Was das Herz am meisten liebt ?

Heute mal etwas Ernstes: Das Thema Nummer 1 jedes Notfallmediziners, jedes Intensivmediziners. Es geht ums Herz. Immer noch die häufigste Todesursache nicht nur in Deutschland. Denkt man lange genug darüber nach, so findet man als Hauptgrund das Wörtchen „Angst“. Sehr, sehr aktuell auch in Zeiten von Corona …

Wenn man das Ganze aber umdreht, so hieße herzgesund „angstfrei“ oder zumindest „entspannt“. Ja, da ist auch durchaus was dran, denn dahinter stecken auch handfeste Fakten: Wer „Herzgesundheit“ hört, denkt zuerst an Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes, Cholesterin.

Dabei ist der häufigste Auslöser für Angina-Pectoris-Anfälle … Stress !

Dieses Ergebnis der Universität Atlanta hat selbst Kardiologen überrascht. Und doch ist es plausibel:

  • Meldeten die Messfühler hohe Aktivität im „Stressverarbeitungszentrum“ der Patienten (im unteren Stirnlappen), so folgten oft unmittelbar darauf Herzbeschwerden.
  • Die häufigsten Auslöser von Angina-Pectoris-Anfällen waren verschiedene Formen von Stress: hohe Belastungen, schlimme Erlebnisse oder depressive Verstimmungen.
  • Patienten, die sich oft aufregten, verärgert oder niedergeschlagen waren, klagten auch besonders oft über Brustenge.

Broken Heart Syndrom

Dass Stress unmittelbar aufs Herz schlägt, ist unter dem Begriff „Broken Heart Syndrom“ schon länger bekannt. Was da passiert ? Ein plötzliches, schlimmes oder auch außergewöhnlich beglückendes Erlebnis führt zu einer solchen Flut an Stresshormonen, dass der Herzmuskel den Ansturm nicht mehr verarbeiten kann und seinen Dienst quittiert. Das kann bis zur Lähmung einer Herzkammer gehen. Was dann folgt ?

  • Atemnot
  • Herzrasen
  • Schnell nachlassende Pumpleistung
  • Blutdruckabfall
  • Sauerstoffversorgung des Körpers ist ungenügend

Soweit muss es aber gar nicht kommen. Und wir wissen längst, was man tun kann, damit es nicht so weit kommt: Nach wie vor ist es richtig, das Herz zu entlasten. Geht mit den Klassikern Gewichtsreduktion, Blutdrucksenkung, weniger Zucker und ordentliche Blutfette.

Am meisten aber liebt das Herz:

WENIGER KOHLENHYDRATE: Also Mehl, Zucker, Alkohol. Warum nun das wieder ? Weil der Cholesterinspiegel vom Insulinspiegel abhängt. Wenn man wenige Kohlenhydrate isst oder viele verbrennt dann ist der Insulinspiegel niedrig. Damit sinkt auch die Produktion von VLDL-Partikeln in der Leber. Und damit kommt es erst gar nicht zur Produktion von LDL-Cholesterin, das so gerne oxidiert und die Blutgefäße zupflastert.

WENIGER STRESS: Laufen ist Stressabbau in Reinkultur. Noch mehr Stress fließt von uns ab, wenn wir uns aktiv entspannen oder meditieren. Und regelmäßig tief und gut schlafen. denn Tiefschlaf ist Heilschlaf – auch fürs Herz !

MEHR BEWEGUNG: Wird der Körper mit dem Stresshormon Adrenalin überflutet, so bekommen wir so viel Energie, dass wir ein Mammut jagen könnten. Brauchen wir heute nicht mehr. Laufen, Radfahren, Schwimmen etc. sind aber eine Alternative, mit der man diese Energie und Stresshormone wieder abbauen kann, um danach zur Ruhe zu kommen.

UND: Es hat sich mittlerweile hoffentlich (!) herumgesprochen, dass das mit dem Einsparen von Hühnereiern und Schweinefleisch nicht gelingt. Verzichten Sie also nicht auf Hühnereier und Schweinefleisch, sondern auf Stress ! Ihr Herz wird es Ihnen danken.

Als PS vielleicht noch ein Buchtipp: „77 tipps für ein gesundes herz“ (News 04.02.2019)

Laufen als Heilmittel

Laufen war für mich persönlich der Eintritt in eine neue Welt. Eine andere Realität. Beim Loslaufen lasse ich mich stets fallen wie in ein Daunenkissen und fühle mich aufgehoben – aber bin … woanders. Hier in den News ist auch immer wieder von „Geborgenheit“ die Rede: Laufen schafft für mich so eine Geborgenheit. Dann kann es auch noch so ein täglicher „Mini-Urlaub“ sein, wodurch man sich aus dem Alltag einfach (kurz) ausklinkt. So stand es einmal in einer E-Mail des Tages.

Laufen kann man aber natürlich auch fern aller Emotion ganz rational und wissenschaftlich betrachten. An Hand von Fakten … So eine außerordentlich gekonnte, präzise Aufstellung der Gründe für das Laufen könnte Ihnen schon bekannt sein. Die stand nämlich schon in dem Büchlein „das geheimnis der Gesundheit“ von 2016, erschienen by Heyne. Daraus hier nochmals das Wichtigste:

Laufen als universelles Heilmittel

Aus medizinischer Sicht ist der Effekt des Laufens wunderbar. Erstens für den ganzen Körper und zweitens auch für die Seele.

GEHIRN: Läufer geben dem Gehirn die Chance, mit viel mehr Dopamin, Serotonin und Noradrenalin arbeiten zu dürfen. Das macht froh ! Umgekehrt gilt: Sind zu wenige dieser Botenstoffe da, so kann es zu Depressionen kommen.
Durch Ausdauertraining gelangt auch bis zu 10 Mal mehr Sauerstoff in das Oberstübchen, was das Denken und die Kreativität auf ein ganz anderes Niveau hebt.

HERZ: Laufen stärkt das Herz und macht es fit. Die Blutbahnen bleiben elastisch, die Durchblutung wird besser, Blutdruck und Blutzucker wieder normal. Durch die höhere Belastung arbeitet das Herz sogar effektiver. Und selbst die Harnsäure wird weniger. Das wiederum hilft gegen Gicht.

LUNGE: Je mehr man läuft, desto mehr Lungenbläschen kann man nutzen. Und je mehr Vitalkapazität, desto mehr Ausdauer.

IMMUNSYSTEM: Laufen aktiviert die Killer- und Fresszellen im Körper. Dadurch sinkt die Infektionsgefahr !

KNOCHEN: Ausdauertraining stärkt die Gelenke, Muskeln, Knochen, Knorpel, Bänder und Sehnen des Körpers. Dadurch und auch durch regelmäßiges Krafttraining hat Osteoporose kaum eine Chance. Und auch Arthrose …

STRESS: Wer läuft, verringert das (gefährliche) Stresshormon Cortisol. Man kann dann auch besser schlafen.

Tägliches Laufen machen den Körper und Geist genau zu dem, was von der Evolution vorgesehen war: schlank, fit, kreativ uvm. Und wie Sie wissen, ist die Natur da sehr gerecht. Wer nicht läuft, der bekommt etwas Anderes: Zivilisationskrankheiten !

Zum Nachlesen:  Laufen und seine 12 Vorteile (News 13.08.2020)

Der nagelneue Krug

Ketone als 2. Brennstoff lauteten die News 23.09.2020. Seither wissen wir also, dass es in der Ernährungslehre auch einen neuen und radikal anderen Weg gibt zu

  1. mehr Energie
  2. längerer Ausdauer (auch am Schreibtisch)
  3. dem Schutz von Muskeln und Herz vor freien Radikalen
  4. dem hochwirksamen Schutz Ihrer Nervenzellen.

Damit ist die ketogene Ernährung gemeint. Sagen Sie bitte nicht … Diät ! Wenn sich ein Baby, gestillt, in Ketose befindet, sagt doch auch niemand, das Baby sei auf Diät.

Ketose ist also etwas Normales ! War es schon immer.

Denn so überfressen wie viele Menschen heute, waren unsere Vorfahren höchst selten, wahrscheinlich nie. Da gab es auch Hungerphasen. Und Hungern, das Fasten führt unweigerlich in die Ketose. Das macht dann bekanntlich wach. Aber wussten Sie, dass dadurch auch die Leistung steigt ?

Bild: www.strunz.com

In seinem überarbeiteten Almanach „Zucker, Blut & Brötchen“ spricht Robert Krug (sollten Sie langsam kennen !) von einem 3. Ketonkörper. Dem

BETA-HYDROXYBUTYRAT (BHB)

Das wird in der LEBER gebildet. Nicht immer, sondern nur, wenn man auf Kohlenhydrate wie Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln verzichtet. Dann stellt die Leber bis zu 150 g BHB her.

Wozu, fragen Sie ?

  • BHB schützt die Muskeln vor dem katabolen Abbau. Das ist z.B. für unsere älteren Mitmenschen von enormer Bedeutung. Die „schrumpfen“ nämlich oftmals ganz offensichtlich, weil die Muskelmasse sichtbar schwindet. Das könnte man durch BHB verhindern !
  • BHB ernährt das Gehirn viel wirkungsvoller und auch schonender als Zucker. Diese geistige Klarheit kennt jeder, der einmal bewusst gefastet hat.
  • Wenn die Zellkraftwerke (Mitochondrien) BHB verbrennen, dann entstehen weniger Sauerstoffradikale (H2O2) als bei Zucker. So verbrennen Ketonkörper 45-fach sauberer (= viel weniger freie Radikale) als Glukose.
  • Nach 4 Wochen ketogener Ernährung steigt der Grundumsatz signifikant an. Der Körper kann also deutlich mehr Energie zur Verfügung. … wenn man die Kohlenhydrate auf 30 g am Tag herunterschraubt.
  • Ultra-Marathonläufer, die sich 20 Monate low carb (82 g KH) ernährten, hatten in dieser Zeit die Anzahl der MITOCHONDRIEN in den Muskeln VERDOPPELT. Verdoppelt ! Jetzt wissen Sie auch, dass das tägliche Joggen sehr wohl eine Freude sein könnte … mit folgender Konsequenz nach 20 Monaten: (1) Fettverbrennung um den Faktor 2,3 erhöht. (2) VO2 max. von 55 auf 70 gestiegen. Typische Unterschiede zwischen einem (nur) gutem und einem exzellentem Sportler !

Ketonkörper kann man sich durch ketogene Kost herstellen. Das ist mühsam und wird inzwischen auch von Märchen und Mythen verklärt. Daher hier folgende Klarstellungen:

  • Ständige (lebenslange) Ketose ist sicher nicht wünschenswert. Merken Sie sich bitte den Begriff „Hungerstoffwechsel“.
  • Ketose aber ist über Monate, vielleicht sogar Jahre, bei bestimmten schweren Krankheiten sehr wohl angezeigt.
  • Ketose zielt bei uns Normalmenschen, sportlich ambitioniert, eher auf die Bereitschaft zur Umschaltung.

Man sollte Ketose üben !

Der Körper sollte viel schneller als bisher zwischen Zuckerverbrennung und Fettverbrennung hin- und herschalten können. Ideal dazu ist das Intervallfasten: Stichwort 6/18. Wenn man in den 6 Stunden „low carb“ isst, kommt man in den 18 Stunden leichter in die Ketose.

JETZT NEU:

Ketonkörper gibt es – wie erwähnt – auch als Kapseln. Als Nahrungsergänzung zum Schlucken: Propionat, Butyrat und jetzt auch BHB. Ist zwar nicht die Ideallösung, aber doch sehr sehr praktisch ! Dadurch kann man einen Teil der dargestellten Auswirkungen ketogener Diät … geschenkt bekommen.

QUELLE: Der nagelneue Krug: „Zucker, Blut & Brötchen“, überarbeitet und nunmehr in 3. Auflage erhältlich.

Laufen und seine 12 Vorteile

Wenn man einmal einige Zehntausend wissenschaftliche Studien zusammenfasst, sozusagen auf den springenden Punkt bringt, dann bleibt Ihnen vor Staunen sehr wahrscheinlich der Mund offen. So ein Versuch ist mein Büchlein „Der kleine Laufcoach“ von 2017. Ein wunderbares, kleines Kompendium – geschrieben für den Sonntagvormittag.

Darin heißt es u.a. Laufen ist der Einklang von Meditation und Sport. Doch am verblüffendsten sind für mich die Ergebnisse auf S. 22/23. Die 2 Seiten sind mir echt ans Herz gewachsen. Wohl jede Woche lasse ich sie erneut auf mich einwirken. Möchten Sie wissen, was dort steht ? Was Laufen tatsächlich bringt ? Na dann schieße ich los !

Was ernten Läufer ?

MEHR GEHIRN: Das bekommt 100 % mehr Sauerstoff (gemessen und bewiesen!). Das hält wach, erhöht die Konzentration und Leistungsfähigkeit. Botenstoffe schärfen das Gedächtnis, verbessern das Lernen, toppen die Kreativität. Und: Laufen hält das Gehirn jung – denn das neuronale Netz, die Verknüpfungen zwischen den Gehirnzellen nehmen zu. Der erste physiologische Beweis, dass „forever young“ längst Realität ist.

BESSERES IMMUNSYSTEM: Die Anzahl der Killerzellen steigt an und diese werden auch viel aggressiver im Kampf gegen Viren, Bakterien und Krebszellen. Ja, man kann selbstverständlich vor jeder Erkältung davonlaufen und sogar dem Krebs. Gewusst ?

MEHR LEBENSFREUDE: Laufen hilft gegen fast jede Angst. Ist – auch international anerkannt – das stärkste Antidepressivum.

STARKES HERZ: Das wird kräftiger, bringt mehr Leistung, kann sich schneller erholen – schlägt für ein längeres Leben. Laufen mindert Arteriosklerose und beugt so einem Infarkt vor. Laufend bastelt man sich natürliche Bypässe !

ELASTISCHE BLUTBAHNEN: Laufen reinigt das Blut, normalisiert den Blutdruck, senkt den Cholesterinspiegel und hält den Blutzucker konstant. Das alles beugt nachweislich Diabetes vor. Und: Laufen reduziert die Harnsäure – das bewahrt vor Gicht. Meine ganz persönliche Erfahrung.

EINE (LÄUFER-)LUNGE: Die versorgt den Körper mit 1.000 % mehr Sauerstoff (gemessen und bewiesen !). Je mehr Sauerstoff, desto mehr Leistung bringt man. Desto vitaler ist der Mensch.

MEHR POTENZ: Läufer sind standfester. Die können immer – naja, sagen wir fast immer. Warum ? Grund ist der phänomenale Anstieg des Power- und Libido-Hormons Testosteron. Das haben auch Sexualberater herausgefunden. Die legen ihren „Problempärchen“ auch Laufen ans Herz. Frauen übrigens profitieren in 2-facher Hinsicht: 1. durch den potenteren Partner und 2. vom Stressabbau.

IDEALGEWICHT: Eine schlanke Linie bekommt man durch fettverbrennende Enzyme. Durch das Laufen verbrennt man Fett nicht nur nach dem Morgenlauf, sondern auch den ganzen Tag – sogar im Schlaf.

MEHR LEBENSENERGIE: Man wird von der Ente zum Jaguar, von der Ameise zum Adler !

KRAFTIGERE MUSKELN: Laufen aktiviert 70 % der Muskulatur. Plötzlich erwacht der ganze Körper, denn die Muskeln sind der „forever young“-Hebel: Sobald die wachsen, schwindet das Fett, die Haut wird straffer, die Knochen, Gelenke und Organe werden kräftiger. Man wird täglich jünger und gesünder !

KNOCHEN- und GELENKSSCHUTZ: Laufen schützt die Knochen vor Osteoporose, die Gelenke vor dem Verschleiß. Laufen beugt Rückenschmerzen, Arthrose und Knochenbrüchen vor. Kreuzweh oder Knieschmerzen haben ihren Ursprung im Sitzen, nicht im Laufen !

Und zum Abschluss der wohl überraschendste Laufgewinn:

MEHR ZEIT: Sie haben für’s Laufen keine Zeit ? Dann haben Sie es sicher noch nie probiert, denn Läufer GEWINNEN Zeit. Kurz erklärt: Man braucht weniger Schlaf. Oder philosophisch gesprochen: „Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.“ (Seneca)

Und jetzt gehen Sie laufen – oder ?

Jetzt gleich

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass viele Mitbürger regelmäßig warten ? Auf den Traumpartner, auf das neues Auto, auf die Beförderung, auf das Abendessen im Restaurant usw. usw. Schließlich noch auf den nächsten Arzttermin. Für diese Mitmenschen scheint das Leben aus Warten zu bestehen.

Und genauso wird auch auf das Glück gewartet. Vielleicht sogar den Jackpot im Lotto. Meistens aber schuftet und plagt man sich jeden Tag mit dem Ziel, irgendwann einmal glücklich zu sein. Irgendwann mal im Leben fitter, gesünder, vielleicht auch reicher zu sein. Wie gesagt:

Irgendwann einmal …

Der Volksmund hat dafür auch Sprüche kreiert: Warten, bis man schwarz wird. Sich die Beine in den Bauch stehen. Wurzeln schlagen. Oder: Warten, bis sich die Wogen geglättet haben. Oder – tröstend – etwa von Graf Leo Tolstoi: „Alles nimmt ein gutes Ende für den, der warten kann.“ … Dennoch:

Warten Sie nie, bis Sie (endlich) Zeit haben !

Bild: www.strunz.com

So etwa an einem Sonntagmorgen: Man wartet wieder einmal auf das Frühstück. Auf die Morgenzeitung. Auf den bequemen Sessel. Doch, darf ich Ihnen einen Vorschlag machen ? Hören Sie auf zu warten und fangen Sie an zu leben ! Jetzt. Ich meine in diesem Moment. Stehen Sie auf. Tun Sie‘s einfach: Stehen Sie auf ! Kramen Sie irgendwo ein paar Sportschuhe heraus und

LAUFEN SIE.

Laufen Sie jetzt gleich ! Nachdem Sie diese News fertig gelesen haben ! Langsam, locker, lächelnd – ohne Atemnot. Mehr tänzelnd, trippelnd als laufend, innerlich mehr schwebend als grübelnd … Der Sauerstoff durchflutet Ihre 70 Billionen Körperzellen. Automatisch. Ist ein physiologisches Gesetz. Und das merken die Körperzellen. Die blühen dann auf. Jeder Schritt lockert den Geist, räumt im Kopf auf. Im Bauch öffnet sich ein KOKAIN-KÄSTCHEN und überflutet den Körper mit Fröhlichkeit.

Das ist Glück ! Das macht Freude. Also, worauf warten Sie noch ?

Laufen ist das Tor zu Ihrer Gesundheit und das Türchen zum Glück. Laufen macht uns durch Muskelmedizin mit dem inneren Doktor gesund und mit Nervenbotenstoffen zufrieden. Laufen schenkt uns stilles Glück genauso wie neue Ideen oder rauschhafte Begeisterung. Wer das einmal gefühlt hat – nicht verstanden, sondern gefühlt !! – wird ab sofort sein Leben lang laufen wollen. Das ist auch sehr gut so, denn

  • Laufen weckt die somatische Intelligenz, die uns wieder instinktiv richtig essen lässt.
  • Es stoppt den inneren Dialog, die Quelle von chronischem Stress. Der uns ein ganzes Leben lang daran hindert, zu uns selbst zu gelangen.

Mein Lieblingssatz über das Laufen lautet schließlich: Laufen ist die Wunderpille, für die jeder von uns ein Vermögen ausgeben würde, könnte man sie in der Apotheke kaufen.

QUELLE: „Der kleine Laufcoach“, Seite 8

Oder wie – ganz aktuell – Deutschlands Bundesverband Niedergelassener Kardiologen meint (Zitat):

Bewegung ist das „Medikament ohne Nebenwirkung“, jedoch mit vielen positiven Auswirkungen. Durch Bewegung werden die Kontraktion des Herzmuskels und die Blutversorgung der Herzmuskulatur verbessert, die Leistungsfähigkeit der Lungen vergrößert, die Atem- und Herzfrequenz sowie der Blutdruck gesenkt. Die Fließeigenschaften des Blutes werden verbessert und die Blutmenge erhöht. Auf der metabolischen Ebene steigt das Volumen der Mitochondrien, der Kraftwerke der Zellen. Die Cholesterinzusammensetzung verändert sich durch die Verbesserung des HDL/LDL-Verhältnisses. Auch die Muskelkraft und Muskelausdauer verbessern sich. Bewegung also steigert die Lebensqualität, indem sie positiv auf Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination zielt. Die Möglichkeiten für Bewegung sind vielfältig und beginnen im Alltag.

Genau … JETZT

Q10 wird unterschätzt

Von Q10 heißt der aktive Teil „Ubiquinol“. Und der wurde auch von mir jahrelang unterschätzt. Warum denn das ? Na, weil (1.) der Körper Q10 selbst herstellen kann und (2.) man Q10 im Blut messen kann. Das habe ich routinemäßig bei Ihnen gemacht. Und siehe da, Ihre Q10-Werte waren in der Regel völlig in Ordnung. Ubiquinol kommt auch im ganzen Körper vor … einverstanden. So what ?

Übersehen habe ich dabei aber, dass der Q10-Wert, also Ubiquinol und Ubiquinon zusammen, zwar völlig in Ordnung sein kann, aber dennoch ein relativer Mangel an (aktivem) Ubiquinol möglich ist. Und das – auch für mich neu – ist weit häufiger der Fall, als man denkt !

Der Beweis ist ganz einfach: Man schlucke als gesunder Mensch Q10, oder noch besser das aktive Ubiquinol, und … erlebt einen recht plötzlichen Energieschub. Den spürt man. So etwas kann man sich nicht einbilden. Spätestens dann versteht man auch, dass offenbar ein (relativer) Mangel an Ubiquinol vorgelegen haben muss, der ausgeglichen wurde …

Nun, was genau kann Ubiquinol ?

ENERGIE: Hauptwirkung von Ubiquinol ist die Erzeugung von ATP, also der konzentrierten Energie in den Körperzellen. ATP ist nicht umsonst das zentrale Geheimnis des Lebens: Tag für Tag werden so etwa 75 kg dieses Moleküls „umgesetzt“. Also Ihr gesamtes Körpergewicht. ATP scheint also enorm wichtig zu sein und wird durch die sog. Atmungskette generiert. Und einer der vielen Bausteine dieser Atmungskette ist Q10 bzw. (noch besser) Ubiquinol.

ENTZÜNDUNG: Ubiquinol ist zusätzlich ein fettlösliches Antioxidans. Das einzige, das, wie gesagt, im Körper selbst hergestellt wird. Kann insbesondere Vitamin E – aufgebraucht – wieder regenerieren. Und Vitamin E ist bekanntlich ein Meilenstein in der Erforschung der Herz-Krankheiten. Mit genügend Vitamin E bekommt man zu 77 % weniger Herzinfarkt. Ergab die CHAOS-Studie. Solche wirklichen Sensationen gehen heutzutage medial leider völlig unter. Zudem ist Vitamin E nicht patentierbar …

STRESS: Erhöhter oxidativer Stress senkt Ubiquinol. Findet man beim Diabestes Typ II, bei Hepatitis, bei Leberzirrhose, aber auch generell beim Alterungsprozess. Der kundige Arzt wird also Ubiquinol massiv einsetzen.

NERVEN: Nerven sind von einer fetthaltigen Hülle umgeben. Darum wird bei einer Nervenentzündung auch eine spezielle Form von fettlöslichem Vitamin C eingesetzt. Und eine der schwierigsten Erkrankungen, was Nerven und Gehirn betrifft, ist wohl Parkinson. Ubiquinol schützt (im Tierversuch) genau die Zellen der substantia nigra, die den Neurotransmitter Dopamin produzieren. Und ein Dopamin-Mangel ist genau das Kennzeichen von Parkinson. Wird dann zumeist mit Tabletten ausgeglichen. Mit mäßigem Erfolg …

HERZ: Da hat man einmal nachgedacht und gefunden, dass Patienten mit einer hochgradigen Verengung der Herzkranzgefäße deutlich weniger Ubiquinol im Blut haben als Patienten mit nur einer geringen Verengung. Klingt auch logisch. Jedenfalls aber hat sich Quotient Ubiquinol/Blutfett – neu – als „bedeutsamer Faktor“ bei der Feststellung fortschreitender Verkalkung der Herzkranzgefäße herausgestellt.

Nun interessieren mich als Frohmediziner all die Krankheiten eigentlich weniger. Jedoch hellhörig werde ich immer beim Wort „Energie“, denn

Energie ist wichtiger als jedes Wissen.

Man kann noch so klug und belesen sein, ohne Lebensenergie … was macht man dann in der Umsetzung ? Und in dem Punkt kennen Sie mich: Ich probiere ab jetzt gleich 4 Wochen lang Ubiquinol aus – in hoher Dosis ! Warum denn nicht ?

Bleiben auch Sie neugierig !