Nach 2 Wochen ohne Alkohol

“Alkohol ist dein Sanitäter in der Not, Alkohol ist dein Fallschirm und dein Rettungsboot …”, sang einst Herbert Grönemeyer. Doch Frohmedizin schafft das noch viel besser. Auf modern: die Epigenetik. Also ein anderer Lebensstil ! Dabei klingt Lebensstil etwas unwissenschaftlich. Wenig seriös. Zu einfach. Doch es ist genau die Lebensweise, die uns tatsächlich den Zugang zu besserer Gesundheit, mehr Lebensenergie und mehr Lebensfreude verschafft.

Dazu hatte ich Ihnen kürzlich berichtet, wie schnell sich das Leben zum Positiven verändert, wenn man zu rauchen aufhört. (News vom 27.08.2018). Nun frägt mich ein kluger Mensch per E-Mail: “Und wie ist das beim Alkohol?” Hab’ ich mich gefreut und belesen. Was dabei herausgekommen ist, finden Sie unterhalb aufgelistet. Also der Verzicht auf Alkohol bewirkt

nach 2 Wochen:

  • besserer und tieferer Schlaf
  • geringere Kalorienzufuhr und leichteres Abnehmen
  • höhere Leistungsfähigkeit
  • mehr Selbstbewusstsein durch das Umsetzen des Vorhabens
  • Verbesserung des Immunsystems
  • Stressabbau

nach 1 Monat:

  • Senkung des Blutdrucks
  • Verbesserung der Haut
  • Steigerung der Lebensenergie

nach 6 Wochen:

  • Stabilisierung / Verbesserung der körperlichen und psychischen Gesundheit
  • Verbesserung der Blutwerte
  • weniger finanzielle Ausgaben

nach 3 Monaten:

  • geistige Klarheit
  • mehr Selbstbewusstsein
  • besseres Körpergefühl
  • Verbesserung der Gesundheit (Blut, Psyche, Haut, Immunsystem etc.)
  • mehr Antrieb und Motivation deutlich spürbar
  • Spaß an Nüchternheit beginnt !
  • neue Hobbys und neue Kontakte durch neue Lebensweise
  • mehr Lust und höhere Potenz
  • emotionale Stabilität

Bitte, glauben Sie das! Denn beim Alkoholkonsum kann ich nicht mitreden. Da fehlt mir die persönliche Erfahrung. Aber kann es sein, dass diese Verbesserungen der Lebensweise etwas “unmodern” sind ? Immerhin trinken 9 von 10 Deutschen regelmäßig Alkohol. Und die Definition der WHO von „Alkoholiker“ ist ebenfalls mehr als eindeutig (News vom 05.09.2017).

PS: Das besagte Lied von 1984 ist aber KEINE Lobeshymne auf den Alkohol. So heißt es dort dann auch: “Alkohol ist das Schiff, mit dem du untergehst …”

Der schöne Mann

Heißt ein Büchlein von Walt Whitman. Das überreichte mir soeben mein Töchterlein mit einem süffisanten Lächeln … Scheint auf den 1. Blick ein Ratgeber zu sein. Bemerkenswert! Nicht nur mein Töchterlein, sondern die Artikelsammlung stammt aus dem Jahr 1858. Whitman übrigens gilt als Begründer der modernen amerikanischen Dichtung. Und der wusste etwas, denn der Untertitel lautet:

Das Geheimnis eines gesunden Körpers

Das Büchlein ist also doppelt interessant. Natürlich auch wegen der poetisch-heiteren Sprache, die der preisgekrönte Übersetzer Hans Wolf belassen hat. Ein paar Kostproben gefällig?

Leibesertüchtigung! Wenige begreifen (auch du, Leser, so wenig wie jedermann), welch ein Aufwand von Kraft dahintersteckt, wie viel systematische Übung vonnöten ist, um einen Körper von vollkommenem Ebenmaß zu erlangen.

Man betrachte die sehnigen Armmuskeln des jungen Mannes, welcher seit nahezu zwei Jahren im Durchschnitt zwei Stunden des Tages darauf verwendet, zu rudern, Hanteln zu stemmen oder die Indischen Keulen zu schwingen. Man betrachte den Umfang seiner männlichen Brust, an der einzelne Muskelpartien mit denen eines Ochsen oder Pferdes wetteifern könnten. – (Erschrick nicht, zartsinniger Leser! Der Vergleich soll zur Nachahmung anregen).

Zwei Jahre zuvor war derselbe junge Mann noch ein kümmerliches, hohlbrüstiges Wesen, das sich des Abends mit schleppendem Gang nach Hause verfügte und seine Mahlzeiten mit nur geringem Appetit einnahm. Die Leibesertüchtigung und ein klein wenig Ausdauer haben einen ganz neuen Menschen aus ihm gemacht.

Leibesertüchtigung, das sollte man stets im Auge behalten, besteht nicht nur aus Leibesübungen. Eine gleichermaßen bedeutsame Rolle spielen Essen, Trinken, Kleidung, Schlaf etc..

Whitman kannte auch das Geheimnis eines gesunden Geistes. Eines heiteren Gemütes, frei von Melancholie oder Depression. Nun, Whitman konnte auch griechisch. Darf ich?

All das bestärkt uns in der Überzeugung, dass es für die Gemütsdepression nur eine Ursache gibt, eine Ursache, auf die sich die Ärzte und vor allem jeder, der unter ihren Folgen zu leiden hat, konzentrieren sollte, nämlich den von einer ungesunden Lebensweise geschädigten Leib.

Der Leib – der Verdauungsapparat – das Blut – das Nervensystem – das ständig Gemütsstimmungen unterworfene Gehirn – sie alle gilt es intakt zu halten, und dies kann nur durch vernünftige, ausdauernde LEIBESÜBUNGEN geschehen; sie sind das Gegenmittel, sie allein vermögen die Phantome jener „eklen Melancholie“ endgültig zu vertreiben …

Nicht vorenthalten möchte ich Ihnen mit einem süffisanten Lächeln meinerseits die (tiefe) Erkenntnis auf der Rückseite des Buches, die da lautet:

Männer sind schön !

Schon in seinem bekanntesten Werk „Grashalme“ von 1860 heißt es übrigens an einer Stelle (im Original): „All beauty comes from beautiful blood and a beautiful brain.“ Wie gesagt 1860 …

Antibiotika – ein Stolz der Schulmedizin

Tiere überleben dank ihres Immunsystems. Die betteln höchst selten um Antibiotika. Wir Menschen machen das anders: Wir stören oder zerstören unser Immunsystem durch unsere Lebensweise und erfinden dann z.B. Penicillin. Frage: Welche Variante ist wohl die Gescheitere ?

Penicillin und Antibiotika generell töten Keime. Das ist sehr erwünscht, wenn es nur die bösen Keime treffen würde. Dummerweise töten Antibiotika viele Keime – auch im Darm. Weiß jeder von Ihnen, der nach Antibiotika Durchfall bekommen hat. Und langsam, ganz langsam spricht sich herum, dass das Alles kein „Nebeneffekt“ ist. Dass das keine „Nebenwirkung“ von Antibiotika ist, sondern sehr wohl eine Hauptwirkung:

Die Darmflora wird gestört und zerstört.

Ganz langsam wachen Schulmediziner auf. Denken über Antibiotika neu nach. Stichwort multiresistente Keime. Die Häufigkeit von MRSA (multiresistenter Staphylococcos aureus) im stationären Bereich liegt bei über 20 %, im ambulanten Bereich bei 13 %. Daran kann man sterben !

Für mich ist die Abbildung unterhalb so erschreckend. Die macht mir das 1. Mal so richtig klar, was z.B. 10 Tage Clindamycin (ein Antibiotikum) im Darm anrichten: Nämlich 9 Monate tote Hose. Also keine Flora mehr im Darm! Und selbst 12, 18 oder 24 Monate später noch immer ein völlig gestörtes Bild. Und das nach ein Mal Antibiotika. Wussten Sie das? Schon Kinder bekommen Antibiotika !

Darauf kann die Schulmedizin wirklich stolz sein.

Infografik: strunz.com (2018)

Und wenn tatsächlich Zusammenhänge zwischen gestörter Darmflora und Krankheiten wie Asthma, Darmkrebs, Depression, Übergewicht, Parkinson u.v.m. bestehen (News vom 26.03.2018), dann erweisen sich Antibiotika bei der Erzeugung dieser Krankheiten auch als sehr viel potenter als unsere ungesunde westliche Ernährung. Antibiotika haben uns also gerade noch gefehlt.

Vielleicht hätte man sich doch lieber um die Stärkung des (körpereigenen) Immunsystems kümmern sollen – mit dem gleichen Arbeitsaufwand und mit den gleichen Fördermitteln. Aber zum Glück können Sie heute diese Entscheidung für sich jeden Tag neu treffen !

QUELLEN: 118 Literaturstellen, die meisten Arbeiten von 2010-2017. Also nagelneu.

Demenz verhindern

Vitamin E muss immer mit Vitamin C zusammen eingenommen werden. Ist Ihnen vielleicht bekannt. Tun Sie das nicht, wird Vitamin E im Körper ein schädlicher Stoff. Erst Vitamin C erneuert permanent die hochwirksame antioxidative Wirkung von Vitamin E. Das nur zur Erinnerung. Und seit 2004 wissen wir auch, dass Vitamin E und Vitamin C zusammen Alzheimer zu 78 % verhindern. Also praktisch ganz !!

Aber was nützt das, wenn die Wissenschaft zwar weiß, es die Ärzte aber nicht umsetzen? Es nicht anwenden?

Beschreibt ein Kollege, Dr. Thomas Assmann, in der F.A.S. (Rubrik „Der Landarzt“) sein Leid, als er zu einem älteren Ehepaar gerufen wurde, weil der ganze Keller unter Schaum stand. Die Dame, offenbar dement, hatte eine ganze Packung Waschmittel in die Waschmaschine gesteckt.

Die Tendenz zur Demenz in Deutschland ist anhaltend. Bis 2050 wird mit 2,6 Mio. Demenz-Erkrankten gerechnet. Mindestens. Wer wird die alle pflegen? Wer wird das bezahlen? Da rollt mindestens 1 Lawine auf unsere Kinder zu …

Aber wir kennen doch die Lösung – oder nicht ?

Sehr richtig beschreibt Kollege Assmann die 2 Hauptformen der Demenz: Alzheimer und Gefäßverkalkung im Gehirn. Und gibt die üblich allgemein gehalten Ratschläge wie Sport treiben, Rauchen aufhören, Depression früh behandeln usw.. Doch die Wissenschaft ist weiter !

Die Wissenschaft ist Prof. Christian Bernreuther in Heidelberg. DIE Kapazität, wenn es um Alzheimer geht. Der – in Zeitungsinterviews – präzise formuliert, womit er sich selbst vor Alzheimer schützen würde:

Vitamin C und Vitamin E

Und er zitiert auch die eingangs erwähnte Cache County Study von 2004, die wissenschaftlich beweist (!), dass man Alzheimer mit diesen beiden Antioxidantien in den Griff bekommen kann. Und man mit noch mehr Antioxidantien wohl noch mehr Erfolg hätte. Das sagt Kollege Assmann in der F.A.S. aber nicht. Warum nicht ?

Und wie man Gefäßverkalkung zuverlässig und sicher verhindert, wissen wir auch: Erst bestimmt man einmal sämtliche Risikofaktoren. Sämtliche! Das tut nicht einmal Ihre Uniklinik. Warum eigentlich nicht ??? Und dann arbeitet man die Faktoren ab. Dabei lernt der Patient sehr schnell, dass er dafür die Lebensweise ändern muss.

Nur: Er lernt es an einer Zahl, die er versteht. Er weiß plötzlich, weshalb er jeden Tag 30 Minuten joggen soll. Weshalb er auf Zucker und Mehl verzichten soll. Er kann es an der Zahl direkt ablesen. Und so haben wir Ärzte … Erfolg. Lesen Sie häufig genug in diesen News.

Die nicht etwa drohende, sondern längst eingetretene Katastrophe „Demenz in Deutschland“ ist also beherrschbar. Die Wissenschaft weiß das. Nur was nützt das, wenn es die Ärzte nicht wissen ?