Medizin und Wahrheit

Die Wahrheit will man oft gar nicht wissen. Und selbst in der Medizin: Wer will da die Wahrheit schon hören ? Z.B. bei der Ernährung. Stichwort „weglassen“. Den Müll einfach nicht essen. „Nö, Herr Doktor, das geht nicht !“ Daher gibt es nur einen Weg, wenn man seinen Mitmenschen ein kleines bisschen helfen will, und das ist

der Umweg über die Verführung.

Über Traumbilder. Das heißt: Niemals die Wahrheit direkt kommunizieren, sondern immer auf Umwegen. Daneben zielen !! Sie erinnern sich ?

So lese ich – wieder einmal – sooo einen verzweifelten Versuch, uns allen die Wahrheit näher zu bringen, im Vorwort des Buches „Fleisch for Life“ von Dr. Paul Saladino. (News 22.01.2021, 28.12.2020) Und weil das so wahr ist, gleichzeitig aber sehr pessimistisch klingt, sei es hier (exemplarisch) einfach zitiert:

Wollen Sie radikal gesund werden ? Wünschen Sie sich endlos viel Energie, geistige Klarheit, eine starke Libido, einen sexy Körper und emotionale Widerstandkraft ? Selbstverständlich tun Sie das ! Wir alle wollen unser bestes Selbst sein und so kraftvoll auftreten wie nur möglich. Die wichtigste Voraussetzung dafür liegt in dem, was wir essen. Unsere Nahrung entscheidet darüber, ob wir in Richtung Fettleibigkeit, Gehirnnebel und Erschöpfung steuern oder in Richtung Optimierung. Dabei gibt es nur ein kleines Problem: Wir haben vergessen, was wir essen sollen ! …. im Großen und Ganzen ist der Gesundheitszustand der Menschheit heute sehr schlecht und wird auch nicht besser. Schätzungen zufolge leiden 87,8 % der Menschen in den Industrieländern an Insulinresistenz und Stoffwechselstörungen. Eine erschütternd hohe Zahl, die ein vernichtendes Urteil über die Ernährung fällt.

Als Arzt sehe ich jeden Tag die Beweise dafür. Sehr viele Menschen, die ich in meiner ärztlichen Praxis kennengelernt habe, litten unter Krankheiten, die mit Hilfe der westlichen Medizin nicht zu heilen waren. Natürlich kann man Medikamente verschreiben, die Symptome kurzfristig lindern, aber allzu oft sind die Nebenwirkungen dieser Arzneimittel schlimmer als die Krankheiten, die damit behandelt werden. In meiner Ausbildung zum Schulmediziner samt Praxis bin ich zu einem sehr enttäuschenden Fazit gekommen: Das System, in dem ich ausgebildet wurde, verhilft den Menschen nicht zu einem besseren Leben ! Die Schulmedizin kann zwar akute „Probleme“ wie einen Blinddarmdurchbruch oder ein gebrochenes Bein behandeln, doch wenn es um chronische Krankheiten geht und die Behandlung der Ursachen, dann ist dieses System zum Scheitern verurteilt !

Schlussendlich landet unser engagierter Dr. Saladino auch bei unser aller Lehrmeister, dem weltberühmten Prof. Hippokrates von der Universität Kos, und meint:

Ärzte müssen erkennen und akzeptieren, dass die Frage von Gesundheit und Krankheit sich letztlich nur über die Ernährung beantworten lässt.

Überzeugt ? Molekularmediziner gehen dann noch einen Schritt weiter und MESSEN. Messen ganz präzise. Objektiv. Körperliche Höchstleistung genauso wie Kreativität und Lebenslust. Das lässt sich alles messen. Auch eine WAHRHEIT … in der Medizin !

FROHMEDIZIN

Das Aminogramm war katastrophal

Damit ist das Hauptleiden einer (wirklich) jungen Patientin erkannt und benannt. Das Aminogramm wird in Deutschland praktisch nie gemessen, obwohl das viele Labore anbieten. Jetzt verstehen Sie auch, warum andere Ärzte – wie in diesem Fall – keinen Erfolg haben. Ein Aminogramm dann zu optimieren, das kann jedoch dauern. Darf ich erinnern? 80 % Ihrer Trockenmasse bestehen aus Aminosäuren …

Und 80 % Ihrer Körpersubstanz zu ändern, das geht natürlich nicht mit ein paar Löffel Eiweißpulver. Dennoch werden Ihnen gesundheitliche Wunder „selbstverständlicher“. Ich merke das daran, wie Sie mir Ihre Beschwerden vortragen. Ich akzeptiere das auch, weil der Glaube an eine sich selbst erfüllende Prophezeiung schon der halbe Weg der Heilung ist.

Einen ähnlichen Gedankengang finden Sie bei der eingangs erwähnten jungen Dame. Die schreibt mir in einer Mail:

Ich dachte nicht, dass fit werden so anstrengend ist. In glaubte, man füllt den Körper auf und der belohnt einen SOFORT mit grenzenloser Energie und absolutem Wohlbefinden. Und das trotz jahrelangen Raubbaus. In meinem Fall 10 Jahre …

Aber ich merke zumindest immer wieder minikleine Verbesserungen und bleibe weiterhin zuversichtlich. Positiv ist, dass die Geruchsempfindlichkeit so gut wie verschwunden ist. Auch die Anfälle von Übelkeit, die so zwischen einer halben und 1,5 Stunden gedauert haben. Und die waren immerhin so heftig, dass ich nicht mehr wusste, ob ich ein Männlein oder Weiblein bin.

Der Schlaf ist deutlich besser. Tagsüber laufe ich mittlerweile öfters ohne Brille herum, weil ich finde, dass das Sehvermögen besser wird. Die Magenschmerzen sind ganz selten geworden. Meine Verdauung funktioniert ausgezeichnet. Auch meine generelle Angst ist verschwunden. Ich bin psychisch viel stabiler geworden !

Die 4 Eiweiß-Shakes täglich rühren langsam an. Anfangs hab‘ ich mich gefragt, ob das funktionieren wird. Mittlerweile lass ich sogar manchmal eine Mahlzeit aus, weil man vor lauter Shakes einfach keinen Hunger mehr hat. Und eigentlich merke ich so wirklich erst jetzt beim Schreiben, wie viel Positives sich doch schon getan hat !

Für mich beschreiben solche Berichte immer noch kleine Wunder. Schließlich hatte die Dame davor genügend Schulmediziner und Heilpraktiker besucht. Ohne Erfolg. Und nun besserte sich schon in ganz kurzer Zeit (binnen 4 Wochen) ihr Gesundheitszustand in wesentlichen Punkten. Richtig und wichtig ist der Zeitfaktor. Das hat die Dame auch gut erkannt.

Die Frohmedizin, ein Aminogramm geben Ihnen die Möglichkeit, das so häufige Drama täglichen Leides zu beenden. Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Davor herrscht oft Hoffnungslosigkeit: Resignationsmedizin, Drohmedizin. Das halten Sie für eine Übertreibung ?

Na, die Mail geht (natürlich) noch weiter. Da zitiert die Patientin ihren Hausarzt:

  • „Eisenspritzen sind völlig überflüssig.“ Das sagt der bei einem Ferritin von 14 !!! Mein Wert ist nie unter 300.
  • „4 Eiweiß-Shakes am Tag sind zu viel! Das bekommen Sie auch, wenn Sie vernünftig essen.“

Solche Ärzte kann man nicht überzeugen. Denen fehlt (1.) die persönliche Erfahrung und (2.) die Messung.

Testosteron verrät den Lebensstil

Testosteron trägt uns durchs Leben. Auch die Frauen. Testosteron ist unser innerer Antrieb. Ich schätze solche Übersetzungen, weil man spontan Zusammenhänge versteht und sich danach bemüht. Kennen Sie bereits von Magnesium, dem Salz der inneren Ruhe. Oder von Serotonin, dem Glücks- und Chef-Hormon. Und wer möchte nicht glücklich sein? Wer wünscht sich nicht mehr innere Ruhe? Und wer lebt nicht vom inneren Antrieb. Das eigentliche Geheimnis aller erfolgreichen Menschen.

Ihr Testosteron zeigt mir Ihre Entschlusskraft, Ihre innere Motivation, die Tatkraft, Ihr Durchhaltevermögen. Hab ich nun schon so einige 100.000 Mal bei Männern und Frauen gemessen. Lag meistens im unteren Drittel des Normalbereiches. Wenn nicht gar tiefer. Da kommt man dann ins Grübeln …

Denn es hätte Ihnen längst auffallen müssen, mit welchen Ratschlägen ich Ihnen komme, wenn Sie Testosteron steigern möchten. Erinnern Sie sich an … mehr

  • Eiweiß
  • Bewegung
  • Zink
  • Kraftsport
  • Meditation
  • Schilddrüsenhormon.

Nie erwähnt habe ich allerdings den bzw. Ihren Bauchspeck. Ich will höflich bleiben. Bauchfett also, voll mit Aromatase, einem Enzym, das Ihr wertvolles (männliches) Testosteron in (weibliches) Östrogen umwandelt. Bauchfett kann also auch impotent machen. Mediziner sind heute mehr und mehr der Meinung, dass NICHT etwa DER TIEFE HORMONSPIEGEL SCHULD IST an den „Wechseljahres-Beschwerden“ des Mannes.

Also an Erektionsproblemen, Herzrasen, Hitzewallungen, Übergewicht, Depressionen, Gereiztheit, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche, sondern:

Das Hormon ist vielmehr eine Art Barometer für den allgemeinen Gesundheitszustand des Mannes.

Ist der Mann gestresst, zu dick oder krank, dann sinkt sein Testosteronspiegel. Ist er schlank, sportlich und entspannt, liegt sein Testosteronspiegel im Normalbereich – ganz unabhängig vom Alter. Heißt praktisch: Ihr Testosteronspiegel verrät Sie! Verrät Ihren Lebensstil. Verrät mir, ob Sie eine Gegenstrategie kennen (Meditation). Verrät mir, ob Sie entspannten Ausdauersport treiben oder nicht, ob Sie Kraftsport betreiben oder nicht (was Sie unbedingt sollten). Verrät mir auch, ob Ihr Bauchumfang für Sie zu hoch ist.

Darauf gebracht hat mich der Epidemiologe Robin Haring in seinem Buch „Die Männerlüge“. Kommentiert übrigens in FOCUS 15/2016, S. 75. Und Sie ahnen vielleicht schon, dass die Schulmedizin – künstlich eingeschränkt auf Medikamente – an der Substitution von Testosteron arbeitet. Tatsächlich wurden schon 2014 in Deutschland 3 Mal mehr Testosteron-Präparate verschrieben als noch vor 10 Jahren. Die Frohmedizin hingegen bemüht Ihre Eigenverantwortung …

Wir machen uns Testosteron lieber selbst !

EU-Länder brauchen effektivere und belastbarere Gesundheitssysteme

Die Lebenserwartung in den meisten EU-Ländern liegt inzwischen bei über 80 Jahren, wobei dieser Rekordwert nicht immer mit einem gesunden Älterwerden einhergeht. Das geht aus dem von EU-Kommission und OECD präsentierten Bericht „Gesundheit auf einen Blick: Europa 2016“ hervor. Rund 50 Mio. Europäer seien mehrfach chronisch krank und sogar über eine halbe Million würden alljährlich im erwerbsfähigen Alter an chronischen Krankheiten sterben. Daraus entstehen in der EU jährliche Kosten von 115 Mrd. €.

Informationszyklus von EU und OECD zum Gesundheitszustand in der EU (Infografik: EU Kommission)
Informationszyklus von EU und OECD zum Gesundheitszustand in der EU (Infografik: EU Kommission)

Als Konsequenz aus dem vorgelegten Bericht fordern Vytenis Andriukaitis, EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, wie auch OECD-Generalsekretär Angel Gurria, dass die Gesundheitssysteme der EU-Mitgliedsländer (1.) effektiver, (2.) einfacher zugänglich und (3.) belastbarer werden. So seien 16 % der Erwachsenen aktuell fettleibig (2000 noch 11 %) und ein Fünftel von ihnen raucht nach wie vor. „Viele Menschenleben könnten gerettet werden, indem einerseits mehr Ressourcen in Strategien zur Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention investiert würden“, so die beiden Politiker.

Weiters müssten 27 % der Patienten eine Notaufnahme aufsuchen, , weil nicht genügend Einrichtungen zur medizinischen Grundversorgung da sind. Zudem würden aber durchschnittlich 15 % der Gesundheitsausgaben von den Patienten direkt bezahlt, wobei für arme Menschen in Europa sich im Vergleich zu ihren wohlhabenderen Mitbürgern das Risiko, aus finanziellen Gründen nur schwer angemessene medizinische Versorgung zu erhalten verzehnfache. In der gesamten EU stieg der Anteil der über 65-Jährigen von unter 10 % (1960) auf fast 20 % (2015) und dürfte bis 2060 auf knapp 30 % anwachsen.

Informationszyklus zum Gesundheitszustand in der EU

Nicht allein deshalb seien E-Health-Angebote nötig, kürzere Spitalsaufenthalte sowie ein bedachterer Einsatz von Medikamenten. Mit dem Informationszyklus zum Bericht „Gesundheitszustand in der EU“ sollen die Mitgliedstaaten dabei unterstützt werden, ihre Kenntnisse zu verbessern und stärker faktenbasierte politische Entscheidungen zu treffen.