Heilung kann man beschleunigen

Gebrochene Rippen können wochenlang weh tun. Beim Atmen, beim sich Bewegen. Schon die Erschütterung beim Joggen … Oder auch Golfen: Mit gebrochenen Rippen kann man Golfen vergessen. Die Schwungbewegung probiert man genau ein Mal … Das war „Normalmedizin“. Kommen wir jetzt zur Frohmedizin …

Eine junge Dame hat sich bei einem Sturz eine Rippe gebrochen und möchte wissen: „Was kann ich tun, um die Heilung zu beschleunigen?“ Nach 2,5 Wochen jubelt dieselbe Frau:

Dank Ihnen, Herr Dr. Strunz, kann ich nach 2,5 Wochen schon wieder Golf spielen, obwohl sogar mehrere Rippen gebrochen waren !

Kann man das glauben ? Orthopäden oder Chirurgen würden darüber nur ihren Kopf schütteln. Aber, wir lesen weiters:

Auf Ihren Rat hin habe ich 2 Mal Orthomolar sowie Zink morgens und abends genommen … und es hat geklappt. Sie sind einfach der Beste !

Danke, aber ich habe auch das nur selbst erlebt und ausprobiert. Bei einem Duathlon war ich nach dem 1. Lauf von 10 km so dermaßen fertig, dass ich beim Aufstieg auf das Rad umgekippt bin. Ergebnis: Bruch von 2 Rippen und 2 Fingern …

Ich möchte Ihnen hiermit etwas vermitteln: Es gibt immer einen Weg der Heilung. Auch bei Knochenbruch. Nicht nur bei Multipler Sklerose, auch bei handfesten – mechanisch bedingten – Schmerzen. Und weil irgendwann einmal ohnehin alles verheilt, geht es primär eigentlich um die Geschwindigkeit der Heilung. Kurz und gut:

Man kann die Heilung wirklich immer beschleunigen ! Neben dem Rezept oben gibt es noch viel mehr Tricks.

Dieses neue Denken – ist in meiner Praxis Alltag – heißt nicht mehr: Eine Diagnose finden. Ein Wort dafür finden, was Sie mir schildern, um irgendwelchen geheimen Ursachen auf die Spur zu kommen. Da verirrt sich die Schulmedizin schon seit Jahrzehnten. Wir fangen von der anderen Seite an:

Wir heilen lieber gleich !

Dazu müssen wir gar nicht so ganz genau wissen, was bei Ihnen los ist. Wir sehen ohnehin, welche Blutwerte „falsch“ sind. Und die reparieren wir. Wir sehen ohnehin, ob Sie sich täglich bewegen oder nicht. Ob Sie täglich meditieren oder nicht. Ob Sie Kohlenhydrate futtern oder nicht. Und dann handeln wir lieber gleich genetisch korrekt. Das beschleunigt in der Regel die Heilung !

Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel schützt vor Knochenbrüchen

Bekannt ist, dass Knochen Kalzium brauchen. Weniger bekannt ist, dass auch Magnesium ein wichtiges Mineral für die Gesundheit der Knochen darstellt. Ifemedi macht nun auf eine Studie der Universitäten Bristol und Kuopio aufmerksam, wonach eine ausreichende Versorgung mit Magnesium das Risiko für Knochenbrüche senken kann. Und man höre und staune: Dies gelinge nicht über die Ernährung allein, sondern nur durch die Einnahme von Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel !

Vitamine D und K auch wichtig

Zudem sollten die routinemäßigen Bluttests beim Arzt auch den Magnesiumwert betrachten, um gegebenenfalls frühzeitig mit dem Auffüllen beginnen zu können. Denn für gesunde Knochen bis ins hohe Alter seinen nicht nur Kalzium unerlässlich, sondern auch die Vitamine D und K. Vitamin D erhöht die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm und beide Vitamine dann den Kalziumtransport in die Knochen. Das erhöhe nicht nur die Knochendichte, sondern verhindere auch, dass sich ungenutztes Kalzium an den Gefäßwänden ablagert.

Fehlendes Vitamin D begünstigt übrigens einen Kalziummangel gleich mehrfach, heißt es in der Studie, da zum einen weniger Kalzium aus der Nahrung aufgenommen und zum anderen zu viel über die Nieren ausgeschieden werde. Knochen sind also kein lebloses Material, sondern befinden sich permanent im Um-, Auf- oder Abbau. Bei einem Mangel an den oben genannten Vitalstoffen drohe Osteoporose (Knochenschwund). Dabei seien Frauen nach den Wechseljahren besonders betroffen, weil ihnen das Schutzhormon Östrogen fehle, das bis dahin den Knochenabbau hemmt.

BLL: Nahrungsergänzungsmittel nützen Gesellschaft – „Vorsorge statt Reparatur“

Eine breitere Verwendung von Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) mit Kalzium und Vitamin D könnte dazu beitragen, allein in Deutschland jährlich rund 1,09 Mrd. € an Gesundheitskosten durch die Vermeidung von osteoporosebedingten Knochenbrüchen einzusparen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse von Food Supplements Europe. Durch die regelmäßige Einnahme von 1.000 mg Kalzium und 15 mcg Vitamin D ließe sich das Risiko von Knochenbrüchen bei Personen über 55 Jahre um 15 % senken!

Allein in Deutschland sind durch NEM Kosteneinsparungen von 1,09 Mrd € möglich. (Infografik: obs / BLL-AK NEM)

Für Deutschland bedeute dies, so BLL-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff, dass dadurch rechnerisch 31.927 Knochenbrüchen vermieden werden könnten. Das würde auch zu entsprechenden Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen führen. „Auch wenn die Nährstoffversorgung im Schnitt in Deutschland gut ist, gelingt es nachweislich nicht allen, ihren Nährstoffbedarf an Kalzium und Vitamin D durch eine ausgewogene Ernährung zu decken. Die Studie macht deutlich, dass NEM nicht nur dem Einzelnen helfen können, seine Ernährung zu optimieren, sondern darüber hinaus einen gesellschaftlichen Nutzen haben können“.

Der BLL-Hauptgeschäftsführer fordert daher „ein Umdenken weg vom System des Reparatur hin zu einer Kultur der Vorsorge“! Nur so ließen sich die Aufgaben durch die gestiegene Lebenserwartung und die im 4. Jahr in Folge gestiegenen Kosten im Gesundheitssystem in den Griff bekommen. „Die Studie ist ein weiterer Beleg dafür, dass NEM als Teil einer ausgewogenen Ernährung nachweislich helfen können, die Gesundheit der Verbraucher zu erhalten – und Verbraucher, die gesund altern, entlasten das Gesundheitssystem“, resümiert Minhoff. In Deutschland gibt es jährlich rund 213.000 Frakturen, die auf Osteoporose zurückzuführen seien.

1 € für NEM spart 5,09 €

Die Analysten von Frost & Sullivan haben errechnet, dass jeder für die entsprechende Versorgung mit NEM ausgegebene Euro das Gesundheitssystem im Gegenzug um 5,09 € entlasten würde. Die durchgeführte Studie ist bereits die 2. Analyse dieser Art im Auftrag von Food Supplement Europe. Der erste 2016 veröffentlichte Bericht dokumentierte bereits potentielle Kosteneinsparungen durch die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren und einem dadurch verringerten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen von europaweit 12,9 Mrd. Euro im Jahr.

Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) übrigens ist der Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft. Ihm gehören ca. 500 Verbände und Unternehmen der gesamten Lebensmittelkette an.