Seit 1995 um 50 % mehr Krebs in Europa

Bei Krebs steigen sowohl die Neuerkrankungen als auch die Todesfälle in allen EU-Ländern an. Das ergab ein Vergleich von The Swedish Institute of Health Economics (IHE). So nahmen die Krebserkrankungen seit 1995 im EU-Schnitt sogar um 50 % zu, die Todesfälle um 20 %. Die Studie untersuchte weiters, in welchem Ausmaß die Gesundheitsausgaben für Krebstherapien mit den Überlebensraten korrelieren. Dabei zeigt sich, dass höhere Ausgaben auch eine höhere Überlebensrate zur Folge haben.

Bild: The Swedish Institute of Health Economics

Geht es nach dem IHE-Report, so wären etwa 40 % aller Krebsneuerkrankungen vermeidbar. Negativ auswirken würden sich die „Lebensstilfaktoren“ Rauchen, Übergewicht, Alkoholkonsum, körperliche Inaktivität und falsche Ernährung, aber auch UV-Strahlung oder Infektionen mit HPV, Hepatitis oder HIV. Die Europäische Arzneimittelagentur EMA jedenfalls hat seit 1995 in der Onkologie 118 Medikamente zugelassen. „Echte medizinische Durchbrüche“ könnte die moderne Krebsmedizin nunmehr mit der Immuntherapie, der CAR-T-Zell-Therapie und der personalisierten Therapie bei vielen Krebsarten erzielen.

Werden Sie älter oder reifer ?

„Some age, others mature !“ ist ein Zitat von Sean Connery. Sie wissen schon, der 1. James Bond. Das könnte auch ein Spruch aus der Frohmedizin sein, für die bekanntlich Alter „eine Einbildung“ ist. (News 14.09.2012) Ganz anders klingt das fast immer bei einem Arztbesuch: „Tja, Sie werden halt auch älter !“ oder „Mit dem Alter ist das dann so …“. Resignationsmedizin eben.

Doch älter (kränker) werden, wie es der Mensch versteht, kommt in der Natur so gar nicht vor. Alten Tieren sieht man ihr Alter überhaupt nicht an. Ist auch logisch, denn die wären sonst schon tot. Wir Menschen aber wollen der Natur eher nicht glauben und machen uns stattdessen einen eigenen Reim darauf. Wollen uns wohl trösten, dass es nach 30 scheinbar nur mehr bergab geht …

Wenn es dann heißt „im Alter …“, da geht mir dann immer der Hut hoch. Denn da wird über eine Korrelation gesprochen und nicht über eine Begründung. Es stimmt zwar, dass sich bei älteren Menschen mehr Krankheiten finden lassen, aber zwingend ist das bei weitem nicht ! Haben Sie es noch im Kopf, wie man z.B. seine Telomere möglichst lang hält und sich damit am Leben ? (News 29.03.2017, 18.02.2010, 17.02.2010)

Dazu vielleicht ein paar Weltrekorde: Jawohl, Weltrekorde !

Den Anfang macht Gene Dykes aus den USA. Der 70-Jährige verbesserte beim Philadelphia-Marathon zu Jahresende mit einer Laufzeit von 2 Std 54 Min 23 Sek den Marathon-Weltrekord in der AK 70-74. Löste damit den legendären Ed Whitlock ab. Und man reibt sich wirklich die Augen. Der Rentner (?) spulte den Kilometer in 4 Min 07 Sek herunter ! Hierzulande für die meisten „Marathonis“ eine echte Herausforderung. Das aber 42 Mal …

Und schauen Sie sich bitte dieses Foto an: Wie drahtig und lächelnd Dykes dort daherkam !

Gene Dykes am Weg zum Marathon-Weltrekord – mit 70. (Foto: strunz.com)

Oder nehmen wir (uns) den 100-jährigen Orville Rogers zum Beispiel. Der 11-fache Urgroßvater hält in der AK 100-104 überhaupt gleich 5 Weltrekorde … von 60 m bis 1.500 m. Oder Julia Hawkins mit ihren 102 Jahren. Schauen Sie sich doch bitte das Video von den Beiden auf YouTube an:

Oder nehmen wir den 105 (!) Jahre alten Japaner Hidekichi Miyazaki. Der gute Mann hört zwar keinen Startschuss mehr, das hielt ihn aber keineswegs vom Weltrekord über 100 m in der AK 105-109 ab.

Also, wie halten es denn Sie so mit dem Älterwerden: Sind Sie schon reif für einen Rekord oder vielleicht doch schon zu alt dafür ?

Vitamin K

Die Behauptung, dass genügend Vitamine die Gesundheit und Heilung stärker fördern als jedes Medikament, diese Behauptung habe ich Ihnen in diesen News wirklich oft belegt bzw. mit wissenschaftlichen Arbeiten bewiesen. Soll heißen: Die (internationale) Spitzenmedizin weiß Bescheid, nur eben oft nicht Ihr Hausarzt, oft nicht Ihr Facharzt und oft nicht Ihre Klinik.

Natürlich beschäftigen sich viele Experten und Ärzte mit diesem Phänomen, jedoch nur leider mit dem bewussten Beiseiteschieben der Wunderwaffe Vitamine. Siehe News vom 08.11.2016. Ich erinnere auch nur an die Wirkung von Vitamin C (infundiert) gegen Viren von Polio bis HIV (News vom 08.07.2015).

Und nach Vitamin D in den letzten Jahren kommt nun auch Vitamin K immer mehr „in Mode“. Dabei entdeckt man jeden Monat neues Positives. In einem Satz zusammengefasst:

Vitamin K verhindert nachweislich die wichtigsten Todesursachen des modernen Menschen, einschließlich Krebs, Diabetes, Gefäßverkalkung (Herzinfarkt, Schlaganfall), Osteoporose usw..

Das lässt sich in der folgenden Tabelle recht übersichtlich darstellen:

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Für jede Zeile, für jede Zahl gibt es einen Literaturnachweis (Quellen siehe Life Extension Magazine, Sept. 2014). Jedoch wohlverstanden:

  • Das sind in aller Regel „nur“ Korrelationen. Eine strenge Ursache-Wirkung-Beziehung lässt sich so nicht beweisen.
  • Aber dennoch: Da wurde sorgfältig darauf geachtet, dass nicht Äpfel mit Birnen verglichen werden: Herausgerechnet wurden verschiedene BMI, Alter, Geschlecht, sozialer Status usw..
  • Das alles, um den einfachen Fehlschluss auszuschließen: Das Ergebnis sei nur vorgetäuscht. Denn man hat sehr wohl bedacht: Wer Vitamin K zu sich nimmt, lebt von vorneherein gesünder, bewusster.