Pilates

Ist ein systematisches Ganzkörpertraining zur Kräftigung der Muskulatur. Übrigens eine „Erfindung“ des deutschen Auswanderers Joseph Hubertus Pilates (1883–1967). Nun lese ich, Pilates sei auch die Tür zum Ausdauersport. Die Begründung:

Dank Pilates habe ich keine Sportverletzungen mehr.

Da höre ich dann gerne weiter zu.

Den Namen Pilates kennen wohl die Meisten von Ihnen, doch nur Wenige beschäftigen sich auch praktisch mit dieser Trainingsart. Und ich meine auch zu wissen, warum: Pilates tut weh. Sogar sehr weh. Das schreckt ab … Passt aber sehr gut zu meiner Lebensphilosophie:

Nur wenn etwas weh tut, lohnt es sich auch.

Nun, wer macht Pilates ? Vielleicht sogar regelmäßig ? Soweit ich das weiß:

  • Gelangweilte, aber fitnessbewusste New Yorker Hausfrauen.
  • Dirk Nowitzki, deutscher Starbasketballer in den USA.
  • Golf-Legende Tiger Woods: Nach unzähligen Rückenoperationen fast Sportinvalide, aber wieder am Weg zurück an die Weltspitze.
  • Jan Frodeno, der weltbeste Triathlet.
  • Praktisch jeder Skispringer: Die können beim Aufwärmen sogar ihre Beine hinter die Ohren legen.

Pilates wurde seinerzeit übrigens auch von Jürgen Klinsmann bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft eingeführt. Diese Liste ist doch beeindruckend … Frage ich natürlich nach dem Erfolg dessen. Der Knackpunkt scheint ganz einfach zu sein:

Bei Pilates werden Bewegungsabläufe gegen einen Widerstand wie in Zeitlupe trainiert. Abläufe, die man in den Sportarten sonst im Schnelldurchlauf absolvieren muss.

Das Geheimnis heißt Zeitlupe. Dadurch werden auch die tieferliegenden Muskeln viel intensiver trainiert. Und Pilates war von Pilates zu Beginn auch primär für die Männer gedacht. Ich sage das aus dem Grund, weil mir neulich das Buch „Pilates für Männer“ unterkam. Geschrieben von dem TV-Moderator Matthias Opdenhövel. Darin berichtet der Sportjournalist sympathisch verständlich, wie er 40 Jahre alt wurde. Doch dann sei es losgegangen:

  • Plötzlich hatte ich „Rücken“.
  • Die Zipperlein wurden immer mehr.
  • Immer öfter traten Sportverletzungen auf.
  • Und ich bekam einen Bauch. Wo kam denn der bitte her ?

Natürlich versuchte er zu joggen, doch verletzte sich prompt. Gelangte schließlich zur Einsicht: „Mein Körper brauchte ein Reset.“ Und fand dann Pilates !! Das Buch von Opdenhövel ist ein sehr motivierendes Bilderbuch. Eines der wenigen „Übungsbücher“, die auch mich spontan sagen lassen:

Das will ich auch. Wo ist denn das nächste Pilates-Studio ?

Das Langzeitgedächtnis verdoppeln

Sie können die Leistungsfähigkeit Ihres Langzeitgedächtnisses ohne Weiteres verdoppeln, wenn Sie möchten. Oder gar vervierfachen ! Auf ganz einfache Weise. Also nicht mit dem üblichen Ratschlag: Trainieren Sie Ihr Gehirn. Die Bücher darüber mag auch ich nicht. Die bedeuten meistens Anstrengung. Das passt so gar nicht zu meiner Lebensphilosophie. Ich möchte lieber genießen und es leicht haben im Leben. Fliegen wie ein Adler und nicht strampeln wie eine Ameise.

Ein 4 Mal leistungsfähigeres Gedächtnis, das würden Sie merken. Das fällt auf. Der Effekt muss gewaltig sein. Würde Ihr Leben verändern. Plötzlich wüssten Sie vieles wieder. Würden sich spontan an alle Namen erinnern, würden sich Termine merken uvm. Also gut: Wie macht man das ? Die Antwort:

Mit einem Nasenspray …

Da hat nämlich Prof. Werner Kern, Internist an der Uniklinik Lübeck, eine merkwürdige Entdeckung gemacht: Man weiß, dass sich das Gehirn von Zucker ernähren kann (nicht muss). Und man glaubte, das funktioniert ohne Insulin. (Ohne) Insulin, das normalerweise den Zucker in die Zellen schleust. Dabei hat Prof. Kern etwas Neues entdeckt. Nämlich

ganz viele Insulin-Rezeptoren im Gehirn.

Besonders im Gedächtniszentrum. Und hat dann im Tierversuch bewiesen, dass Insulin im Gehirn die Gedächtnisleistung erhöht. Und beim Menschen?

Menschen hat er Insulin per Nasenspray (direkt ins Gehirn) verabreicht. Und so die Leistungsfähigkeit des Langzeitgedächtnisses verdoppelt. Finde ich ziemlich sensationell.

Finde ich wirklich sensationell. Verdoppelt !

Wenn er statt des üblichen Human-Insulins ein schnell wirksames Insulin-Analogon (nachgebaut) benutzte, vervierfachte sich sogar die Gedächtnisleistung. Zitat: „Die Studenten waren begeistert von den Ergebnissen und wollten den insulinhaltigen Nasenspray gleich für Ihre Prüfungen verwenden.“

Nicht verwundern wird Sie das Gegenteil: Bei Demenz-Kranken, bei Alzheimer-Patienten war die Insulinkonzentration im Gehirn „deutlich erniedrigt“. Und jetzt kommt’s: Bei Übergewichtigen steigt (nach KH) die Insulinkonzentration im Blut zwar an, jedoch gelangt davon nichts ins Gehirn. Im Gegenteil: Das Insulin im Gehirn nimmt sogar ab. Prof. Kern wörtlich:

Je dicker ein Mensch, desto schlechter ist ganz offensichtlich sein Denkvermögen.

So ein unhöflicher Professor. Sagt da einfach die Wahrheit. Also ich hätte es so formuliert: „Dicke müssen sich beim Denken mehr anstrengen.“

Komplettphilosophie

Meine (langjährige) Ehe wird seit Monaten von einem bestimmten Satz geprägt. Und zwar:

Dein Haar wird voller.

Und dann wird – typisch Frau Strunz – ohne jede Hemmung gewuschelt, gezupft, gekrault. Herrlich, sag ich Ihnen ! Volleres Haar ? Haben Sie sich das auch immer gewünscht? Seit Reinhold Messner (mittlerweile 74) wissen wir, dass volles Haar auch im Alter möglich ist. Auch in diesem Punkt habe ich ihn immer bewundert …

Nun erfahre ich aktuell bei mir persönlich die Umkehr: Von immer dünnerem Haar, der beginnenden Mönchstonsur – ängstlich bedeckt vom Friseur, zurück zur strahlenden Haarpracht. Jemand Anderem würde ich das nicht glauben, aber … die eigene Erfahrung ist als Beweis unschlagbar.

Und jetzt fragen Sie sich sicher, wie ich denn das gemacht habe ? Meine Antwort: Das weiß ich auch nicht ! Soll heißen: Es gab nicht das eine geheimnisvolle Rezept wie z.B. Finasterid oder der gefüllte Eisenspeicher oder das gestiegene Magnesium oder das perfekte Aminogramm oder der endlich richtige Wert Vitamin D-Wert von 70 bis 100 ng/ml. Alles bereits beschriebene, sehr wirksame Mittel, um die Haarpracht zurückzugewinnen.

DAHER: Nehmen Sie doch bitte meine Lebensphilosophie ein bisschen ernster. Eine Philosophie, die sich um die Wörter komplett, vollständig, ideal und optimal dreht. Soll heißen: Sie werden für die meisten körperlichen oder psychischen Problem nie so wirklich die Patentlösung finden. Sie sollten sich daher auch lösen von der oft “verzweifelten” Suche danach und ganz einfach gleich

genetisch korrekt leben !

Dieser Begriff ist ohnehin streng definiert. Ihren Genen entsprechend leben. Und haben Sie genau gelesen? Da steht

IHREN Genen entsprechend leben.

Dann kann es auch zu solch überraschenden Wendungen kommen wie einer vollen Haarpracht. Vielleicht sogar unerwartet – wie bei mir. Und weil Sie mich doch wieder löchern werden: Neu waren bei mir Bor, Tocotrienol, mehr DHEA, Jod, 2 immer glücklichere Kinder, aber leider auch immer stärkere (nicht kurierbare) Schmerzen. Suchen Sie sich etwas aus …

Sitzen ist das neue Rauchen

Glänzend formuliert. Eine bittere Wahrheit, die auch Sie, liebe Leser betrifft. Denn, ich zitiere weiter:

Während Sie diesen Artikel lesen, sitzen Sie wahrscheinlich auch – durchschnittlich 11,5 Stunden täglich, das Herumliegen in Sitzposition=Seitenlage noch gar nicht eingerechnet. Dadurch entsteht die „Sitz-Krankheit“. Mit ihr gehen z.B. Rückenschmerzen, Hüft- und Kniegelenkschmerzen einher sowie der Verschleiß der Bandscheiben und Gelenkknorpel (Arthrose). Es kommt zu Verkürzungen von Faszien und Muskeln, der Stoffwechsel im Gelenk wird reduziert.

Feststellung von (schmerzhaften) Tatsachen. Jeder von uns kennt das. Aber etwas bemerkt?

Sitzen macht Arthrose.

Diese Feststellung widerspricht vielen Orthopäden in Deutschland. Die da meinen: „Lauf nicht so viel, du nutzt deine Gelenke ab.“ Oder wenn Sie schon Knie- oder Hüftarthrose haben, sollten Sie „Jogging lieber sein lassen“. Heißt auf Deutsch: Sich hinsetzen. Na, wer’s glaubt !

Und die Geschichte geht noch weiter, wie wir lesen: Es kommt zur „Verkürzung von Faszien und Muskeln“. Und das tut weh. Dafür gibt es die relativ moderne Faszientherapie. Die mich tatsächlich fasziniert, weil sie von der Kenntnis der Muskelketten lebt und nicht nur den einzelnen Schmerzpunkt berücksichtigt.

Hatten wir nicht gelernt (News vom 14.12.2014) dass bei Langstreckenläufern, die von Bari bis ans Nord Kap rannten, die Knorpeldicke im Knie und Sprunggelenk sogar zugenommen hatte?

Noch einmal: Zugenommen dank Bewegung. Leider fehlt hier das 2. wichtige Wort Ernährung: Ein Knorpel kann durch den Bewegungsreiz nur dann wachsen, wenn er alle nötigen Stoffe bekommt, die er für sein neues Wachstum braucht. Das sind in erster Linie die Aminosäuren. Und wenn ich mir Ihre Aminogramme so anschaue, dann weiß ich, dass da nicht viel … .

Die Überschrift stammt übrigens aus dem Inserat eines Schmerztherapeuten. Und jetzt kommt der Witz: Der bietet seine Hilfe so an:

Durch die Schmerztherapie nach LNB werden Ihre betroffenen Muskeln aufgedehnt, die Gelenke können wieder entspannt funktionieren, die Schmerzen verschwinden.

Haben Sie es gemerkt? Das Abschieben von Verantwortung, nenne ich es. Ich leg mich nur hin und der Andere soll’s richten! Ein sehr gängiges Prinzip … Nützt aber nix. Die Evolution lacht uns aus.

Gesundheit ist Eigenverantwortung !

Gesund werden Sie nur, wenn Sie die Sache selbst in die Hand nehmen. Wenn Sie laufen, wenn Sie dehnen, sich gut ernähren, wenn Sie Krafttraining machen (MedX!) usw.. Die Schulmedizin jedoch besteht im Endeffekt aus Verabreichen von Medizin. Da braucht der Patient nicht einmal seine Lebensweise ändern, epigenetisch ändern, sondern braucht gar nix tun (außer Medikamente schlucken). Ist sicher auch eine Lebensphilosophie !