Frohmedizin ist das Ende der Resignationsmedizin

Die Patientin war verzweifelt. Hatte Rheuma. Wusste nicht mehr weiter. Hatte seit

40 Jahren Rheuma !!

Also wechselnde, sehr starke Gelenksschmerzen mit zugleich starken Anschwellungen. Und sie sei schon bei sooo vielen Ärzten gewesen und sooo oft im Spital. Doch gar nichts habe geholfen … Natürlich nicht !

Schulmedizin ist auch Resignationsmedizin.

Alles sei an ihr ausprobiert worden: Rheumatabletten, Schmerztabletten, natürlich auch Cortison, natürlich auch Metothrexat (ein Chemotherapeutikum). Nur leider kamen die Schmerzschübe, die Schwellungen immer wieder. Andererseits: Genau so lernt man an der Universität Medizin. Es geht um die Behandlung von Krankheit, selten um deren Heilung.

Also, was macht der wissenschaftlich denkende Arzt ? Er misst. Und was macht der Molekularmediziner ? Der misst ebenfalls. Aber selbstverständlich auch banale Dinge wie etwa den hoch positiven Rheumafaktor. Und so banale Dinge wie Entzündungsfaktoren, waren bei der Patientin leider, leider massiv erhöht gewesen. Passt zu den Schmerzen. Wir haben zudem aber auch

das Aminogramm

gemessen. Also die Bausteine des Immunsystems. Überraschendes Ergebnis: Das war exzellent. Tadellos. Völlig in Ordnung. Und das bedeutet: Bedeutet, dass der Körper, auch das Immunsystem im Kern noch gesund. Dass die „Krankheit“ also eher oberflächlich ist. Sich noch nicht tief in die Körperchemie gefressen hat. Etwas außerordentlich Positives.

Das habe ich der Patientin auch so erzählt. Na, was glauben Sie wohl, was dieses nachweisliche Faktum nicht nur im Bewusstsein, sondern auch im Unterbewusstsein der Patientin bewirkt ? Natürlich hatte es Mängel gegeben. Massive Abweichungen. Also viel zu tiefe Vitaminwerte, viel zu wenig Selen, ein wesentlicher Schutz vor Entzündung und Krebs. Praktisch kein Zink, das dieser Körper gebraucht hätte, um aus den Aminosäuren auch wirklich ein kompetentes Immunsystem aufzubauen usw. usw.

Der Leidensdruck war so groß, dass die Patientin jedenfalls die vielen, vielen Kapseln zuverlässig geschluckt hat. Dann kam der entscheidende Moment der Kontrolluntersuchung: Schon beim Betreten des Sprechzimmers kam ein völlig anderer Mensch daher. Der mir von einem „völlig anderen Lebensgefühl“, einem geradezu glücklichen Schweben berichtete. Sie hätte keine Angst mehr und kaum noch Schmerzen. Nur noch gelegentlich ab und zu ein Zwicken. 40 Jahre wurden praktisch auf den Kopf gestellt. 40 Jahre Rheuma !

Und die Blutanalyse ergab: Keinerlei Entzündungen mehr. Der angeblich genetische Rheumafaktor war abgesunken. Die Vitaminversorgung war viel besser, das Wachstumshormon als sog. Jungbrunnen viel, viel höher ! Doch der Hauptgrund für die Genesung dürfte freilich ein jetzt

perfektes Vitamin D von 92 ng/dl

gewesen sein. Also, wenn auch Sie Schmerzen haben, dann Vitamin D !!!

Dieser Körper hat sich nicht nur subjektiv, sondern auch objektiv dramatisch verändert. Jetzt könnte man sagen: 40 Jahre unnötiges Leid. Sagen wir lieber: Ab jetzt beginnt ein neues, ein fröhlicheres Leben.

PS: Die Länge der Telomere ist bekanntlich ein direktes Maß für die Lebensdauer des Menschen, auch der Gesundheit der jeweiligen Körperzelle. UND die ist linear gekoppelt an die Produktion des Wachstumshormons …

Täglich 2,5 mg Lithium

Lithium ist ein faszinierender, lebenswichtiger Nährstoff. Den habe auch ich erst spät entdeckt. Ich meine: für mich persönlich. In meiner medizinischen Ausbildung nämlich war Lithium etwas für schwer Kranke. Depressive. Das hat sich geändert …

Tatsächlich wissen wir, dass Menschen mit ungenügender Versorgung an Lithium erhöhte Raten aufweisen an

  • Neurosen
  • Schizophrenie
  • Psychosen
  • bipolarer Störung
  • schwerer Depression
  • Selbstmord.

Ein völlig anderer Aspekt ergab sich, als man die Langlebigkeit der Japaner mit dem Lithiumgehalt ihres Leitungswassers assoziierte. Mehr Lithium bedeutet eine längere Lebensdauer. Dieses Muster konnte man auch bei Würmern nachvollziehen und beweisen.

Nach heutigem Wissen ist Lithium in einer niedrigen Dosierung, nämlich ungefähr 3 mg pro Tag, außerordentlich gut für die Gesundheit. Auch für die seelische Gesundheit! Die selbstverständlich auch mich interessiert. Wie übersteht man sonst das tägliche, manchmal erschütternde Leid, dass Sie auf meine Seele häufen, wie übersteht man das mit gesundem Geist? Das können auch Sie sich fragen, wenn Sie am Arbeitsplatz gemobbt werden, wenn Ihr Chef Sie nicht mag, wenn das neue Datenschutzgesetz Sie vor kaum lösbare Aufgaben stellt …

3 mg pro Tag ist viel, viel weniger als die Dosen, die zur Behandlung bipolarer Störungen verabreicht werden. Da werden 100 bis zu mehreren 1.000 Milligramm pro Tag gegeben. Und da gibt es dann schwere Nebenwirkungen. Die habe ich persönlich erlebt und erlitten. Die möchte ich Ihnen gar nicht beschreiben. Ganz anders jedoch in der oben genannten, niedrigen Dosierung.

Die meisten Menschen – vor allem die, deren Trinkwasser wenig Lithium enthält – könnten von einer niedrig dosierten Supplementierung Lithium profitieren. Nach heutigem Wissen sollten aber die etwa 2,5 mg pro Tag (als NEM) nicht überschritten werden.

Und vielleicht haben Sie schon gegoogelt: Die am niedrigsten dosierten Ergänzungsmittel (Lithium-Orotat) enthalten 5 mg Lithium pro Tablette. Vernünftig wäre daher eine 5-mg-Tablette zu teilen und dann jeden Morgen (!) 2,5 mg einzunehmen. Womit wir wieder bei den NEM wären …

Aber eigentlich hoffe ich, Sie haben bereits einmal ein Fläschchen „Heppinger“ vor sich hingestellt und gelesen, dass der Liter 0,84 mg Lithium enthält. 3 Liter dieses Heilwassers würden Sie demnach auf die empfohlenen 2,5 mg Lithium täglich bringen.

Tut der Seele gut !

Sie dürfen mir glauben. Oder auch der „New York Times“ vom 13.09.2014.