Mehl und Hitze

Ist eine gar grausige Kombination. Ich muss Ihnen das so deutlich sagen – wegen meiner Frau. Die klärt mich nämlich von Zeit zu Zeit (lächelnd) auf, dass mich die Menschen nicht so recht ernst nehmen würden, weil ich „zu höflich“ bin. Ich müsse die Wahrheiten viel direkter aussprechen. Da denke ich mir:

Noch direkter ?!

Also habe ich mir für diese News ein Experiment überlegt. Ich sage Ihnen ‐ erstmals genau ‐ was „Industriemüll“ ist. Und warum es wirklich Müll ist. Und danach sage ich Ihnen vorsichtshalber doch noch, was damit gemeint ist. Denn Sie erinnern sich vielleicht an einen meiner besten Sätze: Ernährung ist die stärkste Droge, die der Mensch kennt. (News vom 21.02.2011)

Dazu drucke ich Ihnen folgende 2 Tabellen ab. Es geht wie gesagt um Ihre vermeintlichen Lebensmittel:

Mehl (davor noch Getreide) verliert

Mangan 86 %, Magnesium 85 %
Zink 78 %, Eisen 76 %
Phosphor 71 %, Kalzium 60 %
Kupfer 68 %, Chrom 40 %.

Hitze (beim Backen, Kochen) zerstört

Vitamin C 100 %, Folsäure 100 %
Vitamin B1 80 %, Biotin 60 %
Vitamin E 55 %, Pantothensäure 50 %
Vitamin A 40 %, Vitamin B6 40 %
Vitamin D 40 %, Niacin 25 %
Vitamin B12 10 %.

So, und jetzt ganz deutlich: Was auch immer Sie beim Bäcker oder beim Konditor kaufen, hat genau diese 2 Tabellen überlebt. Getreide wurde zu Mehl pulverisiert und dann auch noch erhitzt. Bei 200 Grad und mehr …

Diesen Weg mussten auch Teigwaren (Nudeln) gehen. Und auch Kartoffeln und Reis werden gekocht, wo dann deren Kalium und Zink ins Kochwasser verloren geht. Das Prinzip ist immer dasselbe !

Und Sie, liebe Leserinnen und Leser, wundern sich dann, wenn Sie immer so müde sind. So leistungsschwach. So antriebslos. So infektanfällig. Und hoffentlich erst viel später so krebskrank. Und Sie, liebe Leistungssportler, wundern sich, dass Ihnen die letzten paar Prozent fehlen. Dass Sie gerade nicht gewinnen oder sogar abgeschlagen im Feld landen.

Haben Sie es jetzt verstanden: Sie essen Brot und Nudeln …

Das ist leeres Zeug! Und ganz Unwissende sind auch noch stolz darauf … Naturvölker, einschließlich der Eskimos, schütteln da nur den Kopf. Die sind lieber wach, frisch, fröhlich, energiegeladen und kriegen keinen Krebs. Das hatte 1913 auch schon einen gewissen Albert Schweitzer gewundert. [google_analytics_optout]Your link text[/google_analytics_optout]

Die 47 essentiellen Nährstoffe

Die sind lebenswichtig. Muss man also täglich essen! Und es wird alles so einfach, hieß es schon in den News vom 09.10.2009, wenn man dieses Grundprinzip einmal verstanden hat. Wenn Ihnen nämlich nur einer dieser Vitalstoffe fehlt, sind Sie tot. Und wenn einige dieser Substanzen nur zur Hälfte da sind, dann sind Sie „halbtot“. Leben quasi auf Sparflamme, sind erfolglos oder unglücklich. So einfach ist das !

Die medizinische Wissenschaft kennt für den Menschen, wie gesagt, 47 essentielle Substanzen. Das lernt man auch als Student, hat es aber dann als Arzt längst wieder vergessen. Nicht essentiell sind übrigens Kohlenhydrate. Das heißt, die braucht man nicht (essen). Die sind nach laut Evolution völlig überflüssig. Zuckermoleküle, die Ihr Körper braucht, stellt er sich auch selbst her. (News vom 18.08.2013)

Also, wie lauten sie nun, die 47 essentiellen Substanzen samt Wirkung:

13 Vitamine

Vitamin A:  Augen, Schleimhäute, Haut, Zellschutz
Vitamin B1:  Treibstoff für’s Gehirn
Vitamin B2:  Haut, Schleimhäute, Fett- und Eiweißstoffwechsel
Niacin:  Herz, Nervensystem, Fettstoffwechsel
Pantothensäure:  Haut, Schleimhäute, Abwehrkräfte, Haare
Vitamin B6:  Nervensystem, Eiweißstoffwechsel
Biotin:  Fettstoffwechsel, Haut, Haare, Fingernägel
Folat:  Blutbildung, Wachstum, Gefäße
Vitamin B12:  Blutbildung, Nahrungsaufnahme
Vitamin C:  Abwehrkräfte, Bindegewebe, Fettverbrennung, gute Laune
Vitamin D:  Knochen, Zähne, Krebsabwehr
Vitamin E:  Haut, Zellschutz vor Umweltgiften
Vitamin K:  Blutgerinnung, Knochen

22 Mineralien und Spurenelemente

Chlorid:  Magensäure, osmotischer Druck
Chrom:  starkes Oxidationsmittel, wirkt bei erhöhtem Blutzucker
Eisen:  Sauerstofftransport, Energiegewinnung
Fluorid:  in homöopathischen Dosen wichtig für den Stoffwechsel
Jod:  wichtig für Schilddrüsenhormone und den Stoffwechsel
Kalium:  Übertragung elektrischer Impulse an Nerven und Muskeln
Kalzium:  Wachstum und Neubildung von Knochen und Zähnen
Kobalt:  wirkt als Genschalter, Blutbildung
Kupfer:  Abwehrsystem, Wundheilung, Aufbau Knochen, Haut, Haare
Lithium:  Gehirnstoffwechsel, Stimmungslage
Magnesium:  gegen Muskelkrämpfe, Stress und Entzündungen
Mangan:  wichtig für alle Körperzellen und bei HPU Störung
Molybdän:  wichtig für Eisen, Harnstoffwechsel, Enzymstoffwechsel
Natrium:  reguliert Wasser-, Säure- und Basenhaushalt sowie Herz
Nickel:  Baustein für Eiweiß und wichtig für Darmtätigkeit
Phosphor:  Baustoff für Knochen und Zähne, Aufbau der Zellwände
Rubidium:  wichtig für Schwangerschaft und zentrales Nervensystem
Schwefel:  Aufbau von Haaren, Nägeln, Haut, an Entgiftung beteiligt
Selen:  starkes Antioxidans, wichtig für die Schilddrüse
Silizium:  strukturiert Knochen, Haut und Haare
Vanadium:  mineralisiert die Knochen, reguliert Zuckerstoffwechsel
Zink:  wichtig für Eiweißstoffwechsel und Enzyme

2 Fettsäuren

Omega-3:  Hormonaufbau, entzündungshemmend
Omega-6:  Aufbau von Zellmembranen, Vorläufer von Botenstoffen

10 Aminosäuren

Arginin:  Blutdruck, Fettverbrennung und Leistungssteigerung
Histidin:  optimiert das Blut, stärkt das Immunsystem
Isoleucin:  BCAA, Muskeleiweiß für bessere Ausdauer, Neusynthese
Leucin:  BCAA, Fettverbrennung und Eiweißaufbau im Muskel
Lysin:  Virusabwehr (u.a. Herpes)
Methionin:  wichtigste Aminosäure zur Krebsvorsorge
Phenylalanin:  Kraft und Freude jeden Tag, Dopamin und Noradrenalin
Threonin:  gegen Müdigkeit, Aufbau von Kollagen
Tryptophan:  sorgt für Serotonin, hilft bei Depressionen
Valin:  BCAA, Aufbau und Stärkung von Nervenbahnen uvm.

Medizin von der Basis aus zu betreiben, ist zwar einfachste physikalisch-biochemische Logik, aber dennoch den meisten Ärzten schlicht unbekannt. Nicht vertraut. Wird sogar als abseitig diskreditiert. Weil aber Sie, sehr verehrtes Publikum, fast täglich danach fragen, haben wir „die Liste“ einmal ausführlich dargestellt.

Die entscheidenden Millionstel Gramm

Von den 47 lebenswichtigen Biostoffen, die der Mensch braucht, sind ganze 20 Mineralien und Spurenelemente, heißt es in dem Bestseller-Band „Mineralien – Das Erfolgsprogramm“ (2010) von Dr. Ulrich Strunz und Andreas Joop. Und dabei komme es jeden Tag auch tatsächlich auf jedes Millionstel Gramm davon an! Die Lebensmittel aus den Supermärkten nämlich beinhalten mittlerweile doppelt so viel Fett und 10 Mal so viel Zucker wie früher, jedoch nur mehr die Hälfte an Mineralien und gar nur mehr ein Drittel der Vitamine. Und das hat Folgen !

Mineralwasser hilft, den täglichen Bedarf an Mineralstoffen zu decken. (Infografik: obs / Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM))

Man fühlt sich immer nur so gut, wie der Stoffwechsel läuft, und wenn dazu die Initiatoren fehlen, dann könnte einem tatsächlich schlecht werden! Eisen, Fluorid, Kalzium, Kupfer, Mangan, Selen, Zink usw. – sie alle sorgen erst für eine reibungslose „Nahrungsaufnahme“- und das selbst in atomarer Größe! So braucht man etwa von Jod täglich nur 0,00001 Gramm, aber ohne diese winzige Menge bricht die Energieregulierung der Körperzellen zusammen. Ein Umstand, so Dr. Strunz, der in Deutschland jährlich 1 Milliarde € kostet – an Schilddrüsenmedikamenten nämlich …

Es ist also schlicht ein Wunder, dass es in diesem scheinbaren Elektronen-Wirrwarr des Körpers zu einem geordneten Stoffwechsel kommt. Und nun wird sicherlich auch klarer vorstellbar, dass selbst bei nur einem einzigen Mineralstoffmangel vielleicht gleich tausende Stoffwechselabläufe in Mitleidenschaft gezogen werden! Symptome von Gereiztheit, schlechter Haut, Müdigkeit usw. sind dann auch erst der Anfang. Und über Jahre hindurch werden daraus dann genau die Krankheiten, die schmerzen und uns alle teuer zu stehen kommen.