Zitat Dr. Strunz am 11. Januar 2021

Für mich ist das eigene subjektive Erleben zur Richtschnur meines Lebens geworden ist. Das schlägt jedes wissenschaftliche Experiment deshalb, weil jeder Mensch verschieden ist. Jeder Mittelwert von 1.000 Menschen hat mit einem selbst gar nichts zu tun. Nenne ich missverstandene Statistik und typisch für die Medizin.

Für einen Arzt zählt immer nur der eine MENSCH, DER IHM GERADE GEGENÜBER SITZT. Die Chance eine Krankheit zu haben oder nicht zu haben, ist immer 1:1 – also 50 %.

Originalbeitrag:  Fettes Fleisch ist mein Gemüse

Angst frisst die Seele auf. Dummerweise auch den Körper ! Auf dieser Erkenntnis beruht die gesamte Schulmedizin. So wie sie gelehrt wird. Daher kommt es leider auch zu der häufigen Diagnose „da kann man nichts machen“ oder „in 3 Monaten sind Sie tot“. Sachlich – erfahrungsgemäß – stimmt das bei oder für alle Menschen, die Angst haben und resignieren. Frohmediziner aber setzen dem entgegen: „Man hat immer eine Chance !“

In der Frohmedizin ist auch ein Ausweg bei Krebs selbstverständlich. Meine derzeit gültige Vorgangsweise bei der wohl schlimmsten aller Krankheiten:

  • Ausdrücklich der Frohmedizin (!) folgen
  • In Ketose gehen
  • Sich um Vitamin C-Infusionen bemühen
  • Das eigene Immunsystem optimieren

Und wenn einem dann noch etwas einfällt wie Hyperthermie oder sogar täglich 1 Stunde laufen, dann gehört man ziemlich sicher zu den Menschen, die der Krankheit oder dem Tod sogar davonrennen. Und irgendwann vielleicht können wir alle auf diese schreckliche Erfindung chemischer Medikamente – WIEDER – verzichten.

Originalbeitrag:  Tapfer gewinnt

Ursula von der Leyen: „Impfung ist Selbstschutz und Solidarität“

Die Rede von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen beim EU Gesundheitsgipfel am 1. Dezember 2020 im Wortlaut:

Als ausgebildete Ärztin war ich immer stolz auf die europäischen Gesundheitssysteme. Sie gehören zu den besten der Welt. Die Herausforderung dieser Pandemie ist jedoch in der heutigen Zeit beispiellos. Wir wissen jetzt, dass es möglich ist, diesen Virus zu besiegen. Aber kein Land und keine Regierung kann das Virus alleine besiegen. Dies gilt vor allem auf globaler Ebene. Zweitens innerhalb Europas. Und drittens zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor.

Lassen Sie mich zunächst auf unsere Reaktion auf die Pandemie eingehen. Die EU hat die Führung übernommen, um eine globale und nicht nur eine nationale Antwort auf Covid-19 einzuberufen. Zu diesem Zweck arbeiten wir nicht nur mit der WHO und den G20 zusammen, sondern auch mit der Zivilgesellschaft und den Stiftungen. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Entwicklung von Impfstoffen, Tests und Behandlungen für die ganze Welt zu finanzieren. Bisher haben wir 16 Mrd. € gesammelt.

Gesundheitsunion

Wir haben uns auch der COVAX-Fazilität angeschlossen und dazu beigetragen, dass neu entwickelte Impfstoffe auch für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen verfügbar sind. Allein Team Europe – hat 800 Mio. € bereitgestellt. Dies ist die weltweit größte Spende an COVAX. Weil wir davon überzeugt sind, dass wir das Virus nur besiegen werden, wenn wir es auf der ganzen Welt besiegen.

Zweitens haben wir eine beispiellose Zusammenarbeit innerhalb Europas in Gesundheitsfragen aufgebaut. Im November haben wir die ersten Schritte zur Schaffung einer Europäischen Gesundheitsunion unternommen. Wir werden jetzt einen EU-weiten Bereitschafts- und Reaktionsplan haben. Dies wird uns helfen, die nationalen Pläne zu harmonisieren, einschließlich Audits und Stresstests durch die Europäische Kommission.

EU-Gesundheitsnotstand ?

Wir wollen es ermöglichen, falls erforderlich den Gesundheitsnotstand der EU zu erklären. Dies würde eine stärkere Koordinierung zwischen den Mitgliedstaaten, eine gemeinsame Beschaffung von medizinischen Geräten und den Einsatz von EU-Teams zur Unterstützung von Ausbrüchen auslösen.

Um die Mitgliedstaaten besser zu unterstützen, schlagen wir außerdem vor, den bestehenden europäischen Agenturen – dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) und der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) – mehr Verantwortlichkeiten, Befugnisse und Ressourcen zu übertragen.

HERA

Um unsere Prognose zu verbessern, werden wir eine neue Europäische Behörde für Notfallvorsorge und -reaktion einrichten, kurz HERA. HERA wird sich auf die nächsten Krisen konzentrieren und diese nach Möglichkeit abwenden. HERA wird mit allen relevanten Akteuren zusammenarbeiten – von der Konzeption bis zum Einsatz von Therapien, Impfstoffen und Technologien.

Diese Art der Zusammenarbeit ist für eine schnelle Reaktion im Gesundheitsfall unerlässlich. Regierungen allein können diese Pandemie nicht beenden. Aus diesem Grund hat die Kommission letzte Woche ihre pharmazeutische Strategie vorgestellt. Es geht darum, Win-Win-Situationen mit dem privaten Sektor zu schaffen. Wir wollen aber auch die Patienten in den Mittelpunkt der Arzneimittelentwicklung und -versorgung stellen.

Und so werden wir mit innovativen kleinen Unternehmen sowie großen multinationalen Unternehmen in Europa zusammenarbeiten. Europa kann die Führung bei der Lieferung bahnbrechender Medikamente übernehmen, die auch erschwinglich und allgemein verfügbar sind. Dies sind drei Eckpfeiler unserer neuen Gesundheitspolitik.

Gesundheitsunion

Und wir werden die Gesundheitsunion in den kommenden Monaten weiter aufbauen – mit unserem Beating Cancer Plan und dem europäischen Gesundheitsdatenraum. Zusammen mit globalen Partnern. Zusammen mit allen Europäern. Und zusammen mit der Privatwirtschaft. Nur gemeinsam können wir die größten Herausforderungen für die globale Gesundheit bewältigen.

Dies führt mich zum letzten Punkt: Wie ein Experte von Johns Hopkins es ausdrückte: „Impfstoffe retten kein Leben, Impfungen schon.“ Die Entwicklung von Impfstoffen war eine bemerkenswerte Teamleistung. Wir werden noch größere Anstrengungen brauchen, um sie in jedes Dorf dieser Welt zu bringen. Und wir müssen die Sicherheit und Wirksamkeit dieser Impfstoffe nachweisen. Besonders angesichts wachsender Impfstoffskepsis und Desinformationskampagnen.

Klare Botschaft

Die Botschaft ist klar: Bei der Impfung geht es um Selbstschutz und Solidarität ! Dazu müssen wir starke und vertrauenswürdige Erzählungen aufbauen. Dies ist möglich, weil wir gemeinsam beispiellose Fortschritte auf dem Gebiet der Impfstoffe erzielt haben. Dies ist das Ergebnis einer gemeinsamen Zusammenarbeit.

Neue Arzneimittelstrategie der Schlüssel zur Gesundheitsunion

Die neue Arzneimittelstrategie der EU soll laut EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen  als Schlüssel zur Schaffung einer stärkeren europäischen Gesundheitsunion dazu beitragen, ein zukunftssicheres und krisenfestes Arzneimittelsystem in Europa einzurichten. Diese enthalte konkrete Maßnahmen zur Sicherstellung des Zugangs, der Verfügbarkeit sowie des Erhalts von Medikamenten.  Sie soll sicherstellen, dass die Arzneimittelpolitik der EU in einem sich ständig wandelnden wissenschaftlichen und kommerziellen Umfeld auch weiterhin im Dienste der öffentlichen Gesundheit steht.

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„Mit der neuen Arzneimittelstrategie für Europa wollen wir einen zukunftssicheren und patientenorientierten Arzneimittelmarkt schaffen, in dem die Pharmaindustrie innovativ sein kann, floriert und weiterhin ein weltweiter Vorreiter bleibt“, präzisiert EU-Gesundskommissarin Stella Kyriakides das Unterfangen. Die Strategie sei Teil einer langfristigen Vision und eine weitere Säule bei der Errichtung einer europäischen Gesundheitsunion. Generell gesagt, markiert die europäische Arzneimittelstrategie den Beginn eines Prozesses, dessen Maßnahmen sich auf das gesamte Arzneimittelökosystem erstrecken, aber auch auf einige Aspekte von Medizinprodukten. Arzneimittel als Umweltbelastung sollen verringert werden.

Die Leitinitiativen der Strategie sehen u.a. die Überarbeitung der grundlegenden Rechtsvorschriften über Arzneimittel vor, die Errichtung einer EU-Behörde für die Krisenreaktion bei gesundheitlichen Notlagen, die Überarbeitung der Verordnungen über Arzneimittel für Kinder und für seltene Krankheiten. Weiters die Zusammenarbeit der nationalen Behörden bei der Preisgestaltungs-, Zahlungs- und Beschaffungspolitik von Medikamenten zu verbessern, die Errichtung einer soliden digitalen Infrastruktur inklusive Gesundheitsdatenraum wie auch die Förderung von Forschung und Innovation.

Ketone zum Schlucken

Erreicht mich heute eine E-Mail, die mein Verständnis von Medizin im Sinne von HILFE wieder ein bisschen erweitert. Betrifft Ketonkörper:

Propionat und Butyrat

Das sind Ketone, die man schlucken kann. Die der Körper nicht erst durch ketogene Ernährung – ist für viele mühsam – erzeugen muss ! Und da schreibt der Leser folgendes:

Zu Ihrer Begeisterung über Propionat und Butyrat (News 03.10.2020) möchte ich noch etwas hinzufügen. Die können noch mehr !

Dazu die Erklärung:

Ich hatte eine lange Odyssee durch die Schulmedizin, am Ende schwerste Depressionen und Ängste, MCAS … usw.. Für die Schulmedizin alles rein psychisch, aber ich wusste, dass da etwas Anderes nicht stimmt. … Ich gab aber trotzdem nicht auf und fing klein an, Dinge nach und nach hinzuzunehmen. Hatte auch Rückschläge, jedoch ein Jahr später gibt es ein Unterschied wie Tag und Nacht. Und das ohne Medikamente !

Und nun zu Ihren News über Propionat und Butyrat. Die waren sehr wichtige Bausteine für mich. Hatte damals auch den folgenden Artikel der Uni Regensburg gefunden:

Gehen Depressionen durch den Magen ?

Kurz gesagt: Das Antibiotikum Minozyklin verändert das Mikrobiom scheinbar dahingehend, dass mehr Butyrate produziert werden. Das wiederum vermindert die Aktivität der Mikroglia und der entzündlichen Prozesse im Gehirn. Somit lassen sich Depressionen verbessern. Super ! Nur warum nimmt man nicht Butyrate direkt ein, warum ein Antibiotikum ?

Ich dachte mir: „Ok, Histamin hat dir dein Gehirn gegrillt, jetzt musst du halt die Neuroinflammation in den Griff kriegen.“ Also habe ich Butyrate eindosiert und auch perfekt vertragen. Das war wie plötzlich in den Himmel gucken. Angstreduktion funktioniert. Später habe ich noch Propionat hinzugenommen, was auch ein schöner Effekt fürs Nervensystem war. Bei PubMed gibt es auch ein paar Studien, die diese Effekte bestätigen.

Butyrate zum Propionat dazu, ist eine tolle Kombination !

Wichtig: Ketonkörper (Stichwort Neuroprotektion) schützen also die Nervenzellen auch und besonders im Gehirn. Und weil wir wissen (Stichwort: „Schwelbrand im Gehirn“), dass

hinter Depression, Angst, Traurigkeit usw. ein Entzündungsprozess steckt,

der aber durch ein starkes Immunsystem (Aminogramm !!) beeinflusst werden kann, lernen wir hier noch dazu, dass Ketonkörper wie Propionat direkt helfen können.

Ist das nicht großartig ? Man hat noch dazu die Auswahl:

  • Propionat gegen Ängste
  • Propionat für mehr Ausdauer