EU beschließt erstmals Vorrat an medizinischer Ausrüstung

Die EU-Kommission hat im Rahmen der Notfall-Reserve „rescEU“ erstmals einen strategischen Vorrat an medizinischen Ausrüstungen beschlossen. Dazu würden vor allem Beatmungsgeräte und Schutzmasken zählen. „Mit der Einrichtung der ersten gemeinsamen europäischen Reserve von medizinischer Notfallausrüstung setzen wir die Solidarität der EU in die Tat um. Die Reserve wird allen Mitgliedstaaten und allen Bürgern zugutekommen. Einander zu helfen, ist der einzige Weg nach vorn“, betonte Kommissionschefin Ursula von der Leyen.

Kosten 50 Mio. €

Zu den medizinischen Ausrüstungen, die bevorratet werden, zählen: medizinische Ausrüstung für die Intensivpflege wie Beatmungsgeräte, Schutzausrüstungen wie wieder verwendbare Schutzmasken, Impfstoffe, Therapeutika und Labormaterial. Das dafür vorgesehene Budget beläuft sich vorerst auf 50. Mio. €. rescEU ist Teil des EU-Katastrophenschutzverfahrens, das eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Staaten im Bereich des Katastrophen-Schutzes erleichtert, um die Katastrophen-Prävention, Katastrophen-Bereitschaft und Katastrophen-Bewältigung zu verbessern.