Coronakrise: EU-Kommission arbeitet rund um die Uhr

„Die EU-Kommission arbeitet rund um die Uhr, um zusammen mit den Mitgliedstaaten – sie sind für den Gesundheitsschutz primär zuständig – die Coronakrise zu bewältigen“, versichert Präsidentin von der Leyen. „Wir unterstützen die Forschung, wir finanzieren die Entwicklung von Impfstoffen und wir unterstützen Unternehmen und Menschen, die Arbeitsplätze verlieren.“ Viel Unterstützung gebe es von den Staats- und Regierungschefs auch für die temporären Einreisebeschränkungen aus Drittstaaten in die EU. Es obliege nun den Mitgliedstaaten, diese zügig umzusetzen.

Nebeneffekte und Staatshilfen

Zudem betonte von der Leyen, dass die Nebeneffekte, die einige Maßnahmen mit sich bringen, begrenzt würden. So z.B. die Situation an den EU-Binnengrenzen. Viele EU-Bürger hätten Probleme bei der Rückkehr in ihre Heimatländer. Darüber hinaus stünden LKW mit medizinischer Ausrüstung im Stau. Dazu gebe es nunmehr neu erlassene Leitlinien für Grenzmaßnahmen.  Überdies müsse sichergestellt werden, dass Menschen, die im Nachbarland ihres Wohnsitzes arbeiten, die Binnengrenzen weiterhin passieren können, ergänzte die Kommissionspräsidentin. Das sei für viele Länder essenziell.

Die Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit und zur Eindämmung des Coronavirus hätten auch massive Auswirkungen auf die Wirtschaft, so die Deutsche. Um diese Folgen abzufedern, werde die EU-Kommission den Mitgliedstaaten mehr Spielraum bei Staatsbeihilfen einräumen. Zudem soll bei der Haushaltsdisziplin eine Sonderklausel aktiviert werden, die Empfehlungen zur Korrektur des Budgetsaldos temporär außer Kraft setzt. „Wir tun alles, was nötig ist“, versicherte die Kommissionspräsidentin.

Deutschland, Deutschland

Wie reagieren Sie eigentlich, sehr verehrte Leserschaft, auf Nachrichten wie „Sport ist besser !“ ? Sagen Sie spontan „logisch“ oder denken sich „unglaublich“ oder vielleicht sogar „kann ich mir nicht vorstellen“ ? Nun, dazu hat man in der HSK‐Klinik Innere Medizin von Wiesbaden eine Entdeckung gemacht. Die beschreibt Prof. Dr. Christian Ell wie folgt:

Die ersten Untersuchungsdaten zu Sport und Krebs sind so gut, dass man fast schon sagen könnte, Sport ist besser als jedes Medikament.

Das hat der Herr Professor herausgefunden. Ganz neu !!!! Wohl auch zur großen Überraschung vieler Menschen in Deutschland. Herausgefunden, dass Sport bei Krebspatienten nicht nur Müdigkeit und Erschöpfung vertreibt, nicht nur Angstzustände bekämpft, sondern auch die

Tatsache, dass 30-40 % der Patienten nicht wieder erkranken (an Krebs).

Das klingt nach einer ziemlichen Sensation, wenn man das so liest. Und darum werden dort in Wiesbaden auch

Sportangebote für Krebskranke organisiert.

Aber, hallo ! Wo leben wir denn ? Im Urwald oder in einem der gescheitesten Länder dieser Welt … Dazu kann ich Ihnen Genaueres berichten. Ich weiß nämlich, was passierte, als ich vor 29 Jahren begann, jedes Wochenende lautstark zu verkünden:

Dem Krebs kann man davonlaufen !

Es hagelte von allen Seiten empörte Reaktionen. Darum reagiere ich heute auf so „neue“ Entdeckungen, wie sie z.B. Prof. Ell beschreibt, nur noch mit einem „na also, wird ja langsam“.

Und jetzt noch ein kleiner Spaß !

Bisher war das ja alles Theorie. In der Praxis aber wird den Erkrankten aus Wiesbaden und Umgebung tatsächlich 1 Trainingseinheit pro Woche angeboten. Kostenlos. Eine Trainingseinheit pro Woche …

Aber diese  „eine ganze Stunde lang gehen“ pro Woche, die kostet Geld.

Und deren Kosten übernimmt dann eine Stiftung !!! Mit Verlaub, das ist wohl Deutschland in Reinkultur. Fühlen Sie sich in so einem Land zuhause, bei solch einer Denkweise aufgehoben ? Oder denken Sie auch sofort, was ich dachte: Wo bleibt denn die Eigenverantwortung ?