.
  • statt Alpha-Tocopherol (Vitamin E) besser Tocotrienol

Sind beides starke Antioxidantien. Erinnern Sie sich bitte an Dr. Marcus Conrad im Helmholtz-Institut München (News vom 14.06.2011), der erstaunliche Beobachtungen zu Vitamin E gemacht hat.

Die 2 neuen Stoffe, also

„Asta“ und „Toco“

sind von vorneherein besser, stärker und wirksamer als die Ausgangsstoffe. So kann man z.B. die Haut mit Asta (transdermal) tränken und damit die Melaninproduktion durch Sonnenlicht verhindern. Man wird einfach nicht braun. Kurz nachdenken über Braunfärbung, Melanom, Unglück. Könnte man so verhindern … Wie Sie wissen, versuche ich das halbherzig: Nehme täglich 100 mg Beta-Carotin. Das schützt mich zu 40 % vor dem schädlichen UV-Licht.

In einer recht chemischen, wissenschaftlichen Arbeit hat man 2016 bewiesen, dass Asta und Toco – zusammen eingekapselt in Liposome – eine viel stärkere antioxidative Wirkung haben als die Einzelstoffe allein. Obwohl die selbst schon sehr potent sind. Finde ich als fröhliche Nachricht in dem Stapel von Arbeiten auf meinem Schreibtisch.

Publiziert in: J Clin Biochem Nutr 2016 Sept; 59(2):100

Beide Präparate, Astaxanthin und Tocotrienol, nehme ich täglich zusammen ein. Am Nachmittag. Zwar nicht in Liposome eingekapselt (Wo gibt es das ?), aber mein Magen wird es schon richten. … Die Bekämpfung freier Radikale ist eines der Hauptziele einer vernünftigen, naturwissenschaftlich begründeten Medizin !

Zum Nachlesen: Astaxanthin 550 Mal wirksamer , Tocotrienol: Das stärkere Vitamin E

Glücksernährung Ketose

Hier wieder etwas Frohmedizin: Etwas Aufbauendes, Positives … in all dem Meer aus Mühsal, Sorgen, Krankheit und Tod: Sprich dem Meer der medialen Welt. Lassen Sie sich also (erneut) überraschen ! Lernen Sie, wie man auch im Unglück ein Blümchen der Freude zupfen kann.

Kommt zu mir eine junge Dame mit kleinem Kind. Hatte die Diagnose Brustkrebs erhalten. Ist schlimm und kommt leider immer wieder vor. Kennt jeder Arzt. Doch als junge Mutter könnte man verzweifeln. Muss vielleicht sogar dem Kind den im Raum stehenden Tod erklären. Nicht jedoch die besagte junge Dame: Die bezeichnete sich im Erstgespräch sogar als „fit und gesund“. Schon nach dieser Wortwahl wusste ich,

die Patientin hat gewonnen.

Doch Realität wie Blutanalyse ließen zunächst etwas Anderes vermuten. Logisch. Einen Grund muss der Brustkrebs ja haben !

In diesem Punkt werde ich übrigens immer selbstsicherer. In aller Bescheidenheit sage ich: „Der Nobelpreis 2018 bestätigt mein ganzes ärztliches Wirken der letzten Jahrzehnte !“ Dieser hat bekanntlich erwiesen, dass eine Stärkung des Immunsystems (die in meinen Augen sogar kläglich war) bereits genügte, um die 5-Jahres-Überlebensrate bei Melanom zu verdoppeln.

In der Blutanalyse der jungen Dame fanden sich – selbstverständlich – so typische Mängel wie katastrophales Aminogramm (folglich Immunsystem), ein entleerter Eisenspeicher von nur 11 (statt minimal 60), ein überhöhtes Stresshormon Cortisol (logisch !) wie auch viel zu wenig Vitamin D (News 02.07.2019).

Hinzu kam, dass die moderne Brustkrebsbehandlung mit einer Chemotherapie beginnt. Die wurde auch eingeleitet und erst danach operiert. Das Ganze zog sich ein bisschen hin. Mitten in diesem Prozess wünschte die Patientin eine Kontrolle der Blutwerte. Übrigens, sehr sehr vernünftig. Die vermisse ich bei vielen von Ihnen !

Viele von Ihnen kommen mit der Tatsache nicht zurecht, dass ich strikt auf

Eigenverantwortung

setze. Ob und wann Sie Ihre Blutwerte kontrollieren, bestimmen Sie – nicht ich. Ist wohl ein Lernprozess …

Nun sah das „Kontrollblut“ schon ganz anders aus:

  • Aminogramm fast gut (Immunsystem auch unter Chemotherapie erholt)
  • Eisenspeicher Ferritin prall gefüllt
  • Stresshormon Cortisol erfreulich gesunken
  • Vitamin D im Sollbereich

Da hat sich also jemand selbst (!!) ernst genommen und sich in die richtige Richtung bewegt. Richtung Gesundheit ! Und hat sogar auf die Reha-Klinik verzichtet. Hat sich stattdessen lieber ums Kind gekümmert. Und angefangen für einen Halbmarathon zu trainieren.

Wenn Sie jetzt etwas staunen, haben Sie Recht. Ich tu es nämlich auch. Das Warum enthüllt mir die Patientin 2 Monate später in einer E-Mail:

Jeder Mensch, der sich einmal ketogen ernährt hat, wird auch dabei bleiben, weil man zweifelsohne die positiven Aspekte erlebt (!!!) hat. Ich bin mir da so sicher, weil ich trotz Chemotherapie genug Energie hatte, ein glückliches und ausgeglichenes Leben zu führen.
… wenn man einmal die Angst weglässt, die einem Schulmediziner einjagen können.
Natürlich ist es eine Umstellung und bedarf in den ersten Wochen viel Zeit (vor allem beim Einkaufen), doch es lohnt sich ! Ich werde mich nie wieder anders ernähren. Ich bin so viel glücklicher ohne Mehl und Zucker, dass es für mich daran keinen Zweifel gibt.

Machen Sie es bitte so wie ich und lesen Sie diese Absätze noch ein paar Mal. Und spüren Sie ein bisschen von dem Geheimnis dahinter:

Unser Denken, unser Fühlen, unsere Glaubenssätze wie auch unsere Ängste hängen ganz entscheidend von unserer Ernährung ab !

Und wenn es eine Glücksernährung gibt, die einem sogar bei der Diagnose Krebs hilft und einen sogar glücklicher (!) werden lässt, als man das vor der Diagnose war, dann sollte man, dann sollten auch Sie diese Art der Ernährung ernst nehmen. Das tut die Schulmedizin (z. B. Deutsche Krebsgesellschaft) überhaupt nicht. Warum nur ?

Die macht diese Ernährung madig, berichtet negativ darüber, sogar falsch. Die möchte UNS wahrscheinlich gar nicht glücklich sehen. Und langsam glaube ich Ihre so häufig geäußerte Meinung, dass „die Ärzte“ uns krank haben wollen. Das ist zwar sicher nicht richtig, aber diese E-Mail zeigt, wie man auf solche Ideen kommt.

FAZIT: Ketose macht glücklich ! Hier wieder einmal bewiesen …