Europa braucht bis 2030 elf Millionen neue Pflegekräfte

Die Zahl der Arbeitskräfte in der europäischen Gesundheits- und Langzeitpflege muss bis 2030 um 11 Mio. ansteigen, um den Anforderungen einer alternden Bevölkerung gerecht zu werden. Dabei werden eine vermehrte Zuwanderung aus Drittländern wie auch die Mobilität innerhalb der EU eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Das ergab eine Studie der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) der EU-Kommission.

Studie „Health and Long-Term Care Workforce“. (Bild: GFS der EU-Kommission)

Dazu sagte die für Demokratie und Demografie zuständige Kommissionsvizepräsidentin Dubravka Suica: „Europa ist ein alternder Kontinent. Während einerseits eine höhere Lebenserwartung und mehr gesunde Lebensjahre eine Errungenschaft sind, müssen wir uns andererseits auf einen steigenden Bedarf an Langzeitpflege vorbereiten. Unsere gemeinsame Herausforderung besteht darin, eine leistbare und qualitativ hochwertige Langzeitpflege zu sichern sowie für eine angemessene Anzahl an Pflegekräften zu sorgen.“

Alterung der Gesellschaft. (Bild: MicroOne, adobe stock 2020)

Link zur Studie