Propionat steigert die Leistung

Die Tour de France der Radprofis ist mit fast 3.500 km Länge der wohl härteste Ausdauerwettbewerb der Welt. Rollt ganze 3 Wochen lang durch mehrere Länder. Entscheidend dabei ist die 3. Woche. Selbst ein hochtrainierter Amateurradler wäre in dieser 3. Woche längst am Ende. Normalerweise sogar krank. Bewiesen …

Auf Lanzarote habe ich einmal versucht, die TdF nachzufahren. War jeden Tag 6 Stunden mit Volldampf auf dem Rad. Dazu nur Vulkanberge und ständiger Wind. Prompt wurde ich nach 2 Wochen schwer krank. Lungenentzündung. Krankenhaus usw. Es geht also um die ominöse 3. Woche: Wenn die Kräfte versagen, wenn man erschöpft ist. Wenn die Stresshormone (messbar) hoch sind.

Und da scheint es jetzt Hilfe zu geben. Ein bisschen jedenfalls, wie ich gleich anmerken möchte. Diese neuartige Technik wird seit 2019 auch von mindestens 2 Rennställen bei der „Tour“ genutzt. Dabei dreht es sich um

  • Ketonkörper (als Kapsel)
  • Propionat (kurzkettige Fettsäuren).

Die Idee dahinter ist ganz einfach: Man weiß, dass KETOSE

  1. die Fettverbrennung stimuliert (zur Gewichtsregulierung !)
  2. die Ausdauerleistung verbessert
  3. oxidativen Stress reduziert (weniger freie Radikale)
  4. Entzündungen hemmt (Auslöser aller Zivilisationskrankheiten !).

Nur haben Ausdauersportler wie die Radprofis ein Problem: Zwar hätten die gerne die Vorteile der Ketonkörper, nicht aber die Nachteile. Bei ketogener Diät wird ausschließlich Fett verbrannt und dazu braucht man etwa 10 % mehr Sauerstoff als bei der Verbrennung von Kohlenhydraten. Und diese 10 % mehr Luft, haben die Sportler nicht immer ….

Also kam man auf die Idee, Ketonkörper von außen zuzuführen. Mein Einwand war da immer, dass die zugeführte Menge wohl viel zu gering sein würde. Bei ketogener Diät nämlich dürfte der Körper wohl sehr viel mehr Ketonkörper produzieren. Doch da scheine ich mich getäuscht zu haben, wie nun in einer nagelneuen Studie im „The Journal of Physiology“ 2019, June; 597 (12): 3009 erstmals gezeigt wird:

Dort heißt es, dass

  • Ausdauersportler mit Ketonen (als Kapsel) in der 3. Woche harten Trainings 15 % mehr Kraft entwickelten und 15 % mehr Leistung brachten (ca. 215 Watt statt 185).
  • deren Stresshormone (Adrenalin und Noradrenalin) während der gesamten 3 Wochen nicht anstiegen, sich also nicht verdoppelten wie bei der Kontrollgruppe. Ketone wie Propionat oder Butyrat verhinderten also Übertraining !

Eine ziemlich sensationelle Entdeckung ! Hätte ich von so einer Kapsel nicht erwartet.

FAZIT: Für mich bleibt das Ausprobieren. Selbstverständlich ! Zusätzlich zu meiner täglichen Ketose (u.a. Intervallfasten) wird jetzt auch Propionat geschluckt. Und selbstverständlich in sehr viel höherer Dosis als man es normal einnehmen würde. Echte Ausdauersportler haben nämlich ein sehr gutes Körpergefühl. Die wissen, was sie sich und dem Körper zumuten können !

PS I: Ab einem gewissen Alter, so etwa mit 80 Jahren, wird das TÄGLICHE TRAINING immer schwieriger. Der Körper ermüdet etwas früher. Ist Propionat das Wundermittel dagegen ?

PS II: Heute beginnt übrigens der 103. Giro d’Italia der Radprofis. Rollt auch über 3 Wochen und ist sogar um 13 km länger als die TdF.

Zum Nachlesen:  Propionat (News 06.01.2018)

Gut – besser – Froböse

Ich mag diese schmalen, kantigen Gesichter. Und ich mag die schlanken, ja sogar dünnen muskulösen Körper der Herren im reifen Alter (63 Jahre). Knapp über der Lebensmitte (News 31.05.2014). Wenn dann noch die deutsche Vizemeisterschaft über 100 und 200 m hinzukommt, das Ganze ergänzt durch einen Professorentitel in Sportwissenschaft, na dann wissen Sie natürlich, von wem ich spreche:

Prof. Dr. Ingo Froböse

Eines der seltenen, echten Vorbilder … für jeden, der sich „forever young“ auf die Fahnen geschrieben hat. Und dieser Professor der Sporthochschule Köln sprach kürzlich kurz, prägnant und authentisch über Ernährung. Zur Ernährung des bewegten Menschen. Also hoffentlich auch IHRER Ernährung ! Ich zitiere aus der Zeitschrift „Der Privatarzt“, Ausgabe 4/2020, Seite 32:

Sportlich aktive Menschen benötigen besonders viel Energie. Neben Kohlenhydraten gibt es weitere wichtige Energiequellen. So ist Fett sehr gut geeignet für Ausdauersportler. Ein Stück Butter z.B. liefert nachhaltig Energie.

Für den gesteigerten Stoffwechsel und für die Reparaturmechanismen benötigen alle Sportler Proteine, hochwertige Aminosäuren. Die BCAA Leucin, Isoleucin und Valin sind die wichtigste Energiequelle für Sportler. Begleitend können Kohlenhydrate empfohlen werden. Die sind sozusagen der „Mastersprit“ der menschlichen Leistungsfunktion und liefern kurzfristig Energie.

Ein hoher Energieumsatz beim Sport birgt allerdings das Risiko der Übersäuerung, denn es werden vermehrt basische Salze verbraucht. Daher empfehle ich Sportlern zum Schutz vor Übersäuerung die Kombination von mindestens 4 Mineralien – bestehend aus Magnesium, Kalzium, Natrium und Kalium. Diese können durch entzündungshemmende und immunstimulierende Mineralstoffe wie z. B. Zink ergänzt werden.

Ergebnisse der aktuellen Metabolomics-Froschung zeigen, dass nicht nur während, sondern insbesondere nach dem Sport der Metabolismus auf Hochtouren läuft. Diese Regenerationsphase ist entscheidend für den Erfolg des Sportlers. Daher sollten frühzeitig nach dem Training oder Wettkampf hochwertige Aminosäuren zugeführt werden. Diese können durch Fette sowie eine kleine Prise Kohlenhydrate ergänzt werden.

So schreibt der Meister persönlich. Dem man in beneidenswerter Weise ansieht, dass er das, was er verkündet, auch selbst tut. Selten genug. Aber, haben Sie das mit dem „Stück Butter“ mitbekommen. Ein echt außergewöhnlicher wie simpler Rat des Experten Froböse. Genauso wie die kluge Mineralienkombination. Die Triathlon-Profis in Hawaii z.B. kleben sich vor dem Wettkampf reine Salztabletten auf’s Fahrrad.

Und dann noch die Empfehlung von dem Sportwissenschaftler und Gesundheitsexperten nach dem Training oder Wettkampf eben nicht Kohlenhydrate aufzufüllen, sondern in erster Linie „hochwertige Aminosäuren“.

Alles in allem wertvollste Tipps zur richtigen Zeit ! Stichwort Corona-Virus. Das ist ein wunderbarer Anlass, immer deutlicher zu werden. Selbst ein gewisser Boris Johnson spricht jetzt von „unbedingt abnehmen“. Und Prof. Dr. Dr. Claus Reinsberger von der Uni Paderborn meint:

Ein gutes Immunsystem heißt zunächst einmal fit zu werden.

PS: Auf YouTube übrigens erklärt Prof. Dr. Froböse jeden Freitag neu seine „FormelFroböse“ aus Regeneration, Ernährung und Bewegung.

Colitis ulcerosa

Das denkbar einfachste Prinzip der Gesundheit, der Genesung und praktisch jeder sog. Wunderheilung sind folgende 2 Aufforderungen:

  • Stärken Sie Ihr Immunsystem !
  • Essen Sie keinen Müll und kein Gift !

Diese „Einladungen“ stimmen für jede (entzündliche) Erkrankung. Und welche Erkrankung ist denn keine Entzündung ? Das stimmt sogar für den Beinbruch. Der heilt dann nämlich auch viel schneller. Und genau darum geht es dem Patienten letzten Endes. Von der Schulmedizin jedoch wird dieses so einfache Prinzip bis heute nicht erkannt oder gar angewendet.

Dabei zeigt es großartige Erfolge auch bei von der Schulmedizin sozusagen unheilbaren Krankheiten. Ein Beispiel dafür ist die Darmentzündung bzw. Colitis ulcerosa. Mein Steckenpferd, denn ich war lange genug in der medizinischen Uniklinik Erlangen tätig. Spezialisiert auf Colitis. … Und leider ziemlich erfolglos in der Heilung !

Natürlich haben geschuftet und natürlich konnten wir die Krankheit auch für einige Wochen unterdrücken. Bis der Patient dann wieder kam, die Patientin eben wiederkam. Und wieder wiederkam. Und wieder. Und wieder … Doch heute kenne nicht nur ich dieses

kürzeste Prinzip der Heilung,

sondern eine zunehmende Anzahl anderer Ärzte auch. Und das sieht dann in der Praxis so aus:

… habe ich Sie in Ihrer Praxis in Roth besucht. Meine Colitis ulcerosa hat mich spürbar in eine Abwärtsspirale gebracht und ich befand mich an einem echten Tiefpunkt. Aber ich habe schließlich die Chance ergriffen und alles getan, um aus diesem gefährlichen Sog wieder herauszukommen. Seither hat sich viel getan und ich bin Ihnen, Herr Dr. Strunz, unglaublich dankbar !

Meine Erfolge:

  1. Seit 1,5 Jahren habe ich keine einzige Tablette mehr nehmen müssen (davor 15 – in Worten fünfzehn – pro Tag).
  2. Meine Magenkrämpfe sind weg und auch einen blutigen Stuhlgang hatte ich nie mehr (NIE WIEDER !).
  3. Meine Ernährung habe ich von Tag 1 an radikal verändert. Proteine und Gemüse ja, Zucker und Kohlenhydrate nein …
  4. Und natürlich die regelmäßige Einnahme von NEMs.

Und weil diese NEMs, diese Nahrungsergänzungen nach der Blutanalyse auch in diesem Fall lebensentscheidend sind, möchte ich Sie hier ganz genau auflisten:

  • 3-4 Protein Shakes
  • 20-30 amino 8
  • 1-2 Packungen Arginin
  • amino flüssig
  • Tryptophan
  • Zink, Magnesium
  • Vitamin K, alle B-Vitamine und Vitamin D

Laut Schulmedizin, den Medien uvm. „alles überflüssig“. Davon hätten wir alle genug im Körper. Würden wir dank ausgewogener Ernährung Tag für Tag ausreichend essen. Doch Sie, liebe Leserinnen und Leser, wissen natürlich schon die längste Zeit, dass solche lebensgefährlichen Sätze – wie viele Millionen Menschen sterben durch diese Lüge ? – genau dann nicht mehr stimmen, wenn man

IM BLUT NACHMISST.

Und genau darin unterscheidet sich die Praxis Dr. Strunz von so vielen anderen Facharzt-Ordinationen, Krankenhäusern und Universitätskliniken. Wir messen. Sogar ausführlich. Und füllen dann auf. Mit dem Resultat – wie bereits beschrieben. Oder überspitzter formuliert:

Keine Tabletten mehr, keine Beschwerden mehr !

Das nenne ich gesund. Ist übrigens eine Weltsensation ! Und auch der Grund, warum ich mit meinen 76 Jahren noch immer täglich am Schreibtisch sitze. Ich darf nämlich in Augen blicken, die nicht mehr trüb leidend sind, sondern gesund und Freude strahlend mich anblitzen. Die Erfüllung meines Berufes als Arzt …