Anleitung zur Selbstheilung

Selbstheilung ist keine Einmal-Veranstaltung, sondern tägliche Übung. Tägliche Handlung, die in einer Haltung, einer Überzeugung mündet. Schließlich in Lebensfreude gipfelt. Damit verbunden ist die fast unheimliche Fähigkeit, noch im Kleinsten das Schöne zu sehen.

Das Spannende an der Selbstheilung besteht darin, dass man am Anfang nicht genau weiß, welches Wunder man am Ende erfährt: Drang zur Bewegung ? Lust am Leben ? Schier endlose Energie ? Vielleicht spürt man auch: „Das Gehirn wacht auf.“ Oder: „Man ist mit ALLEM verbunden.“

Rein physikalisch stimmt Letzteres schon, denn die 47 lebenswichtigen Vitalstoffe, von denen man hier immer liest, all deren Bauteile bis hin zu den Molekülen und den Atomen – woher kommen die wohl ? Die Antwort wurde bekannt unter

Big Bang.

Jede Art Materie in unserem Universum entstand beim Urknall. Sie, ich und der Meteorit, wir alle sind im Grunde 14 Milliarden Jahre alt. Also unendlich alt.

UND WEIL UNSTERBLICH, UNENDLICH JUNG.

Entstanden aus Sternenstaub aus den Tiefen des Universums …stehen wir heute hier ! Und haben die Wahl: Wir können uns (1.) ausschließlich mit uns selbst befassen oder (2.) mit dem Ganzen. Punkt 2 gelingt manchmal beim Träumen. Beim Meditieren, … beim Betrachten des nächtlichen Sternenhimmels.

Ist auch eine uralte „Technik“ der Menschheit. Dabei wird der eigene Schmerz plötzlich ganz klein. Wir haben die Sterne scheinbar auch in unserer Seele – und die erkennen sich dann da oben am Himmel wieder. Resonanz !

QUELLE: „neue wunder der heilung“ erscheint 11.11.2019 bei HEYNE.

Bild: www.strunz.com

Und hinter jeder Selbstheilung stehen immer die gleichen 7 Schritte (u.a. News 24.12.2015):

  1. Erkennen und akzeptieren Sie Ihre ganz persönliche Lebenslage.
  2. Übernehmen Sie Verantwortung für sich selbst: Wer nichts mehr zu verlieren hat, der oder die kann sich entschließen, jetzt erst recht alles zu gewinnen. Suchen Sie nach Fakten, nicht nach Meinungen !
  3. Schaffen Sie Klarheit durch die Werte einen Bluttest !
  4. Suchen Sie Unterstützer, Mitkämpfer, Gleichgesinnte.
  5. Schmieden Sie einen Plan: Täglich laufen oder regelmäßig ins Fitnessstudio. Oder täglich die Nahrung ergänzen. Oder täglich meditieren.
  6. Freuen Sie sich über die ersten Erfolge und ignorieren Sie Kritiker !
  7. Konzentrieren Sie sich auf die Heilung und verabschieden Sie sich von der Krankheit.

Jede Heilung ist Selbstheilung. Und Selbstheilung heißt aus eigener Kraft gesund werden !

QUELLE: „strategien der selbstheilung“ erschienen 2016 bei HEYNE.

Falten

Die kann man bekommen oder nicht. Liegt ganz bei Ihnen. Denn auch hier gilt: Im Leben zählen nicht die Tatsachen, sondern unsere Meinung über die Tatsachen. Das könnte man übersetzen mit: Ich habe keine Falten ! Die existieren für mich nicht.

Mein Bild: Ich habe keine Falten !

Wie man das macht? Da muss ich direkt werden: Arbeiten ! Haben Sie keine anderen Sorgen ? Schließlich geht es bei Falten nicht um eine Krankheit. Es geht nur um das Relief, um das edel-seidige Knittern der Körperhülle. Etwas Wundervolles, wenn man sich dazu entschließen könnte, es so zu betrachten wie ich das tue.

Ich sehe mich nämlich von innen nach außen. Das heißt ganz praktisch: Ich bin stolz darauf, auch in der Badehose herumlaufen zu können. Doch dazu muss man sich

um seinen Körper kümmern.

Ich halte den häufigen Zugang von außen, vom Anschein her für eine Begriffsverwirrung. Werden Sie doch lieber Marathonläufer oder Triathlet, machen Sie Krafttraining … Bauen Sie sich doch genau den Körper, den Sie sich wünschen.

Leben Sie mit Stolz aus sich heraus. Dann sind Ihnen auch Falten egal !

Für all die Anderen jedoch, die da, wo der Körper ist, ein Leergefühl haben, die keinen inneren Körpersinn erkennen, gilt: Falten müssen weg ! Wenigstens äußerlich möchte man „stimmen“. Denen wollen wir hier auch ein bisschen Hoffnung machen. Mit einem Überblick all der Möglichkeiten heute, Falten los zu werden. Staunen Sie doch bitte mit:

  • Botox
  • Chemisches Peeling
  • Face Lift
  • Fadenlifting
  • Fett-Weg-Spritze
  • Filler (Eigenfett)
  • Hyaluronsäure
  • Laserbehandlung
  • Medical Needling
  • Mesotherapie
  •  Mikrodermabrasion
  • Radiofrequenztherapie
  • Vampir-Lifting (mit Eigenblut)

Wenn Sie es nicht schaffen, Ihren Körper in den Griff zu bekommen … Überall dort wird sich rührend jemand um Sie kümmern !

Apropos Botox. Erinnern Sie sich noch die News vom 22.10.2016 mit Zitaten der populären Hautärztin Dr. Yael Adler ? Die Gedanken dort (Quelle: F.A.S. 28.08.2016, S. 17) passen nämlich sehr gut zur „Forever Young“-Philosophie:

Leute, die den ganzen Tag angespannt vorm Computer sitzen und eine tiefe Zornesfalte haben, dadurch vielleicht sogar Kopfschmerzen entwickeln – wenn man denen diese Falten entspannt (mit Botox!), dann merkt das die Umwelt kaum. Aber der Betroffene wird entspannter. Psychiater nutzen das sogar als Antidepressivum: Wenn man böse guckt, dann denkt das Gehirn: Es geht mir schlecht. Und wenn man nicht mehr böse guckt, dann denkt das Gehirn: Alles super !

Kurz gesagt: Verändere den Körper und der Geist wird folgen !

Das einzig Schlimme daran ist – wie üblich – die Übertreibung. Dazu Frau Dr. Adler:

Manche Menschen glauben, dass sie hübsch sind, wenn sie ihr Gesicht tot botoxen und sich nur noch die Augen bewegen und der Mund auf und zuklappt. Dabei sehen sie vielmehr grotesk aus !

Und haben wir eigentlich schon diese „Schlauchlippen“ erwähnt …?

Sie sind der Boss

Sie bestimmen selbst Ihr Schicksal! Stand schon in den News vom 20.04.2016. Allerdings ruft dieser schillernde Satz bei vielen Menschen sofort Widerspruch hervor. Ja schon, aber doch nicht in jeden Fall, heißt es dann. Lässt aber auch einige Wenige mit dem Kopf nicken. Das sind die Beneidenswerten. Die um die Wahrheit dieses Satzes wissen. Im Guten wie im Bösen.

Woher ich weiß, dass dieser Satz stimmt? Weil er bereits auf molekularer Ebene stimmt. Bereits auf der Stufe der Gene wahr ist. Und weil wir das jetzt schon 65 Jahre lang wissen. Das Wissen ist da, nur die Menschen wissen es nicht. Erinnert mich an das Gebäude der Medizin. Auch hier ist das Wissen da, nur die Menschen leiden weiter.

Also, wie gesagt, Sie bestimmen Ihr Lebensglück. Es geht wieder einmal um Eigenverantwortung. Auch in dem neuen Glück-Ratgeber mit dem Titel „Die Formel für Glück“. Der Autor heißt Mo Gawdat und formuliert ziemlich gnadenlos. Das kritisiere ich als Arzt, obwohl ich völlig seiner Meinung bin,. Ich tendiere dann doch zum Mitleid (mit Ihnen).

Wir lesen also dort:

  • Was ist Glück, Herr Gawdat? Glück beginnt mit einer bewussten Entscheidung. Jeder Mensch hat die Wahl, ob er glücklich oder unglücklich sein will.
  • Wirklich so einfach? Warum sind dann so viele Menschen unglücklich? Gegenfrage: Warum sind so viele Menschen übergewichtig?
  • Weil sie zu viel essen und sich zu wenig bewegen? Richtig. Und es reicht nicht aus, das zu wissen. Man muss sich auch dementsprechend verhalten. Wenn Sie heute ein Stück Kuchen essen, dann müssen Sie am Morgen danach eben joggen. Wenn es Ihnen wichtig ist, dann tun Sie das auch. Viele Menschen sind nur deshalb unglücklich, weil Glücklichsein nicht ganz oben auf deren Prioritätenliste steht.

Finde ich alles richtig, aber dennoch ziemlich gnadenlos. Und die Behauptung: „Jeder Mensch hat die Wahl, ob er glücklich oder unglücklich sein will“ klingt doch recht harsch. Jeder von Ihnen würde sofort Entschuldigungen anbringen dafür, dass er gar keine Wahl hat. Seine soziale Lage. Die kaputte Ehe. Die missratenen Kinder. Der böse Chef. Kurz und gut: Schuld sind immer die Anderen.

Aufwachen? Einmal sich stolz auf sich selbst besinnen? Das passiert fast nicht. Aber in dem Buch von Gawdat folgen ohnehin noch ein paar andere Bemerkungen:

Wer nach London fährt und Sonnenschein erwartet, ist enttäuscht, wenn es in Strömen regnet. Demjenigen, der einen Regenschirm einpackt, passiert das nicht. Es ist nicht der Regen, der Sie glücklicher oder unglücklicher macht, sondern Ihre Erwartung.

Da hat er Recht, denn:

Glück resultiert nicht aus dem, was das Leben einem gibt. Es ist eine Frage der Perspektive, mit der man an das herangeht, was es einem hinwirft.

Das müsse man erst einmal akzeptieren. Das Leben wirft einem etwas hin. Darüber kann man sich dann freuen oder daran zugrunde gehen. Genial übrigens wie der Autor beweist, dass man wirklich selbst verantwortlich ist. Dass alle Entschuldigungen sinnlos sind. Wie er das schafft?

Er spricht vom inneren Dialog. Dem endlosen Gedankenstrom, der alles, was Sie tun, kommentiert und kritisiert. Negativ. Lästig. Sogar unsere Gesichtszüge bestimmt. Die Mundwinkel nach unten zieht usw.. Und davon behauptet Gawdat, dass Sie diesen quälenden inneren Dialog abstellen können und es auch sollten.

Frage: Kann ich das einfach so beschließen?

Aber natürlich! Oder haben Sie Ihrem Gehirn schon einmal befohlen, die linke Hand zu heben, und es hat geantwortet: „Nö, ich fühle mich heute nicht danach.“ Sie sind der Boss. Sie machen die Ansagen.

Das ist auch der Tenor des ganzen Buches. Sie sind der Boss! Und keine Ausrede ist erlaubt … Außer vielleicht Ihre 1. Blutanalyse. Aber wirklich nur die Erste !!

Gene sind kein Schicksal

… auch wenn das schon längst ein Stehsatz geworden ist bei wohl jedem von uns genauso wie bei den Forschern. Wir haben’s nun einmal in der Schule gelernt. Der Mensch ist genetisch festgelegt. Darum glauben wir sie auch so gerne, die täglichen Erklärungen in den Frauenzeitschriften: Übergewicht, schwere Knochen, Bindegewebsschwäche … alles genetisch bestimmt. Keine Chance. Und Wissenschaftler veröffentlichen fast täglich Arbeiten, in denen sie schon wieder neue Autismus-Gene, Krebs-Gene, Diabetes-Gene beschreiben.

Ein falscher Glaubenssatz! Weil so wichtig, gehe ich auch in dem neuen Buch „Der Schlüssel zur Gesundheit“ ausführlich auf diesen Punkt ein. So im Folgenden:

Das Geheimnis liegt nicht im Text der Gene, sondern in der Regulierung ihrer Aktivität“ – was Joachim Bauer sagt, ist eine so zentrale Aussage, dass ich sie nicht oft genug wiederholen kann. Denn es macht für den Verlauf einer Heilung einen riesigen Unterschied, ob ein Patient glaubt, seinen Genen hoffnungslos ausgeliefert zu sein. Oder ob er die aktuelle Forschung kennt und sicher ist, dass eben nicht seine Gene seine Gesundheit steuern. Und damit sein Schicksal. Sondern umgekehrt: Dass er seine Gene steuern kann. Ein gutes Stück weit! Und zwar durch Bewegung, Ernährung, Denken. In Ihrer Sprache:

Stillsitzen oder Sport,
Spaghetti oder Eiweiß,
Stress oder Entspannung.

Denn: Sobald der Patient erfährt, dass in jeder seiner Zellen Zehntausende von Genen sitzen, die sich durch Beziehungen und Lebensstil munter an- und ausschalten lassen, dann ist der/die raus aus der Opferrolle. Dann weiß man, dass man handeln kann.

Heißt für mich: Hilfe wird möglich. Heilung wird möglich.