Souverän werden

Wer möchte das nicht ? Wissen, Kontrolle, Überblick bis hin zu Freiheit und Weisheit. All das beschreibt SOUVERÄNITÄT ! Und glauben Sie nicht auch, dass es auf der Welt ein bisschen freundlicher, netter, liebenswürdiger, rücksichtsvoller zuginge, wären viel mehr Menschen souverän ? Erlauben Sie mir darum bitte hier und jetzt ein paar Ratschläge, wie man das werden könnte.

Hinter diesen Empfehlungen oder auch Nachdenksätzen, wenn Sie so wollen, steht auch weniger meine Meinung, sondern vielmehr Gehirnschmalz. Sprich hunderte wissenschaftliche Studien. Und sollte Ihnen das Ganze bis hierher schon etwas mühsam oder gar kompliziert erscheinen, dann blättern Sie doch einfach zurück zu den News 23.11.2017. Dort heißt es gleich zu Beginn:

Souveränität ist essbar ! Wenn man sich auskennt …

In diesen News soll es aber um eine gewisse INNERE HALTUNG gehen. Denn die entscheidet natürlich mit, wie souverän man ist und auftritt. Hier nun also 7 Handlungsanleitungen zu mehr Souveränität:

(1)  Souveräne Menschen glauben immer nur das Beste von sich: Jeder Mensch hat Glaubenssätze über seine Talente und Fähigkeiten. Und weil man ohnehin immer nur einen Gedanken fassen kann, warum dann nicht gleich den positiven Gedanken fassen ?

(2)  Souveräne Menschen vergleichen sich nicht mit Anderen: Denn der Mensch neigt dazu, bei sich nur die Schwächen zu sehen und beim Mitmenschen nur die Stärken. Lassen Sie also Vergleich sein und glauben Sie vielmehr an Ihre Fähigkeiten und Ziele !

(3)  Souveräne Menschen genießen ihren normalen Alltag: Der Alltag ist die beste Entspannungshilfe. Haben Sie das gewusst. Wurde alles von Psychologen untersucht: Die Routinetätigkeiten machen‘s aus. Von wegen Langeweile, sondern vielmehr höchste Entspannung.

(4)  Souveräne Menschen trennen Beruf und Familie konsequent: „Homeoffice“ oder „daheim weiterarbeiten“ verringert Stress überhaupt nicht. Gerade im Gegenteil ! Bewiesen von der Uni Cambridge …

(5)  Souveräne Menschen sind dankbar und können verzeihen: Das hat z.B. die Uni Kopenhagen herausgefunden. Wer sich auf Dankbarkeit konzentriert und verzeiht, hat messbar weniger Stress (Puls, Blutdruck, Cortisol) als jemand, der weiterhin auf Rache aus ist. Sie erinnern sich ? Wer kämpft, verliert immer – auch als Sieger !

(6)  Souveräne Menschen wollen gut sein, aber nicht super gut: Denken Sie also immer an die schon oft genannten 80 %. Die genügen ! Man muss nicht immer 100 % schaffen oder gar perfekt sein.

(7)  Souveräne Menschen handeln sofort: Die schieben nichts auf die lange Bank. Etwas „irgendwann“ oder „bei nächstbester Gelegenheit“ erledigen zu wollen, das ist die (Vermeidungs-)Strategie der Gestressten, der Verlierer. Denn wie heißt es doch so schön: Wer sich vor Leistung drückt, steht auch unter Leistungsdruck …

Aber eine Eigenbeobachtung kann ich dann schon auch noch beisteuern. Die lautet: Souveräne Menschen können sich mitunter selbst überlisten. Da habe ich meine ganz speziellen Erfahrungen gemacht. Die aber wiederum sehr gut zu unserem Soll von 80 % passen. Wenn Sie z.B. bei einem Marathonlauf wirklich nicht mehr können und sich am liebsten hinsetzen würden, dann laufen Sie einfach etwas langsamer. Schon dieser Gedanke allein ist so befreiend, dass Sie ziemlich sicher „normal“ weiterlaufen werden.

Zum Thema passend:  Werden Sie zumindest Optimist (News 27.06.2020)

Man hat die Wahl … auch bei Rheuma

Rheuma, rheumatische Arthritis, tut weh. Nimmt zu in Deutschland. Nimmt zu (!) …bei immer besserer medizinischer Versorgung, im einem immer teureren Gesundheitssystem – im selben Land !?! Wegen Rheuma sind inzwischen rund 700.000 Menschen in Deutschland in ständiger ärztlicher Behandlung … Aber ist das ein Zufall ?

Nein, weil ein Patient mit Schmerzen immer wieder kommt. Das kann also nur heißen, dass Rheuma hierzulande gar nicht geheilt wird. Es wird nur behandelt. So begleitet die Krankheit die Patienten das ganze Leben lang ! Diese Einleitung war nur eine Feststellung. Sollte man das alles beklagen ? Oder kennt wer die Lösung ?

Also mein Rat gegen diese Autoimmunerkrankung lautet:

Immunsystem reparieren
Ernährung umstellen

Das ist übrigens mein generelles Behandlungs- und Heilungsprinzip – bei fast jeder Krankheit … Wobei „weglassen“ sehr wohl auch „wegschaffen“ meint. Z. B. durch LAUFEN.

Das Ganze noch ein bisschen ausführlicher betreffend Rheuma:

  • Vitamin D in der richtigen Dosis (100 ng/ml)
  • Perfektes Aminogramm
  • Keine Kohlenhydrate (Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Zucker)
  • Und … vorsichtshalber auch die übrigen Blutwerte optimieren.

Dazu vielleicht 3 Patientenmeinungen von dieser Woche:

(1) Durch Ihre jahrelange Behandlung und Begleitung bin ich weitgehend ohne jede chemische Rheumamittel, die Iritisschübe (Augenentzündung) wurden schwächer und in viel größeren Abständen. Bald werde ich 60 und kann immer noch berufstätig sein, eine gehörige Lebensqualität konnte ich mir erhalten.

(2) Nachdem ich Ende Mai bei Ihnen wegen akuten rheumatischen Beschwerden in der Praxis war, wollte ich mich erst mal bei Ihnen bedanken! Es geht mir viel besser, ich habe seitdem keine Entzündungen mehr in den Knien, kann wieder laufen, und die Entzündungswerte gehen weiter zurück!

(3) Habe seit 20 Jahren Rheuma. Ist wohl genetisch. Auch mein Papa hat’s. Werde seit 20 Jahren mit Cortison behandelt, mit MTX und Immun-Modulatoren. Jedoch 9 Monate nach dem Praxisbesuch bei Ihnen: Es hat sich viel geändert und es geht mir schon besser. Die Medikamente habe ich abgesetzt.

Was für eine Chance für jeden Rheumatologen ? Und würden sich Patienten streng an diese Regeln halten, würde man ständig nachkontrollieren, so wäre Rheuma höchst wahrscheinlich schon geheilt. Heilung heißt auch hier wieder „Abwesenheit von Beschwerden“. Gesundheit oder Krankheit ist ein tägliches Bemühen. Dabei hat man die Wahl … in die eine oder die andere Richtung !

EU ergreift weitere Maßnahmen gegen Covid-19

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie bringt die EU-Kommission ein zusätzliches Maßnahmenpaket auf den Weg. Dazu zählen mehr zielgerichtete Tests, die Förderung der Nachverfolgung von Kontaktpersonen, eine bessere Vorbereitung von Impfkampagnen sowie die Sicherung des Zugangs zu essenziellen Versorgungsgütern wie Impfausrüstung. Zugleich werden die Mitgliedstaaten aufgerufen, ihren Dienststellen und dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) zur Verbesserung des Datenaustausches auf EU-Ebene alle relevanten Daten zu übermitteln.

VIDEO der Pressekonferenz

Gleichzeitig präsentierte die EU-Kommission auch eine Empfehlung über Teststrategien bei Covid-19 und den Einsatz von Antigen-Schnelltests. Darin werden Aspekte dargestellt, die in nationalen, regionalen oder lokalen Teststrategien zu berücksichtigen wären. Und um die Kontaktnachverfolgung grenzüberschreitend zu erleichtern, beschloss die EU kürzlich auch eine Lösung für die EU-weite Vernetzung nationaler Apps über das EU-Datenabgleichsystem European Federation Gateway Service. Demzufolge sind alle Mitgliedstaaten aufgerufen, wirksame und kompatible Apps einzurichten und sich dem besagten System anzuschließen.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte zu dem Maßnahmenpaket (Video): „Die Corona-Pandemie ist sehr ernst. Die EU muss darauf mit verstärkten Anstrengungen antworten. Darum bringen wir heute im Kampf gegen das Virus zusätzliche Maßnahmen auf den Weg. Diese reichen von einem verbesserten Zugang zu Schnelltests und der Vorbereitung von Impfkampagnen bis hin zur Erleichterung einer sicheren Reisetätigkeit, sofern diese notwendig ist. Ich appelliere an alle Mitgliedstaaten, eng zusammenzuarbeiten. Wenn wir jetzt entschlossen handeln, retten wir Leben und schützen Lebensgrundlagen.“

Weniger Angst ist möglich

Das Corona-Virus hat zweifellos den ANGSTPEGEL nicht nur in Deutschland etwas ansteigen lassen. Wen wundert’s ? Quarantäne, Verbote, finanzielle Sorgen uvm.. Doch andauernde Angst bedeutet Stress. Und Stress auf Dauer, also Dauerstress, verbraucht dann auch vermehrt lebenswichtige Nährstoffe wie etwa Tryptophan oder Magnesium. Wenig Tryptophan z.B. heißt wenig Serotonin, und das wiederum wenig „Abstand, Überblick, Souveränität“.

Das alles lässt sich mit Angst übersetzen. Zur Angst gesellt sich dann gerne noch Panik und Depression. Die Schulmedizin reitet dann meistens auf der Angst herum. Verschreibt als Folge gerne Psychopharmaka. Die Frohmedizin hingegen sieht das Leben sehr viel positiver, sehr viel verheißungsvoller, denn:

Wir leben eine durch WISSEN erworbenen Zuversicht !

Ist man nämlich mit Neurotransmittern gut versorgt und mit essentiellen Nährstoffen, welche diese Neurotransmitter für ihre Funktion benötigen – allen voran Omega-3, Vitamin D, Magnesium (laut Prof. Bruce Ames), dann entwickelt man Angst gar nicht erst. Dann bleibt man so gut es eben geht

ein Mensch mit Abstand, Überblick und Souveränität.

Serotonin wird nicht umsonst auch das „Chefhormon“ genannt. Es macht gute Laune und souverän ! Darüber bewahre ich übrigens seit 1992 einen Artikel aus dem Magazin FOCUS auf. Titel „Die Hormone für Macht, Erfolg und Einfluss“ (Ausgabe 3/1992). Die Geschichte dort geht so: Biologen der Stanford University suchten nach dem Anführer einer Pavian-Herde. Feuerten einen Narkosepfeil ab und entnahmen dem Tier dann Blut. Das Ergebnis: Man fand besonders wenig Stresshormon. Zitat:

Der Anführer ist weder das größte noch das stärkste Tier. Der Anführer jenes Tier, das am wenigsten Angst hat – besonders wenig Stresshormon.

Kollegen meiner Universität UCLA in Los Angeles wiederum fanden bei den dominantesten Affenmännchen und -weibchen besonders hohe Serotonin-Werte. Was zum Gesamtfazit führt – von mir dick markiert:

Eine der wichtigsten Führungsqualitäten ist die Fähigkeit, Stresssituationen richtig einzuschätzen und dann angemessen darauf zu reagieren. Serotonin verschafft dabei Überblick und Kontrolle …

Angst entsteht nicht zufällig, sondern ist biochemisch nachvollziehbar. Darum sind auch all die gut gemeinten Ratschläge wie „Regen Sie sich nicht auf !“, „Nehmen Sie’s doch nicht so schwer !“ oder „Das ist doch alles nicht so schlimm !“ SINNLOS. Gegen Angst kann man sehr wohl etwas unternehmen –

  • mit Aminosäuren
  • mit Vitalstoffen.

Bauen Sie sich eine innere Mauer ! Da können Ihnen diese täglichen News sehr gut helfen (News 23.08.2018). Damit tun Sie gleichzeitig auch etwas für Ihr Immunsystem, damit Sie Viren wie Corona & Co. nicht so leicht erwischen. Angst macht bekanntlich empfänglicher und auch empfindlicher für Infektionen.

Die Frohmedizin weiß längst, wie man mit Angst umgehen kann. Und dennoch wird die Macht der Aminosäuren immer noch unterschätzt. Doch, doch ! Ich weiß das, weil ich Tag für Tag neben den üblichen auch genügend katastrophale Aminogramme sehe. Also bitte,

setzen Sie dieses WISSEN auch tatsächlich um. Wenden Sie es an. Dieses WISSEN ist längst da … und selbstverständlich erprobt !

Zum Nachlesen:  Probleme im Leben (News 03.01.2019)

Neue Risikobewertung: Corona-Pandemie noch lange nicht vorbei

Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) hat eine aktualisierte Risikobewertung der Covid-19-Pandemie vorgenommen und eine Reihe von Leitlinien für nicht-pharmazeutische Maßnahmen (z. B. Handhygiene, Sicherheitsabstände, Reinigung und Belüftung) veröffentlicht. Die neue Risikobewertung zeigt, dass die Anzahl der gemeldeten Infektionen seit August in der gesamten EU wieder stetig gestiegen ist und dass die ergriffenen Maßnahmen keinesfalls ausgereicht haben, um Ansteckungen zu minimieren oder zu verhindern.

Video der Pressekonferenz

Den Mitgliedstaaten wird daher empfohlen, effektivere Maßnahmen zu ergreifen. Dazu gehören vermehrte Tests, die Rückverfolgung von Kontakten, eine bessere Überwachung der Gesundheitslage, ein besserer Zugang zu persönlichen Schutzausrüstungen und Arzneimitteln sowie die Gewährleistung ausreichender Kapazitäten im Gesundheitswesen. Laut EU-Gesundheitskommissarin Kyriakides zeigt die neue Risikobewertung ganz klar, dass die EU wachsam sein müsse. Die Tatsache, dass es in einigen EU-Ländern mehr Infektionsfälle gibt als auf dem Höhepunkt der Krise im März würde verdeutlichen, dass die Corona-Pandemie noch lange nicht vorbei ist.

Covid-19: EU hilft Mitgliedsstaaten an allen Fronten – „Keine Panik !“

Die EU unterstützt die Mitgliedsstaaten im Kampf gegen das Coronavirus und zur Eindämmung von Covid-19 an allen Fronten. Um für einen EU-weiten Informationsaustausch und abgestimmte Maßnahmen zu sorgen, steht sie in ständigem Austausch mit den nationalen Gesundheitsbehörden. Diese erhalten auch technische Hilfe für die Diagnose und Meldung von Verdachtsfällen und bestätigten Fällen, die Infektionsprävention und die Kontrolle von Reisenden. Für die weltweite Vorsorge und Eindämmung des Virus hat die Kommission bereits 232 Mio. mobilisiert. Die Mittel gehen – wie berichtet – u.a. in die Erforschung eines Impfstoffes und die weltweite Notfallvorsorge durch die WHO.

LINK zur Pressekonferenz von Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides

Insgesamt sind die Mitgliedstaaten sehr gut darauf vorbereitet, Fälle in der EU zu behandeln und eine weitere Ausbreitung einzudämmen. Gesundheitskommissarin Kyriakides rief daher zur Besonnenheit auf: „Dies ist eine besorgniserregende Situation, aber wir dürfen nicht in Panik geraten. Wir müssen wachsam sein, wenn es um Falschinformationen geht, die die Bevölkerung in die Irre führen und die Arbeit der Behörden in Frage stellen.“